ich versuche nur die Kursschwankungen des Papiers mitzunehmen.. Also mal dabei, mal nicht. Und andererseits ist es ein interessantes Thema so eine Inso, was man da so für möglichkeiten einer Rettung hat.. Echt genial! Aber ob es auch genutzt wird und wie die Aktionäre dabei wegkommen, ist noch spannender... und deshalb Kaufe und Verkaufe ich, um im Voraus mein eventuellen Totalverlust zu minimieren.. ;o)
Ach ja hier noch ne schicke Meldung oder kalter Kaffee..
"Flath nennt Jurk wegen Qimonda «ordnungspolitischen Geisterfahrer»
Dresden (ddp-lsc) Der koalitionsinterne Streit um die richtige Strategie zur Rettung der Arbeitsplätze beim Dresdner Werk des insolventen Speicherchipherstellers Qimonda geht weiter.
Dresden (ddp-lsc). Der koalitionsinterne Streit um die richtige Strategie zur Rettung der Arbeitsplätze beim Dresdner Werk des insolventen Speicherchipherstellers Qimonda geht weiter. CDU-Landtagsfraktionschef Steffen Flath bezeichnet Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD) in der Chemnitzer «Freien Presse» (Montagausgabe) laut Vorabbericht als «ordnungspolitischen Geisterfahrer».
Zur Begründung führte Flath an, Jurk habe vor der Insolvenz Qimonda 150 Millionen Euro zur Verfügung stellen wollen. Nur durch sein Veto habe er Jurk vor einem Prozess bewahrt, sagte Flath weiter. Das Geld wäre damals zulasten des Steuerzahlers in ein marodes Unternehmen geflossen.
Tatsächlich hatte sich die CDU/SPD-Koalition Ende 2008 zu einem Darlehen von 150 Millionen Euro bereit erklärt, um Qimonda vor der Pleite zu bewahren. Die CDU-Fraktion hatte sich dann aber gegen die Verabschiedung eines entsprechenden Nachtragshaushalts ausgesprochen. Schließlich meldete Qimonda Insolvenz an.
Flath hatte am vergangenen Donnerstag im Landtag gesagt, dass es mit der CDU-Landtagsfraktion keinen Beschluss zur Beteiligung Sachsens an Qimonda geben werde. Jurk führte in derselben Sondersitzung aus, dass er «mehr denn je dafür» stehe, dass Sachsen sich vorübergehend «als Anteilseigner von Qimonda am Standort Dresden» einbringe. Eine solche Beteiligung galt nach Darstellung von Insolvenzverwalter Michael Jaffé zuletzt als einzige Möglichkeit zur Rettung von Qimonda.
Die Fertigung in Dresden mit einst mehr als 3000 Beschäftigten wird bis zum Monatsende komplett heruntergefahren und in einen «Stand-by-Modus» versetzt, um bei geglückter Investorensuche wieder schnell aufgenommen werden zu können. Das chinesische Staatsunternehmen Inspur soll bislang als einzige von mehr als 100 von Jaffé kontaktierten Firmen Interesse an Qimonda angemeldet haben."
www.ad-hoc-news.de/...de/Wirtschaft-Boerse/Wirtschaft/20122219