Zum Vgl:
www.finanzen.net/aktien/National_Bank_of_Greece_1-Aktie
www.finanzen.net/aktien/...l_Bank_of_Greece_Non_Cum_Pref-Aktie
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Tsipras gewinnt die Wahl in Griechenland mit großen Vorsprung
Am 20. September ging der Ex-Primier Alexis Tsipras mit seinem Linksbündnis Syriza mit einem Stimmanteil von 35 Prozent als klarer Sieger aus der neu angesetzten Parlamentswahl hervor vor der oppositionellen, konservativen Partei Nea Dimokratia mit einem Stimmanteil von etwa 25 Prozent. Nun will Tsipras wie schon zuvor angekündigt mit der rechtsradikalen Partei „Golden Morgenröte“ koalieren und damit die zuvor aufgekündigte Regierungs-Koalition fortsetzen. Durch die Wahl wird sich die Überprüfung des Hilfsprogramms, die ursprünglich bis zum 5. Oktober erfolgen sollte, wahrscheinlich verzögern. Man darf gespannt sein, welche Reformen jetzt Tsipras konkret ankündigen und durchsetzen wird, denn davon sind die weiteren Zahlungen an Griechenland abhängig. Er hat die Bevölkerung schon auf ein Sparprogramm eingestimmt. Eine erste Tranche im Volumen von 13 Milliarden Euro wurde bereits Mitte August ausgezahlt, um Griechenland vor der Zahlungsunfähigkeit zu bewahren. Mitte November soll Griechenland auch 25 Milliarden Euro zur Rekapitalisierung der Banken bekommen.
Kommt nun ein Schuldenschnitt in Griechenland wie in der Ukraine?
Es ist die Frage, ob dies ausreicht, um zumindest die vier größten griechischen Banken zu retten, die sich in einem sehr schlechten Zustand befinden und nur durch die Notkredite der Europäischen Zentralbank künstlich am Leben gehalten werden. Im Gespräch ist auch die Bildung einer Bad Bank. Später wird Tsipras dann wohl auch einen Schuldenschnitt für Griechenland verlangen, den auch der IWF fordert, um wieder mit ins Boot zu kommen. Der deutsche Finanzminister Schäuble ist aber nur zu Schuldenerleichterungen bereit, nicht zu einem Schuldenschnitt.
Die Verschuldung Griechenlands erhöht sich mit dem neuen Hilfsprogramm von 86 Milliarden Euro auf über 200 Prozent des BSP, womit die Schuldentragfähigkeit schon lange nicht mehr gegeben ist. Über 50 Milliarden Euro des neuen Hilfsprogramms der Europäischen Union dienen auch nur der Rückführung des Zahlungsdienstes. Was nun zwingend folgen muss, ist ein Investitionsprogramm der EU, sonst ist Griechenland nicht zu retten.
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