Laut ChatGPT stehen die Chancen fuer Mr. Kong beim Gerichtsverfahren nicht so gut.
Mal mit Zahlen spielen.
Es gab vor der PP eine Hinterzimmer- Mehrheit mit der das Majestic Management Entscheidungen treffen konnte, die einer Shareholdermehrheit bedurften.
Geben wir dieser Mehrheit mal 55%.
Nach der PP sind daraus 40% der Stimmrechte geworden.
Die Privatplatzierer haben 26,5% der Stimmrechte. Das reicht nicht um die Hauptversammlung zu gewinnen, wenn die alte Mehrheit geschlossen dagegen stimmt.
Also ist die alte Mehrheit vermutlich gespalten. Aber wie? Wenn die alte Mehrheit geschlossen hinter Mr. Kong steht, dann helfen auch die 26% Stimmrechte der PP nicht. Wenn 58% der alten Mehrheit auf der Seite des Managements stehen, dann sitzt das Management fest im Sattel (>50%). Falls die alte Mehrheit nur 50% hatte (statt 55%), muessen davon 64% mit den Privatplatzierern stimmen.
Wieviel sind die Anteile von Majestic an Persistence aktuell wert? Ca. 190 Millionen CAD. Wie wird Majestic in Kanada bewertet? Irgendwas mit 60 Millionen CAD.
Jetzt spiele ich mal Management vor Gericht: Der massive Abschlag liegt nicht an unserer guten Management Arbeit. Er ist geopolitisch begruendet. Wir brauchen das viele Kapital um aus der China-Falle zu entkommen und ein internationaler Goldproduzent zu werden.
Es sind wohl auch einige der alten Mehrheit der Ansicht, dass der China Abschlag an der Boerse geringer wird, wenn Majestic international wird. Sich die massive Verwaesserung als rechnet. Ist die Verzweiflung so gross?
Es gibt eigentlich keine westlichen Minenbetreiber mehr in China, auch nicht mehr als Joint Ventures. Sie wurden die letzten Jahre alle verdraengt, zum Verkauf genoetigt oder gar enteignet. Majestic ist da eine Ausnahme. Aber wie lange noch?