BERLIN (dpa-AFX) - Menschen über 65 Jahre haben im Mittel deutlich weniger verfügbares Einkommen als die übrige Bevölkerung - und die Schere geht auseinander. Wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" aus Daten des Statistischen Bundesamts meldet, wuchs die Lücke von 2.989 Euro im Jahr 2021 auf 4.066 Euro 2025.
Gemeint ist der Median des sogenannten Nettoäquivalenzeinkommens. Der Median ist ein statistischer Mittelwert genau zwischen der Hälfte von Einkommen, die niedriger liegt, und der Hälfte, die höher ist. Das verfügbare Einkommen schließt gegebenenfalls Einkünfte aus Zinsen oder Mieten ein. Der Wert für 2025 ist laut Bundesamt für die Gesamtbevölkerung 28.913 Euro; für die Gruppe 65 und älter sind es 24.847 Euro.
Das Bündnis Sahra Wagenknecht kritisierte die Entwicklung. "Die meisten Länder in Europa behandeln ihre Senioren besser als Deutschland", sagte die Parteigründerin der "NOZ". Sie erneuerte ihre Forderung, zu einem Rentensystem wie in Österreich überzugehen. Dort sind Renten deutlich höher, allerdings auch die Beitragssätze, und alle Erwerbstätigen müssen einzahlen./vsr/DP/nas
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