National Bank of Greece

Aktie
WKN:  A2N40X ISIN:  GRS003003035 US-Symbol:  NBGIF Branche:  Banks - Regional Land:  Greece
16,41 €
+0,245 €
+1,52%
11:13:50 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
14,71 Mrd. €
Streubesitz
91,35%
KGV
11,59
Dividende
0,66 EUR
Dividendenrendite
4,00%
Index-Zuordnung
National Bank of Greece Aktie Chart

NBG Unternehmensbeschreibung

Die National Bank of Greece (NBG) ist eine systemrelevante Universalbank mit Schwerpunkt auf dem griechischen Markt und selektiver Präsenz in Südosteuropa. Das Institut fungiert als zentrale Säule des griechischen Finanzsystems und deckt die Wertschöpfungskette von der Einlagenannahme über das Kreditgeschäft bis hin zu Kapitalmarkt- und Vermögensverwaltungsdienstleistungen ab. Das Geschäftsmodell basiert primär auf zinsabhängigen Erträgen aus dem Retail- und Firmenkundengeschäft, ergänzt durch provisionsbasierte Einnahmen aus Zahlungsverkehr, Investmentprodukten, Versicherungsvertrieb sowie Kapitalmarktaktivitäten. Im Fokus stehen Stabilität der Refinanzierung, aktives Risikomanagement und eine schrittweise Diversifizierung der Ertragsquellen, um die Zinszyklizität zu reduzieren. Die Bank adressiert private Haushalte, kleine und mittlere Unternehmen, Großkunden, institutionelle Anleger und den öffentlichen Sektor. Im Heimatmarkt verfügt NBG über ein dichtes Filialnetz, digitale Kanäle und langjährige Kundenbeziehungen, die das Kerngeschäft im Wettbewerb mit anderen Großbanken absichern.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission der National Bank of Greece lässt sich als Verbindung von finanzieller Stabilität, Unterstützung der griechischen Realwirtschaft und nachhaltiger Wertschöpfung für Aktionäre, Kunden und Gesellschaft beschreiben. Strategisch strebt die Bank an, als vertrauenswürdigste und effizienteste Universalbank Griechenlands aufzutreten und zugleich die Digitalisierung der Finanzdienstleistungen im Land voranzutreiben. Wesentliche Leitlinien sind: solide Kapitalbasis, stringente Reduzierung von Problemkrediten, konservative Risikokultur, Ausbau digitaler Plattformen, Förderung von Unternehmertum sowie die Finanzierung von Infrastruktur-, Energie- und Transformationsprojekten. Die Bank positioniert sich explizit als Partner für die wirtschaftliche Modernisierung Griechenlands und orientiert ihre mittelfristigen Pläne an europäischen Regulierungsstandards, ESG-Kriterien und der schrittweisen Verbesserung der Asset-Qualität. Der Fokus liegt weniger auf aggressivem Wachstum als auf der Optimierung des Risiko-Ertrags-Profils und der Stärkung des Vertrauens von Investoren und Einlegern.

Produkte und Dienstleistungen

Als Universalbank bietet die National Bank of Greece ein breites Spektrum an Finanzprodukten und Bankdienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette an. Das Retail-Banking umfasst unter anderem: Giro- und Sparkonten, Kartenprodukte, Konsumentenkredite, Hypothekendarlehen, Wohnbaufinanzierungen, Vermögensverwaltungs- und Anlageprodukte, Verträge zu Lebens- und Nicht-Lebensversicherungen, digitale Self-Service-Lösungen über Online- und Mobile-Banking. Im Firmenkundensegment adressiert NBG kleine, mittlere und große Unternehmen mit: Betriebsmittellinien, Investitions- und Projektfinanzierungen, Handelsfinanzierung, Dokumenten-Akkreditiven, Bankgarantien, Cash-Management-Lösungen, Treasury- und Devisenprodukten, Zins- und Währungsabsicherungen, Corporate-Finance- und Advisory-Dienstleistungen. Ergänzend bietet die Bank Dienstleistungen im Bereich Capital Markets und Investment Banking an, darunter die Emission und Platzierung von Anleihen und Aktien, strukturierte Finanzierungen sowie Dienstleistungen rund um Staatspapiere. Im Asset- und Wealth-Management werden Produkte wie Investmentfonds, Portfolio-Management und individuelle Anlagestrategien für wohlhabende Privatkunden und institutionelle Investoren bereitgestellt. Über verbundene Gesellschaften werden zudem Leasing-, Factoring- und Versicherungsprodukte angeboten, wodurch ein integriertes Angebot entsteht.

Geschäftsbereiche und organisatorische Struktur

Die National Bank of Greece strukturiert ihre Aktivitäten typischerweise nach Kundensegmenten und Produktkategorien. Zu den relevanten Business Units gehören im Kern: Retail Banking mit Fokus auf Privatkunden, Mass Affluent und kleinste Unternehmen; Corporate Banking mit Betreuung mittelständischer und großer Firmenkunden sowie des öffentlichen Sektors; Investment Banking und Capital Markets mit Emissions-, Handels- und Beratungstätigkeiten; Asset und Wealth Management mit Vermögensverwaltungs- und Anlageprodukten; International Banking mit Aktivitäten in ausgewählten Märkten Südosteuropas, wenngleich der Schwerpunkt klar auf Griechenland liegt; Einheiten für Treasury, Liquiditätsmanagement und Eigenanlagen, die die Bilanzstruktur steuern. Die Segmentberichterstattung folgt regulatorischen Vorgaben und unterscheidet meist zwischen kundenorientierten Ertragssegmenten und zentralen Funktionen wie Group Treasury, Risikomanagement und Corporate Center. Eine zunehmend wichtige Rolle spielen digitale Einheiten, die sich mit Plattformstrategien, Datenanalyse und Prozessautomatisierung befassen, um die Kostenbasis zu senken und die Kundenerfahrung zu verbessern.

Unternehmensgeschichte und Rolle im griechischen Finanzsystem

Die National Bank of Greece wurde im 19. Jahrhundert gegründet und gehört damit zu den ältesten Finanzinstituten des Landes. Historisch war sie eng mit der Staatsfinanzierung, der Währungs- und Kapitalmarktentwicklung sowie der Industrialisierung Griechenlands verflochten. Über Jahrzehnte nahm sie sowohl kommerzielle als auch teilweise quasi-staatliche Aufgaben wahr und prägte den Aufbau des griechischen Bankensektors maßgeblich. Im Zuge der europäischen Integration, der Einführung des Euro sowie schrittweiser Deregulierung und Privatisierung entwickelte sich NBG zu einer modernen, börsennotierten Universalbank, die den internationalen Rechnungslegungs- und Governance-Standards folgt. Die europäische Schuldenkrise und die griechische Bankenkrise führten zu tiefgreifenden Umbrüchen: Restrukturierungen, Rekapitalisierungen, der Abbau notleidender Kredite sowie die Stärkung der Einlagensicherung und der Aufsicht waren zentrale Themen. Die Bank hat ihre Bilanzqualität über die Jahre sichtbar verbessert, Risikopositionen bereinigt und ihr internationales Engagement fokussiert. Heute gilt NBG als eine der Schlüsselbanken im nationalen Finanzsystem, mit signifikanter Bedeutung für die Refinanzierung des Staates, die Kreditversorgung der Wirtschaft und die Stabilität des Bankensektors.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die Alleinstellungsmerkmale der National Bank of Greece leiten sich primär aus ihrer Marktstellung, Historie und ihrem Vertrauensstatus ab. Zu den wesentlichen Burggräben zählen: eine starke Marke, die in der griechischen Bevölkerung tief verankert ist und insbesondere bei konservativen Einlegern hohes Vertrauen genießt; ein etabliertes, landesweites Filial- und Geldautomatennetz, das vor allem in weniger urbanen Regionen einen strukturellen Vorteil bietet; langjährige Beziehungen zu öffentlichen Institutionen, Kommunen und staatlichen Stellen, die stabile Geschäftsbeziehungen im Zahlungsverkehr und bei Finanzierungen sichern; ein umfangreicher Bestand an Privat- und Firmenkunden, der Cross-Selling-Potenziale für Anlage-, Versicherungs- und Zusatzprodukte eröffnet; regulatorische Bedeutung als systemrelevantes Institut mit enger Aufsicht durch europäische und nationale Behörden, die auf Stabilität und geordnete Restrukturierung abzielt. Im Vergleich zu kleineren Wettbewerbern verfügt NBG zudem über größere Skaleneffekte bei IT, Compliance und Risikomanagement. Die Kombination aus historischer Verwurzelung und struktureller Bedeutung für die Volkswirtschaft bildet einen institutionellen Moat, der kurzfristig schwer replizierbar ist, auch wenn er langfristig regelmäßig durch Wettbewerb und Regulierung herausgefordert wird.

Wettbewerbsumfeld und Branchenposition

Die National Bank of Greece agiert in einem oligopolistisch geprägten Markt, der von wenigen großen Instituten dominiert wird. Wichtige Wettbewerber im Inland sind andere systemrelevante griechische Banken, die ebenfalls Universalbankmodelle verfolgen und sowohl im Retail- als auch im Corporate-Bereich aktiv sind. Hinzu kommen internationale Banken mit Fokus auf Investment Banking, Projektfinanzierungen oder Nischen im Firmenkundengeschäft, vor allem bei großen, exportorientierten Unternehmen und Infrastrukturprojekten. Die Branche ist durch dichte Regulierung, hohe Eigenkapitalanforderungen, strikte Aufsicht durch die Europäische Zentralbank und europäische Behörden sowie eine anhaltende Konsolidierung geprägt. Der griechische Bankenmarkt befindet sich seit der Schuldenkrise in einer Phase der Bereinigung: der Abbau notleidender Kredite, Bilanzsanierungen und die Stärkung der Ertragskraft stehen im Vordergrund. Gleichzeitig verschärfen FinTechs und neobankenartige Anbieter den Wettbewerb im Zahlungsverkehr und im digitalen Retail-Geschäft. Im regionalen Kontext Südosteuropas tritt NBG als etablierter, aber zunehmend fokussierter Player auf, der seine Präsenz auf ausgewählte Märkte beschränkt. Das Wettbewerbsumfeld bleibt anspruchsvoll, doch bietet die oligopolistische Struktur Spielräume für stabile Margen, sofern die makroökonomische Lage nicht erneut stark eintrübt.

Management, Corporate Governance und Strategie

Das Management der National Bank of Greece steht vor der Aufgabe, einen historischen Transformationsprozess unter strenger Aufsicht nationaler und europäischer Regulierer zu steuern. Der Vorstand verfolgt eine Strategie, die auf vier Säulen beruht: Stärkung der Kapital- und Liquiditätsposition, konsequenter Abbau risikoreicher Altbestände insbesondere im Bereich notleidender Kredite, konsequente Digitalisierung von Prozessen und Kundenkanälen, Verbesserung der Profitabilität über Effizienzsteigerungen und den Ausbau provisionsbasierter Erträge. Die Corporate-Governance-Struktur richtet sich an internationalen Standards aus und umfasst einen Aufsichtsrat mit unabhängigen Mitgliedern, spezialisierte Ausschüsse für Risiko, Prüfung und Vergütung sowie umfassende Offenlegung im Rahmen der Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung. Das Management betont eine konservative Risiko- und Kreditvergabepolitik, die Lehren aus der Vergangenheit ziehen und zyklische Übertreibungen vermeiden soll. Die Strategie setzt auf organisches Wachstum im Kerngeschäft, selektive Nutzung von Chancen im Projekt- und Infrastrukturfinanzierungsbereich und eine schrittweise Modernisierung der IT-Landschaft, um langfristig die Kosten-Ertrags-Relation zu verbessern. Für Anleger ist die Glaubwürdigkeit dieser Strategie und ihre konsequente Umsetzung ein zentraler Bewertungsfaktor.

Regionale und sektorale Rahmenbedingungen

Die National Bank of Greece ist eng mit der Entwicklung der griechischen Volkswirtschaft und der Eurozonen-Politik verknüpft. Das makroökonomische Umfeld Griechenlands ist durch eine Kombination aus moderatem Wachstum, strukturellen Reformen und einer hohen, aber besser gemanagten Staatsverschuldung gekennzeichnet. Für Banken besonders relevant sind: die Entwicklung der Arbeitslosigkeit, der Immobilienmarkt, das Vertrauen der Einleger, die Stabilität des Bankensystems und der Zugang zu europäischer Liquidität. Sektorale Trends umfassen eine schrittweise Normalisierung der Kreditnachfrage, verstärkte Investitionen in Energie, Infrastruktur und Tourismus, die Umsetzung von EU-Förderprogrammen und ein schärferes Augenmerk auf ESG-konforme Finanzierungen. Der Bankensektor in Griechenland steht weiterhin unter intensivem Druck, Altlasten aus der Krisenzeit abzubauen, die Effizienz zu steigern und digitale Innovationen voranzutreiben. Gleichzeitig profitieren Institute wie NBG von einem wieder anziehenden Kreditzyklus, einer Normalisierung der Zinslandschaft und einer engeren Einbindung in europäische Aufsichts- und Stabilisierungsmechanismen. Die starke Binnenorientierung der Bank bedeutet, dass sie besonders sensitiv auf Veränderungen im nationalen Umfeld reagiert, während externe Schocks über die Eurozone nur indirekt wirken.

Besonderheiten und ESG-Aspekte

Eine Besonderheit der National Bank of Greece liegt in ihrer Doppelrolle als historische Institution und modern regulierte Geschäftsbank. Diese Verbindung führt zu einer hohen öffentlichen Sichtbarkeit und Erwartungshaltung, insbesondere in Phasen wirtschaftlicher Anspannung. Die Bank hat in den vergangenen Jahren Programme zur Verbesserung der Corporate Social Responsibility und der ESG-Performance intensiviert. Dazu zählen unter anderem: Finanzierung von Projekten im Bereich erneuerbare Energien und Energieeffizienz, Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen bei Transformations- und Innovationsprojekten, Programme zur finanziellen Inklusion und zur Förderung von Finanzbildung, Maßnahmen zur Reduktion des eigenen ökologischen Fußabdrucks, zum Beispiel durch Optimierung des Filialnetzes, Digitalisierung und nachhaltige Beschaffung. Auf Governance-Ebene orientiert sich NBG an europäischen Vorgaben für Transparenz, Risikokontrolle und Vergütungsstrukturen. Für Investoren, die ESG-Kriterien berücksichtigen, ist die weitere Umsetzung dieser Agenda ein wichtiger Indikator für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit und die gesellschaftliche Akzeptanz der Bank.

Chancen für konservative Anleger

Für konservativ orientierte Investoren ergeben sich bei der National Bank of Greece mehrere potenzielle Chancen. Erstens kann die Rolle als systemrelevante Universalbank mit starker Marke und breiter Kundenbasis eine relativ stabile Position im nationalen Finanzsystem sichern, sofern die Regulierung verlässlich bleibt. Zweitens bietet die fortschreitende Normalisierung der griechischen Wirtschaft die Möglichkeit einer schrittweisen Erholung des Kreditgeschäfts, was mittelfristig zu stabileren Erträgen führen kann. Drittens kann der konsequente Abbau notleidender Kredite in Verbindung mit einer Stärkung der Kapitalbasis das Risikoprofil der Bank strukturell verbessern und die Sensitivität gegenüber zukünftigen Schocks verringern. Viertens eröffnet die Digitalisierung des Bankbetriebs Potenziale, die Kostenbasis zu senken, Prozesse zu standardisieren und neue, provisionsbasierte Ertragsquellen im Zahlungs- und Anlagebereich zu erschließen. Fünftens kann eine verstärkte Ausrichtung auf ESG-konforme Finanzierungen und nachhaltige Projekte den Zugang zu Investoren erleichtern, die auf verantwortungsbewusste Anlagen fokussiert sind. Insgesamt bestehen für langfristig orientierte, risikoavers agierende Anleger Chancen, von einer weiteren Stabilisierung und Modernisierung des Instituts zu profitieren, sofern die Umsetzungsrisiken beherrschbar bleiben.

Risiken und Unsicherheiten eines Investments

Ein Investment in die National Bank of Greece ist trotz der beschriebenen Chancen mit erheblichen Risiken und Unsicherheiten verbunden, die konservative Anleger sorgfältig berücksichtigen sollten. Zentrales Risiko bleibt die enge Verflechtung mit der griechischen Volkswirtschaft und der fiskalischen Situation des Staates: negative makroökonomische Entwicklungen, politische Instabilität oder Spannungen innerhalb der Eurozone könnten das Kreditportfolio, die Einlagenbasis und die Refinanzierungsbedingungen belasten. Historische Altlasten in Form von notleidenden oder restrukturierten Krediten stellen trotz Fortschritten weiterhin eine Quelle potenzieller Volatilität dar, insbesondere bei unerwarteten Schocks. Die starke Regulierung durch europäische und nationale Aufseher begrenzt unter Umständen die unternehmerische Flexibilität und kann zusätzliche Kapitalanforderungen oder Restriktionen im Ausschüttungsverhalten nach sich ziehen. Der intensivierte Wettbewerb durch andere Großbanken, internationale Institute und digitale Anbieter drückt auf Margen und zwingt zu kontinuierlichen Investitionen in IT und Compliance, was die Kostenquote belasten kann. Hinzu kommen operationelle Risiken aus der Digitalisierung, etwa Cyberrisiken, Systemausfälle oder Datenschutzvorfälle. Schließlich bleibt ungewiss, wie konsequent und erfolgreich das Management die Transformationsprogramme auf lange Sicht umsetzt. Für konservative Anleger bedeutet dies, dass ein Engagement in NBG eine präzise Abwägung von Ertragschancen und länderspezifischem sowie bankensektorspezifischem Risiko erfordert, ohne dass sich daraus eine allgemeine Anlageempfehlung ableiten lässt.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 16,345 € / 16,465 €
Spread +0,73%
Schluss Vortag 16,165 €
Gehandelte Stücke 10
Tagesvolumen Vortag 54.731,87 €
Tagestief 16,275 €
Tageshoch 16,41 €
52W-Tief 11,575 €
52W-Hoch 16,515 €
Jahrestief 11,96 €
Jahreshoch 16,515 €

NBG Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:
Warum ist die NBG Aktie heute gestiegen?

  • Die National Bank of Greece hat in den letzten Tagen signifikante Fortschritte bei der digitalen Transformation ihrer Dienstleistungen gemacht.
  • Es wurde ein neues Programm zur Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen angekündigt, um deren finanzielle Widerstandsfähigkeit während der aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheiten zu stärken.
  • Analysten vermerken ein Anstieg des Interesses an den Angeboten der National Bank of Greece, was sich positiv auf die zukünftige Geschäftsentwicklung auswirken könnte.
Hinweis

Community: Diskussion zur NBG Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Diskussion wird von Kritik an umfangreichen Aktienrückkäufen bei der National Bank of Greece dominiert, die viele Forenteilnehmer als Geldvernichtung und Taschenspielertrick ansehen, weil Rückkäufe nur marginales EPS- und Dividendenwachstum bringen (als Beispiele werden Rückkaufvolumina von etwa €232–532 Mio., eine Bardividende von ≈€0,5072 je Aktie und angekündigte Ausschüttungsquoten von 50–60 % genannt), während alternative Verwendungen wie höhere Barausschüttungen oder Investitionen gefordert werden.
  • Rahmenbedingungen wie ARP, CET1‑Ziele und EZB‑Metriken sowie staatlicher Druck auf mehr Kreditvergabe erklären strategische Gründe für Pufferbildung bei der CET1, zugleich wird die Möglichkeit staatlicher Forderungen oder "Spenden" der Banken (Diskussion um €700 Mio.–1 Mrd.) und das Risiko von Vertrauensverlust durch Korruptionsskandale und politische Eingriffe als relevantes Problem für Anleger hervorgehoben.
  • Analysten‑Upgrades (Goldman Sachs, Piraeus) und die Aussicht auf eine MSCI‑Aufnahme stehen neben nüchternen Marktreaktionen: 2025‑Zahlen gelten als solide, die Kurse fielen jedoch teils nach Rückkauf‑Ankündigungen; zusätzlich bemängeln Teilnehmer mangelnde Transparenz (z. B. unklare Aktienanzahl) und bezweifeln, dass Rückkäufe den langfristigen Unternehmenswert nachhaltig stärken.
Hinweis
Jetzt mitdiskutieren

NBG Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 2.691 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -
Jahresüberschuss in Mio. 1.160 €
Umsatz je Aktie 2,98 €
Gewinn je Aktie 1,37 €
Gewinnrendite +43,11%
Umsatzrendite +43,11%
Return on Investment +1,47%
Marktkapitalisierung in Mio. 14.706 €
KGV (Kurs/Gewinn) 9,61
KBV (Kurs/Buchwert) -
KUV (Kurs/Umsatz) -
Eigenkapitalrendite +12,81%
Eigenkapitalquote +11,48%

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Hebelprodukte (50)
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Dividenden Kennzahlen

Dividendenrendite 4,00%
Auszahlungen/Jahr 2
Gesteigert seit 1 Jahr
Keine Senkung seit 1 Jahr
Stabilität der Dividende 0,53 (max 1,00)
Ausschüttungs- 20,90% (auf den Gewinn/FFO)
quote % (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung -42,91%

Dividenden Historie

Datum Dividende
05.06.2026 0,51 €
10.11.2025 0,22 €
03.06.2025 0,44 €
29.07.2024 0,36 €
16.05.2008 2.100 €
01.06.2007 1.500 €
04.05.2006 1.500 €
11.04.2006 1.500 €
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Zeit
Düsseldorf 16,28 +0,65%
16,175 € 09:10
Frankfurt 16,19 -1,16%
16,38 € 08:17
Gettex 16,41 +1,52%
16,165 € 11:13
Hamburg 16,255 +0,59%
16,16 € 09:10
Hannover 16,305 +0,59%
16,21 € 09:10
L&S RT 16,37 +0,74%
16,25 € 11:15
München 16,335 +0,74%
16,215 € 09:15
Nasdaq OTC Other 19,00 $ 0 %
19,00 $ 30.07.26
Quotrix 16,365 +0,03%
16,36 € 07:27
Stuttgart 16,165 -0,28%
16,21 € 10:33
Tradegate 16,24 -0,09%
16,255 € 09:50
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
31.07.26 16,165 55 T
30.07.26 16,305 194 T
29.07.26 16,12 251 T
28.07.26 16,015 92 T
27.07.26 15,80 75 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 15,30 € +5,65%
1 Monat 15,225 € +6,17%
6 Monate 15,00 € +7,77%
1 Jahr 12,335 € +31,05%
5 Jahre 2,363 € +584,09%

Unternehmensprofil NBG

Unternehmensprofil NBG
Die National Bank of Greece (NBG) ist eine systemrelevante Universalbank mit Schwerpunkt auf dem griechischen Markt und selektiver Präsenz in Südosteuropa. Das Institut fungiert als zentrale Säule des griechischen Finanzsystems und deckt die Wertschöpfungskette von der Einlagenannahme über das Kreditgeschäft bis hin zu Kapitalmarkt- und Vermögensverwaltungsdienstleistungen ab. Das Geschäftsmodell basiert primär auf zinsabhängigen Erträgen aus dem Retail- und Firmenkundengeschäft, ergänzt durch provisionsbasierte Einnahmen aus Zahlungsverkehr, Investmentprodukten, Versicherungsvertrieb sowie Kapitalmarktaktivitäten. Im Fokus stehen Stabilität der Refinanzierung, aktives Risikomanagement und eine schrittweise Diversifizierung der Ertragsquellen, um die Zinszyklizität zu reduzieren. Die Bank adressiert private Haushalte, kleine und mittlere Unternehmen, Großkunden, institutionelle Anleger und den öffentlichen Sektor. Im Heimatmarkt verfügt NBG über ein dichtes Filialnetz, digitale Kanäle und langjährige Kundenbeziehungen, die das Kerngeschäft im Wettbewerb mit anderen Großbanken absichern.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission der National Bank of Greece lässt sich als Verbindung von finanzieller Stabilität, Unterstützung der griechischen Realwirtschaft und nachhaltiger Wertschöpfung für Aktionäre, Kunden und Gesellschaft beschreiben. Strategisch strebt die Bank an, als vertrauenswürdigste und effizienteste Universalbank Griechenlands aufzutreten und zugleich die Digitalisierung der Finanzdienstleistungen im Land voranzutreiben. Wesentliche Leitlinien sind: solide Kapitalbasis, stringente Reduzierung von Problemkrediten, konservative Risikokultur, Ausbau digitaler Plattformen, Förderung von Unternehmertum sowie die Finanzierung von Infrastruktur-, Energie- und Transformationsprojekten. Die Bank positioniert sich explizit als Partner für die wirtschaftliche Modernisierung Griechenlands und orientiert ihre mittelfristigen Pläne an europäischen Regulierungsstandards, ESG-Kriterien und der schrittweisen Verbesserung der Asset-Qualität. Der Fokus liegt weniger auf aggressivem Wachstum als auf der Optimierung des Risiko-Ertrags-Profils und der Stärkung des Vertrauens von Investoren und Einlegern.

Produkte und Dienstleistungen

Als Universalbank bietet die National Bank of Greece ein breites Spektrum an Finanzprodukten und Bankdienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette an. Das Retail-Banking umfasst unter anderem: Giro- und Sparkonten, Kartenprodukte, Konsumentenkredite, Hypothekendarlehen, Wohnbaufinanzierungen, Vermögensverwaltungs- und Anlageprodukte, Verträge zu Lebens- und Nicht-Lebensversicherungen, digitale Self-Service-Lösungen über Online- und Mobile-Banking. Im Firmenkundensegment adressiert NBG kleine, mittlere und große Unternehmen mit: Betriebsmittellinien, Investitions- und Projektfinanzierungen, Handelsfinanzierung, Dokumenten-Akkreditiven, Bankgarantien, Cash-Management-Lösungen, Treasury- und Devisenprodukten, Zins- und Währungsabsicherungen, Corporate-Finance- und Advisory-Dienstleistungen. Ergänzend bietet die Bank Dienstleistungen im Bereich Capital Markets und Investment Banking an, darunter die Emission und Platzierung von Anleihen und Aktien, strukturierte Finanzierungen sowie Dienstleistungen rund um Staatspapiere. Im Asset- und Wealth-Management werden Produkte wie Investmentfonds, Portfolio-Management und individuelle Anlagestrategien für wohlhabende Privatkunden und institutionelle Investoren bereitgestellt. Über verbundene Gesellschaften werden zudem Leasing-, Factoring- und Versicherungsprodukte angeboten, wodurch ein integriertes Angebot entsteht.

Geschäftsbereiche und organisatorische Struktur

Die National Bank of Greece strukturiert ihre Aktivitäten typischerweise nach Kundensegmenten und Produktkategorien. Zu den relevanten Business Units gehören im Kern: Retail Banking mit Fokus auf Privatkunden, Mass Affluent und kleinste Unternehmen; Corporate Banking mit Betreuung mittelständischer und großer Firmenkunden sowie des öffentlichen Sektors; Investment Banking und Capital Markets mit Emissions-, Handels- und Beratungstätigkeiten; Asset und Wealth Management mit Vermögensverwaltungs- und Anlageprodukten; International Banking mit Aktivitäten in ausgewählten Märkten Südosteuropas, wenngleich der Schwerpunkt klar auf Griechenland liegt; Einheiten für Treasury, Liquiditätsmanagement und Eigenanlagen, die die Bilanzstruktur steuern. Die Segmentberichterstattung folgt regulatorischen Vorgaben und unterscheidet meist zwischen kundenorientierten Ertragssegmenten und zentralen Funktionen wie Group Treasury, Risikomanagement und Corporate Center. Eine zunehmend wichtige Rolle spielen digitale Einheiten, die sich mit Plattformstrategien, Datenanalyse und Prozessautomatisierung befassen, um die Kostenbasis zu senken und die Kundenerfahrung zu verbessern.

Unternehmensgeschichte und Rolle im griechischen Finanzsystem

Die National Bank of Greece wurde im 19. Jahrhundert gegründet und gehört damit zu den ältesten Finanzinstituten des Landes. Historisch war sie eng mit der Staatsfinanzierung, der Währungs- und Kapitalmarktentwicklung sowie der Industrialisierung Griechenlands verflochten. Über Jahrzehnte nahm sie sowohl kommerzielle als auch teilweise quasi-staatliche Aufgaben wahr und prägte den Aufbau des griechischen Bankensektors maßgeblich. Im Zuge der europäischen Integration, der Einführung des Euro sowie schrittweiser Deregulierung und Privatisierung entwickelte sich NBG zu einer modernen, börsennotierten Universalbank, die den internationalen Rechnungslegungs- und Governance-Standards folgt. Die europäische Schuldenkrise und die griechische Bankenkrise führten zu tiefgreifenden Umbrüchen: Restrukturierungen, Rekapitalisierungen, der Abbau notleidender Kredite sowie die Stärkung der Einlagensicherung und der Aufsicht waren zentrale Themen. Die Bank hat ihre Bilanzqualität über die Jahre sichtbar verbessert, Risikopositionen bereinigt und ihr internationales Engagement fokussiert. Heute gilt NBG als eine der Schlüsselbanken im nationalen Finanzsystem, mit signifikanter Bedeutung für die Refinanzierung des Staates, die Kreditversorgung der Wirtschaft und die Stabilität des Bankensektors.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die Alleinstellungsmerkmale der National Bank of Greece leiten sich primär aus ihrer Marktstellung, Historie und ihrem Vertrauensstatus ab. Zu den wesentlichen Burggräben zählen: eine starke Marke, die in der griechischen Bevölkerung tief verankert ist und insbesondere bei konservativen Einlegern hohes Vertrauen genießt; ein etabliertes, landesweites Filial- und Geldautomatennetz, das vor allem in weniger urbanen Regionen einen strukturellen Vorteil bietet; langjährige Beziehungen zu öffentlichen Institutionen, Kommunen und staatlichen Stellen, die stabile Geschäftsbeziehungen im Zahlungsverkehr und bei Finanzierungen sichern; ein umfangreicher Bestand an Privat- und Firmenkunden, der Cross-Selling-Potenziale für Anlage-, Versicherungs- und Zusatzprodukte eröffnet; regulatorische Bedeutung als systemrelevantes Institut mit enger Aufsicht durch europäische und nationale Behörden, die auf Stabilität und geordnete Restrukturierung abzielt. Im Vergleich zu kleineren Wettbewerbern verfügt NBG zudem über größere Skaleneffekte bei IT, Compliance und Risikomanagement. Die Kombination aus historischer Verwurzelung und struktureller Bedeutung für die Volkswirtschaft bildet einen institutionellen Moat, der kurzfristig schwer replizierbar ist, auch wenn er langfristig regelmäßig durch Wettbewerb und Regulierung herausgefordert wird.

Wettbewerbsumfeld und Branchenposition

Die National Bank of Greece agiert in einem oligopolistisch geprägten Markt, der von wenigen großen Instituten dominiert wird. Wichtige Wettbewerber im Inland sind andere systemrelevante griechische Banken, die ebenfalls Universalbankmodelle verfolgen und sowohl im Retail- als auch im Corporate-Bereich aktiv sind. Hinzu kommen internationale Banken mit Fokus auf Investment Banking, Projektfinanzierungen oder Nischen im Firmenkundengeschäft, vor allem bei großen, exportorientierten Unternehmen und Infrastrukturprojekten. Die Branche ist durch dichte Regulierung, hohe Eigenkapitalanforderungen, strikte Aufsicht durch die Europäische Zentralbank und europäische Behörden sowie eine anhaltende Konsolidierung geprägt. Der griechische Bankenmarkt befindet sich seit der Schuldenkrise in einer Phase der Bereinigung: der Abbau notleidender Kredite, Bilanzsanierungen und die Stärkung der Ertragskraft stehen im Vordergrund. Gleichzeitig verschärfen FinTechs und neobankenartige Anbieter den Wettbewerb im Zahlungsverkehr und im digitalen Retail-Geschäft. Im regionalen Kontext Südosteuropas tritt NBG als etablierter, aber zunehmend fokussierter Player auf, der seine Präsenz auf ausgewählte Märkte beschränkt. Das Wettbewerbsumfeld bleibt anspruchsvoll, doch bietet die oligopolistische Struktur Spielräume für stabile Margen, sofern die makroökonomische Lage nicht erneut stark eintrübt.

Management, Corporate Governance und Strategie

Das Management der National Bank of Greece steht vor der Aufgabe, einen historischen Transformationsprozess unter strenger Aufsicht nationaler und europäischer Regulierer zu steuern. Der Vorstand verfolgt eine Strategie, die auf vier Säulen beruht: Stärkung der Kapital- und Liquiditätsposition, konsequenter Abbau risikoreicher Altbestände insbesondere im Bereich notleidender Kredite, konsequente Digitalisierung von Prozessen und Kundenkanälen, Verbesserung der Profitabilität über Effizienzsteigerungen und den Ausbau provisionsbasierter Erträge. Die Corporate-Governance-Struktur richtet sich an internationalen Standards aus und umfasst einen Aufsichtsrat mit unabhängigen Mitgliedern, spezialisierte Ausschüsse für Risiko, Prüfung und Vergütung sowie umfassende Offenlegung im Rahmen der Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung. Das Management betont eine konservative Risiko- und Kreditvergabepolitik, die Lehren aus der Vergangenheit ziehen und zyklische Übertreibungen vermeiden soll. Die Strategie setzt auf organisches Wachstum im Kerngeschäft, selektive Nutzung von Chancen im Projekt- und Infrastrukturfinanzierungsbereich und eine schrittweise Modernisierung der IT-Landschaft, um langfristig die Kosten-Ertrags-Relation zu verbessern. Für Anleger ist die Glaubwürdigkeit dieser Strategie und ihre konsequente Umsetzung ein zentraler Bewertungsfaktor.

Regionale und sektorale Rahmenbedingungen

Die National Bank of Greece ist eng mit der Entwicklung der griechischen Volkswirtschaft und der Eurozonen-Politik verknüpft. Das makroökonomische Umfeld Griechenlands ist durch eine Kombination aus moderatem Wachstum, strukturellen Reformen und einer hohen, aber besser gemanagten Staatsverschuldung gekennzeichnet. Für Banken besonders relevant sind: die Entwicklung der Arbeitslosigkeit, der Immobilienmarkt, das Vertrauen der Einleger, die Stabilität des Bankensystems und der Zugang zu europäischer Liquidität. Sektorale Trends umfassen eine schrittweise Normalisierung der Kreditnachfrage, verstärkte Investitionen in Energie, Infrastruktur und Tourismus, die Umsetzung von EU-Förderprogrammen und ein schärferes Augenmerk auf ESG-konforme Finanzierungen. Der Bankensektor in Griechenland steht weiterhin unter intensivem Druck, Altlasten aus der Krisenzeit abzubauen, die Effizienz zu steigern und digitale Innovationen voranzutreiben. Gleichzeitig profitieren Institute wie NBG von einem wieder anziehenden Kreditzyklus, einer Normalisierung der Zinslandschaft und einer engeren Einbindung in europäische Aufsichts- und Stabilisierungsmechanismen. Die starke Binnenorientierung der Bank bedeutet, dass sie besonders sensitiv auf Veränderungen im nationalen Umfeld reagiert, während externe Schocks über die Eurozone nur indirekt wirken.

Besonderheiten und ESG-Aspekte

Eine Besonderheit der National Bank of Greece liegt in ihrer Doppelrolle als historische Institution und modern regulierte Geschäftsbank. Diese Verbindung führt zu einer hohen öffentlichen Sichtbarkeit und Erwartungshaltung, insbesondere in Phasen wirtschaftlicher Anspannung. Die Bank hat in den vergangenen Jahren Programme zur Verbesserung der Corporate Social Responsibility und der ESG-Performance intensiviert. Dazu zählen unter anderem: Finanzierung von Projekten im Bereich erneuerbare Energien und Energieeffizienz, Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen bei Transformations- und Innovationsprojekten, Programme zur finanziellen Inklusion und zur Förderung von Finanzbildung, Maßnahmen zur Reduktion des eigenen ökologischen Fußabdrucks, zum Beispiel durch Optimierung des Filialnetzes, Digitalisierung und nachhaltige Beschaffung. Auf Governance-Ebene orientiert sich NBG an europäischen Vorgaben für Transparenz, Risikokontrolle und Vergütungsstrukturen. Für Investoren, die ESG-Kriterien berücksichtigen, ist die weitere Umsetzung dieser Agenda ein wichtiger Indikator für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit und die gesellschaftliche Akzeptanz der Bank.

Chancen für konservative Anleger

Für konservativ orientierte Investoren ergeben sich bei der National Bank of Greece mehrere potenzielle Chancen. Erstens kann die Rolle als systemrelevante Universalbank mit starker Marke und breiter Kundenbasis eine relativ stabile Position im nationalen Finanzsystem sichern, sofern die Regulierung verlässlich bleibt. Zweitens bietet die fortschreitende Normalisierung der griechischen Wirtschaft die Möglichkeit einer schrittweisen Erholung des Kreditgeschäfts, was mittelfristig zu stabileren Erträgen führen kann. Drittens kann der konsequente Abbau notleidender Kredite in Verbindung mit einer Stärkung der Kapitalbasis das Risikoprofil der Bank strukturell verbessern und die Sensitivität gegenüber zukünftigen Schocks verringern. Viertens eröffnet die Digitalisierung des Bankbetriebs Potenziale, die Kostenbasis zu senken, Prozesse zu standardisieren und neue, provisionsbasierte Ertragsquellen im Zahlungs- und Anlagebereich zu erschließen. Fünftens kann eine verstärkte Ausrichtung auf ESG-konforme Finanzierungen und nachhaltige Projekte den Zugang zu Investoren erleichtern, die auf verantwortungsbewusste Anlagen fokussiert sind. Insgesamt bestehen für langfristig orientierte, risikoavers agierende Anleger Chancen, von einer weiteren Stabilisierung und Modernisierung des Instituts zu profitieren, sofern die Umsetzungsrisiken beherrschbar bleiben.

Risiken und Unsicherheiten eines Investments

Ein Investment in die National Bank of Greece ist trotz der beschriebenen Chancen mit erheblichen Risiken und Unsicherheiten verbunden, die konservative Anleger sorgfältig berücksichtigen sollten. Zentrales Risiko bleibt die enge Verflechtung mit der griechischen Volkswirtschaft und der fiskalischen Situation des Staates: negative makroökonomische Entwicklungen, politische Instabilität oder Spannungen innerhalb der Eurozone könnten das Kreditportfolio, die Einlagenbasis und die Refinanzierungsbedingungen belasten. Historische Altlasten in Form von notleidenden oder restrukturierten Krediten stellen trotz Fortschritten weiterhin eine Quelle potenzieller Volatilität dar, insbesondere bei unerwarteten Schocks. Die starke Regulierung durch europäische und nationale Aufseher begrenzt unter Umständen die unternehmerische Flexibilität und kann zusätzliche Kapitalanforderungen oder Restriktionen im Ausschüttungsverhalten nach sich ziehen. Der intensivierte Wettbewerb durch andere Großbanken, internationale Institute und digitale Anbieter drückt auf Margen und zwingt zu kontinuierlichen Investitionen in IT und Compliance, was die Kostenquote belasten kann. Hinzu kommen operationelle Risiken aus der Digitalisierung, etwa Cyberrisiken, Systemausfälle oder Datenschutzvorfälle. Schließlich bleibt ungewiss, wie konsequent und erfolgreich das Management die Transformationsprogramme auf lange Sicht umsetzt. Für konservative Anleger bedeutet dies, dass ein Engagement in NBG eine präzise Abwägung von Ertragschancen und länderspezifischem sowie bankensektorspezifischem Risiko erfordert, ohne dass sich daraus eine allgemeine Anlageempfehlung ableiten lässt.
Stand: Juli 2026
Hinweis

NBG Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

NBG Kursziel 2026

  • Die NBG Kurs Performance für 2026 liegt bei +22,42%.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 14,71 Mrd. €
Streubesitz 91,35%
Währung EUR
Land Greece
Sektor Finanzdienstleistung
Branche Banks - Regional
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+50,34% Institutionelle Aktionäre
+91,35% Streubesitz
+41,01% Individuelle Aktionäre

Community-Beiträge zu NBG

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Dividendius
Bankenkurse und bevorstehende Upgrades
Deine Post, verehrter slim_nesbit, wirft einen interessanten Aspekt auf. Könnte Hintergrund einer - ZUSÄTZLICHEN - Dynamik sein. Aktuell führe ich die fast schon athemberaubende Steigerung der Kurse der Banken Griechenlands aber auf andere Umstände zurück: - zunächst machen sie sehr gute Geschäfte und versprechen beachtliche Dividendenausschüttungen (da ist ja schon vom Erreichen von 60 - 70 % der Gewinne (ich rechne das immer einfach vom EPS aus) in den kommenden drei Jahren die Rede). Nicht alle in Griechenland sind darüber begeistert, fließt der Großteil ja in's Ausland. Zumal Griechenland seine Staatsanteile massiv abgegeben hat. Jetzt helfen nur noch von der Regierung den Banken "nahegelegte freiwillige" Subventionen / Förderungen / Sponsorings der Banken in beachtlichen Höhen z.B. ins Bildungssystem (was ich aber eh gut finde !!!). Aber im Ausland das sitzen eben die großen Investmenthäuser und Pensionsfonds etc..., die einzig und alleine im Stande sind, Börsenkurse signifikant zu bewegen. - Dazu kommt, dass die griechischen Banken in der Zwischenzeit ihre Bilanzen wunderbar darstellen können. - Dämpfend zum vorigen Punkt: Wenig beachtet wird aktuell, dass es nun aber auch Gerichtsverfahren gibt, welche die "Ausgliederung" der NPLs vor einigen Jahren hinterfragen. Da waren wohl nicht alle Gläubiger der Banken einverstanden, dass ihre Kredite "verkauft" oder sonstwie ausgegliedert wurden, an jemanden, mit dem sie keinen Kreditvertrag abgeschlossen hatten, die nun aber liquidieren. Da könnte noch eine Gewitterfront kommen. - Postiv aus Investorensicht ist, dass die Banken Griechenlands immer noch mit einem Abschlag von etwa 15 % gegenüber den europäischen Banken gehandelt werden, womit weiteres Aufholpotential vorhanden ist. Die griechische Wirtschaft wächst immer noch schneller als der EU Schnitt, was ja kein Wunder ist, wenn man bedenkt, wo das Land herkommt, und die Einkommen der Bevölkerung steigen. - Die NGB hat vor nicht langer Zeit darauf hingewiesen, dass der Tourismus als eine der besonders treibenden Kräfte der Wirtschaft auch gewaltige Investitionen brauchen wird (z.B. in moderne Infrastruktur) auf allen betroffenen Inseln. Umso mehr, wenn man nicht die Zahlen der Ankünfte weiter steigern möchte (da wehren sich ja schon einige Bewohner der Inseln), sondern das Preisniveau nach oben heben. Dann müssen auch entsprechende Straßen, Strom- und Wasserleitungen und vielleicht auch neue Betten und Klimaanlagen her. Möglicherweise auch Brandschutzeinrichtungen. Darin verbirgt sich ein beachtliches zukünftiges Kreditvolumen für die Banken und Wachstumschancen, die deutlich höher sind, als in anderen bereits touristisch modern erschlossenen Ländern !! - Besonders aktiv sind derzeit aber einige Investmenthäuser. Es wird schon übereinstimmend davon ausgegangen, dass am 31. März die Weichen gestellt werden, dass Griechenland (und damit die Banken) den Status des "Entwickelten Marktes" noch 2026 erhalten wird. Und die Börse ist künftigen Ereignissen ja immer voraus. Das hat nun Sonnen- und Schattenseiten ...... ....... JPMorgan weist darauf hin, dass ein solcher Wechsel auch bedeutet, dass aus den im Bereich der Schwellenländer weithin leuchtenden Banken Griechenlands (und wohl auch anderer Titel), wo die Nationalbank of Greece führend ist, dann, wenn sie im Entwickelten Markt aufgenommen sind, nur noch kleine, wenig hervorstechende Player sein werden. Die NBG so um die 50. Position im EU Bankenvergleich. Und wenn nur 4 oder 5 Aktien aus Griechenland am Zettel des MSCI World stehen, dann ist das nicht ausschließlich positiv für die Unternehmen und Aktiengesellschaften des ganzen Landes. Griechenland wird dann nicht unter den Schwellenländern ganz oben stehen, sondern eher die Größe und Bedeutung von Portugal oder Österreich haben, mit 5 bzw. 4 Titeln im MSCI World. Ganz interessant dazu der nachstehende Link: https://www.bankingnews.gr/analyseis-ektheseis/articles/852682/jp-morgan-warns-the-upgrade-illusion-will-punish-greece ........ Morgan Stanley sieht diese Situation ebenfalls. Allerdings wird dort darauf verwiesen, dass historisch gesehen zwar der Abfluss an Geld von jenen Investorengruppen und- Häusern, die in den Schwellenländern investiert sein wollen, auch Griechenland treffen wird und zwar mit berechneten - 2,36 Mrd. Zugleich schätzt Morgans Stanley aber auch den Zufluss von Investoren, die dann auch Griechenland in ihr Portfolio aufnehmen wollen, höher sein wird - der Zufluss wird mit + € 3,241 Mrd. berechnet. Macht also runde € 880 Mio auf der Habenseite aus. Davon ausgehend, dass es in Griechenland nur 4 oder 5 Unternehmen sein werden, die es ins oberste Segment des MSCI World schaffen, werden das vor allem die vier systemrelevanten Banken mit ihren aktuellen Potentialen sein. Womit ein Großteil der € 880 Mio eben dort aufgeteilt wird. Die Morgan Stanley Leute haben die Millionen für jede Bank geschätzt und geben der NBG den größten Antaeil und der EB das größte Entwicklungspotential. Tja, und ich denke, das spricht sich halt jetzt schon herum und treibt die Kurse an, wie man täglich sieht. Würde man von der heutigen Situation ausgehen, dann wären meiner Ansicht nach die Kurse der Banken Griechenlands schon sehr überhitzt. Aber wer will angesichts solcher Hoffnungen, wie oben beschrieben, da verkaufen ?? Ich auch nicht !
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Dividendius
Alpha Bank macht den Anfang:
Veröffentlicht wurde, dass es für die Dividende der Alpha Bank für 2025 (die "restliche" Dividende) folgende Termine wichtig sind: Stichtag: 1.7.2026 Auszahlung: ab 08.07.2925 VIEL interessanter ist die Mitteilung, dass man wieder eine Vorabdividende für 2026 plant: Vorausdividende für 2026: Stichtag: 30.11.2026 Auszahlung: ab 4.12.2026 Damit ist die Alpha Bank (jedenfalls soweit ich weiß) die erste Bank, die ankündigt die neue Strategie, im Dezember bereits für das noch laufende Jahr eine Vorabdividende zu bezahlen, fortsetzen möchte. Ich halte das für ein sehr gutes "Kundenbindungsprogramm". Ich hab ja schon mehrmals gepostet, dass ich es sowieso ideal fände, wenn - wie in den USA eigentlich üblich - die Dividende geviertelt würde und jedes Quarteil ein Teil davon bezahlt wird. Das hält die Investoren bei der Stange, die Kurse hoch (wenn es keine sonstigen Gründe für Verkäufe gäbe) und dem Geldbörserl schadet's nicht. Mal schauen, vielleicht (wahrscheinlich !) machen's die anderen großen Banken dann auch so....
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bembelboy
Einstellung der Notierung - Fusion geplant
unsere ausländische Lagerstelle hat uns kurzfristig mitgeteilt, dass die Notierung der o.g. Aktie an der Börse Athen (Athex Trading System) zum 19.12.2025 eingestellt wird. Letzter Handelstag: voraussichtlich 16.12.2025 Eine Fusion der Gesellschaft ist geplant. Die genauen Daten hierfür liegen uns zurzeit noch nicht vor. Die EUROBANK ERGASIAS plant auch eine Fusion ab 09.12.2025. Weiß jemand genaueres?
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Dividendius
Eurobank - Vorabdividende
Die Eurobank hat die Zahlen für das Q3 vorgelegt. Nicht schlecht !! EPS für die ersten 9 Monate beträgt 0,28, die Eigenkapitalrendite 16,2 % Auch wenn es etwas "verhalten" ist, wird die EB am 12.11.2025 eine Vorabdividende auszahlen. Und zwar in Höhe von € 0,04681. Stichtag, an dem die Aktien gehalten werden müssen ist der 6.11.2025 Für das gesamte Jahr wird eine Ausschüttung von 50 - 60 % des Gewinns prognostiziert. (Wobei ich da aber aktuell insoferne "vorsichtig" bin, als die Banken Griechenlands ja leider auch einen Teil des Gewinns für den Aktienckkauf verwenden und nicht immer ganz klar ist, wieviel dann noch tatsächlich BAR ausgeschüttet wird. Wenn wir mal grob vorsichtig und etwas michlchmädchenhaft rechnen: EPS (für 9 Monate) 0,28: 9 Mo x12 Mo = EPS 2025: 0,373 Tja, und dann ist's halt die frage, was von den 50 - 60 % davon dann auch wirklich bar ausgeschüttet werden wird. Da haben wir noch etwas Spielraum für Ratespiele. Sollte die Barausschüttung bei 45 % liegen, sind das immerhin € 0,168 Wir steuern also auf eine Dividendenrentide von mindestens 5% (gemessen amheutigen Kurs). Mal schauen, was am Ende tatsächlich herauskommt, denneinerseits ist Q3 eigentlich das schwächere Quartal und das Q4 sollte das EPS noch ein wenig stützen - und andererseits ist nun eben die große Frage, wie viel man für die (aus meiner Sicht) leidigen Aktienrückkäufe beiseitelegen wird. Bravo
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slim_nesbit
Piräus und Alpha
Ich habe mein Research der anderen Bank nur bis 2020 gemacht und dann eingestellt. Ich kann zwar eine Chart-Analyse machen, aber ich halte von einem Chart ohne zu wissen, was im Detail bei dem jeweiligen Unternehmen passiert, nicht viel. Der Kursverlauf der Piräus ist zu über 95% mit dem der NBG kongruent. Das zeigt, wie an der ATX mit der Gießkanne investiert wird. Wegen des 10%ers: Ich meine damit eine durchschnittliche Performance von durchschnittlich 10% auf einen Anlagezeitraum von 3 – 5 Jahren. Mehr als drei Jahre darf man ja nicht mehr prognostizieren. Die Kurse von Aegean und Mytil sind ebenfalls so tüchtig gerannt, aber operativ bleiben sie nicht stehen und das werden die systemimmanenten Banken auch nicht tun (können). Die griechischen Politik hat einen Weg eingeschlagen, der an einigen Teilen der Bevölkerung Nachteile auslöst aber in Gänze keine gangbaren Alternativen zulässt. Mitsotakis wird weiterhin einfordern, dass die Finanzinstitute, den Wachstumskurs der Wirtschaft mittragen. An den Universitäten und Businessschools, an denen er studiert hat, werden nicht wirklich alternative Theorien zu einer Transformation und Entwicklung einer Gesellschaft über eine prosperierende Wirtschaft gelehrt. Er hat seinen Master in BWL/ internationale Wirtschaftsbeziehungen Schwerpunkt Europäische Wirt. gemacht, ich zeitgleich in financial consulting (heißt jetzt M. Sc. in finance). Die Bücher für den volkswirtschaftlichen Teil waren in den 90ern dieselben, auch wenn ich nicht Havard war.
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slim_nesbit
NBG Chart
@Dividendius ich kann Dich aktuell nicht bewerten, daher auf diesem Weg der Eintrag ins Fleißkärtchen und ein ++ für den guten Beitrag. Die Überbewertung hatte ich fest eingepreist, bzw. es ist ein Vorauseilen, das ist ja griechische Nationalfolklore und prompt wurden die Kursziele aktualisiert. Das relativiert den laufenden Upmove. Die Nbg bleibt laut meiner eigenen Analyse ein guter 10%er, auch bei dem derzeit schon wieder etwas zu gut bewerteten Kurs. Da unterscheiden sich die Banktitel gar nicht so sehr von anderen Branchen griechisch stämmiger Unterenehmen.
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Dividendius
Könnte aber zu Überhitzung führen !
Ich tu mir schwer einzuschätzen, wie groß der Einfluss ANDERER Titel am Börsenzettel, den Banken zuträglich sein könnte, aber natürlich ist das auch ein stimulierender Effekt, da möchte ich Dir, slim_nesbit, nicht widersprechen. Dennoch: für mich sind die Haupttreiber für die massiven Kursanstiege der Banken, fast schon erschreckend viele gute Nachrichten: Zuerst die sehr guten Zahlen bei allen Banken. Allerdings: bei allen war zu sehen, dass die EZB Zinssenkungen deutliche Spuren hinterließen, die halt nur durch mehr Effizienz, ansteigende Kreditvergaben und vor allem Provisionen und Gebühren gewinnmaximierend wettgemacht wurden. Da sollte man aber doch auch daran denken, WER das eigentlich zahlt. Vielleicht hilft auch ein Blick in die eigene "Freude", was man der eigenen Bank so an Spesen zahlt - und für welche Leistung. Dann kann man ermessen, wie es der giechischen Bevölkerung geht, die im Durchschnitt weniger verdient als Arbeitende in der EU. Hier keimen die ersten großen Proteste gegen die Banken, samt Maßnahmen der Regierung oder Forderungen der Opposition. Gerät das aus dem Gleichgewicht (etwa mit Solidaritätsleistungen etc...) gerät der Gewinnoptimismus bald in's Wanken. Und die Zinsen der EZB werden in den kommenden Quartalen NICHT steigen. Ich finde die jüngsten Zahlen der Banken also sehr gut - aber nicht ausschließlich positiv - und somit hinsichtlich extremer Kursanstiege, wie im letzten Halbjahr, eher nicht förderlich. Aber die Zahlen sind's ja auch nicht alleine, was die Stimmung so sonnig macht. Gleich nach den guten H1 Ergebnissen, kommen die Mitteilungen, zu den sehr guten Ergebnissen der Banken beim aktuellen europaweiten Stresstest. BRAVO. Dazu kommen durchaus ansprechende Prognosen zumindest für die nächsten zwei Jahre aus den Chefetagen der Banken Griechenlands - und das gleich untermauert mit der Ankündigung, dass NBG, EB und AB (bei Piräus weiß ich es nicht, würd mich aber nicht wundern) nun bereits im bevorstehenden 4. Quartal schon Zwischendividenden angekündigt werden. Wundersm ist nur, dass gleich alle drei Banken quasi zur selben Zeit auf diese doch nicht so alltägliche Idee kommen. Und dann auch noch mit einer Ausschüttung nahezu zur selben Zeit. Stirnrunzelnauslösend - oder ? Der guten Nachrichten folgen auch noch die Absichtserklärungen, hohe Dividenenanteile an den Gewinnen auszuschütten. Die NBG plant immerhin 60 % des Gewinns auszuschütten. Einziger Wehmutstropfen, dass alle Banken weiterhin Rückkaufphantasien haben und sich eher bedeckt halten, wieviel da vom Gewinn für die Aktionäre nicht unbedingt signifikant gewinnbringend versickert. Und wer dann davon etwas hat..... Dazu kommen die "allgemeinen" guten News, dass auch in Griechenland das Lohnniveau steigt, wenngleich das im Europavergleich immer noch vergleichsweise niedrig ist und die Arbeitszeit im selben Vergleich fast an der Spitze ist. Die Inflation ist weiterhin überschaubar, und die Wirtschaft soll auch heuer und im kommenden Jahr stärker wachsen, als im EU Vergleich. Was will man mehr ? Das Trumpgeschehen hofft man mit dem (aus meiner Sicht für Europa schlechten) "Deal" zwischen van der Leyen und Trump wenigstens kalkulieren zu können - und Griechenland war unter den absurden Zolldrohungen ohnedies nicht so stark betroffen wie viele ander - aber jenen, die in Griechenland betroffen sind, hilft das wenig. Also: ein Biotop, in dem die Kurse nur steigen "können". Aber ich finde, die Sache überhitzt momentan. Ein Kolbenreiber könnte die Folge sein. Die Zahlen der Banken sind natürlich gut, aber die Kurse nehmen nun schon das Jahr 2027 (oder 2028) vorweg. Das ist dann schon recht optimistisch. Wäre also nicht ungünstig, wenn hier wieder etwas Ruhe einkehrt, damit man sich Korrekturen erspart, die dann zu unberechenbaren emotionalen Verkaufsentscheidungen führen.... Die meisten Kursziele sind von den Banken schon erreicht bzw. überschritten. Jetzt erst noch einzusteigen, wird langsam riskant.... ..... es sei denn, man hat einen Veranlagungshorizont von 5 - 10 Jahren, dann rechnet sich ein Einstieg auch heute, denn die Banken Griechenlands stehen relativ gut da und das Umfeld verspricht eine weitere Verbesserung. Aber da ist in der Zwischenzeit auch schon SEHR viel in den Kuren eingepreist - und das könnte / sollte nachdenklich machen ....
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slim_nesbit
Ete momentum
Jetzt passiert genau das, was ich hier seit Monaten predige. Der Kurs der Ete ist zwar deutlich dem hohen Kursziel vorausgeeilt, trotzdem baut er noch Druck auf. Gestern war das Ipo von Metlen Energy and metals an der LSE, die ihr Erstlisting an der ATX aufgegeben wird. Parallel dazu hat der Kurs der NBG nicht nur 5% gemacht, sondern ist direkt in das nächste Retrace reingelaufen. Durch das Interesse, das andere griechische Titel generieren, bekommen die Banktitel was ab, die NBG sollte am meisten profitieren. Da wir hier keine Auszüge aus Bezahlanalysen posten dürfen, sollte es auch schwierig sein, etwas Verwertbares aus dem Annex solche Analysen hier im Forum zu sehen.
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MM41
@elba
ich lach mich schlapp. schlafen kann ich leider noch nicht, bin vollbesoffen... solche Profis hier und nicht verstehen worum es hier geht...Wahnsinn. man kann jedem Börsianer Wolfram als Gold verkaufen und sie würden es nicht merken. EU-Polit-Mafia sind richtige Banditen! NUR Hilfsprogram verkaufen sie als gute Lösung!!!! Unglaublich!
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elba67
MM41
Geh jetzt endlich schlafen
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derLuxemburgerger
Montag wirds heiß
evtl NGB der neue Montagspick auf www.pennyaktien.de
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MM41
also doch nix
genau wie Hr. Schäuble sagte: Kredite werden nix verlängert, das ist nur eine hilfsprogram. D.h. Griechenland wird doch in den nächsten Monaten sich langsam aus dem Eurozone verabschieden. Warum 4 Monate? In den nächsten 4 Monate werden die Griechen genug zeit haben Landeswährung zu drücken und langsam stufenweise in Zahlungsverkehr fließen lassen. Wäre es von heute auf morgen würde Drachme sofort kollabieren. So haben sie genug zeit Drachmeeinführung gut zu vorbereiten. Echt gescheit Hr Tsypras Hut ab!!! banke werden geretet, aber jemand wird viel Geld verlieren, vermute wir Aktionäre :(
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Häufig gestellte Fragen zur NBG Aktie und zum NBG Kurs

Der aktuelle Kurs der NBG Aktie liegt bei 16,41 €.

Für 1.000€ kann man sich 60,94 NBG Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der NBG Aktie lautet NBGIF.

Die 1 Monats-Performance der NBG Aktie beträgt aktuell 6,17%.

Die 1 Jahres-Performance der NBG Aktie beträgt aktuell 31,05%.

Der Aktienkurs der NBG Aktie liegt aktuell bei 16,41 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 6,17% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von NBG eine Wertentwicklung von 17,39% aus und über 6 Monate sind es 7,77%.

Das 52-Wochen-Hoch der NBG Aktie liegt bei 16,52 €.

Das 52-Wochen-Tief der NBG Aktie liegt bei 11,57 €.

Das Allzeithoch von NBG liegt bei 16,52 €.

Das Allzeittief von NBG liegt bei 0,86 €.

Die Volatilität der NBG Aktie liegt derzeit bei 46,30%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von NBG in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 14,71 Mrd. €

Insgesamt sind 903,4 Mio NBG Aktien im Umlauf.

Institutionelle Aktionäre hält +50,34% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 29.08.2018 gab es einen Split im Verhältnis 10:1.

Am 29.08.2018 gab es einen Split im Verhältnis 10:1.

NBG hat seinen Hauptsitz in Greece.

NBG gehört zum Sektor Banks - Regional.

Das KGV der NBG Aktie beträgt 11,59.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von NBG betrug 2.691.000.000 €.

Ja, NBG zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 05.06.2026 eine Dividende in Höhe von 0,51 € gezahlt.

Zuletzt hat NBG am 05.06.2026 eine Dividende in Höhe von 0,51 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 3,14%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von NBG wurde am 05.06.2026 in Höhe von 0,51 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 3,14%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 05.06.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,51 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.