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National Bank of Greece Aktie

Aktie
WKN:  A2N40X ISIN:  GRS003003035 US-Symbol:  NBGIF Branche:  Banken Land:  Griechenland
14,805 €
-0,19 €
-1,27%
21.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
12,01 Mrd. €
Streubesitz
41,27%
KGV
5,22
Dividende
0,22 €
Dividendenrendite
1,48%
Index-Zuordnung
-
National Bank of Greece Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die National Bank of Greece (NBG) ist eine systemrelevante Universalbank mit Schwerpunkt auf dem griechischen Markt und selektiver Präsenz in Südosteuropa. Das Institut fungiert als zentrale Säule des griechischen Finanzsystems und deckt die Wertschöpfungskette von der Einlagenannahme über das Kreditgeschäft bis hin zu Kapitalmarkt- und Vermögensverwaltungsdienstleistungen ab. Das Geschäftsmodell basiert primär auf zinsabhängigen Erträgen aus dem Retail- und Firmenkundengeschäft, ergänzt durch provisionsbasierte Einnahmen aus Zahlungsverkehr, Investmentprodukten, Versicherungsvertrieb sowie Kapitalmarktaktivitäten. Im Fokus stehen Stabilität der Refinanzierung, aktives Risikomanagement und eine schrittweise Diversifizierung der Ertragsquellen, um die Zinszyklizität zu reduzieren. Die Bank adressiert private Haushalte, kleine und mittlere Unternehmen, Großkunden, institutionelle Anleger und den öffentlichen Sektor. Im Heimatmarkt verfügt NBG über ein dichtes Filialnetz, digitale Kanäle und langjährige Kundenbeziehungen, die das Kerngeschäft im Wettbewerb mit anderen Großbanken absichern.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission der National Bank of Greece lässt sich als Verbindung von finanzieller Stabilität, Unterstützung der griechischen Realwirtschaft und nachhaltiger Wertschöpfung für Aktionäre, Kunden und Gesellschaft beschreiben. Strategisch strebt die Bank an, als vertrauenswürdigste und effizienteste Universalbank Griechenlands aufzutreten und zugleich die Digitalisierung der Finanzdienstleistungen im Land voranzutreiben. Wesentliche Leitlinien sind: solide Kapitalbasis, stringente Reduzierung von Problemkrediten, konservative Risikokultur, Ausbau digitaler Plattformen, Förderung von Unternehmertum sowie die Finanzierung von Infrastruktur-, Energie- und Transformationsprojekten. Die Bank positioniert sich explizit als Partner für die wirtschaftliche Modernisierung Griechenlands und orientiert ihre mittelfristigen Pläne an europäischen Regulierungsstandards, ESG-Kriterien und der schrittweisen Verbesserung der Asset-Qualität. Der Fokus liegt weniger auf aggressivem Wachstum als auf der Optimierung des Risiko-Ertrags-Profils und der Stärkung des Vertrauens von Investoren und Einlegern.

Produkte und Dienstleistungen

Als Universalbank bietet die National Bank of Greece ein breites Spektrum an Finanzprodukten und Bankdienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette an. Das Retail-Banking umfasst unter anderem: Giro- und Sparkonten, Kartenprodukte, Konsumentenkredite, Hypothekendarlehen, Wohnbaufinanzierungen, Vermögensverwaltungs- und Anlageprodukte, Verträge zu Lebens- und Nicht-Lebensversicherungen, digitale Self-Service-Lösungen über Online- und Mobile-Banking. Im Firmenkundensegment adressiert NBG kleine, mittlere und große Unternehmen mit: Betriebsmittellinien, Investitions- und Projektfinanzierungen, Handelsfinanzierung, Dokumenten-Akkreditiven, Bankgarantien, Cash-Management-Lösungen, Treasury- und Devisenprodukten, Zins- und Währungsabsicherungen, Corporate-Finance- und Advisory-Dienstleistungen. Ergänzend bietet die Bank Dienstleistungen im Bereich Capital Markets und Investment Banking an, darunter die Emission und Platzierung von Anleihen und Aktien, strukturierte Finanzierungen sowie Dienstleistungen rund um Staatspapiere. Im Asset- und Wealth-Management werden Produkte wie Investmentfonds, Portfolio-Management und individuelle Anlagestrategien für wohlhabende Privatkunden und institutionelle Investoren bereitgestellt. Über verbundene Gesellschaften werden zudem Leasing-, Factoring- und Versicherungsprodukte angeboten, wodurch ein integriertes Angebot entsteht.

Geschäftsbereiche und organisatorische Struktur

Die National Bank of Greece strukturiert ihre Aktivitäten typischerweise nach Kundensegmenten und Produktkategorien. Zu den relevanten Business Units gehören im Kern: Retail Banking mit Fokus auf Privatkunden, Mass Affluent und kleinste Unternehmen; Corporate Banking mit Betreuung mittelständischer und großer Firmenkunden sowie des öffentlichen Sektors; Investment Banking und Capital Markets mit Emissions-, Handels- und Beratungstätigkeiten; Asset und Wealth Management mit Vermögensverwaltungs- und Anlageprodukten; International Banking mit Aktivitäten in ausgewählten Märkten Südosteuropas, wenngleich der Schwerpunkt klar auf Griechenland liegt; Einheiten für Treasury, Liquiditätsmanagement und Eigenanlagen, die die Bilanzstruktur steuern. Die Segmentberichterstattung folgt regulatorischen Vorgaben und unterscheidet meist zwischen kundenorientierten Ertragssegmenten und zentralen Funktionen wie Group Treasury, Risikomanagement und Corporate Center. Eine zunehmend wichtige Rolle spielen digitale Einheiten, die sich mit Plattformstrategien, Datenanalyse und Prozessautomatisierung befassen, um die Kostenbasis zu senken und die Kundenerfahrung zu verbessern.

Unternehmensgeschichte und Rolle im griechischen Finanzsystem

Die National Bank of Greece wurde im 19. Jahrhundert gegründet und gehört damit zu den ältesten Finanzinstituten des Landes. Historisch war sie eng mit der Staatsfinanzierung, der Währungs- und Kapitalmarktentwicklung sowie der Industrialisierung Griechenlands verflochten. Über Jahrzehnte nahm sie sowohl kommerzielle als auch teilweise quasi-staatliche Aufgaben wahr und prägte den Aufbau des griechischen Bankensektors maßgeblich. Im Zuge der europäischen Integration, der Einführung des Euro sowie schrittweiser Deregulierung und Privatisierung entwickelte sich NBG zu einer modernen, börsennotierten Universalbank, die den internationalen Rechnungslegungs- und Governance-Standards folgt. Die europäische Schuldenkrise und die griechische Bankenkrise führten zu tiefgreifenden Umbrüchen: Restrukturierungen, Rekapitalisierungen, der Abbau notleidender Kredite sowie die Stärkung der Einlagensicherung und der Aufsicht waren zentrale Themen. Die Bank hat ihre Bilanzqualität über die Jahre sichtbar verbessert, Risikopositionen bereinigt und ihr internationales Engagement fokussiert. Heute gilt NBG als eine der Schlüsselbanken im nationalen Finanzsystem, mit signifikanter Bedeutung für die Refinanzierung des Staates, die Kreditversorgung der Wirtschaft und die Stabilität des Bankensektors.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die Alleinstellungsmerkmale der National Bank of Greece leiten sich primär aus ihrer Marktstellung, Historie und ihrem Vertrauensstatus ab. Zu den wesentlichen Burggräben zählen: eine starke Marke, die in der griechischen Bevölkerung tief verankert ist und insbesondere bei konservativen Einlegern hohes Vertrauen genießt; ein etabliertes, landesweites Filial- und Geldautomatennetz, das vor allem in weniger urbanen Regionen einen strukturellen Vorteil bietet; langjährige Beziehungen zu öffentlichen Institutionen, Kommunen und staatlichen Stellen, die stabile Geschäftsbeziehungen im Zahlungsverkehr und bei Finanzierungen sichern; ein umfangreicher Bestand an Privat- und Firmenkunden, der Cross-Selling-Potenziale für Anlage-, Versicherungs- und Zusatzprodukte eröffnet; regulatorische Bedeutung als systemrelevantes Institut mit enger Aufsicht durch europäische und nationale Behörden, die auf Stabilität und geordnete Restrukturierung abzielt. Im Vergleich zu kleineren Wettbewerbern verfügt NBG zudem über größere Skaleneffekte bei IT, Compliance und Risikomanagement. Die Kombination aus historischer Verwurzelung und struktureller Bedeutung für die Volkswirtschaft bildet einen institutionellen Moat, der kurzfristig schwer replizierbar ist, auch wenn er langfristig regelmäßig durch Wettbewerb und Regulierung herausgefordert wird.

Wettbewerbsumfeld und Branchenposition

Die National Bank of Greece agiert in einem oligopolistisch geprägten Markt, der von wenigen großen Instituten dominiert wird. Wichtige Wettbewerber im Inland sind andere systemrelevante griechische Banken, die ebenfalls Universalbankmodelle verfolgen und sowohl im Retail- als auch im Corporate-Bereich aktiv sind. Hinzu kommen internationale Banken mit Fokus auf Investment Banking, Projektfinanzierungen oder Nischen im Firmenkundengeschäft, vor allem bei großen, exportorientierten Unternehmen und Infrastrukturprojekten. Die Branche ist durch dichte Regulierung, hohe Eigenkapitalanforderungen, strikte Aufsicht durch die Europäische Zentralbank und europäische Behörden sowie eine anhaltende Konsolidierung geprägt. Der griechische Bankenmarkt befindet sich seit der Schuldenkrise in einer Phase der Bereinigung: der Abbau notleidender Kredite, Bilanzsanierungen und die Stärkung der Ertragskraft stehen im Vordergrund. Gleichzeitig verschärfen FinTechs und neobankenartige Anbieter den Wettbewerb im Zahlungsverkehr und im digitalen Retail-Geschäft. Im regionalen Kontext Südosteuropas tritt NBG als etablierter, aber zunehmend fokussierter Player auf, der seine Präsenz auf ausgewählte Märkte beschränkt. Das Wettbewerbsumfeld bleibt anspruchsvoll, doch bietet die oligopolistische Struktur Spielräume für stabile Margen, sofern die makroökonomische Lage nicht erneut stark eintrübt.

Management, Corporate Governance und Strategie

Das Management der National Bank of Greece steht vor der Aufgabe, einen historischen Transformationsprozess unter strenger Aufsicht nationaler und europäischer Regulierer zu steuern. Der Vorstand verfolgt eine Strategie, die auf vier Säulen beruht: Stärkung der Kapital- und Liquiditätsposition, konsequenter Abbau risikoreicher Altbestände insbesondere im Bereich notleidender Kredite, konsequente Digitalisierung von Prozessen und Kundenkanälen, Verbesserung der Profitabilität über Effizienzsteigerungen und den Ausbau provisionsbasierter Erträge. Die Corporate-Governance-Struktur richtet sich an internationalen Standards aus und umfasst einen Aufsichtsrat mit unabhängigen Mitgliedern, spezialisierte Ausschüsse für Risiko, Prüfung und Vergütung sowie umfassende Offenlegung im Rahmen der Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung. Das Management betont eine konservative Risiko- und Kreditvergabepolitik, die Lehren aus der Vergangenheit ziehen und zyklische Übertreibungen vermeiden soll. Die Strategie setzt auf organisches Wachstum im Kerngeschäft, selektive Nutzung von Chancen im Projekt- und Infrastrukturfinanzierungsbereich und eine schrittweise Modernisierung der IT-Landschaft, um langfristig die Kosten-Ertrags-Relation zu verbessern. Für Anleger ist die Glaubwürdigkeit dieser Strategie und ihre konsequente Umsetzung ein zentraler Bewertungsfaktor.

Regionale und sektorale Rahmenbedingungen

Die National Bank of Greece ist eng mit der Entwicklung der griechischen Volkswirtschaft und der Eurozonen-Politik verknüpft. Das makroökonomische Umfeld Griechenlands ist durch eine Kombination aus moderatem Wachstum, strukturellen Reformen und einer hohen, aber besser gemanagten Staatsverschuldung gekennzeichnet. Für Banken besonders relevant sind: die Entwicklung der Arbeitslosigkeit, der Immobilienmarkt, das Vertrauen der Einleger, die Stabilität des Bankensystems und der Zugang zu europäischer Liquidität. Sektorale Trends umfassen eine schrittweise Normalisierung der Kreditnachfrage, verstärkte Investitionen in Energie, Infrastruktur und Tourismus, die Umsetzung von EU-Förderprogrammen und ein schärferes Augenmerk auf ESG-konforme Finanzierungen. Der Bankensektor in Griechenland steht weiterhin unter intensivem Druck, Altlasten aus der Krisenzeit abzubauen, die Effizienz zu steigern und digitale Innovationen voranzutreiben. Gleichzeitig profitieren Institute wie NBG von einem wieder anziehenden Kreditzyklus, einer Normalisierung der Zinslandschaft und einer engeren Einbindung in europäische Aufsichts- und Stabilisierungsmechanismen. Die starke Binnenorientierung der Bank bedeutet, dass sie besonders sensitiv auf Veränderungen im nationalen Umfeld reagiert, während externe Schocks über die Eurozone nur indirekt wirken.

Besonderheiten und ESG-Aspekte

Eine Besonderheit der National Bank of Greece liegt in ihrer Doppelrolle als historische Institution und modern regulierte Geschäftsbank. Diese Verbindung führt zu einer hohen öffentlichen Sichtbarkeit und Erwartungshaltung, insbesondere in Phasen wirtschaftlicher Anspannung. Die Bank hat in den vergangenen Jahren Programme zur Verbesserung der Corporate Social Responsibility und der ESG-Performance intensiviert. Dazu zählen unter anderem: Finanzierung von Projekten im Bereich erneuerbare Energien und Energieeffizienz, Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen bei Transformations- und Innovationsprojekten, Programme zur finanziellen Inklusion und zur Förderung von Finanzbildung, Maßnahmen zur Reduktion des eigenen ökologischen Fußabdrucks, zum Beispiel durch Optimierung des Filialnetzes, Digitalisierung und nachhaltige Beschaffung. Auf Governance-Ebene orientiert sich NBG an europäischen Vorgaben für Transparenz, Risikokontrolle und Vergütungsstrukturen. Für Investoren, die ESG-Kriterien berücksichtigen, ist die weitere Umsetzung dieser Agenda ein wichtiger Indikator für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit und die gesellschaftliche Akzeptanz der Bank.

Chancen für konservative Anleger

Für konservativ orientierte Investoren ergeben sich bei der National Bank of Greece mehrere potenzielle Chancen. Erstens kann die Rolle als systemrelevante Universalbank mit starker Marke und breiter Kundenbasis eine relativ stabile Position im nationalen Finanzsystem sichern, sofern die Regulierung verlässlich bleibt. Zweitens bietet die fortschreitende Normalisierung der griechischen Wirtschaft die Möglichkeit einer schrittweisen Erholung des Kreditgeschäfts, was mittelfristig zu stabileren Erträgen führen kann. Drittens kann der konsequente Abbau notleidender Kredite in Verbindung mit einer Stärkung der Kapitalbasis das Risikoprofil der Bank strukturell verbessern und die Sensitivität gegenüber zukünftigen Schocks verringern. Viertens eröffnet die Digitalisierung des Bankbetriebs Potenziale, die Kostenbasis zu senken, Prozesse zu standardisieren und neue, provisionsbasierte Ertragsquellen im Zahlungs- und Anlagebereich zu erschließen. Fünftens kann eine verstärkte Ausrichtung auf ESG-konforme Finanzierungen und nachhaltige Projekte den Zugang zu Investoren erleichtern, die auf verantwortungsbewusste Anlagen fokussiert sind. Insgesamt bestehen für langfristig orientierte, risikoavers agierende Anleger Chancen, von einer weiteren Stabilisierung und Modernisierung des Instituts zu profitieren, sofern die Umsetzungsrisiken beherrschbar bleiben.

Risiken und Unsicherheiten eines Investments

Ein Investment in die National Bank of Greece ist trotz der beschriebenen Chancen mit erheblichen Risiken und Unsicherheiten verbunden, die konservative Anleger sorgfältig berücksichtigen sollten. Zentrales Risiko bleibt die enge Verflechtung mit der griechischen Volkswirtschaft und der fiskalischen Situation des Staates: negative makroökonomische Entwicklungen, politische Instabilität oder Spannungen innerhalb der Eurozone könnten das Kreditportfolio, die Einlagenbasis und die Refinanzierungsbedingungen belasten. Historische Altlasten in Form von notleidenden oder restrukturierten Krediten stellen trotz Fortschritten weiterhin eine Quelle potenzieller Volatilität dar, insbesondere bei unerwarteten Schocks. Die starke Regulierung durch europäische und nationale Aufseher begrenzt unter Umständen die unternehmerische Flexibilität und kann zusätzliche Kapitalanforderungen oder Restriktionen im Ausschüttungsverhalten nach sich ziehen. Der intensivierte Wettbewerb durch andere Großbanken, internationale Institute und digitale Anbieter drückt auf Margen und zwingt zu kontinuierlichen Investitionen in IT und Compliance, was die Kostenquote belasten kann. Hinzu kommen operationelle Risiken aus der Digitalisierung, etwa Cyberrisiken, Systemausfälle oder Datenschutzvorfälle. Schließlich bleibt ungewiss, wie konsequent und erfolgreich das Management die Transformationsprogramme auf lange Sicht umsetzt. Für konservative Anleger bedeutet dies, dass ein Engagement in NBG eine präzise Abwägung von Ertragschancen und länderspezifischem sowie bankensektorspezifischem Risiko erfordert, ohne dass sich daraus eine allgemeine Anlageempfehlung ableiten lässt.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 14,66 € / 14,805 €
Spread +0,99%
Schluss Vortag 14,995 €
Gehandelte Stücke 17.359
Tagesvolumen Vortag 66.222,79 €
Tagestief 14,555 €
Tageshoch 15,00 €
52W-Tief 7,402 €
52W-Hoch 15,385 €
Jahrestief 13,005 €
Jahreshoch 15,385 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Die National Bank of Greece hat kürzlich einen Anstieg ihrer Konsumkredite vermeldet, was auf eine steigende Nachfrage in der Region hinweist.
  • Analysten bewerten die langfristigen Wachstumsaussichten der National Bank of Greece positiv, insbesondere im Hinblick auf ihre digitale Transformation und Effizienzsteigerungen.
  • Die Bank plant, ihre strategischen Initiativen weiter voranzutreiben, um ihre Marktposition zu stärken und die Rentabilität zu steigern.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 2.876 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -
Jahresüberschuss in Mio. 1.158 €
Umsatz je Aktie -
Gewinn je Aktie 1,45 €
Gewinnrendite +13,75%
Umsatzrendite +40,26%
Return on Investment +1,54%
Marktkapitalisierung in Mio. -
KGV (Kurs/Gewinn) 5,22
KBV (Kurs/Buchwert) -
KUV (Kurs/Umsatz) -
Eigenkapitalrendite +13,75%
Eigenkapitalquote +11,24%

Derivate

Hebelprodukte (38)
Knock-Outs 38

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 2
Gesteigert seit 1 Jahr
Keine Senkung seit 1 Jahr
Stabilität der Dividende -0,89 (max 1,00)
Ausschüttungs- 44,7% (auf den Gewinn/FFO)
quote 51,4% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung -2,99%

Dividenden Historie

Datum Dividende
10.11.2025 0,22 €
03.06.2025 0,44 €
29.07.2024 0,36 €
16.05.2008 1,40 €
01.06.2007 1,00 €
04.05.2006 1,00 €
11.04.2006 1,00 €
18.05.2005 0,60 €
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Termine

31.03.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 14,965 € -0,43%
15,03 € 21.01.26
Frankfurt 14,50 € -1,99%
14,795 € 21.01.26
Hamburg 14,66 € -2,20%
14,99 € 21.01.26
Hannover 14,66 € -1,64%
14,905 € 21.01.26
München 15,045 € -0,20%
15,075 € 21.01.26
Stuttgart 14,66 € -2,04%
14,965 € 21.01.26
L&S RT 14,7325 € -1,52%
14,96 € 21.01.26
Nasdaq OTC Other 17,3087 $ -1,09%
17,50 $ 21.01.26
Tradegate 14,805 € -1,27%
14,995 € 21.01.26
Quotrix 14,96 € -0,93%
15,10 € 21.01.26
Gettex 14,62 € -2,53%
15,00 € 21.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
21.01.26 14,805 249 T
20.01.26 14,995 66 T
19.01.26 15,20 146 T
16.01.26 15,00 206 T
15.01.26 15,265 133 T
14.01.26 15,06 213 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 15,06 € -1,69%
1 Monat 13,295 € +11,36%
6 Monate 11,905 € +24,36%
1 Jahr 8,374 € +76,80%
5 Jahre 2,116 € +599,67%

Unternehmensprofil National Bank of Greece

Die National Bank of Greece (NBG) ist eine systemrelevante Universalbank mit Schwerpunkt auf dem griechischen Markt und selektiver Präsenz in Südosteuropa. Das Institut fungiert als zentrale Säule des griechischen Finanzsystems und deckt die Wertschöpfungskette von der Einlagenannahme über das Kreditgeschäft bis hin zu Kapitalmarkt- und Vermögensverwaltungsdienstleistungen ab. Das Geschäftsmodell basiert primär auf zinsabhängigen Erträgen aus dem Retail- und Firmenkundengeschäft, ergänzt durch provisionsbasierte Einnahmen aus Zahlungsverkehr, Investmentprodukten, Versicherungsvertrieb sowie Kapitalmarktaktivitäten. Im Fokus stehen Stabilität der Refinanzierung, aktives Risikomanagement und eine schrittweise Diversifizierung der Ertragsquellen, um die Zinszyklizität zu reduzieren. Die Bank adressiert private Haushalte, kleine und mittlere Unternehmen, Großkunden, institutionelle Anleger und den öffentlichen Sektor. Im Heimatmarkt verfügt NBG über ein dichtes Filialnetz, digitale Kanäle und langjährige Kundenbeziehungen, die das Kerngeschäft im Wettbewerb mit anderen Großbanken absichern.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission der National Bank of Greece lässt sich als Verbindung von finanzieller Stabilität, Unterstützung der griechischen Realwirtschaft und nachhaltiger Wertschöpfung für Aktionäre, Kunden und Gesellschaft beschreiben. Strategisch strebt die Bank an, als vertrauenswürdigste und effizienteste Universalbank Griechenlands aufzutreten und zugleich die Digitalisierung der Finanzdienstleistungen im Land voranzutreiben. Wesentliche Leitlinien sind: solide Kapitalbasis, stringente Reduzierung von Problemkrediten, konservative Risikokultur, Ausbau digitaler Plattformen, Förderung von Unternehmertum sowie die Finanzierung von Infrastruktur-, Energie- und Transformationsprojekten. Die Bank positioniert sich explizit als Partner für die wirtschaftliche Modernisierung Griechenlands und orientiert ihre mittelfristigen Pläne an europäischen Regulierungsstandards, ESG-Kriterien und der schrittweisen Verbesserung der Asset-Qualität. Der Fokus liegt weniger auf aggressivem Wachstum als auf der Optimierung des Risiko-Ertrags-Profils und der Stärkung des Vertrauens von Investoren und Einlegern.

Produkte und Dienstleistungen

Als Universalbank bietet die National Bank of Greece ein breites Spektrum an Finanzprodukten und Bankdienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette an. Das Retail-Banking umfasst unter anderem: Giro- und Sparkonten, Kartenprodukte, Konsumentenkredite, Hypothekendarlehen, Wohnbaufinanzierungen, Vermögensverwaltungs- und Anlageprodukte, Verträge zu Lebens- und Nicht-Lebensversicherungen, digitale Self-Service-Lösungen über Online- und Mobile-Banking. Im Firmenkundensegment adressiert NBG kleine, mittlere und große Unternehmen mit: Betriebsmittellinien, Investitions- und Projektfinanzierungen, Handelsfinanzierung, Dokumenten-Akkreditiven, Bankgarantien, Cash-Management-Lösungen, Treasury- und Devisenprodukten, Zins- und Währungsabsicherungen, Corporate-Finance- und Advisory-Dienstleistungen. Ergänzend bietet die Bank Dienstleistungen im Bereich Capital Markets und Investment Banking an, darunter die Emission und Platzierung von Anleihen und Aktien, strukturierte Finanzierungen sowie Dienstleistungen rund um Staatspapiere. Im Asset- und Wealth-Management werden Produkte wie Investmentfonds, Portfolio-Management und individuelle Anlagestrategien für wohlhabende Privatkunden und institutionelle Investoren bereitgestellt. Über verbundene Gesellschaften werden zudem Leasing-, Factoring- und Versicherungsprodukte angeboten, wodurch ein integriertes Angebot entsteht.

Geschäftsbereiche und organisatorische Struktur

Die National Bank of Greece strukturiert ihre Aktivitäten typischerweise nach Kundensegmenten und Produktkategorien. Zu den relevanten Business Units gehören im Kern: Retail Banking mit Fokus auf Privatkunden, Mass Affluent und kleinste Unternehmen; Corporate Banking mit Betreuung mittelständischer und großer Firmenkunden sowie des öffentlichen Sektors; Investment Banking und Capital Markets mit Emissions-, Handels- und Beratungstätigkeiten; Asset und Wealth Management mit Vermögensverwaltungs- und Anlageprodukten; International Banking mit Aktivitäten in ausgewählten Märkten Südosteuropas, wenngleich der Schwerpunkt klar auf Griechenland liegt; Einheiten für Treasury, Liquiditätsmanagement und Eigenanlagen, die die Bilanzstruktur steuern. Die Segmentberichterstattung folgt regulatorischen Vorgaben und unterscheidet meist zwischen kundenorientierten Ertragssegmenten und zentralen Funktionen wie Group Treasury, Risikomanagement und Corporate Center. Eine zunehmend wichtige Rolle spielen digitale Einheiten, die sich mit Plattformstrategien, Datenanalyse und Prozessautomatisierung befassen, um die Kostenbasis zu senken und die Kundenerfahrung zu verbessern.

Unternehmensgeschichte und Rolle im griechischen Finanzsystem

Die National Bank of Greece wurde im 19. Jahrhundert gegründet und gehört damit zu den ältesten Finanzinstituten des Landes. Historisch war sie eng mit der Staatsfinanzierung, der Währungs- und Kapitalmarktentwicklung sowie der Industrialisierung Griechenlands verflochten. Über Jahrzehnte nahm sie sowohl kommerzielle als auch teilweise quasi-staatliche Aufgaben wahr und prägte den Aufbau des griechischen Bankensektors maßgeblich. Im Zuge der europäischen Integration, der Einführung des Euro sowie schrittweiser Deregulierung und Privatisierung entwickelte sich NBG zu einer modernen, börsennotierten Universalbank, die den internationalen Rechnungslegungs- und Governance-Standards folgt. Die europäische Schuldenkrise und die griechische Bankenkrise führten zu tiefgreifenden Umbrüchen: Restrukturierungen, Rekapitalisierungen, der Abbau notleidender Kredite sowie die Stärkung der Einlagensicherung und der Aufsicht waren zentrale Themen. Die Bank hat ihre Bilanzqualität über die Jahre sichtbar verbessert, Risikopositionen bereinigt und ihr internationales Engagement fokussiert. Heute gilt NBG als eine der Schlüsselbanken im nationalen Finanzsystem, mit signifikanter Bedeutung für die Refinanzierung des Staates, die Kreditversorgung der Wirtschaft und die Stabilität des Bankensektors.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die Alleinstellungsmerkmale der National Bank of Greece leiten sich primär aus ihrer Marktstellung, Historie und ihrem Vertrauensstatus ab. Zu den wesentlichen Burggräben zählen: eine starke Marke, die in der griechischen Bevölkerung tief verankert ist und insbesondere bei konservativen Einlegern hohes Vertrauen genießt; ein etabliertes, landesweites Filial- und Geldautomatennetz, das vor allem in weniger urbanen Regionen einen strukturellen Vorteil bietet; langjährige Beziehungen zu öffentlichen Institutionen, Kommunen und staatlichen Stellen, die stabile Geschäftsbeziehungen im Zahlungsverkehr und bei Finanzierungen sichern; ein umfangreicher Bestand an Privat- und Firmenkunden, der Cross-Selling-Potenziale für Anlage-, Versicherungs- und Zusatzprodukte eröffnet; regulatorische Bedeutung als systemrelevantes Institut mit enger Aufsicht durch europäische und nationale Behörden, die auf Stabilität und geordnete Restrukturierung abzielt. Im Vergleich zu kleineren Wettbewerbern verfügt NBG zudem über größere Skaleneffekte bei IT, Compliance und Risikomanagement. Die Kombination aus historischer Verwurzelung und struktureller Bedeutung für die Volkswirtschaft bildet einen institutionellen Moat, der kurzfristig schwer replizierbar ist, auch wenn er langfristig regelmäßig durch Wettbewerb und Regulierung herausgefordert wird.

Wettbewerbsumfeld und Branchenposition

Die National Bank of Greece agiert in einem oligopolistisch geprägten Markt, der von wenigen großen Instituten dominiert wird. Wichtige Wettbewerber im Inland sind andere systemrelevante griechische Banken, die ebenfalls Universalbankmodelle verfolgen und sowohl im Retail- als auch im Corporate-Bereich aktiv sind. Hinzu kommen internationale Banken mit Fokus auf Investment Banking, Projektfinanzierungen oder Nischen im Firmenkundengeschäft, vor allem bei großen, exportorientierten Unternehmen und Infrastrukturprojekten. Die Branche ist durch dichte Regulierung, hohe Eigenkapitalanforderungen, strikte Aufsicht durch die Europäische Zentralbank und europäische Behörden sowie eine anhaltende Konsolidierung geprägt. Der griechische Bankenmarkt befindet sich seit der Schuldenkrise in einer Phase der Bereinigung: der Abbau notleidender Kredite, Bilanzsanierungen und die Stärkung der Ertragskraft stehen im Vordergrund. Gleichzeitig verschärfen FinTechs und neobankenartige Anbieter den Wettbewerb im Zahlungsverkehr und im digitalen Retail-Geschäft. Im regionalen Kontext Südosteuropas tritt NBG als etablierter, aber zunehmend fokussierter Player auf, der seine Präsenz auf ausgewählte Märkte beschränkt. Das Wettbewerbsumfeld bleibt anspruchsvoll, doch bietet die oligopolistische Struktur Spielräume für stabile Margen, sofern die makroökonomische Lage nicht erneut stark eintrübt.

Management, Corporate Governance und Strategie

Das Management der National Bank of Greece steht vor der Aufgabe, einen historischen Transformationsprozess unter strenger Aufsicht nationaler und europäischer Regulierer zu steuern. Der Vorstand verfolgt eine Strategie, die auf vier Säulen beruht: Stärkung der Kapital- und Liquiditätsposition, konsequenter Abbau risikoreicher Altbestände insbesondere im Bereich notleidender Kredite, konsequente Digitalisierung von Prozessen und Kundenkanälen, Verbesserung der Profitabilität über Effizienzsteigerungen und den Ausbau provisionsbasierter Erträge. Die Corporate-Governance-Struktur richtet sich an internationalen Standards aus und umfasst einen Aufsichtsrat mit unabhängigen Mitgliedern, spezialisierte Ausschüsse für Risiko, Prüfung und Vergütung sowie umfassende Offenlegung im Rahmen der Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung. Das Management betont eine konservative Risiko- und Kreditvergabepolitik, die Lehren aus der Vergangenheit ziehen und zyklische Übertreibungen vermeiden soll. Die Strategie setzt auf organisches Wachstum im Kerngeschäft, selektive Nutzung von Chancen im Projekt- und Infrastrukturfinanzierungsbereich und eine schrittweise Modernisierung der IT-Landschaft, um langfristig die Kosten-Ertrags-Relation zu verbessern. Für Anleger ist die Glaubwürdigkeit dieser Strategie und ihre konsequente Umsetzung ein zentraler Bewertungsfaktor.

Regionale und sektorale Rahmenbedingungen

Die National Bank of Greece ist eng mit der Entwicklung der griechischen Volkswirtschaft und der Eurozonen-Politik verknüpft. Das makroökonomische Umfeld Griechenlands ist durch eine Kombination aus moderatem Wachstum, strukturellen Reformen und einer hohen, aber besser gemanagten Staatsverschuldung gekennzeichnet. Für Banken besonders relevant sind: die Entwicklung der Arbeitslosigkeit, der Immobilienmarkt, das Vertrauen der Einleger, die Stabilität des Bankensystems und der Zugang zu europäischer Liquidität. Sektorale Trends umfassen eine schrittweise Normalisierung der Kreditnachfrage, verstärkte Investitionen in Energie, Infrastruktur und Tourismus, die Umsetzung von EU-Förderprogrammen und ein schärferes Augenmerk auf ESG-konforme Finanzierungen. Der Bankensektor in Griechenland steht weiterhin unter intensivem Druck, Altlasten aus der Krisenzeit abzubauen, die Effizienz zu steigern und digitale Innovationen voranzutreiben. Gleichzeitig profitieren Institute wie NBG von einem wieder anziehenden Kreditzyklus, einer Normalisierung der Zinslandschaft und einer engeren Einbindung in europäische Aufsichts- und Stabilisierungsmechanismen. Die starke Binnenorientierung der Bank bedeutet, dass sie besonders sensitiv auf Veränderungen im nationalen Umfeld reagiert, während externe Schocks über die Eurozone nur indirekt wirken.

Besonderheiten und ESG-Aspekte

Eine Besonderheit der National Bank of Greece liegt in ihrer Doppelrolle als historische Institution und modern regulierte Geschäftsbank. Diese Verbindung führt zu einer hohen öffentlichen Sichtbarkeit und Erwartungshaltung, insbesondere in Phasen wirtschaftlicher Anspannung. Die Bank hat in den vergangenen Jahren Programme zur Verbesserung der Corporate Social Responsibility und der ESG-Performance intensiviert. Dazu zählen unter anderem: Finanzierung von Projekten im Bereich erneuerbare Energien und Energieeffizienz, Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen bei Transformations- und Innovationsprojekten, Programme zur finanziellen Inklusion und zur Förderung von Finanzbildung, Maßnahmen zur Reduktion des eigenen ökologischen Fußabdrucks, zum Beispiel durch Optimierung des Filialnetzes, Digitalisierung und nachhaltige Beschaffung. Auf Governance-Ebene orientiert sich NBG an europäischen Vorgaben für Transparenz, Risikokontrolle und Vergütungsstrukturen. Für Investoren, die ESG-Kriterien berücksichtigen, ist die weitere Umsetzung dieser Agenda ein wichtiger Indikator für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit und die gesellschaftliche Akzeptanz der Bank.

Chancen für konservative Anleger

Für konservativ orientierte Investoren ergeben sich bei der National Bank of Greece mehrere potenzielle Chancen. Erstens kann die Rolle als systemrelevante Universalbank mit starker Marke und breiter Kundenbasis eine relativ stabile Position im nationalen Finanzsystem sichern, sofern die Regulierung verlässlich bleibt. Zweitens bietet die fortschreitende Normalisierung der griechischen Wirtschaft die Möglichkeit einer schrittweisen Erholung des Kreditgeschäfts, was mittelfristig zu stabileren Erträgen führen kann. Drittens kann der konsequente Abbau notleidender Kredite in Verbindung mit einer Stärkung der Kapitalbasis das Risikoprofil der Bank strukturell verbessern und die Sensitivität gegenüber zukünftigen Schocks verringern. Viertens eröffnet die Digitalisierung des Bankbetriebs Potenziale, die Kostenbasis zu senken, Prozesse zu standardisieren und neue, provisionsbasierte Ertragsquellen im Zahlungs- und Anlagebereich zu erschließen. Fünftens kann eine verstärkte Ausrichtung auf ESG-konforme Finanzierungen und nachhaltige Projekte den Zugang zu Investoren erleichtern, die auf verantwortungsbewusste Anlagen fokussiert sind. Insgesamt bestehen für langfristig orientierte, risikoavers agierende Anleger Chancen, von einer weiteren Stabilisierung und Modernisierung des Instituts zu profitieren, sofern die Umsetzungsrisiken beherrschbar bleiben.

Risiken und Unsicherheiten eines Investments

Ein Investment in die National Bank of Greece ist trotz der beschriebenen Chancen mit erheblichen Risiken und Unsicherheiten verbunden, die konservative Anleger sorgfältig berücksichtigen sollten. Zentrales Risiko bleibt die enge Verflechtung mit der griechischen Volkswirtschaft und der fiskalischen Situation des Staates: negative makroökonomische Entwicklungen, politische Instabilität oder Spannungen innerhalb der Eurozone könnten das Kreditportfolio, die Einlagenbasis und die Refinanzierungsbedingungen belasten. Historische Altlasten in Form von notleidenden oder restrukturierten Krediten stellen trotz Fortschritten weiterhin eine Quelle potenzieller Volatilität dar, insbesondere bei unerwarteten Schocks. Die starke Regulierung durch europäische und nationale Aufseher begrenzt unter Umständen die unternehmerische Flexibilität und kann zusätzliche Kapitalanforderungen oder Restriktionen im Ausschüttungsverhalten nach sich ziehen. Der intensivierte Wettbewerb durch andere Großbanken, internationale Institute und digitale Anbieter drückt auf Margen und zwingt zu kontinuierlichen Investitionen in IT und Compliance, was die Kostenquote belasten kann. Hinzu kommen operationelle Risiken aus der Digitalisierung, etwa Cyberrisiken, Systemausfälle oder Datenschutzvorfälle. Schließlich bleibt ungewiss, wie konsequent und erfolgreich das Management die Transformationsprogramme auf lange Sicht umsetzt. Für konservative Anleger bedeutet dies, dass ein Engagement in NBG eine präzise Abwägung von Ertragschancen und länderspezifischem sowie bankensektorspezifischem Risiko erfordert, ohne dass sich daraus eine allgemeine Anlageempfehlung ableiten lässt.
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Stammdaten

Marktkapitalisierung 12,01 Mrd. €
Aktienanzahl 914,72 Mio.
Streubesitz 41,27%
Währung EUR
Land Griechenland
Sektor Finanzen
Branche Banken
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+58,73% Weitere
+41,27% Streubesitz

Community-Beiträge zu National Bank of Greece

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Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge diskutieren vor allem die jüngsten Zahlen und Dividendenankündigungen der National Bank of Greece (starkes 9‑Monats‑Ergebnis, geplante Vorabdividende und eine Zielausschüttung von bis zu 60 %), vergleichen Bewertungskennzahlen (EPS, KBV) mit anderen griechischen Banken und warnen gleichzeitig vor einer möglichen Überhitzung beziehungsweise Überbewertung der Kurse trotz guter Fundamentaldaten.
  • Ein wiederkehrendes Thema ist die Veräußerung von NPL‑Portfolios (u. a. Verkäufe über ≈100 Mio. €) – manche sehen darin eine Bilanzbereinigung und Ratingverbesserung, andere kritisieren potenzielle Ertragsverluste und plädieren dafür, problematische Kredite über gehaltene Vehikel (Phoenix, Galaxy, Cairo Mezz) zu verwerten, statt sie zu verkaufen.
  • Weitere Punkte sind praktische Handelsfragen (Vorteile direkter Notierung an der Börse Athen und Suche nach geeigneten Brokern), Marktstruktur‑ und M&A‑Themen (Fusionen/Notierungsänderungen bei Eurobank, Vergleiche mit Alpha/Piraeus) sowie technische Hinweise wie Chartmarken (z. B. 19,36 €) und die Unsicherheit, wie viel Gewinn tatsächlich als Bardividende versus Aktienrückkäufe an Aktionäre zurückfließt.
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Dividendius
Könnte aber zu Überhitzung führen !
Ich tu mir schwer einzuschätzen, wie groß der Einfluss ANDERER Titel am Börsenzettel, den Banken zuträglich sein könnte, aber natürlich ist das auch ein stimulierender Effekt, da möchte ich Dir, slim_nesbit, nicht widersprechen. Dennoch: für mich sind die Haupttreiber für die massiven Kursanstiege der Banken, fast schon erschreckend viele gute Nachrichten: Zuerst die sehr guten Zahlen bei allen Banken. Allerdings: bei allen war zu sehen, dass die EZB Zinssenkungen deutliche Spuren hinterließen, die halt nur durch mehr Effizienz, ansteigende Kreditvergaben und vor allem Provisionen und Gebühren gewinnmaximierend wettgemacht wurden. Da sollte man aber doch auch daran denken, WER das eigentlich zahlt. Vielleicht hilft auch ein Blick in die eigene "Freude", was man der eigenen Bank so an Spesen zahlt - und für welche Leistung. Dann kann man ermessen, wie es der giechischen Bevölkerung geht, die im Durchschnitt weniger verdient als Arbeitende in der EU. Hier keimen die ersten großen Proteste gegen die Banken, samt Maßnahmen der Regierung oder Forderungen der Opposition. Gerät das aus dem Gleichgewicht (etwa mit Solidaritätsleistungen etc...) gerät der Gewinnoptimismus bald in's Wanken. Und die Zinsen der EZB werden in den kommenden Quartalen NICHT steigen. Ich finde die jüngsten Zahlen der Banken also sehr gut - aber nicht ausschließlich positiv - und somit hinsichtlich extremer Kursanstiege, wie im letzten Halbjahr, eher nicht förderlich. Aber die Zahlen sind's ja auch nicht alleine, was die Stimmung so sonnig macht. Gleich nach den guten H1 Ergebnissen, kommen die Mitteilungen, zu den sehr guten Ergebnissen der Banken beim aktuellen europaweiten Stresstest. BRAVO. Dazu kommen durchaus ansprechende Prognosen zumindest für die nächsten zwei Jahre aus den Chefetagen der Banken Griechenlands - und das gleich untermauert mit der Ankündigung, dass NBG, EB und AB (bei Piräus weiß ich es nicht, würd mich aber nicht wundern) nun bereits im bevorstehenden 4. Quartal schon Zwischendividenden angekündigt werden. Wundersm ist nur, dass gleich alle drei Banken quasi zur selben Zeit auf diese doch nicht so alltägliche Idee kommen. Und dann auch noch mit einer Ausschüttung nahezu zur selben Zeit. Stirnrunzelnauslösend - oder ? Der guten Nachrichten folgen auch noch die Absichtserklärungen, hohe Dividenenanteile an den Gewinnen auszuschütten. Die NBG plant immerhin 60 % des Gewinns auszuschütten. Einziger Wehmutstropfen, dass alle Banken weiterhin Rückkaufphantasien haben und sich eher bedeckt halten, wieviel da vom Gewinn für die Aktionäre nicht unbedingt signifikant gewinnbringend versickert. Und wer dann davon etwas hat..... Dazu kommen die "allgemeinen" guten News, dass auch in Griechenland das Lohnniveau steigt, wenngleich das im Europavergleich immer noch vergleichsweise niedrig ist und die Arbeitszeit im selben Vergleich fast an der Spitze ist. Die Inflation ist weiterhin überschaubar, und die Wirtschaft soll auch heuer und im kommenden Jahr stärker wachsen, als im EU Vergleich. Was will man mehr ? Das Trumpgeschehen hofft man mit dem (aus meiner Sicht für Europa schlechten) "Deal" zwischen van der Leyen und Trump wenigstens kalkulieren zu können - und Griechenland war unter den absurden Zolldrohungen ohnedies nicht so stark betroffen wie viele ander - aber jenen, die in Griechenland betroffen sind, hilft das wenig. Also: ein Biotop, in dem die Kurse nur steigen "können". Aber ich finde, die Sache überhitzt momentan. Ein Kolbenreiber könnte die Folge sein. Die Zahlen der Banken sind natürlich gut, aber die Kurse nehmen nun schon das Jahr 2027 (oder 2028) vorweg. Das ist dann schon recht optimistisch. Wäre also nicht ungünstig, wenn hier wieder etwas Ruhe einkehrt, damit man sich Korrekturen erspart, die dann zu unberechenbaren emotionalen Verkaufsentscheidungen führen.... Die meisten Kursziele sind von den Banken schon erreicht bzw. überschritten. Jetzt erst noch einzusteigen, wird langsam riskant.... ..... es sei denn, man hat einen Veranlagungshorizont von 5 - 10 Jahren, dann rechnet sich ein Einstieg auch heute, denn die Banken Griechenlands stehen relativ gut da und das Umfeld verspricht eine weitere Verbesserung. Aber da ist in der Zwischenzeit auch schon SEHR viel in den Kuren eingepreist - und das könnte / sollte nachdenklich machen ....
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Dividendius
H1 Zahlen NBG & EB - Vorabdividende
Die NBG hat im Bericht zum 1. Halbjahr 2025 hervorragende Zahlen gemeldet und alle Ziele (sowohl die eigenen als auch die der Analysten) übertroffen. Trotz EZB Leitzinssenkung, blieb der Umsatz im Vergleich zu 2024 mit knapp € 700 Mio unverändert hoch. Die Eigenkapitalrendite liegt nun sogar bei über 16 %. Bemerkenswert sind aber folgende Umstände: JP Morgan schätzt den Gewinn / Aktie für das Gesamtjahr auf € 1,38 Die NBG plant im Q4 eine Vorabdividende in Höhe von 1/3 der Gesamtdividende. Wobei diese in bar fließen wird, hinsichtlich der weiteren 2/3 ist auch ein Aktienrückkaufprogramm in noch unbestimmter Höhe möglich. In Summe möchte man 60 % des Gesamtgewinnes ausschütten -auf die eine oder andere Weise. Erfüllen sich die Prognosen, dann sollte Weihnachtsgeld in Höhe von etwa € 0,276 / Aktie in's Haus stehen, soferne man nicht nur von einer 60 %igen Ausschüttung ausgeht, sondern das 1/3 für die Vorabdividende auch voll kapitalisiert, also nicht für den wahrscheinlichen Aktienrückkauf anteilsmäig herausrechnet. Durchaus ansprechend also.... Bei der EB verlief es durchaus ähnlich. Bemerkenswert ist, dass nun auch die EB eine Vorausdividende im Q4/2025 ankündigt. Diese soll € 0,047 betragen. Für das Gesamtjahr wird ein EPS von € 0,19 geschätzt und eine Ausschüttung von (insgesamt, also incl. Vorausdividende) in Höhe von 50 % angepeilt. wäre eine mögliche Dividende von insgesamt € 0,19. Leider ist auch hier mit einer möglichen Rückkaufaktion zu rechnen, welche dann die Barausschüttung verringert. Insegsamt sehr zufriedenstellende Zahlen, welche die ebenfalls beachtlichen Kursanstiege im ersten Halbjahr bei allen Banken durchaus rechtfertigen. Allerdings sind die Bewertungen nun aber auch schon recht hoch, die NBG hat in der Zwischenzeit ein KGV von über 8 und auch das Verhältnis zum Buchwert liegt bereits bei beim 1,3-fachen. JP Morgan sieht bei der NBG ein Kursziel bei 12,8 - also liegt die Bank schon in der Nähe der oberen Erwartungen. Inwieweit die Vorabdividende nun verlockend sein kann - oder auch nicht, ist natürlich sehr individuell. Ich persönlich finde das in den USA übliche Modell, einer quartalsweisen Ausschüttung ohnedies interessanter. Weniger, weil man dann öfter Geld bekommt (das ja dann jeweils "nur" 1/4 der Dividende ist) sondern vor allem, weil es sich dann nicht lohnt, einen Titel nur wegen der Dividende kurz vor dem Stichtag zu kaufen und gleich danach wieder zu verkaufen, wenn das dann 4 x jährlich zu tun wäre, bei gleichzeitig nur einem 1/4 Erlös jeweils.... Ich bin also recht zufrieden mit der Entwicklung. Möge es so weitergehen.
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Dividendius
@slim_nesbit
1.000 prozentigen Glückwunsch
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Dividendius
Potential
Das ist ja das Dilemma. Sehe das auch wie Du, dass es noch immer Potential nach oben gibt. Trotz der enormen Anstiege bei den Banken. Die haben jetzt zwar zum europäischen Schnitt relativ aufgeschlossen, es besteht aber immer noch ein Abschlag. Bloß ist der jetzt nicht mehr bei 15 - 20 Prozent, sondern im Gebiet von 5 - 10 Prozent. Kurioserweise könnte Trumps Amoklauf den Banken sogar nützlich sein. Griechenland exportiert weniger in die USA als andere europäische Staaten, wird vom Zollirrsinn weniger hart getroffen als andere. Also würde ein Rückschlag in der Wirtschaft Griechenlands geringer ausfallen als z.B. in Deutschland. Zudem wird Trumps Zollrodeo und allfällige Gegenmaßnahmen Europas (die hoffentlich bald kommen), die Inflation anfeuern. Und das verhindert weitere Zinssrnkunge; was für die Banken gut ist. LG Dividendius
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Dividendius
zu erfolgreich ist auch nicht gut
George Katikas hat auf Bankingnews (15.07.2025) eine "Befürchtung" aufgegriffen, die ich zuletzt ebenfalls geäußert haben - allerdings hat er einen anderen, durchaus beachtenswerten, Aspekt herausgegriffen. Es geht im Prinzip darum, dass die Banken Griechenlands aktuell, in der Geschwindigkeit, eine fast schon "ungesunde" Kurssteigerungen erfahren - auch wenn das in den letzten Tagen etwas zurückgeholt wurde. Nach Katikas Berechnungen ist in diesem Jahr der Bankenindex um 64 % gestiegen, während die übrigen Aktien "lediglich" um rund 33 % zugelegt haben. Klingt ja schön, als Banken Aktionär - oder ? Das Problem, auf das Katikas hinweist, ist, dass viele Fonds und institutionellen Anleger auch Obergrenzen in ihren Portfolios haben, damit die Diversifizierung ausgewogen bleibt. Nach dem Bericht liegt diese Grenze bei einigen großen Fonds bei 40 % Anteil am Depotwert. Durch den rasanten Anstieg ist ihr Banken-Wert aber auf etwa 60 % angestiegen, was zu Verkäufen führen muss. Nun kann man natürlich philosophieren, was das bedeutet, denn der einsetzende Verkauf muss ja andererseits auch Käufer finden. Sodass es viellcht nur zu einer Umschichtung in der Eigentümerlandschaft kommt. Da aber der Anteil an privaten Anlegern bei den Banken im Vergleich zu den institutionellen sehr gering ist, führt diese Situation vor allem dazu, dass die Kurse wieder gedrückt werden. Kann man speziell bei der NBG derzeit gut sehen. Bei der vorliegenden Thematik ist das vielleicht auch OK - aber es bringt jedenfalls eine größere Volantilität mit sich, als da bei einem maßvollen kontinuierlichen Anstieg der Fall wäre. Und höhere Volantilität ist jedenfalls keine Empfehlung für einen Aktienkauf. Bleibt also zu hoffen, dass einerseits die übrigen griechischen Werte ebenfalls entsprechend anwachsen, damit die Balance in den Portfolios wieder besser wird, ohne Abverkauf der erfolgreichen Banken. Und bleibt aber auch weiterhin zu hoffen, dass die Ergebnisse der Banken - und ganz besonders auch die Guidances für die kommenden Jahre - so vielversprechend sind und bleiben, dass die Fondsmanager dazu übergehen, das Risiko einer höheren Gewichtung als 40 % für einige Zeit zu aktzeptieren. Die Gewinnaussichten würden derzeit das ja nahelegen. Die Dividenden mit Renditen von UNTER 4 % (was die Barausschüttung angeht) sind da allerdings nicht das Gelbe vom Ei. Die Rendite verbessert sich pikanter Weise auch nur dann, wenn die Kurse fallen. Ziemlich ungut, möcht ich sagen. Dass die Rendite schlagartig stiege, wenn die CEO's - allen voran jener der NBG - die Liebe zu Rückkäufen aufgäben, liegt auf der Hand. Man käme mit einem Schlag im nächsten Jahr (für 2025) von etwa 35 % (für 2024) auf eine Barausschüttung um die 50 %. Immerhin: Probleme, von denen man bei denBanken Griechenlands vor 5 - 10 Jahren Jahren nur träumen konnte ...
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Dividendius
Neue Einschätzug durch Goldman Sachs
Eigentlich bin ich "privat" ja der Meinung, dass es derzeit mit den Kursen der Banken Griechenlands aktuell zu schnell und zu steil bergauf geht. Hab in meinem Leben schon ein paar geplatze Blasen erlebt - und das war in der Regel nicht erfreulich. Offenbar wird aber die Situation vom Markt anders eingeschätzt. Goldman Sachs hat soeben neue Kursziele herausgegeben: NBG von 10,7 auf 13,1 angehoben (Empfehlung: Kauf) AB von 2,7 auf 3,7 angehoben (Empfehlung: Kauf) EB von 2,9 auf 3,3 angehoben (Empfehlung: halten) Nun könnte man meinen, dass die Banken die alten Kursziele ohnedies bereits erreicht haben (AB und EB sogar überschritten). Goldman Sachs scheint aber keine Rückkehr zu befürchten, sondern weiteren Aufschwung. Und das mit folgenden Begründungen bzw. Erwartungen: Die Wirtschaft in Griechenland wird sich weiter erholen und immer noch prozentuell besser entwickeln als im übrigen Europa. Aber auch im Euroraum geht Goldman Sachs davon aus, dass sich das Bankensystem generell - weiter - verbessern wird. Positiv fließt in die Bewertung die Erwartung ein, dass wie von den CEOs der Banken angekündigt, die Dividenden 50 % der Gewinne erreichen soll (allerdings sagt Goldman Sachs nichts über das Thema "Aktienrückkäufe", was ich schade finde). Hält man sich vor Augen, dass insbesonders große Investorenhäuser und nur vergleichsweise wenige Privatpersonen signifikante Anteile an den Banken halten, so ist das Interesse an Renditen sicher glaubhaft. Das bevorstehende Kreditwachstum wird mit jährlich 8 % (Zeitraum: 2025-2027) angenommen und ein weiterer Rückgang der NPLs auf 2 % bis 2029 schlägt sich ebenfalls positiv zu Buche. Die Goldmänner sehen bei den griechischen Banken noch immer etwas mehr Aufwärtspotential, als bei den anderen Banken der Eurozone, nämlich etwa 17 % in Griechenland im Vergleich zu 10 % im Euroraum, was weiteres Investorenkapital anlocken sollte. Das wird nicht nur durch den wirtschaftlichen Anstieg des Eigenkapitals der Banken erreicht, sondern auch dadurch, dass der immer noch vorhandene Abschlag griechischen Banken gegenüber den Instituten im Euroraum von derzeit 10 - 12 % auf 5 - 7 % verringert werden wird - was ja geradezu zwangsläufig zu Kursanstiegen führen muss. Summa summarum sieht Goldman Sachs trotz der in diesem Jahr bereits erzielten Kursanstiege der Banken (in Griechenland an die 50 % während es im Euroraum "nur" rund 30 % sind) weiterhin Kurspotential sowohl bis Ende des Jahres, als auch darüber hinaus. Mal schaun, wann die ersten größeren Korrekturen kommen. Bis dahin können wir jedenfalls lächeln. Aber auch danach wirds wohl weiter aufwärts gehen. Wobei meine persönlichen Gründe vor allem darin liegen, dass der Tourismus in Griechenland - und zwar der NICHT Sommertourismus - immer noch viel Potential hat. Und dass es nach den Jahren der Kriese noch einiges an Aufholbedarf in der Wirtschaft ebenso wie in der Bevölkerung gibt. Vor allem aber zählen die Griechinnen und Griechen noch lange nicht zu den Spitzenverdienern Europas. Hier wird Einkommen und Wohlstand langsam aber stetig wachsen - und damit auch das Geschäft der Banken. Aber das ist nun meine private Sicht.
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Dividendius
Gewerkschaft als Partner der Aktionäre ?!
eine interessante Konstellation ergibt sich aus dem neuen Dienstrecht für Bankangestellte. Demnach erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Banken Griechenlands zu den bisherigen 14 Monatsgehältern im Jahr noch ein weiteres 1/2 Monatatsgehalt - aber nur dann, wenn im betreffenden Jahr den Aktionären eine Dividende ausgeschüttet wird. Womit, würde ich meinen, sowohl die Mitarbeiter*innen als auch die Betriebsräte sowie die Gewerkschaft eigentlich auf Seite der Aktionäre stehen müssten, mit der "Forderung", dass diesen Dividenden zufließen. Mächtige Verbündete also. Bleibt nur zu hoffen, dass die CEOs nicht auf die Idee kommen, die Personalkosten zu senken, indem keine Dividenden fließen, sondern zum "Wohle" der Aktionäre lediglich Aktienrückkäufe zur Beschlussfassung vorgelegt werden. In dem Fall hoffe ich erwarten zu können, dass dann die Bankangestellten auf die Straße gehen. Dividendenausschüttungen als Streikziel - in gewisser Weise kurios. Aber interessant......
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Dividendius
Moodys neues Rating für Griechenland
passt mit den Kursanstiegen bestens zusammen: Moodys hat sein Rating auf Baa3 mit Ausblick stabil angehoben. Investment-Grade also. Dabei wird u.a. angeführt, dass die Verschuldung Griechenlands im Vergleich zur Zeit vor der Covid Pandemie um 27 % gesunken ist und stabilie politische Verhältnisse herrschen, die auch eine weitere positive Entwicklung der Wirtschaft Griechenlands annehmen lässt. Persönlich bin ich zwar etwas vorsichtig, denn die Staatsverschuldung ist damit zwar geringer geworden im Vergleich zum Beginn der großen Finanzkrise des Landes, aber immer noch gewaltig groß. Und Griechenland hat in der Zwischenzeit viel Tafelsilber bereits verkauft. Aber das Land hat sehr schmerzliche Reformen hinter sich (und wohl auch noch etwas vor sich) und die Prognosen für die nähere Zukunft sind besser als in den meisten Staaten der EU. Und auch vor Griechenland stehen die div. europäischen Herausforderungen wie Klimawandel (samt Naturkatastrophen) und transatlantischer Wirtschaftsstreit sowie Rüstungsausgaben in rein wirtschaftlich nicht unbedingt vertretbarer (aber sicherheitspoltisch notwendiger) Höhe. Das Defizit gleichzeitig SENKEN, wird also schon eine deutliche Herausforderung .... Aber da ist Griechenland auf einer Ebene mit den anderen Staaten der EU. Dennoch ist Moodys Ratingänderung nicht nur längst fällig geworden, sondern auch belastbar. Ich gehe also davon aus, dass sich das weiterhin auf die Entscheidungen ausländischer Investitionen positiv bemerkbar machen wird - wobei man aber sicherlich auch davon ausgehen sollte, dass große Investoren hier nicht auf das Rating von Moody gewartet haben, sondern schon auch ihre eigenen Entscheidungen (früher) trafen. Immerhin gibt es aber auch große Investmentfonds - speziell Pensionsfonds - die ohne einem Investmentgrade nicht investieren dürfen. Also schätze ich, dass da noch mehr kommen wird. Und das sollte letztlich die Börsenkurse der Banken weiter im grünen Bereich halten. Allen schon in den Krisenzeiten mit entsprechendem Risiko Investierten wird das mit Genugtuung gefallen. Mir jedenfalls !
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Bezahlter Schreiberl
@elba
Er ist kein Troll. Er nervt nur.
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MM41
@elba
ich lach mich schlapp. schlafen kann ich leider noch nicht, bin vollbesoffen... solche Profis hier und nicht verstehen worum es hier geht...Wahnsinn. man kann jedem Börsianer Wolfram als Gold verkaufen und sie würden es nicht merken. EU-Polit-Mafia sind richtige Banditen! NUR Hilfsprogram verkaufen sie als gute Lösung!!!! Unglaublich!
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elba67
MM41
Geh jetzt endlich schlafen
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derLuxemburgerger
Montag wirds heiß
evtl NGB der neue Montagspick auf www.pennyaktien.de
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Häufig gestellte Fragen zur National Bank of Greece Aktie und zum National Bank of Greece Kurs

Der aktuelle Kurs der National Bank of Greece Aktie liegt bei 14,805 €.

Für 1.000€ kann man sich 67,54 National Bank of Greece Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der National Bank of Greece Aktie lautet NBGIF.

Die 1 Monats-Performance der National Bank of Greece Aktie beträgt aktuell 11,36%.

Die 1 Jahres-Performance der National Bank of Greece Aktie beträgt aktuell 76,80%.

Der Aktienkurs der National Bank of Greece Aktie liegt aktuell bei 14,805 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 11,36% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von National Bank of Greece eine Wertentwicklung von 9,99% aus und über 6 Monate sind es 24,36%.

Das 52-Wochen-Hoch der National Bank of Greece Aktie liegt bei 15,38 €.

Das 52-Wochen-Tief der National Bank of Greece Aktie liegt bei 7,40 €.

Das Allzeithoch von National Bank of Greece liegt bei 12.712,86 €.

Das Allzeittief von National Bank of Greece liegt bei 0,82 €.

Die Volatilität der National Bank of Greece Aktie liegt derzeit bei 92,46%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von National Bank of Greece in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 12,01 Mrd. €

Am 29.08.2018 gab es einen Split im Verhältnis 10:1.

Am 29.08.2018 gab es einen Split im Verhältnis 10:1.

National Bank of Greece hat seinen Hauptsitz in Griechenland.

National Bank of Greece gehört zum Sektor Banken.

Das KGV der National Bank of Greece Aktie beträgt 5,22.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von National Bank of Greece betrug 2.876.000.000 €.

Die nächsten Termine von National Bank of Greece sind:
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, National Bank of Greece zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 10.11.2025 eine Dividende in Höhe von 0,22 € gezahlt.

Zuletzt hat National Bank of Greece am 10.11.2025 eine Dividende in Höhe von 0,22 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 1,48%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von National Bank of Greece wurde am 10.11.2025 in Höhe von 0,22 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 1,48%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 10.11.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,22 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.