Das „Oh je“ bezog sich nicht unbedingt auf die Abberufung von Reynolds, sondern auf die Tatsache, daß sie anscheinend keinen neuen CEO gefunden haben und nun interimsmäßig von einem (alten) Chinesen geführt werden. Das wirft weiter kein gutes Licht auf Majestic, die Frage ist, welcher Kanadier würde sich dieses schwierige JV –Konstrukt antun, die Liste der Kandidaten ist sicherlich überschaubar, zumindest werden sie keinen kanadischen Top Mann kriegen können, die winken da alle ab. So wird halt weiter gewurschtelt. Ich gebe Dear Recht darin, daß ich es auch 100% nicht nachvollziehen kann, wie eine Situations Analyse und folgende Maßnahmen bis zu 9 Monate dauern sollen. Wird da wieder, wie immer, auf Zeit gespielt? Der Verdacht von Holzwurm, daß es bis 22.Juni keine „good News“ gibt, ist zumindest nicht von der Hand zu weisen. Es handelt sich um 194444445 warrants zu 0,20$/Aktie aus der letzten KE vom Juni 2012. Damit hätten wir über eine Milliarde Aktien!. Diese Warrants werden natürlich nur gezogen bis spätestens Juni, wenn der Aktienpreis längere Zeit mind. bei geschätzt 0,30$/Aktie liegen würde. Also weiter Zeitspiel? Es sieht schwer danach aus. Fan Zhong Kong sollte eigentlich, als Minenbetreiber Dahedong, bestens über den Stand der Dinge informiert sein. Ist er das nicht, hat er auch voll Mitschuld an der derzeitigen Situation. Was hindert Majestic daran, an irgendeiner Stelle sich in die Tiefe zu sprengen, um endlich an das höhergradige Gold zu gelangen? Nichts, Niente. Lt. Minenplan ist es fast egal wo gesprengt wird. Dazu brauchen sie auch kein Labor und keine volle Minenlizenz, da die bisherige gebridged ist. Das ist innerhalb ein paar Wochen/Monaten leicht machbar. Da stimmt irgendwas nicht. Die Firma ist nun eigentlich fast voll in der Hand der Chinesen, warum gibt’s dann immer noch keine volle Minenlizenz? Gibt’s dieses Labor wirklich? Für sowas gibt’s eigentlich an der TSX eine Pflicht zur Veröffentlichung. Es ist auch unwahrscheinlich, daß die chinesische Regierung die Mine einbremst. China saugt alles inländisch produzierte Gold auf, was sie können. Ich habe auch nie nachvollziehen können, warum Majestic ein Minenlabor bauen lassen will. Das ist Technik von (vor)gestern. Heutzutage gibt es sehr viele gute mobile Sortiermaschinen auf dem Markt, die das Erz direkt auf der Mine über mehrere Sensoren vorsortieren und damit den Goldgrad mind. (!) verdoppeln. Eine deutsche Firma, TOMRA, ist da z.B. weltweit gut im Geschäft mit ihren Sortierern. Ich weiß den Preis nicht, ein paar Hunderttausend Euro wird sowas schon kosten. Wenn man den Gewinn damit gegenüberstellt, könnte Majestic leicht 10 solcher Sortierer sich anschaffen und damit immer noch kräftig den Gewinn steigern. Die Größe ist normgerecht auf die Container ausgelegt, damit gut verschiffbar. TOMRA ist z.B. auch dick im Geschäft für die PET Rücknahmeautomaten der Discounter (Lidl, Aldi z.B.).
Wo ist der Fehler im Bild?
Fan Zhong Kong hat nach meiner Rechnung 153 Mio Aktien (gemittelter Einkaufswert zu 0,107$) = 16 Mio$ in der Firma stecken. Derzeit hat sein Aktienpaket einen Wert von 10,7 Mio$ und ist, solange Majestic nicht an einer asiatischen Börse gelistet ist und solange es keine guten News gibt weder an der Börse noch abseits der Börse verkäuflich. Er sitzt also auf einem riesigen Berg von (derzeit wertlosem) Papier.
Um den 28.2.2014 gibt’s den Quartalsbericht. Da bisher wieder kein Produktionsupdate veröffentlicht wurde, ist möglicherweise erneut zu vermuten, daß die Produktion wieder nicht gesteigert werden konnte, trotz einem, wie wir erst seit ein paar Wochen „wissen“, seit Juli 2013 (!) operierendem Minenlabor !! Zudem wird der niedrige Goldpreis die Bilanz belasten und möglicherweise/sehr wahrscheinlich wieder ein Quartalsverlust dastehen. Positiv wäre da, daß die Kosten hoffentlich schon etwas gesenkt wurden, da die beiden Jetset-Gangster R&R endlich rausgeworfen wurden, aber die Hälfte des Quartals haben sie sich noch an den Fleischtöpfen bedient.
Wenn ich anhand den spärlichen Infos richtig gerechnet habe, sollten sie noch ein paar 1000 Unzen zurückgehalten haben, aber ausgerechnet jetzt bei dem tiefen Goldpreis zu verkaufen, nur um die Bilanz auszugleichen, wäre auch nicht gerade sinnvoll.
Ich hab schon länger die Geduld mit Majestic verloren und von Zeit zu Zeit verkauft. Wieviel werd ich nicht sagen, da es sich auch schnell wieder ändern kann, in beide Richtungen. Verlust bisher: ca. 17000€. Mitgrund ist auch, daß Majestic , wie von mir vermutet, von einem sich erholenden Goldpreis nicht profitieren konnte und möglicherweise auch wird. Da gibt es derzeit hundert andere, bessere Werte, ( in 2 andere habe ich investiert) in denen große Fonds drin sind und die Aktien anschieben. Ich habe, wie wohl die meisten hier, an den fantastischen Möglichkeiten (Stichwort: cashkosten von ca. 300$/Unze) festgehalten, und das schwierige Umfeld, versucht auszublenden. Die Rechnung war: großes Risiko = große Chancen. Eine große Hoffnung war das Listing an der HKEX, oder in Shanghai, damit wenigstens da die chinesischen Investoren Kurspflege betreiben können und neue Investoren auf den Wert aufmerksam werden und investieren. Was mir auch nicht geschmeckt hat, und das habe ich mehrmals hier geschrieben, daß der Kurs von Majestic einzig und alleine in der Hand des RBC Käufers liegt (Da es RBC ist, ist es sehr wahrscheinlich, daß es sich um einen Ausländer handelt. Wenn ich kanadische Aktien direkt an der TSX kaufe, werden sie immer über RBC gehandelt). Dieser Käufer könnte jeden Tag mit ein paar läppischen 1000$ den Kurs kontinuierlich anschieben, macht er aber nicht. Ich verstehe das nicht . Stecken da Majestic/die Chinesen über einen Strohmann Schwarzgeld in die eigenen Aktien, um einen Totalabsturz zu verhindern? Wenn das nicht Majestic selbst ist: Sollte er mal die Geduld verlieren, oder aber Majestic von den westlichen Börsen delisted werden, sähe es rabenschwarz aus für Majestic und für die westlichen Aktionäre. Die Wahrscheinlichkeit ist sicher gering, aber es ist eine von vielen Möglichkeiten die Firma unter neuem (chinesischem) Namen neu aufzustellen. Kauft Majestic den ganzen westlichen Freefloat auf? 2012 betrug der Freefloat ca. 262 Mio Aktien. WENN (!) Majestic über Strohmänner (RBC) eigene Aktien zurückkauft, sollten es inzwischen 50-100 Mio Aktien weniger sein.
Wenn sie die kritische Grenze für einen Squeezeout erreicht haben, könnten sie den restlichen Aktionären ein Barangebot machen, der sicher nicht über dem Marktpreis liegen würde, da die Alternative ein Totalverlust wäre.
Aber ich weiß es nicht, es ist nur eine Vermutung.
Das alles klingt jetzt vielleicht sehr negativ, aber ich versuche nur die schwierige Situation in der sich dieses JV weiterhin befindet neutral, ohne rosa Brille, zu betrachten. Ich war immer in Mailkontakt mit jemandem, der stark investiert war. Dadurch bekam ich wenigstens ein paar Infos über die Firma. Leider hat sich immer mal wieder und v.a. in den letzten Monaten gezeigt, daß die meisten Infos wertlos waren, oder aber Hinhaltetaktik seitens der Firma. Nur ein Beispiel: Der höhergradige Bereich wurde schon vor über einem Jahr (!) immer wieder versprochen, daß sie kurz davor wären ihn zu erreichen. Seit Mitte 2011 (!) können?/wollen?/dürfen? sie die Produktion nicht erhöhen. Mein Mailkontakt hat dadurch auch die Konsequenzen gezogen und ein Großteil seiner Aktien verkauft. Seither hat er auch keinen Kontakt mehr zur Firma, da das Vertrauensverhältnis zerstört war.
Einen Ratschlag kann ich derzeit auch nicht geben, wie man sich verhalten sollte. Es kann genauso sein, daß Majestic zum ersten mal in ihrer Geschichte positiv mit einer Produktionserhöhung überrascht. Ich wollte nur ein paar Gedanken zur derzeitigen schwierigen Situation darlegen, welche dazu geführt haben, daß ich ein Großteil verkauft habe. Tradingmäßig, (d.h. sollten sie endlich mal positiv überraschen), kann es nat. sein, daß ich noch mal kurz zukaufe. Bei einer Aktie muß ich entweder bessere (auch Insider) Informationen haben , oder aber dem Management 100% vertrauen können, beides ist bei Majestic nicht mehr vorhanden…
Grüße Fred
Wo ist der Fehler im Bild?
Fan Zhong Kong hat nach meiner Rechnung 153 Mio Aktien (gemittelter Einkaufswert zu 0,107$) = 16 Mio$ in der Firma stecken. Derzeit hat sein Aktienpaket einen Wert von 10,7 Mio$ und ist, solange Majestic nicht an einer asiatischen Börse gelistet ist und solange es keine guten News gibt weder an der Börse noch abseits der Börse verkäuflich. Er sitzt also auf einem riesigen Berg von (derzeit wertlosem) Papier.
Um den 28.2.2014 gibt’s den Quartalsbericht. Da bisher wieder kein Produktionsupdate veröffentlicht wurde, ist möglicherweise erneut zu vermuten, daß die Produktion wieder nicht gesteigert werden konnte, trotz einem, wie wir erst seit ein paar Wochen „wissen“, seit Juli 2013 (!) operierendem Minenlabor !! Zudem wird der niedrige Goldpreis die Bilanz belasten und möglicherweise/sehr wahrscheinlich wieder ein Quartalsverlust dastehen. Positiv wäre da, daß die Kosten hoffentlich schon etwas gesenkt wurden, da die beiden Jetset-Gangster R&R endlich rausgeworfen wurden, aber die Hälfte des Quartals haben sie sich noch an den Fleischtöpfen bedient.
Wenn ich anhand den spärlichen Infos richtig gerechnet habe, sollten sie noch ein paar 1000 Unzen zurückgehalten haben, aber ausgerechnet jetzt bei dem tiefen Goldpreis zu verkaufen, nur um die Bilanz auszugleichen, wäre auch nicht gerade sinnvoll.
Ich hab schon länger die Geduld mit Majestic verloren und von Zeit zu Zeit verkauft. Wieviel werd ich nicht sagen, da es sich auch schnell wieder ändern kann, in beide Richtungen. Verlust bisher: ca. 17000€. Mitgrund ist auch, daß Majestic , wie von mir vermutet, von einem sich erholenden Goldpreis nicht profitieren konnte und möglicherweise auch wird. Da gibt es derzeit hundert andere, bessere Werte, ( in 2 andere habe ich investiert) in denen große Fonds drin sind und die Aktien anschieben. Ich habe, wie wohl die meisten hier, an den fantastischen Möglichkeiten (Stichwort: cashkosten von ca. 300$/Unze) festgehalten, und das schwierige Umfeld, versucht auszublenden. Die Rechnung war: großes Risiko = große Chancen. Eine große Hoffnung war das Listing an der HKEX, oder in Shanghai, damit wenigstens da die chinesischen Investoren Kurspflege betreiben können und neue Investoren auf den Wert aufmerksam werden und investieren. Was mir auch nicht geschmeckt hat, und das habe ich mehrmals hier geschrieben, daß der Kurs von Majestic einzig und alleine in der Hand des RBC Käufers liegt (Da es RBC ist, ist es sehr wahrscheinlich, daß es sich um einen Ausländer handelt. Wenn ich kanadische Aktien direkt an der TSX kaufe, werden sie immer über RBC gehandelt). Dieser Käufer könnte jeden Tag mit ein paar läppischen 1000$ den Kurs kontinuierlich anschieben, macht er aber nicht. Ich verstehe das nicht . Stecken da Majestic/die Chinesen über einen Strohmann Schwarzgeld in die eigenen Aktien, um einen Totalabsturz zu verhindern? Wenn das nicht Majestic selbst ist: Sollte er mal die Geduld verlieren, oder aber Majestic von den westlichen Börsen delisted werden, sähe es rabenschwarz aus für Majestic und für die westlichen Aktionäre. Die Wahrscheinlichkeit ist sicher gering, aber es ist eine von vielen Möglichkeiten die Firma unter neuem (chinesischem) Namen neu aufzustellen. Kauft Majestic den ganzen westlichen Freefloat auf? 2012 betrug der Freefloat ca. 262 Mio Aktien. WENN (!) Majestic über Strohmänner (RBC) eigene Aktien zurückkauft, sollten es inzwischen 50-100 Mio Aktien weniger sein.
Wenn sie die kritische Grenze für einen Squeezeout erreicht haben, könnten sie den restlichen Aktionären ein Barangebot machen, der sicher nicht über dem Marktpreis liegen würde, da die Alternative ein Totalverlust wäre.
Aber ich weiß es nicht, es ist nur eine Vermutung.
Das alles klingt jetzt vielleicht sehr negativ, aber ich versuche nur die schwierige Situation in der sich dieses JV weiterhin befindet neutral, ohne rosa Brille, zu betrachten. Ich war immer in Mailkontakt mit jemandem, der stark investiert war. Dadurch bekam ich wenigstens ein paar Infos über die Firma. Leider hat sich immer mal wieder und v.a. in den letzten Monaten gezeigt, daß die meisten Infos wertlos waren, oder aber Hinhaltetaktik seitens der Firma. Nur ein Beispiel: Der höhergradige Bereich wurde schon vor über einem Jahr (!) immer wieder versprochen, daß sie kurz davor wären ihn zu erreichen. Seit Mitte 2011 (!) können?/wollen?/dürfen? sie die Produktion nicht erhöhen. Mein Mailkontakt hat dadurch auch die Konsequenzen gezogen und ein Großteil seiner Aktien verkauft. Seither hat er auch keinen Kontakt mehr zur Firma, da das Vertrauensverhältnis zerstört war.
Einen Ratschlag kann ich derzeit auch nicht geben, wie man sich verhalten sollte. Es kann genauso sein, daß Majestic zum ersten mal in ihrer Geschichte positiv mit einer Produktionserhöhung überrascht. Ich wollte nur ein paar Gedanken zur derzeitigen schwierigen Situation darlegen, welche dazu geführt haben, daß ich ein Großteil verkauft habe. Tradingmäßig, (d.h. sollten sie endlich mal positiv überraschen), kann es nat. sein, daß ich noch mal kurz zukaufe. Bei einer Aktie muß ich entweder bessere (auch Insider) Informationen haben , oder aber dem Management 100% vertrauen können, beides ist bei Majestic nicht mehr vorhanden…
Grüße Fred