Heliad auf der Hot-Stock-Liste
Mit einem Ergebnis nach Steuern von elf Millionen Euro haben die Frankfurter ihre eigenen Prognosen um erstaunliche 55 Prozent getoppt. Selbst die Analysten von SES Research dürften überrascht sein.
Erst Ende Januar veröffentlichte das Haus eine umfassende Studie zu dem Beteiligungskonzern. In ihrer Analyse gingen die Experten lediglich von einem Nettoergebnis von 7,6 Millionen Euro aus. Das Ergebnis je Aktie für 2006 beziffert Heliad auf 0,27 Euro. Damit hat es der SDAX-Aspirant tatsächlich geschafft, trotz einer massiv gestiegenen Aktienstückzahl den Gewinn pro Anteilschein zu erhöhen.
Für 2005 standen unterm Strich 0,20 Euro in den Büchern. Das Eigenkapital bezifferte der Vorstand zum Jahresende auf beachtliche 90 Millionen Euro. Damit gehört Heliad nach eigenen Angaben „nun nachhaltig zu den bedeutendsten Wachstumsfinanzierern in Deutschland“.
Nachdem etliche gute Meldungen aus dem Hause Heliad an der Börse ziemlich verpufften, zeigt sich der Kurs von den heute vorgelegten Zahlen nicht ganz unbeeindruckt. Um immerhin fünf Prozent auf 1,31 Euro zieht es die Notiz gen Norden. Damit liegt der Kurs leicht über dem Net Asset Value (NAV), den Heliad per Jahresende 2006 mit 1,29 Euro je Anteil angibt.
Da dieser Wert primär auf die vorhandene Substanz abzielt und mögliche Reserven außer Acht lässt, greifen die Analysten von SES Research auf einen von ihnen ermittelten Potenzialwert zurück. Diesen beziffern sie derzeit auf 1,35 Euro je Heliad-Aktie. Wichtigster Posten im Portfolio ist dabei die Beteiligung an dem Medizintechnikunternehmen Vanguard. Die Berliner hatten kürzlich einen wichtigen Großauftrag aus England an Land ziehen können.
Allerdings betont SES Research, dass selbst die Potenzialwertanalyse bei Heliad „nur begrenzt aussagefähig“ ist. Begründung: „Auf Grund des geringen Anteils (17 Prozent) nicht börsennotierter Unternehmen, liegt der Potenzialwert nahe dem NAV des Unternehmens.“ Angesichts der bisherigen Erfolge und der guten Aussichten siedeln die Banker das Kursziel für die Heliad-Aktie daher bei 1,50 Euro an.
Weitere Details zu den Ergebnissen des vergangenen Jahres will Heliad am 28. Februar präsentieren. Dem Kurs kann diese Publizität vermutlich nur gut tun. Wir lassen das Papier daher auf unserer Hot-Stock-Liste.
Mit einem Ergebnis nach Steuern von elf Millionen Euro haben die Frankfurter ihre eigenen Prognosen um erstaunliche 55 Prozent getoppt. Selbst die Analysten von SES Research dürften überrascht sein.
Erst Ende Januar veröffentlichte das Haus eine umfassende Studie zu dem Beteiligungskonzern. In ihrer Analyse gingen die Experten lediglich von einem Nettoergebnis von 7,6 Millionen Euro aus. Das Ergebnis je Aktie für 2006 beziffert Heliad auf 0,27 Euro. Damit hat es der SDAX-Aspirant tatsächlich geschafft, trotz einer massiv gestiegenen Aktienstückzahl den Gewinn pro Anteilschein zu erhöhen.
Für 2005 standen unterm Strich 0,20 Euro in den Büchern. Das Eigenkapital bezifferte der Vorstand zum Jahresende auf beachtliche 90 Millionen Euro. Damit gehört Heliad nach eigenen Angaben „nun nachhaltig zu den bedeutendsten Wachstumsfinanzierern in Deutschland“.
Nachdem etliche gute Meldungen aus dem Hause Heliad an der Börse ziemlich verpufften, zeigt sich der Kurs von den heute vorgelegten Zahlen nicht ganz unbeeindruckt. Um immerhin fünf Prozent auf 1,31 Euro zieht es die Notiz gen Norden. Damit liegt der Kurs leicht über dem Net Asset Value (NAV), den Heliad per Jahresende 2006 mit 1,29 Euro je Anteil angibt.
Da dieser Wert primär auf die vorhandene Substanz abzielt und mögliche Reserven außer Acht lässt, greifen die Analysten von SES Research auf einen von ihnen ermittelten Potenzialwert zurück. Diesen beziffern sie derzeit auf 1,35 Euro je Heliad-Aktie. Wichtigster Posten im Portfolio ist dabei die Beteiligung an dem Medizintechnikunternehmen Vanguard. Die Berliner hatten kürzlich einen wichtigen Großauftrag aus England an Land ziehen können.
Allerdings betont SES Research, dass selbst die Potenzialwertanalyse bei Heliad „nur begrenzt aussagefähig“ ist. Begründung: „Auf Grund des geringen Anteils (17 Prozent) nicht börsennotierter Unternehmen, liegt der Potenzialwert nahe dem NAV des Unternehmens.“ Angesichts der bisherigen Erfolge und der guten Aussichten siedeln die Banker das Kursziel für die Heliad-Aktie daher bei 1,50 Euro an.
Weitere Details zu den Ergebnissen des vergangenen Jahres will Heliad am 28. Februar präsentieren. Dem Kurs kann diese Publizität vermutlich nur gut tun. Wir lassen das Papier daher auf unserer Hot-Stock-Liste.