45 Teams starten mit ihren UFOs(untergehenden Flugobjekten) am 3. Red Bull Flugtag am 8.Sept.2001 in Lausanne am Genfersee

Hoppla! Marcel Stocker, Peter Muff und Simon Häfliger sind überrascht. Gemeinsam tragen sie die rote Rakete auf die Wiese vor dem Bauernhaus in Schachen. Bislang ruhte das «Fluggerät» in der Hobby-Schreinerei, gestemmt wurde die Konstruktion aus Kunststoffplatten und Dachlatten beim Fototermin zum ers-ten Mal. «Das Ding ist doch ganz schön schwer. Unsere Berechnungen waren wohl falsch», sagt Pilot Simon Häfliger. Er wird sich am 8. September in Lausanne im Kojoten-Anzug (Zeichentrickheld Wile E. Coyote) auf die Rakete legen und von seinen Kumpels über die 6-Meter-Rampe gestossen. Ziemlich mutig ist das. Ist Simon Häfliger der furchtloseste im Raketen-Team? «Das sicher. Er ist aber auch der Leichteste von uns», erklärt Peter Muff. Aha! Zudem habe Kollege Häfliger Stuntman-Qualitäten und hätte bereits mit dem Steinroller eine gute Figur gemacht. Das war vor zwei Jahren in Luzern. Dort ging die Gruppe aus Malters mit dem Fluggerät «Flintstones» an den Start - überraschte die Zuschauer allerdings nicht mit einem langen Flug. Nach wie viel Metern kracht wohl die Rake-te in den Genfersee? «Vier Meter schaffen wir schon», geben sich die Bastler optimistisch. «Aber vor allem wirds lustig!»
Programm
Am 8. September 2001 beleben bereits ab 13.30 Uhr Fallschirmspringer den Luftverkehr über Lausanne-Ouchy. Um Punkt 14 Uhr werden dann die Fluglotsen das Startzeichen für den Wettbewerb erteilen. www.flugtag.ch

«40 Meter wären toll»
Gleich nach der Startbahn samt Flugobjekt im Genfersee landen - nein, das will Matthias Burkhalter-Linder wirklich nicht. Der Kapitän des «Mars Express» baute den «Einflügler» zusammen mit seinem Kollegen Sandro Bussinger.
Das Gerät ist rund 70 Kilogramm schwer und weist eine Flügelspannweite von 10 Metern auf. Mit dem «Mars Express» wollen die beiden Ingenieure vor allem in der Kategorie «Weite» punkten. 40 Meter sind das ehrgeizige Ziel. Ein Modell (1:5) ist bereits geflogen. Allerdings war dieses ferngesteuert.
UFO-Alarm in Lausanne
«Gehören auch Sie zu den tollkühnen Piloten, die in ihren originellen fliegenden Kisten von einer Rampe starten, sich zunächst in die Luft erheben, um dann im Genfersee notzuwassern?» fragte Red Bull im Mai. Mehr als 100, darunter sehr aufwändige und anderseits hochkreative Skizzen, sind eingegangen. Vor vier Jahren fand in Zü-rich der erste Flugtag statt (15 000 Leute schauten zu). 1999 lockte das Fun-Spektakel 30 000 Zuschauer an den Vierwaldstättersee. Vorsichtshalber haben die Organisatoren für den Anlass vom 8. September in Lausanne UFO- Flugalarm angekündigt. UFO steht in diesem Fall für «Untergehende Fliegende Objekte».

Die Bewertung
Bewertet wird der Flug nach den Kriterien «Weite» (jeder geflogene Meter bringt einen Punkt) und «Originalität des Fluggerätes» (5 bis 30 Punkte). Die Fluggeräte bis maximal 10 Meter Spann-weite müssen mechanisch und nur mit Muskelkraft fliegen. Unzulässig sind fremde Kraftquellen oder Kraftspeicher, ebenso Seriengeräte wie etwa Paragleitschirme oder Deltasegler.
Kann man damit fliegen?


Hoppla! Marcel Stocker, Peter Muff und Simon Häfliger sind überrascht. Gemeinsam tragen sie die rote Rakete auf die Wiese vor dem Bauernhaus in Schachen. Bislang ruhte das «Fluggerät» in der Hobby-Schreinerei, gestemmt wurde die Konstruktion aus Kunststoffplatten und Dachlatten beim Fototermin zum ers-ten Mal. «Das Ding ist doch ganz schön schwer. Unsere Berechnungen waren wohl falsch», sagt Pilot Simon Häfliger. Er wird sich am 8. September in Lausanne im Kojoten-Anzug (Zeichentrickheld Wile E. Coyote) auf die Rakete legen und von seinen Kumpels über die 6-Meter-Rampe gestossen. Ziemlich mutig ist das. Ist Simon Häfliger der furchtloseste im Raketen-Team? «Das sicher. Er ist aber auch der Leichteste von uns», erklärt Peter Muff. Aha! Zudem habe Kollege Häfliger Stuntman-Qualitäten und hätte bereits mit dem Steinroller eine gute Figur gemacht. Das war vor zwei Jahren in Luzern. Dort ging die Gruppe aus Malters mit dem Fluggerät «Flintstones» an den Start - überraschte die Zuschauer allerdings nicht mit einem langen Flug. Nach wie viel Metern kracht wohl die Rake-te in den Genfersee? «Vier Meter schaffen wir schon», geben sich die Bastler optimistisch. «Aber vor allem wirds lustig!»
Programm
Am 8. September 2001 beleben bereits ab 13.30 Uhr Fallschirmspringer den Luftverkehr über Lausanne-Ouchy. Um Punkt 14 Uhr werden dann die Fluglotsen das Startzeichen für den Wettbewerb erteilen. www.flugtag.ch

«40 Meter wären toll»
Gleich nach der Startbahn samt Flugobjekt im Genfersee landen - nein, das will Matthias Burkhalter-Linder wirklich nicht. Der Kapitän des «Mars Express» baute den «Einflügler» zusammen mit seinem Kollegen Sandro Bussinger.
Das Gerät ist rund 70 Kilogramm schwer und weist eine Flügelspannweite von 10 Metern auf. Mit dem «Mars Express» wollen die beiden Ingenieure vor allem in der Kategorie «Weite» punkten. 40 Meter sind das ehrgeizige Ziel. Ein Modell (1:5) ist bereits geflogen. Allerdings war dieses ferngesteuert.
UFO-Alarm in Lausanne
«Gehören auch Sie zu den tollkühnen Piloten, die in ihren originellen fliegenden Kisten von einer Rampe starten, sich zunächst in die Luft erheben, um dann im Genfersee notzuwassern?» fragte Red Bull im Mai. Mehr als 100, darunter sehr aufwändige und anderseits hochkreative Skizzen, sind eingegangen. Vor vier Jahren fand in Zü-rich der erste Flugtag statt (15 000 Leute schauten zu). 1999 lockte das Fun-Spektakel 30 000 Zuschauer an den Vierwaldstättersee. Vorsichtshalber haben die Organisatoren für den Anlass vom 8. September in Lausanne UFO- Flugalarm angekündigt. UFO steht in diesem Fall für «Untergehende Fliegende Objekte».

Die Bewertung
Bewertet wird der Flug nach den Kriterien «Weite» (jeder geflogene Meter bringt einen Punkt) und «Originalität des Fluggerätes» (5 bis 30 Punkte). Die Fluggeräte bis maximal 10 Meter Spann-weite müssen mechanisch und nur mit Muskelkraft fliegen. Unzulässig sind fremde Kraftquellen oder Kraftspeicher, ebenso Seriengeräte wie etwa Paragleitschirme oder Deltasegler.
Kann man damit fliegen?
