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Den Text unserer aktuellsten Pressemitteilung finden Sie auf dieser Seite.
Lizenzvertrag mit Harvard-Partnerklinik erweitert MediGenes Technologieportfolio um vielversprechende Genfähren
München / San Diego, 6. September 2001. Das internationale biopharmazeutische Unternehmen MediGene (NMarkt: MDG) gab heute die Erweiterung eines Lizenzvertrages mit dem Children’s Hospital Boston, USA bekannt. Vertragsinhalt sind die grundlegenden Patente für die sogenannte Amplicontechnologie, eine Technologie bei der spezielle Herpesviren (HSV) als sogenannte „Genfähren“ für den Transport therapeutischer Gene eingesetzt werden. Children’s Hospital Boston ist ein Partnerinstitut der Harvard Medical School. Bereits während der ersten Vertragslaufzeit hatten Wissenschaftler von MediGene die Technologie weiterentwickelt und neue Patentanmeldungen eingereicht. Die neue weltweite Exklusivlizenz erlaubt es MediGene jetzt, die HSV-Genfähren für alle prophylaktischen und therapeutischen Anwendungen am Menschen sowie für kommerzielle Forschungszwecke einzusetzen und Sublizenzen zu vergeben. Daher stärkt der Lizenzvertrag MediGenes Position als weltweit führendes Unternehmen in der therapeutischen Anwendung von Herpes Simplex Viren.
„MediGene hat bereits große Erfahrung und eine sichere Patentposition im Bereich der therapeutischen Anwendung von Herpesviren. Unsere Krebspräparate G207 und NV1020 gegen Gehirntumore und Lebermetastasen basieren beide auf gentechnisch modifizierten Herpesviren,“ erklärte Vorstandsvorsitzender Dr. Peter Heinrich. „Diese Lizenz erweitert unsere HSV-Technologieplattform um eine vielversprechende neue Technologie mit hohem therapeutischen und wirtschaftlichen Potential. Die grundlegende Technologie kann bei verschiedensten Erkrankungen eingesetzt werden. Da MediGene auch vorhat, Sublizenzen für Erkrankungen zu vergeben, die nicht zum Unternehmensfokus gehören, stellt die Technologie außerdem einen wichtigen Wertfaktor für unser Unternehmen dar.“
Amplicons sind “Genfähren” und bestehen aus leeren Virushüllen ohne virale Gene. Viele Erkrankungen sind mit genetischen Defekten verbunden, die zur Fehlregulierung der Gene oder dem vollständigen Verlust der Genfunktion führen. Solche Erkrankungen können behandelt werden, indem intakte Gene mit Genfähren in die Patientenzellen geschleust werden. Genfähren können z.B. gentechnisch modifizierte Viren sein. Amplicons bieten wichtige Vorteile gegenüber anderen Gentransfermethoden. Aufgrund des Fehlens viraler Gene bleibt in der Ampliconhülle mehr Platz für ein großes oder mehrere kleine therapeutische Gene. Andere Methoden für den Gentransfer sind oft durch die Transportkapazität der Genfähre limitiert und können daher nicht in Fällen eingesetzt werden, in denen das zu transportierende therapeutische Gen sehr groß ist, oder mehrere Gene auf einmal transportiert werden müssen. Ein weiterer Vorteil der Amplicons ist, daß eine unkontrollierte Verbreitung von viralen Genen im Körper des Patienten ausgeschlossen ist, was entscheidend zur Sicherheit der Therapie beiträgt. Außerdem wird durch den Verzicht auf virale Gene ein möglicher Auslöser von unspezifischen Reaktionen des Immunsystem auf eine Therapie ausgeschaltet. Zusätzlich zur therapeutischen Anwendung kann die Amplicontechnologie auch für Forschungszwecke eingesetzt werden, z.B. für die Analyse von Genfunktionen und Genstruktur im Bereich „Functional Genomics“.
Diese Mitteilung enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen. Diese in die Zukunft gerichteten Aussagen spiegeln die Meinung von MediGene zum Datum dieser Mitteilung wider. Die von MediGene tatsächlich erzielten Ergebnisse können von den Feststellungen in den zukunftsbezogenen Aussagen erheblich abweichen. MediGene ist nicht verpflichtet, in die Zukunft gerichtete Aussagen zu aktualisieren.
- Ende -
Date: 06-09-2001
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Christine Bohner, Public Relations, MediGene AG
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Lizenzvertrag mit Harvard-Partnerklinik erweitert MediGenes Technologieportfolio um vielversprechende Genfähren
München / San Diego, 6. September 2001. Das internationale biopharmazeutische Unternehmen MediGene (NMarkt: MDG) gab heute die Erweiterung eines Lizenzvertrages mit dem Children’s Hospital Boston, USA bekannt. Vertragsinhalt sind die grundlegenden Patente für die sogenannte Amplicontechnologie, eine Technologie bei der spezielle Herpesviren (HSV) als sogenannte „Genfähren“ für den Transport therapeutischer Gene eingesetzt werden. Children’s Hospital Boston ist ein Partnerinstitut der Harvard Medical School. Bereits während der ersten Vertragslaufzeit hatten Wissenschaftler von MediGene die Technologie weiterentwickelt und neue Patentanmeldungen eingereicht. Die neue weltweite Exklusivlizenz erlaubt es MediGene jetzt, die HSV-Genfähren für alle prophylaktischen und therapeutischen Anwendungen am Menschen sowie für kommerzielle Forschungszwecke einzusetzen und Sublizenzen zu vergeben. Daher stärkt der Lizenzvertrag MediGenes Position als weltweit führendes Unternehmen in der therapeutischen Anwendung von Herpes Simplex Viren.
„MediGene hat bereits große Erfahrung und eine sichere Patentposition im Bereich der therapeutischen Anwendung von Herpesviren. Unsere Krebspräparate G207 und NV1020 gegen Gehirntumore und Lebermetastasen basieren beide auf gentechnisch modifizierten Herpesviren,“ erklärte Vorstandsvorsitzender Dr. Peter Heinrich. „Diese Lizenz erweitert unsere HSV-Technologieplattform um eine vielversprechende neue Technologie mit hohem therapeutischen und wirtschaftlichen Potential. Die grundlegende Technologie kann bei verschiedensten Erkrankungen eingesetzt werden. Da MediGene auch vorhat, Sublizenzen für Erkrankungen zu vergeben, die nicht zum Unternehmensfokus gehören, stellt die Technologie außerdem einen wichtigen Wertfaktor für unser Unternehmen dar.“
Amplicons sind “Genfähren” und bestehen aus leeren Virushüllen ohne virale Gene. Viele Erkrankungen sind mit genetischen Defekten verbunden, die zur Fehlregulierung der Gene oder dem vollständigen Verlust der Genfunktion führen. Solche Erkrankungen können behandelt werden, indem intakte Gene mit Genfähren in die Patientenzellen geschleust werden. Genfähren können z.B. gentechnisch modifizierte Viren sein. Amplicons bieten wichtige Vorteile gegenüber anderen Gentransfermethoden. Aufgrund des Fehlens viraler Gene bleibt in der Ampliconhülle mehr Platz für ein großes oder mehrere kleine therapeutische Gene. Andere Methoden für den Gentransfer sind oft durch die Transportkapazität der Genfähre limitiert und können daher nicht in Fällen eingesetzt werden, in denen das zu transportierende therapeutische Gen sehr groß ist, oder mehrere Gene auf einmal transportiert werden müssen. Ein weiterer Vorteil der Amplicons ist, daß eine unkontrollierte Verbreitung von viralen Genen im Körper des Patienten ausgeschlossen ist, was entscheidend zur Sicherheit der Therapie beiträgt. Außerdem wird durch den Verzicht auf virale Gene ein möglicher Auslöser von unspezifischen Reaktionen des Immunsystem auf eine Therapie ausgeschaltet. Zusätzlich zur therapeutischen Anwendung kann die Amplicontechnologie auch für Forschungszwecke eingesetzt werden, z.B. für die Analyse von Genfunktionen und Genstruktur im Bereich „Functional Genomics“.
Diese Mitteilung enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen. Diese in die Zukunft gerichteten Aussagen spiegeln die Meinung von MediGene zum Datum dieser Mitteilung wider. Die von MediGene tatsächlich erzielten Ergebnisse können von den Feststellungen in den zukunftsbezogenen Aussagen erheblich abweichen. MediGene ist nicht verpflichtet, in die Zukunft gerichtete Aussagen zu aktualisieren.
- Ende -
Date: 06-09-2001
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