Hardware Nachrüstung ist noch lange nicht "Geschichte".
Fahrverbote per Plakette oder Nachrüstung: Verkehrsminister entscheiden über Diesel-PKW
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Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) bekräftigte ihre Forderung nach technischen Nachrüstungen für Dieselautos. Man komme bei der Senkung von Schadstoff-Emissionen nicht um Hardware-Nachrüstungen herum, sagte Schulze in einem auf Facebook übertragenen gemeinsamen Interview mit ADAC-Vizepräsident Ulrich Klaus Becker. Die Autohersteller hätten Werte manipuliert und müssten nun Verantwortung übernehmen. Verbraucher dürften nicht die „Gekniffenen“ sein. Es gehe darum, Fahrverbote zu vermeiden. Auch Becker ist für Hardware-Nachrüstungen.
In der Koalition sind umfangreiche Umbauten an Motor oder Abgasanlage von Autos mit hohem Schadstoffausstoß umstritten. Die SPD dringt darauf. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) ist dagegen, auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte sich skeptisch gezeigt. Die Hersteller wollen Schadstoff-Emissionen ausschließlich mit Software-Updates bei älteren Fahrzeuge senken. Ziel ist es dabei, die Fahrzeuge einer Abgasnorm anzunähern, die bei der Zulassung der Fahrzeuge noch gar nicht galt.
Hardware-Nachrüstungen vs. Software-Updates
ADAC-Vertreter Becker sagte, Software-Updates brächten eine Senkung der Emissionen von 25 bis 30 Prozent, technische Nachrüstungen von 70 bis 90 Prozent. Solche Hardware-Nachrüstungen seien bis 2020 machbar, pro Fahrzeug koste das zwischen 1400 und 3300 Euro. Die Autoindustrie lehnt Umbauten ab, weil sie zu aufwendig und teuer seien. Diese Ansicht wird auch von unabhängigen Experten für Abgastechnik geteilt. Der ADAC-Vize forderte die Hersteller dazu auf, so schnell wie möglich mehr Fahrzeuge mit der neuesten Abgasnorm auf den Markt zu bringen.
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Horch erwartet von den Herstellern, dass sie schon bald für möglichst viele Modelle Nachrüstungsmöglichkeiten anbieten. Wichtig sei die Flottenerneuerung. „Das ist nicht die Aufgabe von Bund, Ländern und Gemeinden. Sondern die Industrie muss für die Einhaltung der Grenzwerte sorgen und serienreife emissionsarme bezahlbare Fahrzeuge auf den Markt bringen“, sagte Horch......
Hardware-Nachrüstungen vs. Software-Updates
ADAC-Vertreter Becker sagte, Software-Updates brächten eine Senkung der Emissionen von 25 bis 30 Prozent, technische Nachrüstungen von 70 bis 90 Prozent. Solche Hardware-Nachrüstungen seien bis 2020 machbar, pro Fahrzeug koste das zwischen 1400 und 3300 Euro. Die Autoindustrie lehnt Umbauten ab, weil sie zu aufwendig und teuer seien. Diese Ansicht wird auch von unabhängigen Experten für Abgastechnik geteilt. Der ADAC-Vize forderte die Hersteller dazu auf, so schnell wie möglich mehr Fahrzeuge mit der neuesten Abgasnorm auf den Markt zu bringen.