- Adidas und Puma-Aktien steigen am Freitag weiter.
- Adidas-Kurs steigt um bis zu 2,5 Prozent.
- Citigroup sieht mögliche Rückzahlungen von US-Zollen.
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Am Vortag hatten Stimmrechtsmitteilungen als erstes Argument dafür gegolten, dass beide Aktien anzogen - darunter die Erkenntnis, dass Adidas-Chef Björn Gulden den Kursrutsch der vergangenen Tage im großen Stil zum Kauf genutzt hat. Die Citigroup (Citigroup Aktie) bringt am Freitag aber in mehreren Analystenkommentaren weitere Faktoren ins Spiel, die vor allem für den deutschen Marktführer Adidas positiv sind.
Die Citigroup-Expertin Monique Pollard verwies auf eine steigende Wahrscheinlichkeit von Rückerstattungen milliardenschwerer US-Zolleinnahmen, nachdem US-Präsident Donald Trump im Februar im Streit um seine aggressive Zollpolitik eine Niederlage vor dem Supreme Court kassiert hatte. Die US-Regierung hatte im Rechtsstreit um ihre Zölle jüngst eine weitere Niederlage kassiert. Ein Richter am Gericht für internationalen Handel in New York entschied Mitte der Woche, dass Importeure Anspruch auf Rückzahlungen für bereits entrichtete Zölle haben.
Pollard hält daraufhin den Weg zu Rückzahlungen für geebnet. Sie verwies dabei auch auf einen weiteren Artikel des Portals "Børsen", wonach der dänische Schmuckhändler Pandora die Vereinigten Staaten auf die Rückzahlung der "illegalen Zölle" verklagt haben soll. Die Expertin rechnet damit, dass auch andere Unternehmen dies tun werden - und verweist dabei auf Adidas, Puma und den Modehändler H&M
Zuvor hatte Pollard nach der jüngsten Jahresbilanz zwar ihr Kursziel für Adidas auf 232 Euro reduziert, aber ihre Kaufempfehlung für den Sportartikelkonzern bestätigt. Sie verwies in weiteren Kommentaren auf eine Kundenumfrage in Nordamerika, China und Teilen von Europa, bei deren Auswertung sich ergeben habe, dass Adidas gegenüber Nike
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