Um die originellsten und spektakulärsten Handys ist unter den Herstellern ein heißes Kopf an Kopf-Rennen ausgebrochen. Zu Recht: Die Neuheiten haben es in sich.
Nachdem Marktführer Nokia neben dem Multimedia-Phone 7650 mit integrierter Digitalkamera und dem Titan-Handy 8910, zwei Spitzen-Modelle präsentiert hat, folgen nun nicht minder interessante Neuerscheinungen aus den Entwicklungslabors von Siemens, Motorola, Samsung, Philips und Panasonic.
- Siemens M50: Instant Messager für das Mobiltelefon
- Motorola A 820: Das erste UMTS-Handy mit Marktreife
- Motorola V 70: Das Handy zum Drehen
- Neue Samsung-Handys: Polyphone Töne und TFT-Displays
- Philips-Geräte: Von Economy- bis Business-Class
- Panasonic GD 96: Kühle Eleganz mit Riesen-Display
- Trium CeBIT-Studien: Handy-Zukunftsmusik
- Nokia 8910: Das Handy zum Ausfahren
- Nokia 7650: Multimedia-Handy mit Farbdisplay und Bluetooth
- Nokia 6510: Das Handy mit der Geldbörse
- Nokia 5210: Sportives Outdoor-Handy
- Nokia 6310: 6210-Nachfolger mit GPRS und Bluetooth

Der Münchner Handy-Hersteller Siemens Mobile präsentiert im Rahmen der Mobilfunkmesse 3GSM in Cannes ein Java-basiertes Handy. Das M50 unterstützt die J2ME-Spezifikation (einer speziell für mobile Endgeräte entwickelten Java-Version für den Spiele- oder Software-Download direkt aus dem Internet) sowie den schnellen Datenübertragungsstandard GPRS (General Packet Radio Service). Das technische Highlight des neuen Siemens-Handys ist jedoch die integrierte Instant-Messaging-Funktion.
Ähnlich den aus dem Internet bekannten Diensten AOL Instant Messager oder dem Klassiker ICQ soll mit der mobilen Variante des Instant Messagings künftig auch das Chatten auf dem Handy im Echtzeit-Modus möglich sein.
In einer so genannten Buddy-List kann der Status (wer online/offline ist, wer gerade telefoniert oder beschäftigt ist) einzelner Freunde festgestellt werden. Im Gegensatz zu SMS-Kurznachrichten besteht beim mobilen Instant Messaging eine direkte Verbindung ins Internet. Technisch wird dies dank GPRS durch die "Always on"-Funktion ermöglicht. Eingegangene Kurztelegramme gelangen so umgehend auf das Display.
Darüber hinaus unterstützt das M50 den SMS-Nachfolger EMS (Enhanced Messaging Service) sowie eine spezielle "Calling Images"-Funktion, wodurch bei Anrufen ein zuvor gespeichertes Foto des Anrufers im Display erscheint. Apropos Display: Siemens hat der Handy-Neuheit einen ovalen Bildschirm mit bernsteinfarbener Hintergrund-Beleuchtung verpasst. Handy-Individualisten stehen diverse austauschbare Schalen für die Vorder- und Rückseite zur Verfügung. Das Gerät soll zum Sommer 2002 auf den Markt kommen. Der offizielle Verkaufspreis steht derzeit noch nicht fest.

Der amerikanische Handy-Hersteller Motorola ruft mit dem Multimedia-Phone A 820 den Start ins UMTS-Zeitalter aus. Mit dem A 820 soll zum drittel Quartal 2002 ein mobiler Alleskönner auf den Markt kommen, der eine Vielzahl an Multimedia-Elementen beherrscht.
Video- und Audio-Streaming via UMTS (Universal Mobile Telecommunications Service) werden ebenso wie der Versand digitaler Bilder und E-Mail-Anhänge per MMS (Multimedia Messaging Service) unterstützt. Darüber hinaus kann das Gerät dank Tri-Band-Technik auch noch weltweit in allen verfügbaren GSM- und GPRS-Netzen eingesetzt werden.
Weitere technische Highlights sind: Die neueste WAP-Version 2.0, eine Bluetooth-Schnittstelle für den drahtlosen Datenaustausch mit anderen Endgeräten und die Unterstützung des Videoformats MPEG4.
Aus dem Internet können Spiele und Software auf das A 820 per Java-Funktionalität J2ME, einer speziell für mobile Endgeräte entwickelten Java-Spezifikation.
Aber nicht nur Technikfreaks will Motorola mit dem ersten serienreifen UMTS-Handy ansprechen. Auch Outdoorsportler und Weltenbummler sollen sich mit der integrierten Satellitenortungstechnik A-GPS (Assisted Global Positioning System) schnell und bequem an jedem Ort der Erde zurecht finden. Musikliebhaber können dank des integrierten MP3- Players jederzeit auf ihre Lieblingshits zugreifen.
Technische Daten
Gewicht: 157 Gramm
Abmessungen: 135x53x24,2 Millimeter (Höhe x Breite x Tiefe)
Standbyzeit: bis zu 200 Stunden
Gesprächszeit: bis zu 120 Minuten
Tri-Band
WAP 2.0-Browser
GPRS
Schnittstellen: USB, Bluetooth; Infrarot
Displaygröße: 176x220 Pixel TFT, 4096 Farben
Vibrationsarlarm
Java-fähig
SMS/ EMS 5.0/MMS
Texterkennung iTAP
MP3-Player
Erweiterbarer Speicher
Der Preis des A 820 steht derzeit noch nicht fest.

Motorolas V 70 hat beste Karten, den diesjährigen Handy-Design-Oscar zu gewinnen. Der Clou an dem Winzling ist eine Frontklappe, die sich per Drehbewegung öffnen und schließen lässt. Erinnert das V 70 im geschlossenen Zustand noch entfernt an ein Bullauge mit Antenne, so zeigt das Handy aufgedreht seine ganze Pracht: Es hat nicht nur ein schickes, abgerundetes Metallgehäuse zu bieten, sondern auch ein Weiß-auf-Schwarz-Display mit blauer Hintergrundbeleuchtung und Tastaturfarben in "Midnight Blue" oder "Ceramica".
Mit einer 180-Grad-Drehung der Deckelklappe wird das V 70 in Sprechposition gebracht. Eingehende Anrufe und Kurznachrichten erscheinen allerdings auch schon im geschlossenen Zustand auf dem 96 mal 64 Pixel großen Display. Das V 70 ist aber nicht nur ein Hingucker für Design-Fetischisten. Dank selbst definierbarer Tastenkombinationen, SMS-Verkettung, der Texteingabehilfe iTap und jeder Menge Platz für 32 selbst komponierte Klingeltöne kommen auch Business-Nutzer voll auf ihre Kosten. Daten können via WAP-1.1-Bowser und GPRS mit bis zu 40 Kbits empfangen werden. Zudem ist das Gerät in der Lage, 500 Telefonbucheinträge abzuspeichern, und über die USB-Schnittstelle lassen sich Kontaktdaten mit dem PC abgleichen.
Im Mai 2002 kommt das V 70 für rund 729 Euro in den Handel. Die Akkuleistung des V 70 beziffert der Hersteller auf bis zu 140 Stunden Standby- und 130 Minuten Gesprächszeit. Das Design-Stück wird in den Abmessungen 94 mal 38 mal 18,3 Millimeter (Höhe mal Breite mal Tiefe) und einem Gewicht von 83 Gramm ausgeliefert. Handy-Individualisten können zwischen vier verschiedenen farbigen Display-Blenden (Satin, Black Bright Nickel, Bright Gold) auswählen. Außerdem hat Motorola dem V 70 noch ein FM Radioheadset, ein Speakerphone und ein Car Kit als Zubehör spendiert.
Ab Juni 2002 kommen die bereits bekannten Motorola-Geräte der V-Serie, V 60 und V 66 mit Java-Funktionalität und "i-Zusatz" auf den Markt. Die J2ME-Spezifikation (Java 2 Micro Edition), ist ein speziell für mobile Endgeräte mit kleinem Display und relativ geringem Speicherplatz entwickelter Java-Ableger und erlaubt unter anderen Spiele-Downloads direkt aus dem Internet. Das V 60i wird für 689 Euro und das V 66i für 599 Euro erhältlich sein.

V60i

V66i
Im dritten Quartal 2002 soll das T720 mit großem Farbdisplay, J2ME und EMS 5.0 (Enhanced Messaging Service) in den Handel kommen. Mit EMS 5.0 können animierte Icons und mehrstimmige Melodien in Midi-Qualität verschickt und empfangen werden. Das große Farbdisplay ermöglicht die optimale Darstellung der jeweiligen Anwendung. Das T720 soll nach Auskunft von Motorola im "höheren Preissegment" angesiedelt sein.

SGH-T 100

Mit dem futuristisch anmutenden "Klappenhandy" SGH-T 100 setzt Samsung erstmals auf ein TFT-Farbdisplay. 4096 Farben sollen auf einer Größe von 128x128 Pixel bunte WAP-Seiten in fotorealistischer Qualität darstellen können. Auch mehrstimmige Klingeltöne werden erstmals auf dem deutschen Markt präsentiert: Ein Pioneer-Soundchip soll bis zu 16 Stimmen gleichzeitig abspielen können. Die polyphone Klangtechnologie klingt dann - nach Samsung-Angaben - wie "ein kleines Orchester".
Auch im geschlossenen Zustand ist das T 100 ein echter Hingucker - ein zweites, auf der Außenklappe angebrachtes Display zeigt eingegangene Anrufe, Kurznachrichten und die Uhrzeit an.
Das SGH-T 100 kommt im April in den Abmessungen 88x50x22,9 Millimeter (Höhe x Breite x Tiefe) und mit einem Gewicht von 87 Gramm auf den deutschen Markt. Der Verkaufspreis steht derzeit noch nicht fest.
SGH-Q 200

Wie sein Vorgänger SGH-Q 100 ist auch das Q 200 GPRS-fähig. Ebenfalls als "Klappenhandy" mit zweitem Display ausgestattet, unterstützt das Gerät die GPRS Klasse 8. (mit der 1+4 Übertragungstechnik stehen dem Teilnehmer im Uplink ein Zeitschlitz und im Downlink vier Zeitschlitze zum Datenaustausch zur Verfügung). Abgerufene Internetseiten können ohne großen Scroll-Aufwand auf dem 128x128 Pixel großen Grafik-Display übersichtlich dargestellt werden.
Das im zusammengeklappten Zustand 85 Millimeter hohe Gerät wiegt 90 Gramm und soll noch vor der CeBIT für 549 Euro angeboten werden. Samsung hat dem Q 200 eine Reihe an Organizer-Funktionen wie Sprachaufzeichnung, Kalender und Aufgabenliste spendiert. Schade nur, dass kein WAP1.2-Browser für die Unterstützung so genannter Push-Dienste, die etwa eingegangene E-Mails sofort aufs Display liefern, an Bord ist. Gerade bei GPRS-fähigen Handys machen solche Dienste dank der "Always on"-Funktionalität durchaus Sinn.
SGH-N 500

"Intenna" - Samsungs erstes Handy mit integrierter Antenne sorgte wegen der sehr konstruiert wirkenden Namensgebung bei der Präsentation des Geräts für Heiterkeit. Dabei hat das runde, 95 Gramm schwere, aber mit 11 Zentimetern nicht gerade klein geratene Handy neben der "versteckten" Antenne noch einiges mehr zu bieten: Zum einen die schon von Nokia bekannte Smart-Messaging-Funktion zum Download von Logos und Klingeltönen und zum anderen ein kontrastreiches, in edlem Blau beleuchtetes 128x64 Pixel großes Display. Für 300 Euro soll das SGH-N 500 ab März 2002 zu haben sein.
SGH-N 620

Sechs unterschiedliche LED-Farben für die Anrufanzeige einzelner Rufnummern, Smart Messaging und der Einsatz von 16 stimmigen polyphonen Klingeltönen machen das SGH-N 620 auch für eine jüngere Zielgruppe interessant. Ästheten erfreuen sich an dem in edlem Blau beleuchteten Grafikdisplay, Technikfreaks an den Kommunikationskünsten: Sowohl Sprachanwahl, Sprachsteuerung als auch Sprachaufzeichnung beherrscht das Gerät. Und der integrierte Anrufbeantworter, wie schon vom SGH-N 400 bekannt, erspart teure Anrufe bei der Mailbox. Zu einem Preis von 399 Euro ohne Kartenvertrag wird das 83 Gramm leichte und 10 Zentimeter hohe Gerät schon Ende Februar 2002 erhältlich sein.
Der niederländische Handy-Hersteller Philips bringt im Vorfelde der CeBIT seine neue Produktlinie Fisio auf Kurs. Mit den Geräten Fisio 820, 620, 121 und 120 gehen Anfang März je ein High-End-, ein Business- und zwei Einsteiger-Geräte (davon eines ohne WAP-Unterstützung) an den Start.
Fiso 820

Eindeutiger Star der Philips-Neuheiten ist das Fisio 820. Optisch kommt das Handy-Leichtgewicht (85 Gramm) mit einem 112x112 Pixel großen Farbdisplay (256 Farben) und in drei Farbvariaten (Hellgold, Hellblau und "Mars"-Rot) daher. Augenfällig ist auch die "Navigationswippe": Diese umfasst mit den Zifferntasten 2, 4, 6 und 8 die zentrale Auswahl-Taste 5.
Mit den technischen Innovationen des Fisio 820 will Philips zu Top-Handys wie dem T68 von SonyEricsson aufschließen. Neben der aktuellsten GPRS-Technologie der Klasse 10 (Daten können über vier Kanäle (53,6 kbit/s) empfangen und über maximal zwei Kanäle (26,8 kbit/s) versendet werden) für schnelle Internet-Verbindungen beherrscht das Gerät auch die Funk-Technik Bluetooth. Darüber hinaus lassen sich Farbfotos und -Grafiken (im "JPEG"-Dateiformat) empfangen, speichern und versenden. Fisio-820-Nutzer können dank dieser Funktionalität ihre Lieblingsfotos als Bildschirmschoner oder als Hintergrundbild einblenden.
Gleich zwei E-Mail-Adressen kann das 820 verwalten. Dabei bietet der Übertragungsstandard GPRS die Voraussetzung für den schnellen Versand von E-Mails mit Anhang. Per Sprachsteuerung können bis zu 40 Funktionen im Gerät angesteuert werden.
Philips gibt für das Fisio 820 eine Stand-by-Zeit von rund 400 Stunden und eine Gesprächszeit von 5,5 Stunden an. Ende März 2002 soll es dann für 499 Euro auf dem Markt erhältlich sein.
Fisio 620

Philips' Fisio 620 kann zwar nicht mit einem Farbdisplay und Bluetooth-Funktionalität aufwarten, steht aber ansonsten seinem großen Bruder 820 in nichts nach: Zwei E-Mail-Adressen sind ebenso an Bord wie GPRS der Klasse 10, umfangreiche Organizer-Funktionen wie Sprachbefehle und -Memos. Das achtzeilige Grafikdisplay kann Bilder im Dateiformat "JPEG" abbilden. Mit der mitgelieferten PC-Software "Image Companion" lassen sich die Bilder am Computer bearbeiten, auf das Handy überspielen und von dort per E-Mail versenden.
Das 620 kann dank der D2-Vodafone-"Load-a-Game"-Technik "InFusio" Handy-Games nachladen. Auch Business-Nutzer kommen auf ihre Kosten: Der Terminkalender und das Telefonbuch des 620 lassen sich unter anderem mit Microsoft Outlook und Lotus Notes synchronisieren. Auch für Durchhaltevermögen ist gesorgt: Mit gut vier Stunden Gesprächszeit und rund 336 Stunden Stand-by-Zeit demonstriert Philips seine fast schon sprichwörtliche Dauerbetriebszeit auch auf dem Fisio 620. Das Gewicht des Winzlings liegt bei 85 Gramm. Philips führt das Fisio 620 im März 2002 für 329 Euro in den Markt ein. Dabei stehen dem Käufer drei Farbvarianten zur Auswahl: "Storm Black", "Silver Blue" und "Softskin Blue".
Fisio 120 und 121


Mit den Geräten Fisio 120 und 121 bietet Philips gleich zwei Handys für Einsteiger an. Der entscheidende Unterschied liegt in der Ausstattung: Das 121 verfügt über einen WAP-Browser, der dem 120 fehlt. Die beiden Mobiltelefone kommen mit einem Gewicht von 95 Gramm, T9-Texteingabehilfe, grafischer "Karussell"-Menüführung und Logo- sowie Klingelton-Download-Funktion auf den Markt.
Für 199 Euro (der Preis des Fisio 120 steht derzeit noch nicht fest) bekommt der Kunde ab März 2002 ein Handy mit auswechselbaren Oberschalen und 360 Stunden Stand-by- bzw. vier Stunden Sprechzeit.

160 Zeichen in zehn Zeilen: So viel Platz bietet das GD 96. Eine normale SMS ist somit in einem "Stück", ohne zu scrollen, auf dem schwarz-weißen Grafik-Display lesbar. Der Riesen-Bildschirm ist denn auch Grund genug für Panasonic, dem GD 96 ein paar nette Zutaten wie drei verschiedene Hintergrundfarben (Weiß, Orange und Grün), 30 Hintergrundgrafiken (für den Stand-by-Betrieb) und ein übersichtliches, mit Icons gestaltetes Menü zu spendieren.
Doch nicht nur den Augen hat das GD 96 eine Menge zu bieten: Richtig was auf die Ohren gibt es, wenn der Besitzer eine musikalische Ader hat. Aus mehrstimmigen Klingeltönen lassen sich Eigenkompositionen erstellen, die bei Anruf zu hören sind. Wer sich nicht zum Komponisten berufen fühlt, kann sich anders behelfen - auch Sprachaufzeichnungen spielt das GD 96 in erstaunlich guter Qualität als Anrufsignal ab.
Freunde der schriftlichen Kommunikation kommen mit dem GD 96 voll auf ihre Kosten. Nicht nur, dass die Kurznachrichten auf dem Riesen-Display hervorragend zu lesen sind, das GD 96 unterstützt auch SMTP/POP3-E-Mail-Accounts. Und dank GPRS und WAP1.2.1-Browser gelangen eingegangene Nachrichten per Push-Technologie direkt auf das Display.
Das Herzstück für die Bedienung ist der in fünf Richtungen steuerbare Joystick, der besonders durch seine Druckgenauigkeit und präzise Anwahl besticht. Gelungen ist auch die Freisprecheinrichtung. Das Telefonat kann weitergehen, obwohl sich das Handy nicht direkt am Ohr befindet, etwa während der Nutzer aufs Display schaut, um nach einer Nummer zu suchen.
Für die individuelle Erkennung lassen sich einzelne Einträge im Telefonbuch mit Melodien, Hintergrundfarben und Animationen versehen. Wem zudem die vorinstallierten Töne nicht ausreichen, kann sich einfach per SMS mehrstimmige Töne aus dem Internet laden.
Mit 125x45x21 Millimetern wirkt das GD 96 auf den ersten Blick nicht gerade klein. Wer aber einmal einen Blick auf den XXL-Bildschirm geworfen hat und das nur 84 Gramm schwere Gerät in der Hand hält, wird erstaunt feststellen, dass die Größe - auch im wörtlichen Sinne - nicht ins Gewicht fällt.
Schwachstellen des GD 96 sind eindeutig die geringe Akkuleistung (gerade mal 150 Stunden Stand-by oder vier Stunden Gesprächszeit), die Sprachanwahl (nur fünf Nummernbelegungen sind möglich), der magere SMS-Speicher (nicht mehr als zehn Kurznachrichten können abgelegt werden) und ein geringer Fun-Faktor (nur zwei Spiele).
Das GD 96 soll zur CeBIT im Handel erhältlich sein. Ein Verkaufspreis steht derzeit noch nicht fest.
"Buon Vaggio", "Try Navi" oder "3G Gamer". Ausgefallene Produkte mit ausgefallenen Namen: Triums Geräte-Studien versprechen eine schöne Handyzukunft.
Handy meets Future: Aus dem Hause Trium kommen zur diesjährigen CeBIT trendige Geräte-Studien für die dritte Generation Mobilfunk (3G). So zeigt das Unternehmen etwa einen "MP3 Music Player" mit Stereo-Lautsprechern. Der Player erlaubt neben der Wiedergabe von MP3-Dateien auch mobiles telefonieren, mailen und surfen im Internet.
Eher an die Optik eines Smartphones erinnert dagegen die Studie "Buon Viaggio". Per integrierter Digitalkamera können Bilder geschossen und verschickt, sowie mit der Videomail-Funktion Filmsequenzen abgespielt werden. Zum Telefonieren wird ein Bluetooth-Headset mitgeliefert. Praktisch: Der Kopfhörer wird an der Rückseite des "Buon Viaggio" befestigt und ist so bei eingehenden Gesprächen schnell zur Hand.
Ein GPS-Empfänger sorgt beim "Try Navi" für Orientierung bei Outdoor-Aktivitäten. Außerdem befindet sich noch ein MP3-Player in dem Navigations-Handy.
Der MMS-fähige (für den Versand und Empfang von Videos) "3G Gamer" ist eine mobile Spielekonsole, die bei Bedarf über eine Bluetooth-Schnittstelle Kontakt zu einem UMTS-fähigen Handy aufnimmt. Neue Game-Level können so aus dem Internet auf das Gerät geladen werden, ebenso können "normale" Telefonate geführt werden.
Handy-Träume made by Trium
Try Navi - GPS Navigationstool

Das GPS Navigationsphone mit MP3 Player ist für die Outdoor-Nutzung konzipiert. Ein MP3-Player sorgt zudem für musikalische Unterhaltung.
Sepale/Sepala

Das zweiteilige magnetisch zusammengehaltene Telefon Sepale soll in einer eleganten elfenbeinfarbenen Optik geliefert werden. Für die Telefon- und Internet-Funktion dient ein abnehmbares Handset und ein großes Display (Sepala). Das Gerät ist Bluetooth-basiert und besitzt eine integrierte Digitalkamera. Darüber hinaus besitzt das Sepale eine Videophone-Funktion (Sepale). Zur Navigationshilfe wird eine Karte mit Positionsangabe verschickt.
MP3 Music Player

Der walnussförmige MP3 Music Player mit seitlich angebrachten Lautsprechern erlaubt mehreren Teilnehmern gleichzeitig Musik zu hören. Auf der Rückseite des Geräts ist ein "High-Quality-Speaker" für den individuellen Musikgenuss eingebaut. Der Kopfhörer ist auch als Freisprechanlage geeignet. Der MP3 Music Player beherrscht alle vom PC bekannten E-Mail-Funktionen und darüber hinaus kann auch im Internet gesurft werden.
Photo Mail Compact

Laut Trium-Angaben ist der Photo Mail Compact ein speziell für Frauen konzipiertes, da äußerst kompaktes Bildtelefon. Die mit der integrierten Digitalkamera aufgenommenen Bilder können per E-Mail-Funktion verschickt werden.
Game Player – 3G Gamer

Der 3G Gamer ist ein Entertainmentprodukt für mobilen Spielespaß und kann gleichzeitig als Abspielgerät von Videomails benutzt werden. Um einen neuen Spiele-Level auf den "Gamer" zu laden, wird ein Bluetooth-fähiges Mobiltelefon eingesetzt, um den Kontakt ins Internet herzustelllen.
Buon Viaggio

Mit dem Multifunktionsprodukt Buon Viaggio können Telefon-, Internet- und Video-Funktionen genutzt werden. Auf der Rückseite des Geräts befindet sich ein abnehmbares Bluetooth-fähiges Ohrteil zum Telefonieren. Auf dem großen Farb-Display können auch Video-Konferenzen abgebildet werden.
Gleich sieben neue Handy- und Bluetooth-Produkte bringt Nokia Anfang/Mitte 2002 in den Handel. Highlights: Das MMS-Mobiltelefon 7650 und das Design-Handy 8910.
Der Handy-Hersteller und Marktführer Nokia bringt 2002 sechs neue Produkte auf den Handy-Markt. Mit den Mobiltelefonen 8910, 7650 und 5210 betreten die Finnen gleich in drei Produktkategorien Neuland.
Nokia 8910: Das Handy zum Ausfahren

Mit dem 8910 ruft Nokia eine neue Handy-Kategorie ins Leben: Die Premium-Kategorie steht für edles Design, gepaart mit Hightech-Features wie Bluetooth und umfangreicher Sprachsteuerung.
Das Gerät mit dem Titan-Gehäuse zeigt im geschlossenen Zustand eine eher nüchterne Eleganz. Wird jedoch der neuartige Öffnungsmechanismus des 8910 nach oben ausgefahren, so kommt die stilvolle Chromtastatur zum Vorschein. Die weiße Displaybeleuchtung rundet diesen Auftritt ab.
Auch auf technischer Seite hat der Nokia-Neuling einiges zu bieten: Mit GPRS und HSCSD sind die Standards zur schnellen Datenübertragung an Bord, und man muss auch nicht auf die Funktechnik Bluetooth zur drahtlosen Kommunikation etwa mit einem PDA oder einem Notebook verzichten.
Nokia hat sein "State of the art"-Handy darüber hinaus auf Sprache getrimmt: Neben der fast schon obligatorischen Sprachanwahl finden 8910-Nutzer auf dem Gerät Platz für drei Minuten Sprachaufzeichnung sowie die Möglichkeit, diverse Menüpunkte per Sprache anzusteuern.
Mit einer Akkuleistung von bis zu 300 Stunden Standby- bzw. vier Stunden Gesprächszeit spielt das 110-Gramm-Handy in der "Ausdauer-Liga". Das 8910 soll im zweiten Quartal 2002 auf den Markt kommen, der Verkaufspreis steht derzeit noch nicht fest.
Gewicht: 110 Gramm
Dualband für EGSM-900- und GSM-1800-Netze
Standby-Zeit: bis zu 300 Stunden
Gesprächszeit: bis zu vier Stunden
GPRS
HSCSD
Bluetooth
Infrarot-Schnittstelle
sprachgesteuerte Wählfunktion
Sprachaufzeichnung bis zu drei Minuten
Sprachansteuerung folgender Menüpunkte: Profile, Abhören der Sprachmailbox, Sprachaufzeichnung und Aktivieren der Infrarotschnittstelle
Konferenzschaltung mit bis zu sechs Teilnehmern
vier Spiele (Snowboarding, Snake II, Bantumi, Pairs II)
verschiedene Bildschirmschoner
500 Telefonbucheinträge
Nokia 7650: Multimedia-Handy mit Farbdisplay und Bluetooth

Die Foto-Linse des 7650 befindet sich auf der Rückseite des Geräts

Ausgeklappt: Die integrierte Kamera kommt erst beim Aufschieben zum Vorschein

MMS- und Foto-Anwendungen auf dem 7650-Display
Beim Anblick des ausziehbaren Nokia 7650 schleicht sich sofort ein Gedanke in den Kopf: Das Imperium schlägt zurück. 2001 blieben die Handy-Innovationen des finnischen Herstellers, 8310 (erstes GPRS-fähiges Nokia-Gerät), 5510 (die SMS-Tipp-Maschine im Querformat) und 6310 (Bluetooth- und GPRS-fähig, mobile Geldbörse) noch hinter denen der Konkurrenz zurück. SonyEricsson etwa brachte mit dem T68 das erste GPRS-Handy mit Farbdisplay auf den Markt, Siemens lieferte bereits Mitte des Jahres mit dem Business-Outdoor-Double ME45 und S45 reibungslos funktionierende GPRS-Handys aus. 2002 aber soll aus Sicht von Nokia alles anders werden.
Das 7650 liefert dafür die überzeugendsten Eckdaten: Um die Funktionen des erstmals von einem Nokia-Gerät unterstützten Multimedia-Messaging-Services (MMS, dient dem Versand von Fotos, Tönen und kurzen Videodateien) eindrucksvoll zur Geltung zu bringen, hat Nokia noch eine integrierte Kamera in das High-End-Handy eingebaut. Bilder können gleich per GPRS oder HSCSD (High Speed Circuit Switched Data dient der Kanalbündelung und somit der schnelleren Datenübertragung) auf andere MMS-fähige Geräte oder direkt an einen E-Mail-Empfänger verschickt werden.
Weitere Highlights des 7650 sind das 176x208 Pixel große Farbdisplay, die Menü-Navigation per Joystick und die Bluetooth-Schnittstelle für die kabellose Kommunikation zu anderen Bluetooth-fähigen Endgeräten. Herzstück des Digicam-Handy-Organizers ist das auf Symbian basierende Betriebssystem, welches umfangreiche Adress-, Termin-, Kontakt- und Fotoverwaltung ermöglicht. Symbian wird auch schon von Nokias Communicator 9210 erfolgreich genutzt.
Dank dem Symbian-Betriebssystem und der implementierten Java MIDP (Mobile Information Device Profile)-Unterstützung können 7650-Nutzer zusätzliche Software wie Systemerweiterungen oder Spiele aufs Gerät laden.
Daten:
Maße: 114x56x26 Millimeter (Länge x Breite x Tiefe)
Gewicht: 154 Gramm
Sprechzeit: bis zu vier Stunden
Stand-by: bis zu 240 Stunden
Displaygröße: 176x208 Pixel
WAP 1.2.1
E-Mail-Client (SMTP, POP3 und IMAP)
Sprachanwahl
integrierte Freisprecheinrichtung
GPRS
HSCSD
Bluetooth
MIDP-Java.Unterstützung
Preis: rund 550 Euro
Markteinführung: Voraussichtlich im zweiten Quartal 2002.
Nokia 6510: Das Handy mit der Geldbörse

Schick in Schale: Nokias mobile Brieftasche 6510
Nokias 6510 ist durch und durch ein gelungenes Mobiltelefon. Seine Pluspunkte: solide Verarbeitung, stilvolle Optik, erstklassige Handy-Technik und optimale Bedienung. Um neben dem Nokia 6310 oder dem Ericsson T68 in der Handy-Champions-League mitzuspielen, fehlt dem Winzling nur noch ein Farbdisplay und die Funktechnik Bluetooth.
Wem das 8310 zu bunt und das 6310 zu groß ausfällt, der ist mit dem Neuling Nokia 6510 bestens beraten. Neben GPRS- und HSCSD-Technologie sowie WAP-1.2.1-Browser bietet das 6510 mit praktischer Kalender- und Termin-Funktion, mobiler Brieftasche sowie erweiterter Sprachsteuerung aktuellste Technologie der Handy-Business-Class.
Wie schon das 8310 ist auch das 6510 mit einem integrierten UKW-Radio ausgestattet. Absolut unverständlich: Ein Kopfhörerset wird nicht mitgeliefert. Textnachrichten oder WAP-Seiten erscheinen auf dem hochauflösenden Display mit türkisfarbener Hintergrundbeleuchtung gut leserlich. Dank der guten Tastaturbeleuchtung ist das Gerät auch für "Nachteinsätze" tauglich.
Daten:
Abmessungen: 96x43x19 Millimeter (Länge x Breite x Tiefe)
Gewicht: 84 Gramm
Sprechzeit: bis zu 3,5 Stunden
Stand-by: bis zu 290 Stunden
vierzeiliges hochauflösendes Display
WAP 1.2.1
UKW-Radio
Sprachaufzeichnung (bis zu drei Minuten)
austauschbare Oberschalen
GPRS
HSCSD
Infrarot-Schnittstelle
zeitgesteuerte Profile
Countdownzähler
Stoppuhr
Sprachanwahl/-steuerung
elektronische Brieftasche
Preis: 449 Euro
Verfügbarkeit: Das 6510 ist im Handel erhältlich.
Nokia 5210: Sportives Outdoor-Handy

Stoß- und wasserfest: Nokias 5210
Mit zahlreichen Funktionen wie einer eingebauten Stoppuhr zum Messen von Strecken- oder Rundenzeiten, einem Countdown-Zähler mit Intervallzeitmesser oder dem integrierten Thermometer will Nokia mit dem 5210 speziell sportlich-aktive Menschen ansprechen.
Das dank neuartiger Materialien gegen Staub, Spritzwasser und Stöße geschützte Outdoor-Handy hat auch SMS-Fans einiges zu bieten: Überlange Kurznachrichten werden ebenso wie SMS-Chat (SMS an bis zu zehn Empfänger gleichzeitig) unterstützt. Darüber hinaus gibt es noch einen Bildeditor zum Bearbeiten, Erstellen und Speichern von Bildmitteilungen und Grafiken.
Das Nokia 5210 bietet eine Terminverwaltung für bis zu 100 Kalendereinträge. Praktisch dabei ist die Zwei-Wochen-Ansicht des Kalenders sowie der spezielle Ordner mit vordefinierten Symbolen für Trainingsnotizen.
Daten:
Maße: 117x48x23 Millimeter (Länge x Breite x Tiefe)
Gewicht: 92 Gramm
Sprechzeit: bis zu 3,5 Stunden
Stand-by: bis zu 170 Stunden
WAP 1.1-Browser
Daten/Fax-Modem mit 14,4 Kbits
Pastellorange Displaybeleuchtung
Infrarot-Schnittstelle
Komplett austauschbares Gehäuse (fünf verschiedene Farben)
zeitlich festlegbare Profile
Thermometer
Stoppuhr
Bild- und Ton-Editor
automatische Tastensperre
Preis: 279 Euro.
Verfügbarkeit: Das 5210 ist im Handel erhältlich.
Nokia 6310: 6210-Nachfolger mit GPRS und Bluetooth

Zwar muss der Besitzer eines Nokia 6310 ohne Farb-Display oder integrierten MP3-Player auskommen, eine Reihe gelungener Features machen den Handy-Neuling dennoch zu einem würdigen Nachfolger des 6210.
Das 6310 unterstützt den schnelleren GPRS-Standard für mobile Datenkommunikation und verfügt außerdem über ein integriertes Bluetooth-Modul. Mit der Funktechnik Bluetooth lässt sich das Mobiltelefon beispielsweise mit einem ebenfalls Bluetooth-fähigen Notebook verbinden - bis zu einer Entfernung von zehn Metern. Weitere gelungene Features sind unter anderem die Aufzeichnungsfunktion (bis zu drei Minuten), die Menüanwahl per Sprache und der praktische Menüpunkt Aufgabenliste, eine Art "Post-it" fürs Handy.
Das Nokia 6310 integriert außerdem die so genannte WTAI (Wireless Telephony Application Interface) Public Library, über die Benutzer eine Telefonnummer direkt aus einer WAP-Seite heraus anwählen können. Praktisch: Für einen Anruf muss die Verbindung nicht mehr beendet, sondern kann im Hintergrund gehalten werden. So kann der Anwender nach dem Anruf wieder unmittelbar auf die WAP-Seite zurückkehren. Damit ist es beispielsweise möglich, beim Abruf der WAP-Angebote einer Autovermietung gleichzeitig telefonisch ein Fahrzeug zu mieten. Mit der "Always on"-Funktion über GPRS während eines Telefonats fallen für das Halten einer WAP-Seite keine weiteren Verbindungsgebühren an.
Neu bei dem 6310 ist auch die Unterstützung von Nokias "mobiler Brieftasche" (Wallet), die der Verwaltung von Kreditkarten-Informationen, Benutzerdaten, Passwörtern und PIN-Nummern von EC-Karten dient. Sollte sich der Wallet-Service durchsetzen, könnte sich daraus schon bald eine bequeme Art des Bezahlens mit dem Handy entwickeln.
Einziges offensichtliches Manko des 6310 ist die schwer leserliche Tastaturbeschriftung: Die schwarze Schrift auf grauen Tasten lässt sich auch bei eingeschalteter Beleuchtung der Ziffern nur schwer erkennen.
Daten:
Maße: 129x47x19 Millimeter (Höhe x Breite x Tiefe)
Gewicht: 111 Gramm
Gesprächszeit: bis zu 5,5 Stunden
Stand-by-Zeit: bis zu 432 Stunden (18 Tage)
Dualband (GSM 900/1800 MHz)
WAP-1.2.1-Browser
GPRS
HSCSD
integriertes Bluetooth-Modul
IrDA-Infrarot-Schnittstelle
Sprachaufzeichnung
Sprachanwahl
Sprachsteuerung
elektronische Brieftasche (Wallet)
SMS-Speicher für bis zu 150 SMS oder 50 Picture Messages
erweiterte Uhr- und Zeitfunktionen, darunter eine Stoppuhr und eine Countdown-Funktion
Währungsumrechner
Aufgabenliste
Preis: 449 Euro.
Verfügbarkeit: Das 6310 ist im Handel erhältlich.

Mit dem neuen SonyEricsson-Handy T68 kommt Farbe ins Spiel: Das achtzeilige Display verfügt über 256 Farben und lässt WAP-Seiten in einem neuen Licht erscheinen
Der schwedisch-japanische Mobiltelefon-Hersteller SonyEricsson hat mit dem T68 das Handy-Highlight des Jahres 2001 in die Läden gebracht. Augenscheinlich auffälligstes Merkmal des Hightech-Handys ist das farbige Display mit 256 Farben.
Neben den Menü-Icons können Hintergrundbilder und Animationen farbig dargestellt werden. Auf dem Ericsson-untypisch großen achtzeiligen Display lassen sich etwa WAP-Seiten gut leserlich abbilden. Auch der Bedienkomfort des Menüs ist durch die großzügige Darstellung, im Gegensatz zu älteren Handys des schwedischen Herstellers, erheblich verbessert worden. Das werden vor allem Ericsson-Fans, die sonst mit dreizeiligen Mini-Displays vorlieb nehmen mussten, zu schätzen wissen.
Einblicke: Das leistet SonyEricssons Handy-Winzling
Auch unter der Schale hat der Winzling (84 Gramm, nur zehn Zentimeter hoch, dank integrierter Antenne) eine ganze Menge an modernster Handy-Hightech zu bieten: Per General Packet Radio Service (GPRS), können Daten mit bis zu 40, 2 Kbits und per High Speed Circuit Switched Data (HSCSD) mit bis zu 28,8 Kbits übertragen werden. Der integrierte WAP1.2.1 Browser sorgt für den mobilen Internetzugang und mittels eines E-Mail-Clients kann das T68 auch als elektronisches Postfach genutzt werden.
Die integrierte Funktechnik Bluetooth ermöglicht etwa die drahtlose Kommunikation zwischen dem neuen SonyEricsson-Handy und dem ebenfalls Bluetooth-fähigen Headset Handsfree HBH-20 über bis zu zehn Meter. Darüber hinaus kann das T68 auch mit Infrarot-fähigen Geräten eine kabelose Verbindung aufbauen.
Ein weiteres neu entwickeltes Element von SonyEricsson kommt bei der Menüführung des 664 Euro teuren "Next Generation"-Handys zum Tragen: Ein in vier Richtungen bewegbarer Joystick dient als Navigationsinstrument durchs T68-Menü. Ein Klick mit dem Joystick auf die farbigen Bedien-Icons genügt und weitere Menüoptionen erscheinen. Der Nutzer kann sich so bequem und schnell durchs Menü bewegen. Häufig genutzte Funktionen können mit der Menü-Oberfläche des Handys verknüpft werden und so ebenfalls mit einem Joystick-Klick angesteuert werden.
SonyEricsson hat das T68 mit dem herstellerübergreifenden SMS-Nachfolgestandard Enhanced Messaging Service (EMS) ausgerüstet. Kurznachrichten können mit Bildern und Tönen erweitert und zu jedem Handy geschickt werden, das EMS ebenfalls unterstützt. EMS gilt als Vorstufe zur "Multimedia SMS", dem Multimedia Messaging Service (MMS). Mit diesem Service sollen in naher Zukunft farbige und animierte Grafiken, Musik-, Bild- und kurze Film-Dateien von Handy zu Handy verschickbar werden. Im Laufe des nächsten Jahres soll MMS auch mit dem T68 möglich sein. Sobald die ersten kommerziellen SMS-Multimedia-Dienste durch die Netzbetreiber angeboten werden, will Ericsson ein entsprechendes kostenpflichtiges Software-Update (zwischen 15 bis 25 Euro) für das T68 bereit stellen.
Datenblatt: Tri-Band, Bluetooth und GPRS
Ein großes, koloriertes Display mit 265 Farben, das GPRS-Modem und die HSCSD-Datenbündelung: Diese drei besonderen Merkmale machen das T68 zu einem Handy der nächsten Generation. Die Unterstützung des SMS-Nachfolgestandards Enhanced Messaging Service (EMS), der den Empfang und Versand von Bildern, Tönen und animierten Grafiken erlaubt, und die integrierte Bluetooth-Technik unterstreichen diesen Eindruck.
Mit dem integrierten Bluetooth-Modul können Daten direkt vom PC oder vom Notebook geholt werden. Bilder aus einer Digitalkamera oder Musikstücke von einem MP3-Player lassen sich kabellos in das Handy übertragen.
Das T68 wird per Mini-Joystick bedient und kommt ohne die Ericsson-typische Antenne aus (die wurde im Gehäuse versteckt). Zudem ist das Multitalent in den europäischen und amerikanischen GSM-Netzen einsetzbar.
Ein weiteres gelungenes Feature des T68 ist die Möglichkeit die farbigen Display-Hintergrundbilder per WAP auszutauschen.
Geräte-Informationen und technische Daten:
Gewicht: 84 Gramm
Größe: 100x48x20 Millimeter
Triband 900/1800/1900 MHz
Stand-by-Zeit: bis zu 290 Stunden
Sprechzeit: bis zu 13 Stunden
Vibrationsalarm
GPRS-Modem
HSCSD
achtzeiliges Display mit 265 Farben (34x28 Millimeter)
IrDA-kompatible Infrarot-Schnittstelle
integriertes Bluetooth-Modul
WAP1.2.1-Browser
kleiner Joystick für die Menü-Navigation
Adressbuch, Kalender, Organizer
Enhanced Messaging Service (EMS) zum Versand von Logos, Klingeltönen und Picture-SMS
Rufnummernspeicher für 510 Einträge
Sechs Spiele (Game, Erix, Ripple, Tetris, Solitäre, Q)
WTLS-Sicherheit (Wireless Transport Layer Security) Klasse 3
E-Mail-Client, POP 3-fähig
Preis:
664 Euro
Markteinführung:
Ist seit Anfang November 2001 im Handel erhältlich.
Gruß
Happy End
Nachdem Marktführer Nokia neben dem Multimedia-Phone 7650 mit integrierter Digitalkamera und dem Titan-Handy 8910, zwei Spitzen-Modelle präsentiert hat, folgen nun nicht minder interessante Neuerscheinungen aus den Entwicklungslabors von Siemens, Motorola, Samsung, Philips und Panasonic.
Übersicht
- Siemens M50: Instant Messager für das Mobiltelefon
- Motorola A 820: Das erste UMTS-Handy mit Marktreife
- Motorola V 70: Das Handy zum Drehen
- Neue Samsung-Handys: Polyphone Töne und TFT-Displays
- Philips-Geräte: Von Economy- bis Business-Class
- Panasonic GD 96: Kühle Eleganz mit Riesen-Display
- Trium CeBIT-Studien: Handy-Zukunftsmusik
- Nokia 8910: Das Handy zum Ausfahren
- Nokia 7650: Multimedia-Handy mit Farbdisplay und Bluetooth
- Nokia 6510: Das Handy mit der Geldbörse
- Nokia 5210: Sportives Outdoor-Handy
- Nokia 6310: 6210-Nachfolger mit GPRS und Bluetooth
Siemens M50: Instant Messager für das Mobiltelefon

Der Münchner Handy-Hersteller Siemens Mobile präsentiert im Rahmen der Mobilfunkmesse 3GSM in Cannes ein Java-basiertes Handy. Das M50 unterstützt die J2ME-Spezifikation (einer speziell für mobile Endgeräte entwickelten Java-Version für den Spiele- oder Software-Download direkt aus dem Internet) sowie den schnellen Datenübertragungsstandard GPRS (General Packet Radio Service). Das technische Highlight des neuen Siemens-Handys ist jedoch die integrierte Instant-Messaging-Funktion.
Ähnlich den aus dem Internet bekannten Diensten AOL Instant Messager oder dem Klassiker ICQ soll mit der mobilen Variante des Instant Messagings künftig auch das Chatten auf dem Handy im Echtzeit-Modus möglich sein.
In einer so genannten Buddy-List kann der Status (wer online/offline ist, wer gerade telefoniert oder beschäftigt ist) einzelner Freunde festgestellt werden. Im Gegensatz zu SMS-Kurznachrichten besteht beim mobilen Instant Messaging eine direkte Verbindung ins Internet. Technisch wird dies dank GPRS durch die "Always on"-Funktion ermöglicht. Eingegangene Kurztelegramme gelangen so umgehend auf das Display.
Darüber hinaus unterstützt das M50 den SMS-Nachfolger EMS (Enhanced Messaging Service) sowie eine spezielle "Calling Images"-Funktion, wodurch bei Anrufen ein zuvor gespeichertes Foto des Anrufers im Display erscheint. Apropos Display: Siemens hat der Handy-Neuheit einen ovalen Bildschirm mit bernsteinfarbener Hintergrund-Beleuchtung verpasst. Handy-Individualisten stehen diverse austauschbare Schalen für die Vorder- und Rückseite zur Verfügung. Das Gerät soll zum Sommer 2002 auf den Markt kommen. Der offizielle Verkaufspreis steht derzeit noch nicht fest.
Motorola A 820: Das erste UMTS-Handy mit Marktreife

Der amerikanische Handy-Hersteller Motorola ruft mit dem Multimedia-Phone A 820 den Start ins UMTS-Zeitalter aus. Mit dem A 820 soll zum drittel Quartal 2002 ein mobiler Alleskönner auf den Markt kommen, der eine Vielzahl an Multimedia-Elementen beherrscht.
Video- und Audio-Streaming via UMTS (Universal Mobile Telecommunications Service) werden ebenso wie der Versand digitaler Bilder und E-Mail-Anhänge per MMS (Multimedia Messaging Service) unterstützt. Darüber hinaus kann das Gerät dank Tri-Band-Technik auch noch weltweit in allen verfügbaren GSM- und GPRS-Netzen eingesetzt werden.
Weitere technische Highlights sind: Die neueste WAP-Version 2.0, eine Bluetooth-Schnittstelle für den drahtlosen Datenaustausch mit anderen Endgeräten und die Unterstützung des Videoformats MPEG4.
Aus dem Internet können Spiele und Software auf das A 820 per Java-Funktionalität J2ME, einer speziell für mobile Endgeräte entwickelten Java-Spezifikation.
Aber nicht nur Technikfreaks will Motorola mit dem ersten serienreifen UMTS-Handy ansprechen. Auch Outdoorsportler und Weltenbummler sollen sich mit der integrierten Satellitenortungstechnik A-GPS (Assisted Global Positioning System) schnell und bequem an jedem Ort der Erde zurecht finden. Musikliebhaber können dank des integrierten MP3- Players jederzeit auf ihre Lieblingshits zugreifen.
Technische Daten
Gewicht: 157 Gramm
Abmessungen: 135x53x24,2 Millimeter (Höhe x Breite x Tiefe)
Standbyzeit: bis zu 200 Stunden
Gesprächszeit: bis zu 120 Minuten
Tri-Band
WAP 2.0-Browser
GPRS
Schnittstellen: USB, Bluetooth; Infrarot
Displaygröße: 176x220 Pixel TFT, 4096 Farben
Vibrationsarlarm
Java-fähig
SMS/ EMS 5.0/MMS
Texterkennung iTAP
MP3-Player
Erweiterbarer Speicher
Der Preis des A 820 steht derzeit noch nicht fest.
Motorola V 70: Das Handy zum Drehen

Motorolas V 70 hat beste Karten, den diesjährigen Handy-Design-Oscar zu gewinnen. Der Clou an dem Winzling ist eine Frontklappe, die sich per Drehbewegung öffnen und schließen lässt. Erinnert das V 70 im geschlossenen Zustand noch entfernt an ein Bullauge mit Antenne, so zeigt das Handy aufgedreht seine ganze Pracht: Es hat nicht nur ein schickes, abgerundetes Metallgehäuse zu bieten, sondern auch ein Weiß-auf-Schwarz-Display mit blauer Hintergrundbeleuchtung und Tastaturfarben in "Midnight Blue" oder "Ceramica".
Mit einer 180-Grad-Drehung der Deckelklappe wird das V 70 in Sprechposition gebracht. Eingehende Anrufe und Kurznachrichten erscheinen allerdings auch schon im geschlossenen Zustand auf dem 96 mal 64 Pixel großen Display. Das V 70 ist aber nicht nur ein Hingucker für Design-Fetischisten. Dank selbst definierbarer Tastenkombinationen, SMS-Verkettung, der Texteingabehilfe iTap und jeder Menge Platz für 32 selbst komponierte Klingeltöne kommen auch Business-Nutzer voll auf ihre Kosten. Daten können via WAP-1.1-Bowser und GPRS mit bis zu 40 Kbits empfangen werden. Zudem ist das Gerät in der Lage, 500 Telefonbucheinträge abzuspeichern, und über die USB-Schnittstelle lassen sich Kontaktdaten mit dem PC abgleichen.
Im Mai 2002 kommt das V 70 für rund 729 Euro in den Handel. Die Akkuleistung des V 70 beziffert der Hersteller auf bis zu 140 Stunden Standby- und 130 Minuten Gesprächszeit. Das Design-Stück wird in den Abmessungen 94 mal 38 mal 18,3 Millimeter (Höhe mal Breite mal Tiefe) und einem Gewicht von 83 Gramm ausgeliefert. Handy-Individualisten können zwischen vier verschiedenen farbigen Display-Blenden (Satin, Black Bright Nickel, Bright Gold) auswählen. Außerdem hat Motorola dem V 70 noch ein FM Radioheadset, ein Speakerphone und ein Car Kit als Zubehör spendiert.
Ab Juni 2002 kommen die bereits bekannten Motorola-Geräte der V-Serie, V 60 und V 66 mit Java-Funktionalität und "i-Zusatz" auf den Markt. Die J2ME-Spezifikation (Java 2 Micro Edition), ist ein speziell für mobile Endgeräte mit kleinem Display und relativ geringem Speicherplatz entwickelter Java-Ableger und erlaubt unter anderen Spiele-Downloads direkt aus dem Internet. Das V 60i wird für 689 Euro und das V 66i für 599 Euro erhältlich sein.

V60i

V66i
Im dritten Quartal 2002 soll das T720 mit großem Farbdisplay, J2ME und EMS 5.0 (Enhanced Messaging Service) in den Handel kommen. Mit EMS 5.0 können animierte Icons und mehrstimmige Melodien in Midi-Qualität verschickt und empfangen werden. Das große Farbdisplay ermöglicht die optimale Darstellung der jeweiligen Anwendung. Das T720 soll nach Auskunft von Motorola im "höheren Preissegment" angesiedelt sein.

Neue Samsung-Handys: Polyphone Töne und TFT-Displays
SGH-T 100

Mit dem futuristisch anmutenden "Klappenhandy" SGH-T 100 setzt Samsung erstmals auf ein TFT-Farbdisplay. 4096 Farben sollen auf einer Größe von 128x128 Pixel bunte WAP-Seiten in fotorealistischer Qualität darstellen können. Auch mehrstimmige Klingeltöne werden erstmals auf dem deutschen Markt präsentiert: Ein Pioneer-Soundchip soll bis zu 16 Stimmen gleichzeitig abspielen können. Die polyphone Klangtechnologie klingt dann - nach Samsung-Angaben - wie "ein kleines Orchester".
Auch im geschlossenen Zustand ist das T 100 ein echter Hingucker - ein zweites, auf der Außenklappe angebrachtes Display zeigt eingegangene Anrufe, Kurznachrichten und die Uhrzeit an.
Das SGH-T 100 kommt im April in den Abmessungen 88x50x22,9 Millimeter (Höhe x Breite x Tiefe) und mit einem Gewicht von 87 Gramm auf den deutschen Markt. Der Verkaufspreis steht derzeit noch nicht fest.
SGH-Q 200

Wie sein Vorgänger SGH-Q 100 ist auch das Q 200 GPRS-fähig. Ebenfalls als "Klappenhandy" mit zweitem Display ausgestattet, unterstützt das Gerät die GPRS Klasse 8. (mit der 1+4 Übertragungstechnik stehen dem Teilnehmer im Uplink ein Zeitschlitz und im Downlink vier Zeitschlitze zum Datenaustausch zur Verfügung). Abgerufene Internetseiten können ohne großen Scroll-Aufwand auf dem 128x128 Pixel großen Grafik-Display übersichtlich dargestellt werden.
Das im zusammengeklappten Zustand 85 Millimeter hohe Gerät wiegt 90 Gramm und soll noch vor der CeBIT für 549 Euro angeboten werden. Samsung hat dem Q 200 eine Reihe an Organizer-Funktionen wie Sprachaufzeichnung, Kalender und Aufgabenliste spendiert. Schade nur, dass kein WAP1.2-Browser für die Unterstützung so genannter Push-Dienste, die etwa eingegangene E-Mails sofort aufs Display liefern, an Bord ist. Gerade bei GPRS-fähigen Handys machen solche Dienste dank der "Always on"-Funktionalität durchaus Sinn.
SGH-N 500

"Intenna" - Samsungs erstes Handy mit integrierter Antenne sorgte wegen der sehr konstruiert wirkenden Namensgebung bei der Präsentation des Geräts für Heiterkeit. Dabei hat das runde, 95 Gramm schwere, aber mit 11 Zentimetern nicht gerade klein geratene Handy neben der "versteckten" Antenne noch einiges mehr zu bieten: Zum einen die schon von Nokia bekannte Smart-Messaging-Funktion zum Download von Logos und Klingeltönen und zum anderen ein kontrastreiches, in edlem Blau beleuchtetes 128x64 Pixel großes Display. Für 300 Euro soll das SGH-N 500 ab März 2002 zu haben sein.
SGH-N 620

Sechs unterschiedliche LED-Farben für die Anrufanzeige einzelner Rufnummern, Smart Messaging und der Einsatz von 16 stimmigen polyphonen Klingeltönen machen das SGH-N 620 auch für eine jüngere Zielgruppe interessant. Ästheten erfreuen sich an dem in edlem Blau beleuchteten Grafikdisplay, Technikfreaks an den Kommunikationskünsten: Sowohl Sprachanwahl, Sprachsteuerung als auch Sprachaufzeichnung beherrscht das Gerät. Und der integrierte Anrufbeantworter, wie schon vom SGH-N 400 bekannt, erspart teure Anrufe bei der Mailbox. Zu einem Preis von 399 Euro ohne Kartenvertrag wird das 83 Gramm leichte und 10 Zentimeter hohe Gerät schon Ende Februar 2002 erhältlich sein.
Philips-Geräte: Von Economy- bis Business-Class
Der niederländische Handy-Hersteller Philips bringt im Vorfelde der CeBIT seine neue Produktlinie Fisio auf Kurs. Mit den Geräten Fisio 820, 620, 121 und 120 gehen Anfang März je ein High-End-, ein Business- und zwei Einsteiger-Geräte (davon eines ohne WAP-Unterstützung) an den Start.
Fiso 820

Eindeutiger Star der Philips-Neuheiten ist das Fisio 820. Optisch kommt das Handy-Leichtgewicht (85 Gramm) mit einem 112x112 Pixel großen Farbdisplay (256 Farben) und in drei Farbvariaten (Hellgold, Hellblau und "Mars"-Rot) daher. Augenfällig ist auch die "Navigationswippe": Diese umfasst mit den Zifferntasten 2, 4, 6 und 8 die zentrale Auswahl-Taste 5.
Mit den technischen Innovationen des Fisio 820 will Philips zu Top-Handys wie dem T68 von SonyEricsson aufschließen. Neben der aktuellsten GPRS-Technologie der Klasse 10 (Daten können über vier Kanäle (53,6 kbit/s) empfangen und über maximal zwei Kanäle (26,8 kbit/s) versendet werden) für schnelle Internet-Verbindungen beherrscht das Gerät auch die Funk-Technik Bluetooth. Darüber hinaus lassen sich Farbfotos und -Grafiken (im "JPEG"-Dateiformat) empfangen, speichern und versenden. Fisio-820-Nutzer können dank dieser Funktionalität ihre Lieblingsfotos als Bildschirmschoner oder als Hintergrundbild einblenden.
Gleich zwei E-Mail-Adressen kann das 820 verwalten. Dabei bietet der Übertragungsstandard GPRS die Voraussetzung für den schnellen Versand von E-Mails mit Anhang. Per Sprachsteuerung können bis zu 40 Funktionen im Gerät angesteuert werden.
Philips gibt für das Fisio 820 eine Stand-by-Zeit von rund 400 Stunden und eine Gesprächszeit von 5,5 Stunden an. Ende März 2002 soll es dann für 499 Euro auf dem Markt erhältlich sein.
Fisio 620

Philips' Fisio 620 kann zwar nicht mit einem Farbdisplay und Bluetooth-Funktionalität aufwarten, steht aber ansonsten seinem großen Bruder 820 in nichts nach: Zwei E-Mail-Adressen sind ebenso an Bord wie GPRS der Klasse 10, umfangreiche Organizer-Funktionen wie Sprachbefehle und -Memos. Das achtzeilige Grafikdisplay kann Bilder im Dateiformat "JPEG" abbilden. Mit der mitgelieferten PC-Software "Image Companion" lassen sich die Bilder am Computer bearbeiten, auf das Handy überspielen und von dort per E-Mail versenden.
Das 620 kann dank der D2-Vodafone-"Load-a-Game"-Technik "InFusio" Handy-Games nachladen. Auch Business-Nutzer kommen auf ihre Kosten: Der Terminkalender und das Telefonbuch des 620 lassen sich unter anderem mit Microsoft Outlook und Lotus Notes synchronisieren. Auch für Durchhaltevermögen ist gesorgt: Mit gut vier Stunden Gesprächszeit und rund 336 Stunden Stand-by-Zeit demonstriert Philips seine fast schon sprichwörtliche Dauerbetriebszeit auch auf dem Fisio 620. Das Gewicht des Winzlings liegt bei 85 Gramm. Philips führt das Fisio 620 im März 2002 für 329 Euro in den Markt ein. Dabei stehen dem Käufer drei Farbvarianten zur Auswahl: "Storm Black", "Silver Blue" und "Softskin Blue".
Fisio 120 und 121


Mit den Geräten Fisio 120 und 121 bietet Philips gleich zwei Handys für Einsteiger an. Der entscheidende Unterschied liegt in der Ausstattung: Das 121 verfügt über einen WAP-Browser, der dem 120 fehlt. Die beiden Mobiltelefone kommen mit einem Gewicht von 95 Gramm, T9-Texteingabehilfe, grafischer "Karussell"-Menüführung und Logo- sowie Klingelton-Download-Funktion auf den Markt.
Für 199 Euro (der Preis des Fisio 120 steht derzeit noch nicht fest) bekommt der Kunde ab März 2002 ein Handy mit auswechselbaren Oberschalen und 360 Stunden Stand-by- bzw. vier Stunden Sprechzeit.
Panasonic GD 96: Kühle Eleganz mit Riesen-Display

160 Zeichen in zehn Zeilen: So viel Platz bietet das GD 96. Eine normale SMS ist somit in einem "Stück", ohne zu scrollen, auf dem schwarz-weißen Grafik-Display lesbar. Der Riesen-Bildschirm ist denn auch Grund genug für Panasonic, dem GD 96 ein paar nette Zutaten wie drei verschiedene Hintergrundfarben (Weiß, Orange und Grün), 30 Hintergrundgrafiken (für den Stand-by-Betrieb) und ein übersichtliches, mit Icons gestaltetes Menü zu spendieren.
Doch nicht nur den Augen hat das GD 96 eine Menge zu bieten: Richtig was auf die Ohren gibt es, wenn der Besitzer eine musikalische Ader hat. Aus mehrstimmigen Klingeltönen lassen sich Eigenkompositionen erstellen, die bei Anruf zu hören sind. Wer sich nicht zum Komponisten berufen fühlt, kann sich anders behelfen - auch Sprachaufzeichnungen spielt das GD 96 in erstaunlich guter Qualität als Anrufsignal ab.
Freunde der schriftlichen Kommunikation kommen mit dem GD 96 voll auf ihre Kosten. Nicht nur, dass die Kurznachrichten auf dem Riesen-Display hervorragend zu lesen sind, das GD 96 unterstützt auch SMTP/POP3-E-Mail-Accounts. Und dank GPRS und WAP1.2.1-Browser gelangen eingegangene Nachrichten per Push-Technologie direkt auf das Display.
Das Herzstück für die Bedienung ist der in fünf Richtungen steuerbare Joystick, der besonders durch seine Druckgenauigkeit und präzise Anwahl besticht. Gelungen ist auch die Freisprecheinrichtung. Das Telefonat kann weitergehen, obwohl sich das Handy nicht direkt am Ohr befindet, etwa während der Nutzer aufs Display schaut, um nach einer Nummer zu suchen.
Für die individuelle Erkennung lassen sich einzelne Einträge im Telefonbuch mit Melodien, Hintergrundfarben und Animationen versehen. Wem zudem die vorinstallierten Töne nicht ausreichen, kann sich einfach per SMS mehrstimmige Töne aus dem Internet laden.
Mit 125x45x21 Millimetern wirkt das GD 96 auf den ersten Blick nicht gerade klein. Wer aber einmal einen Blick auf den XXL-Bildschirm geworfen hat und das nur 84 Gramm schwere Gerät in der Hand hält, wird erstaunt feststellen, dass die Größe - auch im wörtlichen Sinne - nicht ins Gewicht fällt.
Schwachstellen des GD 96 sind eindeutig die geringe Akkuleistung (gerade mal 150 Stunden Stand-by oder vier Stunden Gesprächszeit), die Sprachanwahl (nur fünf Nummernbelegungen sind möglich), der magere SMS-Speicher (nicht mehr als zehn Kurznachrichten können abgelegt werden) und ein geringer Fun-Faktor (nur zwei Spiele).
Das GD 96 soll zur CeBIT im Handel erhältlich sein. Ein Verkaufspreis steht derzeit noch nicht fest.
Handy-Zukunftsmusik
"Buon Vaggio", "Try Navi" oder "3G Gamer". Ausgefallene Produkte mit ausgefallenen Namen: Triums Geräte-Studien versprechen eine schöne Handyzukunft.
Handy meets Future: Aus dem Hause Trium kommen zur diesjährigen CeBIT trendige Geräte-Studien für die dritte Generation Mobilfunk (3G). So zeigt das Unternehmen etwa einen "MP3 Music Player" mit Stereo-Lautsprechern. Der Player erlaubt neben der Wiedergabe von MP3-Dateien auch mobiles telefonieren, mailen und surfen im Internet.
Eher an die Optik eines Smartphones erinnert dagegen die Studie "Buon Viaggio". Per integrierter Digitalkamera können Bilder geschossen und verschickt, sowie mit der Videomail-Funktion Filmsequenzen abgespielt werden. Zum Telefonieren wird ein Bluetooth-Headset mitgeliefert. Praktisch: Der Kopfhörer wird an der Rückseite des "Buon Viaggio" befestigt und ist so bei eingehenden Gesprächen schnell zur Hand.
Ein GPS-Empfänger sorgt beim "Try Navi" für Orientierung bei Outdoor-Aktivitäten. Außerdem befindet sich noch ein MP3-Player in dem Navigations-Handy.
Der MMS-fähige (für den Versand und Empfang von Videos) "3G Gamer" ist eine mobile Spielekonsole, die bei Bedarf über eine Bluetooth-Schnittstelle Kontakt zu einem UMTS-fähigen Handy aufnimmt. Neue Game-Level können so aus dem Internet auf das Gerät geladen werden, ebenso können "normale" Telefonate geführt werden.
Handy-Träume made by Trium
Try Navi - GPS Navigationstool

Das GPS Navigationsphone mit MP3 Player ist für die Outdoor-Nutzung konzipiert. Ein MP3-Player sorgt zudem für musikalische Unterhaltung.
Sepale/Sepala

Das zweiteilige magnetisch zusammengehaltene Telefon Sepale soll in einer eleganten elfenbeinfarbenen Optik geliefert werden. Für die Telefon- und Internet-Funktion dient ein abnehmbares Handset und ein großes Display (Sepala). Das Gerät ist Bluetooth-basiert und besitzt eine integrierte Digitalkamera. Darüber hinaus besitzt das Sepale eine Videophone-Funktion (Sepale). Zur Navigationshilfe wird eine Karte mit Positionsangabe verschickt.
MP3 Music Player

Der walnussförmige MP3 Music Player mit seitlich angebrachten Lautsprechern erlaubt mehreren Teilnehmern gleichzeitig Musik zu hören. Auf der Rückseite des Geräts ist ein "High-Quality-Speaker" für den individuellen Musikgenuss eingebaut. Der Kopfhörer ist auch als Freisprechanlage geeignet. Der MP3 Music Player beherrscht alle vom PC bekannten E-Mail-Funktionen und darüber hinaus kann auch im Internet gesurft werden.
Photo Mail Compact

Laut Trium-Angaben ist der Photo Mail Compact ein speziell für Frauen konzipiertes, da äußerst kompaktes Bildtelefon. Die mit der integrierten Digitalkamera aufgenommenen Bilder können per E-Mail-Funktion verschickt werden.
Game Player – 3G Gamer

Der 3G Gamer ist ein Entertainmentprodukt für mobilen Spielespaß und kann gleichzeitig als Abspielgerät von Videomails benutzt werden. Um einen neuen Spiele-Level auf den "Gamer" zu laden, wird ein Bluetooth-fähiges Mobiltelefon eingesetzt, um den Kontakt ins Internet herzustelllen.
Buon Viaggio

Mit dem Multifunktionsprodukt Buon Viaggio können Telefon-, Internet- und Video-Funktionen genutzt werden. Auf der Rückseite des Geräts befindet sich ein abnehmbares Bluetooth-fähiges Ohrteil zum Telefonieren. Auf dem großen Farb-Display können auch Video-Konferenzen abgebildet werden.
Top-Handys aus Finnland
Gleich sieben neue Handy- und Bluetooth-Produkte bringt Nokia Anfang/Mitte 2002 in den Handel. Highlights: Das MMS-Mobiltelefon 7650 und das Design-Handy 8910.
Der Handy-Hersteller und Marktführer Nokia bringt 2002 sechs neue Produkte auf den Handy-Markt. Mit den Mobiltelefonen 8910, 7650 und 5210 betreten die Finnen gleich in drei Produktkategorien Neuland.
Nokia 8910: Das Handy zum Ausfahren

Mit dem 8910 ruft Nokia eine neue Handy-Kategorie ins Leben: Die Premium-Kategorie steht für edles Design, gepaart mit Hightech-Features wie Bluetooth und umfangreicher Sprachsteuerung.
Das Gerät mit dem Titan-Gehäuse zeigt im geschlossenen Zustand eine eher nüchterne Eleganz. Wird jedoch der neuartige Öffnungsmechanismus des 8910 nach oben ausgefahren, so kommt die stilvolle Chromtastatur zum Vorschein. Die weiße Displaybeleuchtung rundet diesen Auftritt ab.
Auch auf technischer Seite hat der Nokia-Neuling einiges zu bieten: Mit GPRS und HSCSD sind die Standards zur schnellen Datenübertragung an Bord, und man muss auch nicht auf die Funktechnik Bluetooth zur drahtlosen Kommunikation etwa mit einem PDA oder einem Notebook verzichten.
Nokia hat sein "State of the art"-Handy darüber hinaus auf Sprache getrimmt: Neben der fast schon obligatorischen Sprachanwahl finden 8910-Nutzer auf dem Gerät Platz für drei Minuten Sprachaufzeichnung sowie die Möglichkeit, diverse Menüpunkte per Sprache anzusteuern.
Mit einer Akkuleistung von bis zu 300 Stunden Standby- bzw. vier Stunden Gesprächszeit spielt das 110-Gramm-Handy in der "Ausdauer-Liga". Das 8910 soll im zweiten Quartal 2002 auf den Markt kommen, der Verkaufspreis steht derzeit noch nicht fest.
Gewicht: 110 Gramm
Dualband für EGSM-900- und GSM-1800-Netze
Standby-Zeit: bis zu 300 Stunden
Gesprächszeit: bis zu vier Stunden
GPRS
HSCSD
Bluetooth
Infrarot-Schnittstelle
sprachgesteuerte Wählfunktion
Sprachaufzeichnung bis zu drei Minuten
Sprachansteuerung folgender Menüpunkte: Profile, Abhören der Sprachmailbox, Sprachaufzeichnung und Aktivieren der Infrarotschnittstelle
Konferenzschaltung mit bis zu sechs Teilnehmern
vier Spiele (Snowboarding, Snake II, Bantumi, Pairs II)
verschiedene Bildschirmschoner
500 Telefonbucheinträge
Nokia 7650: Multimedia-Handy mit Farbdisplay und Bluetooth

Die Foto-Linse des 7650 befindet sich auf der Rückseite des Geräts

Ausgeklappt: Die integrierte Kamera kommt erst beim Aufschieben zum Vorschein

MMS- und Foto-Anwendungen auf dem 7650-Display
Beim Anblick des ausziehbaren Nokia 7650 schleicht sich sofort ein Gedanke in den Kopf: Das Imperium schlägt zurück. 2001 blieben die Handy-Innovationen des finnischen Herstellers, 8310 (erstes GPRS-fähiges Nokia-Gerät), 5510 (die SMS-Tipp-Maschine im Querformat) und 6310 (Bluetooth- und GPRS-fähig, mobile Geldbörse) noch hinter denen der Konkurrenz zurück. SonyEricsson etwa brachte mit dem T68 das erste GPRS-Handy mit Farbdisplay auf den Markt, Siemens lieferte bereits Mitte des Jahres mit dem Business-Outdoor-Double ME45 und S45 reibungslos funktionierende GPRS-Handys aus. 2002 aber soll aus Sicht von Nokia alles anders werden.
Das 7650 liefert dafür die überzeugendsten Eckdaten: Um die Funktionen des erstmals von einem Nokia-Gerät unterstützten Multimedia-Messaging-Services (MMS, dient dem Versand von Fotos, Tönen und kurzen Videodateien) eindrucksvoll zur Geltung zu bringen, hat Nokia noch eine integrierte Kamera in das High-End-Handy eingebaut. Bilder können gleich per GPRS oder HSCSD (High Speed Circuit Switched Data dient der Kanalbündelung und somit der schnelleren Datenübertragung) auf andere MMS-fähige Geräte oder direkt an einen E-Mail-Empfänger verschickt werden.
Weitere Highlights des 7650 sind das 176x208 Pixel große Farbdisplay, die Menü-Navigation per Joystick und die Bluetooth-Schnittstelle für die kabellose Kommunikation zu anderen Bluetooth-fähigen Endgeräten. Herzstück des Digicam-Handy-Organizers ist das auf Symbian basierende Betriebssystem, welches umfangreiche Adress-, Termin-, Kontakt- und Fotoverwaltung ermöglicht. Symbian wird auch schon von Nokias Communicator 9210 erfolgreich genutzt.
Dank dem Symbian-Betriebssystem und der implementierten Java MIDP (Mobile Information Device Profile)-Unterstützung können 7650-Nutzer zusätzliche Software wie Systemerweiterungen oder Spiele aufs Gerät laden.
Daten:
Maße: 114x56x26 Millimeter (Länge x Breite x Tiefe)
Gewicht: 154 Gramm
Sprechzeit: bis zu vier Stunden
Stand-by: bis zu 240 Stunden
Displaygröße: 176x208 Pixel
WAP 1.2.1
E-Mail-Client (SMTP, POP3 und IMAP)
Sprachanwahl
integrierte Freisprecheinrichtung
GPRS
HSCSD
Bluetooth
MIDP-Java.Unterstützung
Preis: rund 550 Euro
Markteinführung: Voraussichtlich im zweiten Quartal 2002.
Nokia 6510: Das Handy mit der Geldbörse

Schick in Schale: Nokias mobile Brieftasche 6510
Nokias 6510 ist durch und durch ein gelungenes Mobiltelefon. Seine Pluspunkte: solide Verarbeitung, stilvolle Optik, erstklassige Handy-Technik und optimale Bedienung. Um neben dem Nokia 6310 oder dem Ericsson T68 in der Handy-Champions-League mitzuspielen, fehlt dem Winzling nur noch ein Farbdisplay und die Funktechnik Bluetooth.
Wem das 8310 zu bunt und das 6310 zu groß ausfällt, der ist mit dem Neuling Nokia 6510 bestens beraten. Neben GPRS- und HSCSD-Technologie sowie WAP-1.2.1-Browser bietet das 6510 mit praktischer Kalender- und Termin-Funktion, mobiler Brieftasche sowie erweiterter Sprachsteuerung aktuellste Technologie der Handy-Business-Class.
Wie schon das 8310 ist auch das 6510 mit einem integrierten UKW-Radio ausgestattet. Absolut unverständlich: Ein Kopfhörerset wird nicht mitgeliefert. Textnachrichten oder WAP-Seiten erscheinen auf dem hochauflösenden Display mit türkisfarbener Hintergrundbeleuchtung gut leserlich. Dank der guten Tastaturbeleuchtung ist das Gerät auch für "Nachteinsätze" tauglich.
Daten:
Abmessungen: 96x43x19 Millimeter (Länge x Breite x Tiefe)
Gewicht: 84 Gramm
Sprechzeit: bis zu 3,5 Stunden
Stand-by: bis zu 290 Stunden
vierzeiliges hochauflösendes Display
WAP 1.2.1
UKW-Radio
Sprachaufzeichnung (bis zu drei Minuten)
austauschbare Oberschalen
GPRS
HSCSD
Infrarot-Schnittstelle
zeitgesteuerte Profile
Countdownzähler
Stoppuhr
Sprachanwahl/-steuerung
elektronische Brieftasche
Preis: 449 Euro
Verfügbarkeit: Das 6510 ist im Handel erhältlich.
Nokia 5210: Sportives Outdoor-Handy

Stoß- und wasserfest: Nokias 5210
Mit zahlreichen Funktionen wie einer eingebauten Stoppuhr zum Messen von Strecken- oder Rundenzeiten, einem Countdown-Zähler mit Intervallzeitmesser oder dem integrierten Thermometer will Nokia mit dem 5210 speziell sportlich-aktive Menschen ansprechen.
Das dank neuartiger Materialien gegen Staub, Spritzwasser und Stöße geschützte Outdoor-Handy hat auch SMS-Fans einiges zu bieten: Überlange Kurznachrichten werden ebenso wie SMS-Chat (SMS an bis zu zehn Empfänger gleichzeitig) unterstützt. Darüber hinaus gibt es noch einen Bildeditor zum Bearbeiten, Erstellen und Speichern von Bildmitteilungen und Grafiken.
Das Nokia 5210 bietet eine Terminverwaltung für bis zu 100 Kalendereinträge. Praktisch dabei ist die Zwei-Wochen-Ansicht des Kalenders sowie der spezielle Ordner mit vordefinierten Symbolen für Trainingsnotizen.
Daten:
Maße: 117x48x23 Millimeter (Länge x Breite x Tiefe)
Gewicht: 92 Gramm
Sprechzeit: bis zu 3,5 Stunden
Stand-by: bis zu 170 Stunden
WAP 1.1-Browser
Daten/Fax-Modem mit 14,4 Kbits
Pastellorange Displaybeleuchtung
Infrarot-Schnittstelle
Komplett austauschbares Gehäuse (fünf verschiedene Farben)
zeitlich festlegbare Profile
Thermometer
Stoppuhr
Bild- und Ton-Editor
automatische Tastensperre
Preis: 279 Euro.
Verfügbarkeit: Das 5210 ist im Handel erhältlich.
Nokia 6310: 6210-Nachfolger mit GPRS und Bluetooth

Zwar muss der Besitzer eines Nokia 6310 ohne Farb-Display oder integrierten MP3-Player auskommen, eine Reihe gelungener Features machen den Handy-Neuling dennoch zu einem würdigen Nachfolger des 6210.
Das 6310 unterstützt den schnelleren GPRS-Standard für mobile Datenkommunikation und verfügt außerdem über ein integriertes Bluetooth-Modul. Mit der Funktechnik Bluetooth lässt sich das Mobiltelefon beispielsweise mit einem ebenfalls Bluetooth-fähigen Notebook verbinden - bis zu einer Entfernung von zehn Metern. Weitere gelungene Features sind unter anderem die Aufzeichnungsfunktion (bis zu drei Minuten), die Menüanwahl per Sprache und der praktische Menüpunkt Aufgabenliste, eine Art "Post-it" fürs Handy.
Das Nokia 6310 integriert außerdem die so genannte WTAI (Wireless Telephony Application Interface) Public Library, über die Benutzer eine Telefonnummer direkt aus einer WAP-Seite heraus anwählen können. Praktisch: Für einen Anruf muss die Verbindung nicht mehr beendet, sondern kann im Hintergrund gehalten werden. So kann der Anwender nach dem Anruf wieder unmittelbar auf die WAP-Seite zurückkehren. Damit ist es beispielsweise möglich, beim Abruf der WAP-Angebote einer Autovermietung gleichzeitig telefonisch ein Fahrzeug zu mieten. Mit der "Always on"-Funktion über GPRS während eines Telefonats fallen für das Halten einer WAP-Seite keine weiteren Verbindungsgebühren an.
Neu bei dem 6310 ist auch die Unterstützung von Nokias "mobiler Brieftasche" (Wallet), die der Verwaltung von Kreditkarten-Informationen, Benutzerdaten, Passwörtern und PIN-Nummern von EC-Karten dient. Sollte sich der Wallet-Service durchsetzen, könnte sich daraus schon bald eine bequeme Art des Bezahlens mit dem Handy entwickeln.
Einziges offensichtliches Manko des 6310 ist die schwer leserliche Tastaturbeschriftung: Die schwarze Schrift auf grauen Tasten lässt sich auch bei eingeschalteter Beleuchtung der Ziffern nur schwer erkennen.
Daten:
Maße: 129x47x19 Millimeter (Höhe x Breite x Tiefe)
Gewicht: 111 Gramm
Gesprächszeit: bis zu 5,5 Stunden
Stand-by-Zeit: bis zu 432 Stunden (18 Tage)
Dualband (GSM 900/1800 MHz)
WAP-1.2.1-Browser
GPRS
HSCSD
integriertes Bluetooth-Modul
IrDA-Infrarot-Schnittstelle
Sprachaufzeichnung
Sprachanwahl
Sprachsteuerung
elektronische Brieftasche (Wallet)
SMS-Speicher für bis zu 150 SMS oder 50 Picture Messages
erweiterte Uhr- und Zeitfunktionen, darunter eine Stoppuhr und eine Countdown-Funktion
Währungsumrechner
Aufgabenliste
Preis: 449 Euro.
Verfügbarkeit: Das 6310 ist im Handel erhältlich.
Ericsson T68: GPRS-Handy mit Farbdisplay

Mit dem neuen SonyEricsson-Handy T68 kommt Farbe ins Spiel: Das achtzeilige Display verfügt über 256 Farben und lässt WAP-Seiten in einem neuen Licht erscheinen
Der schwedisch-japanische Mobiltelefon-Hersteller SonyEricsson hat mit dem T68 das Handy-Highlight des Jahres 2001 in die Läden gebracht. Augenscheinlich auffälligstes Merkmal des Hightech-Handys ist das farbige Display mit 256 Farben.
Neben den Menü-Icons können Hintergrundbilder und Animationen farbig dargestellt werden. Auf dem Ericsson-untypisch großen achtzeiligen Display lassen sich etwa WAP-Seiten gut leserlich abbilden. Auch der Bedienkomfort des Menüs ist durch die großzügige Darstellung, im Gegensatz zu älteren Handys des schwedischen Herstellers, erheblich verbessert worden. Das werden vor allem Ericsson-Fans, die sonst mit dreizeiligen Mini-Displays vorlieb nehmen mussten, zu schätzen wissen.
Einblicke: Das leistet SonyEricssons Handy-Winzling
Auch unter der Schale hat der Winzling (84 Gramm, nur zehn Zentimeter hoch, dank integrierter Antenne) eine ganze Menge an modernster Handy-Hightech zu bieten: Per General Packet Radio Service (GPRS), können Daten mit bis zu 40, 2 Kbits und per High Speed Circuit Switched Data (HSCSD) mit bis zu 28,8 Kbits übertragen werden. Der integrierte WAP1.2.1 Browser sorgt für den mobilen Internetzugang und mittels eines E-Mail-Clients kann das T68 auch als elektronisches Postfach genutzt werden.
Die integrierte Funktechnik Bluetooth ermöglicht etwa die drahtlose Kommunikation zwischen dem neuen SonyEricsson-Handy und dem ebenfalls Bluetooth-fähigen Headset Handsfree HBH-20 über bis zu zehn Meter. Darüber hinaus kann das T68 auch mit Infrarot-fähigen Geräten eine kabelose Verbindung aufbauen.
Ein weiteres neu entwickeltes Element von SonyEricsson kommt bei der Menüführung des 664 Euro teuren "Next Generation"-Handys zum Tragen: Ein in vier Richtungen bewegbarer Joystick dient als Navigationsinstrument durchs T68-Menü. Ein Klick mit dem Joystick auf die farbigen Bedien-Icons genügt und weitere Menüoptionen erscheinen. Der Nutzer kann sich so bequem und schnell durchs Menü bewegen. Häufig genutzte Funktionen können mit der Menü-Oberfläche des Handys verknüpft werden und so ebenfalls mit einem Joystick-Klick angesteuert werden.
SonyEricsson hat das T68 mit dem herstellerübergreifenden SMS-Nachfolgestandard Enhanced Messaging Service (EMS) ausgerüstet. Kurznachrichten können mit Bildern und Tönen erweitert und zu jedem Handy geschickt werden, das EMS ebenfalls unterstützt. EMS gilt als Vorstufe zur "Multimedia SMS", dem Multimedia Messaging Service (MMS). Mit diesem Service sollen in naher Zukunft farbige und animierte Grafiken, Musik-, Bild- und kurze Film-Dateien von Handy zu Handy verschickbar werden. Im Laufe des nächsten Jahres soll MMS auch mit dem T68 möglich sein. Sobald die ersten kommerziellen SMS-Multimedia-Dienste durch die Netzbetreiber angeboten werden, will Ericsson ein entsprechendes kostenpflichtiges Software-Update (zwischen 15 bis 25 Euro) für das T68 bereit stellen.
Datenblatt: Tri-Band, Bluetooth und GPRS
Ein großes, koloriertes Display mit 265 Farben, das GPRS-Modem und die HSCSD-Datenbündelung: Diese drei besonderen Merkmale machen das T68 zu einem Handy der nächsten Generation. Die Unterstützung des SMS-Nachfolgestandards Enhanced Messaging Service (EMS), der den Empfang und Versand von Bildern, Tönen und animierten Grafiken erlaubt, und die integrierte Bluetooth-Technik unterstreichen diesen Eindruck.
Mit dem integrierten Bluetooth-Modul können Daten direkt vom PC oder vom Notebook geholt werden. Bilder aus einer Digitalkamera oder Musikstücke von einem MP3-Player lassen sich kabellos in das Handy übertragen.
Das T68 wird per Mini-Joystick bedient und kommt ohne die Ericsson-typische Antenne aus (die wurde im Gehäuse versteckt). Zudem ist das Multitalent in den europäischen und amerikanischen GSM-Netzen einsetzbar.
Ein weiteres gelungenes Feature des T68 ist die Möglichkeit die farbigen Display-Hintergrundbilder per WAP auszutauschen.
Geräte-Informationen und technische Daten:
Gewicht: 84 Gramm
Größe: 100x48x20 Millimeter
Triband 900/1800/1900 MHz
Stand-by-Zeit: bis zu 290 Stunden
Sprechzeit: bis zu 13 Stunden
Vibrationsalarm
GPRS-Modem
HSCSD
achtzeiliges Display mit 265 Farben (34x28 Millimeter)
IrDA-kompatible Infrarot-Schnittstelle
integriertes Bluetooth-Modul
WAP1.2.1-Browser
kleiner Joystick für die Menü-Navigation
Adressbuch, Kalender, Organizer
Enhanced Messaging Service (EMS) zum Versand von Logos, Klingeltönen und Picture-SMS
Rufnummernspeicher für 510 Einträge
Sechs Spiele (Game, Erix, Ripple, Tetris, Solitäre, Q)
WTLS-Sicherheit (Wireless Transport Layer Security) Klasse 3
E-Mail-Client, POP 3-fähig
Preis:
664 Euro
Markteinführung:
Ist seit Anfang November 2001 im Handel erhältlich.
Gruß
Happy End
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