Von Torsten Eßer
Der Rückgang des Wachstums auf dem Sektor der Informationstechnologie (IT) erst in den USA und dann auch in Deutschland hat auch für Unsicherheit auf dem hiesigen Arbeitsmarkt für IT-Kräfte gesorgt. "Es gibt nach wie vor einen Mangel auf dem Arbeitsmarkt", betont hingegen der Geschäftsführer des Branchenverbandes BITKOM, Bernhard Rohleder. Das sollten sich die Studenten der IT zu Herzen nehmen, denn nach Angaben von BITKOM brechen fast 70 Prozent ihr Studium vorzeitig ab. 2001 hätten nur 5.700 IT-Studenten ihr Studium abgeschlossen, so BITKOM.
Doch wer hat 2002 welche Chancen, und wer wird überhaupt gesucht? Gute Chancen haben Experten in der IT-Beratung. Sie liegt mit 43 Prozent des Marktvolumens unangefochten an erster Stelle aller Beratungsleistungen. In Deutschland beschäftigt diese Branche laut BITKOM rund 145.000 Fachkräfte, vor allem in Kleinunternehmen. Aber auch Hard- und Software-Spezialisten werden immer noch gesucht. Denn immerhin gibt es in Deutschland 19 Millionen Menschen, die für ihre Arbeit einen PC benötigen, der gewartet und mit Software versehen werden muss.
Chancen auch für Quereinsteiger
In der momentanen Situation werden vor allem Hochqualifizierte gesucht, die universell einsetzbar sind, heißt es bei der Personalberatung Staufenbiel. Das betrifft in erster Linie Universitäts- und Fachhochschulabsolventen von IT-Studiengängen. Aber auch Quereinsteiger haben gute Chancen. Selbstverständlich werden von allen Bewerbern sehr gute Fachkenntnisse verlangt, die sich auch in adäquaten Zeugnissen widerspiegeln müssen. Neben dem einschlägigen IT-Wissen bringen aber besonders betriebswirtschaftliche Zusatzkenntnisse immer mehr Pluspunkte. Denn die Einsatzbereiche liegen häufig in der Logistik, im Vertrieb oder im Rechnungswesen.
Quereinsteiger können mit so genannten Soft Skills (zum Beispiel soziale Kompetenz) aufwarten, die zum Beispiel bei Geistes- und Sozialwissenschaftlern oft ausgeprägter sind, als bei IT-Spezialisten. Je nach Einsatzgebiet sind aber auch Fremdsprachen oder juristische Kenntnisse für den neuen Arbeitgeber wichtig. Immerhin liegen zwei Drittel der Arbeitsplätze außerhalb der IT-Branche. Besonders gute Chancen haben natürlich Quereinsteiger, die schon einschlägige Praktika oder eine Lehre (Informatikkaufmann) vorweisen können. Alle Bewerber sollten die Fähigkeit zum projektbezogenen Arbeiten und eine hohe Belastbarkeit mitbringen. Viele Jobangebote und weitere Informationen finden sich zum Beispiel bei den Online-Jobbörsen Jobpilot und Stepstone.
Quelle: capital.de
Der Rückgang des Wachstums auf dem Sektor der Informationstechnologie (IT) erst in den USA und dann auch in Deutschland hat auch für Unsicherheit auf dem hiesigen Arbeitsmarkt für IT-Kräfte gesorgt. "Es gibt nach wie vor einen Mangel auf dem Arbeitsmarkt", betont hingegen der Geschäftsführer des Branchenverbandes BITKOM, Bernhard Rohleder. Das sollten sich die Studenten der IT zu Herzen nehmen, denn nach Angaben von BITKOM brechen fast 70 Prozent ihr Studium vorzeitig ab. 2001 hätten nur 5.700 IT-Studenten ihr Studium abgeschlossen, so BITKOM.
Doch wer hat 2002 welche Chancen, und wer wird überhaupt gesucht? Gute Chancen haben Experten in der IT-Beratung. Sie liegt mit 43 Prozent des Marktvolumens unangefochten an erster Stelle aller Beratungsleistungen. In Deutschland beschäftigt diese Branche laut BITKOM rund 145.000 Fachkräfte, vor allem in Kleinunternehmen. Aber auch Hard- und Software-Spezialisten werden immer noch gesucht. Denn immerhin gibt es in Deutschland 19 Millionen Menschen, die für ihre Arbeit einen PC benötigen, der gewartet und mit Software versehen werden muss.
Chancen auch für Quereinsteiger
In der momentanen Situation werden vor allem Hochqualifizierte gesucht, die universell einsetzbar sind, heißt es bei der Personalberatung Staufenbiel. Das betrifft in erster Linie Universitäts- und Fachhochschulabsolventen von IT-Studiengängen. Aber auch Quereinsteiger haben gute Chancen. Selbstverständlich werden von allen Bewerbern sehr gute Fachkenntnisse verlangt, die sich auch in adäquaten Zeugnissen widerspiegeln müssen. Neben dem einschlägigen IT-Wissen bringen aber besonders betriebswirtschaftliche Zusatzkenntnisse immer mehr Pluspunkte. Denn die Einsatzbereiche liegen häufig in der Logistik, im Vertrieb oder im Rechnungswesen.
Quereinsteiger können mit so genannten Soft Skills (zum Beispiel soziale Kompetenz) aufwarten, die zum Beispiel bei Geistes- und Sozialwissenschaftlern oft ausgeprägter sind, als bei IT-Spezialisten. Je nach Einsatzgebiet sind aber auch Fremdsprachen oder juristische Kenntnisse für den neuen Arbeitgeber wichtig. Immerhin liegen zwei Drittel der Arbeitsplätze außerhalb der IT-Branche. Besonders gute Chancen haben natürlich Quereinsteiger, die schon einschlägige Praktika oder eine Lehre (Informatikkaufmann) vorweisen können. Alle Bewerber sollten die Fähigkeit zum projektbezogenen Arbeiten und eine hohe Belastbarkeit mitbringen. Viele Jobangebote und weitere Informationen finden sich zum Beispiel bei den Online-Jobbörsen Jobpilot und Stepstone.
Quelle: capital.de