Gewinne mit langem Atem
Konjunkturerholung noch schwach: Für fondsgebundenen Lebensversicherungen gilt: Je länger die Anlagedauer, umso höher die Aussichten auf Gewinne
Vor zwei Jahren sah noch alles anders aus: stolze Zuwachsraten, eine Verdreifachung des Bestandes der fondsgebundenen Lebensversicherungen und kein Ende der Euphorie in Sicht. Schon träumten viele Experten von einem Marktanteil der fondsgebundenen von bis zu 50 Prozent am gesamten Versicherungsmarkt. Dieser Trend ist vorerst gestoppt. Ein Grund: das schwache wirtschaftliche Umfeld. Derzeit liegt der Anteil der fondsgebundenen bei 12,3 Prozent des heimischen Versicherungsmarktes.
Wo ist nun der Unterschied zwischen fondsgebundener und konventioneller Lebensversicherung? Bei der fondsgebundenen Variante können die Anleger die Versicherung auf ihren eigenen Bedarf abstimmen und in einer breiten Palette von Investmentfonds auswählen. So kann jeder seine eigene Lebensversicherung gestalten. Die Veranlagung in Fonds kann zu einer höheren Rendite als bei einer klassischen Lebensversicherung führen. Andererseits gehen die Anleger das Risiko ein, bei falscher Fondswahl weniger zu verdienen oder sogar zu verlieren.
Cost-Average-Effekt
Versicherungsexperten streichen die Vorteile des so genannten Cost-Average-Effektes hervor: Dieser entsteht bei regelmäßigem Ansparen. Der Anleger kauft auf lange Sicht günstiger, denn derselbe Betrag wird regelmäßig investiert. Fallen die Kurse, werden mehr Anteile gekauft. Steigen die Kurse, werden weniger Anteile gekauft. Was die Performance absichern sollte.
Andreas Wimmer, Vorstand des Fondsspezialisten C-Quadrat sieht die fondsgebundene Versicherung auch als gutes Mittel zum Einstieg für Anfänger im Wertpapierbereich.
Josef Thiemer, Chef der MLP-Lebensversicherung, mit etwa 17 Prozent Marktführer im Bereich, merkt an, dass die Kunden sensibler reagieren, vor allem wenn sie per Einmalerlägen versichern. Trotzdem meint er, dass Ausharren Gewinn bringt. Und jährliche Renditen von acht Prozent seien bei 20-jährigem Engagement zumindest drin. "Unter zehn oder 15 Jahren macht die Veranlagung in fondsgebundene Lebensversicherung keinen Sinn. Der Grund: Je länger man veranlagt ist, desto geringer wird das Risiko."
Vorliebe für monatliche Zahlungen
Überhaupt scheinen die Anleger in fondsgebundene Lebensversicherungen eine Vorliebe für laufende monatliche Zahlungen zu haben. So sagt Bernd Hartweger von der Skandia Leben AG: "Über 90 Prozent unserer Kunden sparen an. Daher hat sich die schlechte Lage an den internationalen Börsen im vorigen Jahr auch nicht so abrupt ausgewirkt." Daher plant Skandia heuer auch, die Prämieneinnahmen - also das von den Kunden eingezahlte Geld - in diesem Jahr bis zu 30 Prozent zu steigern. Skandia und MLP liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Marktführerschaft. Skandia hat 100 Mio. Euro Kundengelder, MLP 104 Mio. Euro im Vorjahr für die Kunden verwaltet.
Die CA-Versicherung hat auf die geänderten Zeiten mit einer Höchstgarantie bei ihrem GlobalGarant reagiert. Das heißt: Der Anleger erhält mindestens 80 Prozent des während der Kaufzeit jemals erzielten Höchststandes im Fonds. Zudem gibt es eine Kapitalgarantie für die Auszahlung am Ende der Laufzeit.
Konjunkturerholung noch schwach: Für fondsgebundenen Lebensversicherungen gilt: Je länger die Anlagedauer, umso höher die Aussichten auf Gewinne
Vor zwei Jahren sah noch alles anders aus: stolze Zuwachsraten, eine Verdreifachung des Bestandes der fondsgebundenen Lebensversicherungen und kein Ende der Euphorie in Sicht. Schon träumten viele Experten von einem Marktanteil der fondsgebundenen von bis zu 50 Prozent am gesamten Versicherungsmarkt. Dieser Trend ist vorerst gestoppt. Ein Grund: das schwache wirtschaftliche Umfeld. Derzeit liegt der Anteil der fondsgebundenen bei 12,3 Prozent des heimischen Versicherungsmarktes.
Wo ist nun der Unterschied zwischen fondsgebundener und konventioneller Lebensversicherung? Bei der fondsgebundenen Variante können die Anleger die Versicherung auf ihren eigenen Bedarf abstimmen und in einer breiten Palette von Investmentfonds auswählen. So kann jeder seine eigene Lebensversicherung gestalten. Die Veranlagung in Fonds kann zu einer höheren Rendite als bei einer klassischen Lebensversicherung führen. Andererseits gehen die Anleger das Risiko ein, bei falscher Fondswahl weniger zu verdienen oder sogar zu verlieren.
Cost-Average-Effekt
Versicherungsexperten streichen die Vorteile des so genannten Cost-Average-Effektes hervor: Dieser entsteht bei regelmäßigem Ansparen. Der Anleger kauft auf lange Sicht günstiger, denn derselbe Betrag wird regelmäßig investiert. Fallen die Kurse, werden mehr Anteile gekauft. Steigen die Kurse, werden weniger Anteile gekauft. Was die Performance absichern sollte.
Andreas Wimmer, Vorstand des Fondsspezialisten C-Quadrat sieht die fondsgebundene Versicherung auch als gutes Mittel zum Einstieg für Anfänger im Wertpapierbereich.
Josef Thiemer, Chef der MLP-Lebensversicherung, mit etwa 17 Prozent Marktführer im Bereich, merkt an, dass die Kunden sensibler reagieren, vor allem wenn sie per Einmalerlägen versichern. Trotzdem meint er, dass Ausharren Gewinn bringt. Und jährliche Renditen von acht Prozent seien bei 20-jährigem Engagement zumindest drin. "Unter zehn oder 15 Jahren macht die Veranlagung in fondsgebundene Lebensversicherung keinen Sinn. Der Grund: Je länger man veranlagt ist, desto geringer wird das Risiko."
Vorliebe für monatliche Zahlungen
Überhaupt scheinen die Anleger in fondsgebundene Lebensversicherungen eine Vorliebe für laufende monatliche Zahlungen zu haben. So sagt Bernd Hartweger von der Skandia Leben AG: "Über 90 Prozent unserer Kunden sparen an. Daher hat sich die schlechte Lage an den internationalen Börsen im vorigen Jahr auch nicht so abrupt ausgewirkt." Daher plant Skandia heuer auch, die Prämieneinnahmen - also das von den Kunden eingezahlte Geld - in diesem Jahr bis zu 30 Prozent zu steigern. Skandia und MLP liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Marktführerschaft. Skandia hat 100 Mio. Euro Kundengelder, MLP 104 Mio. Euro im Vorjahr für die Kunden verwaltet.
Die CA-Versicherung hat auf die geänderten Zeiten mit einer Höchstgarantie bei ihrem GlobalGarant reagiert. Das heißt: Der Anleger erhält mindestens 80 Prozent des während der Kaufzeit jemals erzielten Höchststandes im Fonds. Zudem gibt es eine Kapitalgarantie für die Auszahlung am Ende der Laufzeit.