Ob sich Zukunftsinvestitionen wie UMTS rentieren werden, entscheidet sich daran, ob interaktive Features nachgefragt werden oder nicht. Eine aktuelle Studie macht klar, dass dies eine Generationenfrage ist: Die Jugend will's interaktiv, die älteren wollen telefonieren.
Handy mit Daumenkino: Kein Bedarf bei älteren Nutzern?
Ein Großteil der Deutschen steht technischen Neuheiten wie dem "Alleskönner"-Handy skeptisch gegenüber. Solche Mobiltelefone können beispielsweise auch als PC, Internetzugang oder Fernseher gebraucht werden. Nach einer am Mittwoch veröffentlichten repräsentativen Umfrage das Hamburger BAT Freizeit-Forschungsinstituts sagten fast drei Viertel der Befragten "Nein, danke" zu den "Alleskönnern". Die Mehrheit der 2000 Interviewten ab 14 Jahren wollte "passiver Medienkonsument" bleiben.
Nur die "SMS-Generation" im Alter von 14 bis 24 Jahren begrüßte die neuen, vernetzten Möglichkeiten: Zwei Drittel der Befragten aus dieser Altersgruppe sind der Studie zufolge davon begeistert. Über 30-Jährige hätten dagegen "ausgeprägte Mediengewohnheiten zwischen Zeitung und Buch, Hörfunk und Fernsehen" und würden auf diesen beharren. Zwischen den Geschlechtern zeichnete sich ebenfalls eine unterschiedliche Offenheit für die Vielzweckgeräte ab. Jeder dritte Mann und nur jede fünfte Frau sei daran interessiert.
Technologisch sei zwar alles möglich, doch psychologisch stoße die Medienrevolution bei den Menschen an Grenzen, sagte der Leiter des Instituts, Horst Opaschowski. Der immer intensivere Umgang mit zahllosen Programmen, Video, Computerspielen sowie E-Mail, Fax und Handy koste Zeit und Nerven. "Viele Menschen spüren dies und sagen dem Zeit- und Stressfaktor, der Infofalle und dem Erreichbarkeitswahn den Kampf an, damit aus der Entlastung keine Belästigung wird."
spiegel.de
Gruß
Happy End
Handy mit Daumenkino: Kein Bedarf bei älteren Nutzern?
Ein Großteil der Deutschen steht technischen Neuheiten wie dem "Alleskönner"-Handy skeptisch gegenüber. Solche Mobiltelefone können beispielsweise auch als PC, Internetzugang oder Fernseher gebraucht werden. Nach einer am Mittwoch veröffentlichten repräsentativen Umfrage das Hamburger BAT Freizeit-Forschungsinstituts sagten fast drei Viertel der Befragten "Nein, danke" zu den "Alleskönnern". Die Mehrheit der 2000 Interviewten ab 14 Jahren wollte "passiver Medienkonsument" bleiben.
Nur die "SMS-Generation" im Alter von 14 bis 24 Jahren begrüßte die neuen, vernetzten Möglichkeiten: Zwei Drittel der Befragten aus dieser Altersgruppe sind der Studie zufolge davon begeistert. Über 30-Jährige hätten dagegen "ausgeprägte Mediengewohnheiten zwischen Zeitung und Buch, Hörfunk und Fernsehen" und würden auf diesen beharren. Zwischen den Geschlechtern zeichnete sich ebenfalls eine unterschiedliche Offenheit für die Vielzweckgeräte ab. Jeder dritte Mann und nur jede fünfte Frau sei daran interessiert.
Technologisch sei zwar alles möglich, doch psychologisch stoße die Medienrevolution bei den Menschen an Grenzen, sagte der Leiter des Instituts, Horst Opaschowski. Der immer intensivere Umgang mit zahllosen Programmen, Video, Computerspielen sowie E-Mail, Fax und Handy koste Zeit und Nerven. "Viele Menschen spüren dies und sagen dem Zeit- und Stressfaktor, der Infofalle und dem Erreichbarkeitswahn den Kampf an, damit aus der Entlastung keine Belästigung wird."
spiegel.de
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