GB00B2B0DG97 - Relx plc

Vontobel Werbung

Passende Knock-Outs auf DAX

Strategie Hebel
Steigender DAX-Kurs 5,00 10,00 14,99
Fallender DAX-Kurs 5,00 9,99 14,99
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VC1JQP3 , DE000VJ9P6X4 , DE000VY0R570 , DE000VH33T89 , DE000VJ13EZ4 , DE000VG5YD26 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Thema
abonnieren
Beiträge: 3
Zugriffe: 404 / Heute: 404
Relx plc 31,30 € +0,06% Perf. seit Threadbeginn:   -0,19%
 
MrTrillion3:

GB00B2B0DG97 - Relx plc

 
00:17

RELX plc ist zum Stand 17.4.2026 für mich kein klassischer Verlag mehr, sondern vor allem ein Qualitätskonzern für informationsbasierte Analytik und Entscheidungstools. Das Unternehmen arbeitet in vier Feldern: Risk, Scientific/Technical & Medical (STM), Legal und Exhibitions. 2025 kamen rund 36,3 % des Umsatzes aus Risk, 28,3 % aus STM, 18,8 % aus Legal und 12,4 % aus dem Messegeschäft; das alte Printgeschäft ist nur noch ein kleiner Restposten von gut 4 % des Umsatzes. Genau das ist der Kern der Investment-These: RELX verdient sein Geld heute überwiegend mit Daten, Workflows, Analytik und eingebetteten Entscheidungshilfen für professionelle Kunden, nicht mehr mit zyklischem Massenverlagsgeschäft. In seinen Kernmärkten ist RELX dabei laut eigener Darstellung meist in Spitzenpositionen: Risk in wichtigen Verticals auf Platz 1, STM global auf Platz 1, Legal in den USA auf Platz 2 und außerhalb der USA auf Platz 1 oder 2, Exhibitions global auf Platz 2. (Reuters)

Zur Geschichte: RELX hat Wurzeln im 19. Jahrhundert. Die heutige Gruppe entstand 1993 aus dem Zusammenschluss von Reed International und Elsevier; Elsevier wurde 1880 gegründet, beide Vorläufer stammen also aus dem 19. Jahrhundert. Aus Reed Elsevier wurde zum 1. Juli 2015 offiziell RELX, und seit der Vereinfachung der Konzernstruktur im September 2018 ist RELX PLC die alleinige Muttergesellschaft. Historisch war das einmal ein viel stärker print- und verlegerisch geprägter Konzern; über Jahrzehnte hat sich das Unternehmen aber systematisch zu einem daten- und softwareähnlichen Informationsanbieter mit wiederkehrenden Erlösen umgebaut. Das ist kein Nebenaspekt, sondern der Grund, warum RELX heute fundamental deutlich besser ist als das alte Bild vom „Verlag“. (Relx)

Fundamental sah 2025 stark aus. RELX steigerte den Umsatz auf 9,59 Mrd. GBP, das organische Wachstum lag bei 7 %, der adjusted operating profit stieg auf 3,342 Mrd. GBP, die adjusted operating margin verbesserte sich auf 34,8 %, und das adjusted EPS legte auf 128,5 p zu. Der ROIC stieg weiter auf 15,4 %, die adjusted cash flow conversion lag bei 99 %. Nettofinanzschulden von 7,201 Mrd. GBP entsprechen 2,0x EBITDA; das ist nicht ultrakonservativ, aber für dieses Geschäftsmodell klar beherrschbar. Besonders gut gefällt mir, dass die beiden stärksten Segmente Risk und STM zugleich groß und hochprofitabel sind: auf Basis der 2025er Zahlen lagen ihre operativen Margen bei grob 37,4 % bzw. 38,1 %; Legal kam auf rund 23,0 %, Exhibitions auf rund 34,6 %. Das ist die Handschrift eines sehr guten Geschäfts, nicht eines gewöhnlichen Medienwerts. (Relx)

Bei der Dividende ist RELX kein Hochdividendenwert, aber ein sauberer Dividendenwachstumswert. Für 2025 wurden 67,5 p je Aktie vorgeschlagen, nach 63,0 p im Vorjahr, also plus 7 %. Seit 2018 ist die Jahresdividende von 42,1 p auf 67,5 p gestiegen; das entspricht grob einem Wachstum von rund 7 % pro Jahr. Auf Basis des adjusted EPS von 128,5 p liegt die Ausschüttungsquote bei etwa 52,5 % und ist damit vernünftig. Beim Londoner Schlusskurs von 2.720 p am 17.4.2026 ergibt sich eine laufende Dividendenrendite von rund 2,48 %. Das ist nicht spektakulär, aber für ein Qualitätsunternehmen mit dieser Kapitalrendite und diesem Wachstum absolut in Ordnung. (Relx)

Bewertungsseitig ist die Aktie nach dem scharfen Abverkauf deutlich interessanter geworden. Reuters zeigte für REL.L Mitte April 2026 einen Marktwert von rund 48,6 Mrd. GBP; beim Schlusskurs von 2.720 p ergibt sich auf Basis des 2025er adjusted EPS ein adjustiertes KGV von rund 21,2. Rechnet man den Marktwert mit der Nettofinanzverschuldung und den liquiden Mitteln zu einem groben Enterprise Value hoch, landet man bei etwa 14,5x EBITDA. Gleichzeitig erwirtschaftete RELX 2025 einen adjusted cash flow von 3,301 Mrd. GBP, was gemessen an diesem Börsenwert einer Cashflow-Rendite von rund 6,8 % entspricht. Hinzu kommen die Kapitalrückführungen: 2025 kaufte RELX eigene Aktien für 1,5 Mrd. GBP zurück, und für 2026 sind insgesamt 2,25 Mrd. GBP vorgesehen. Das ist auf Basis des Reuters-Marktwerts eine sehr ordentliche zusätzliche Aktionärsrendite. (Reuters)

Der Grund, warum die Aktie trotzdem so schwach war, ist klar: der Markt fürchtet seit Anfang 2026, dass generative KI Teile des Software- und Datenökosystems entwerten könnte. Reuters schrieb im Februar, dass RELX-Aktien binnen eines Jahres von 4.135 p auf 2.013 p gefallen waren, weil Anleger fürchteten, dass KI Software- und Analytics-Geschäftsmodelle angreifen könnte; besonders belastend wirkte der Start neuer Anthropic-Plugins. Das ist ein reales Risiko und kein Hirngespinst. Der Punkt ist nur: Bei RELX trifft diese Sorge auf ein Unternehmen, dessen Produkte in vielen Bereichen nicht aus „ein bisschen Textsuche“ bestehen, sondern aus proprietären Datenbeständen, verankerten Kunden-Workflows, regulatorisch sensiblen Anwendungen und nachvollziehbarer Quellenführung. RELX selbst beschreibt seinen GenAI-Ansatz ausdrücklich über authoritative content grounding, Expert Oversight, Validation, Traceability und Source Document Linking. Genau dort liegt die Verteidigungslinie gegen generische LLMs. (Reuters)

Zu den Kurszielen muss man sauber trennen zwischen Marktkonsens und eigener Schätzung. Der Marktkonsens war Mitte April 2026 positiv, aber je nach Datenanbieter unterschiedlich: Reuters meldete am 9.4.2026 ein „Buy“ auf Basis von 4 Analysten; MarketScreener zeigte 15 Analysten mit einem durchschnittlichen Ziel von 36,37 GBP; MarketBeat kam bei 5 Analysten auf 41,455 GBP. Das ist eine breite Spanne und zeigt: Ein einziges „objektives“ Kursziel gibt es nicht. Meine Schätzung fällt vorsichtiger aus. Ich halte auf Sicht von 12 bis 18 Monaten ein Basisszenario von etwa 32 GBP für plausibel, ein bullishes Szenario von 38 GBP und ein bearishes von 24 bis 25 GBP. Das Basisszenario unterstellt im Wesentlichen, dass RELX 2026 nochmals stark wächst, wie vom Management angekündigt, und der Markt der Aktie wieder ein KGV im niedrigen bis mittleren 20er-Bereich auf ein weiter steigendes Ergebnis zugesteht. Das bullishe Szenario setzt zusätzlich eine stärkere Entspannung der KI-Angst und eine Rückkehr zu einem klaren Qualitätsaufschlag voraus. (Reuters)

Für die nächsten 5 bis 15 Jahre sehe ich RELX insgesamt positiv. Das Unternehmen hat mehrere Dinge, die man kaum gleichzeitig in dieser Qualität findet: hohe Kapitalrenditen, starke Marktstellungen, viel wiederkehrendes Geschäft, Preissetzungsmacht, gute Cash-Conversion und eine sehr rationale Kapitalallokation. Wenn RELX sein organisches Wachstum im hohen einstelligen Bereich halten kann, die Margen weiter leicht verbessert und die Aktienrückkäufe fortsetzt, ist die Aktie langfristig eher ein Compounder als ein Spekulationswert. Die Risiken sind trotzdem klar: KI könnte einzelne Workflows schneller commoditisieren als heute gedacht, das STM-Geschäft bleibt sensibel für Veränderungen im Forschungs- und Zahlungsmodell, Datenregulierung und Cyber-Risiken bleiben relevant, und das Messegeschäft ist konjunkturabhängiger als die übrigen Segmente. Unterm Strich halte ich RELX aber für eines der qualitativ besten Informations- und Analyseunternehmen Europas. Die Aktie war am 17.4.2026 nach meinem Eindruck nicht billig im absoluten Sinn, aber nach dem AI-bedingten Kursrutsch wieder attraktiv genug, um für langfristige Anleger interessant zu sein. (Relx)

Autor: ChatGPT

Antworten

Werbung

Entdecke die beliebtesten ETFs von Xtrackers

Xtrackers MSCI Korea UCITS ETF 1C
Perf. 12M: +185,30%
Xtrackers MSCI Taiwan UCITS ETF 1D
Perf. 12M: +98,68%
Xtrackers MSCI Taiwan UCITS ETF 1C
Perf. 12M: +97,50%
Xtrackers Nikkei 225 UCITS ETF 2D - EUR Hedged
Perf. 12M: +76,74%
Xtrackers CSI500 Swap UCITS ETF 1C
Perf. 12M: +73,26%

MrTrillion3:

GB00B2B0DG97 - Relx plc

 
12:57

Vergleich: Relx plc vs. Wolters Kluwer NV


RELX und Wolters Kluwer sind heute keine klassischen Verlage mehr, sondern zwei hochwertige B2B-Plattformunternehmen für professionelle Informations-, Analyse- und Workflowlösungen. Der Vergleich passt also. Er passt sogar sehr gut. Aber er ist nicht deckungsgleich. RELX ist der breitere Informations- und Analytics-Konzern mit den vier Feldern Risk, Scientific, Technical & Medical, Legal und Exhibitions. Wolters Kluwer ist der stärker fokussierte Anbieter für Health, Tax & Accounting, Financial & Corporate Compliance, Legal & Regulatory sowie Corporate Performance & ESG. Beide verkaufen heute vor allem eingebettete Arbeitshilfen, Daten, Software und fachlich kritische Inhalte. Beide leben von wiederkehrenden Erlösen, Kundenbindung und hoher Preissetzungsmacht. Der alte Verlagscharakter ist bei beiden weitgehend Geschichte.

Historisch sind die Wege ähnlich, aber nicht identisch. RELX hat seine Wurzeln in den alten Reed- und Elsevier-Strängen; die heutige Gruppe entstand 1993 aus dem Zusammenführen der Geschäfte, und 2015 wurde aus Reed Elsevier offiziell RELX. Wolters Kluwer geht auf mehrere niederländische Verlagshäuser zurück; die Wurzeln reichen bis 1836, die heutige Gesellschaft entstand 1987 aus der Fusion von Wolters Samson und Kluwer. Entscheidend ist bei beiden nicht die Vergangenheit als Verlag, sondern die Fähigkeit, diese Herkunft in proprietäre Inhalte, Datenbanken und Software-Workflows für Fachkunden zu übersetzen. Genau daraus ist die heutige Qualität entstanden. (Wolters Kluwer)

RELX ist operativ der diversifiziertere der beiden Konzerne. 2025 kamen 36 % des Umsatzes aus Risk, 28 % aus STM, 19 % aus Legal, 13 % aus Exhibitions und nur noch 4 % aus Print und printnahen Aktivitäten. Zugleich kamen 54 % der Erlöse aus Subscriptions, 84 % bereits aus elektronischen Formaten und 58 % des Umsatzes aus Nordamerika. Das zeigt die eigentliche Natur des Geschäfts: nicht Massenverlag, sondern datengetriebene Fach- und Entscheidungsinfrastruktur. Der Haken an RELX ist aber ebenso klar: Das Messegeschäft ist real, und es macht den Konzern etwas zyklischer und weniger „rein“ als es das Image eines Software- oder Datenhauses nahelegt.

Wolters Kluwer ist dagegen der etwas sauberere, recurring-lastigere und softwareähnlichere Fall. 2025 erzielte der Konzern 6,125 Milliarden Euro Umsatz; 83 % davon waren wiederkehrende Erlöse, Cloud-Software machte bereits 21 % des Gesamtumsatzes aus. Die Divisionen sind breiter über Fachgebiete verteilt als bei RELX: Health 1,596 Milliarden Euro, Tax & Accounting 1,660 Milliarden, Financial & Corporate Compliance 1,239 Milliarden, Legal & Regulatory 1,005 Milliarden und Corporate Performance & ESG 625 Millionen. Daraus ergibt sich grob ein Mix von gut einem Viertel Health, gut einem Viertel Tax & Accounting, etwa einem Fünftel Compliance, rund einem Sechstel Legal und gut einem Zehntel CP & ESG. Wolters Kluwer wirkt damit weniger wie ein Mischkonzern und mehr wie ein Bündel hochwertiger Fachsoftware- und Workflowgeschäfte.

Genau hier liegt der Kernunterschied: RELX ist der breitere Compounder mit sehr starken Daten- und Content-Burggräben, aber eben auch mit Exhibitions als Sonderfall. Wolters Kluwer ist der reinere Qualitätsfall für Anleger, die möglichst viel Wiederholung, Fachsoftware, regulatorische Verankerung und digitale Workflows wollen. Anders gesagt: RELX ist das vielseitigere Haus, Wolters Kluwer das sauberere Modell. Ich halte beide für qualitativ stark, aber Wolters Kluwer ist näher an dem, was viele Anleger eigentlich suchen, wenn sie von „einem modernen Fachinformations- und Workflowanbieter“ sprechen.

Fundamental sind beide stark, aber mit anderer Handschrift. RELX meldete für 2025 9,59 Milliarden Pfund Umsatz, 3,342 Milliarden Pfund adjusted operating profit, 34,8 % adjusted operating margin, 128,5 Pence adjusted EPS, 99 % Cashflow-Conversion und 15,4 % ROIC. Wolters Kluwer meldete 2025 6,125 Milliarden Euro Umsatz, 1,687 Milliarden Euro adjusted operating profit, 27,5 % adjusted operating margin, 5,29 Euro diluted adjusted EPS, 1,348 Milliarden Euro adjusted free cash flow, 103 % Cash-Conversion und 18,0 % ROIC. RELX ist also margenstärker; Wolters Kluwer ist auf Basis der eigenen Kennzahlen kapitalrenditestärker und hat den höheren Anteil wirklich wiederkehrender Erlöse. Das ist kein Widerspruch, sondern Ausdruck eines anderen Geschäfts-Mix. (RELX)

Auch bei Dividenden und Kapitalrückführung sind beide vorbildlich, aber wieder mit anderem Profil. RELX erhöhte die Dividende für 2025 auf 67,5 Pence und kündigte für 2026 Aktienrückkäufe von insgesamt 2,25 Milliarden Pfund an. Wolters Kluwer hob die Dividende auf 2,52 Euro je Aktie an, kaufte 2025 eigene Aktien für 1,1 Milliarden Euro zurück und kündigte für 2026 bis zu 500 Millionen Euro weitere Rückkäufe an. Für Aktionäre sind beide damit attraktiv, aber RELX spielt den stärkeren Buyback-Hebel, während Wolters Kluwer beim laufenden Ertrag etwas besser wirkt. (RELX)

Bewertungsseitig war im bisherigen Verlauf des Chats genau das der entscheidende Punkt: RELX ist das etwas spektakulärere Qualitätsnarrativ, Wolters Kluwer die nüchternere Bewertung. Reuters-Quoteseiten zeigten im April 2026 für RELX eine Marktkapitalisierung von 48,6 Milliarden Pfund, ein KGV von 24,27 und eine Dividendenrendite von 2,48 %. Für Wolters Kluwer lagen die entsprechenden Reuters-Kennzahlen bei 16,2 Milliarden Euro Marktkapitalisierung, 12,33 KGV und 3,07 % Dividendenrendite. Das ist eine klare Aussage: Der Markt bezahlt RELX mit einem deutlich höheren Aufschlag. Wer das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis sucht, landet damit eher bei Wolters Kluwer. Wer die höhere Margenqualität und die breitere Plattformstory höher gewichtet, kann den RELX-Aufschlag trotzdem akzeptieren. (Reuters)

Ein weiterer Punkt aus unserem bisherigen Verlauf ist das KI-Risiko. Anfang Februar 2026 wurden beide Aktien im Zuge neuer Anthropic-Tools hart abverkauft; RELX verlor an einem Tag 14,4 %, Wolters Kluwer 12,7 %. Das zeigt zweierlei. Erstens: Der Markt sieht beide Unternehmen im Schussfeld generativer KI. Zweitens: Er sieht sie zugleich als direkte Vergleichsgruppe. Die spannende Frage ist deshalb nicht, ob KI ein Risiko ist – das ist sie –, sondern wie gut die Abwehrmechanismen sind. Und da haben beide Substanz. RELX betont bei seinen AI-Prinzipien menschliche Aufsicht, Traceability, Zitate und Source Document Linking. Wolters Kluwer setzt auf trusted content, expert-validated AI, modulare Plattformen und will 2026 die Produktentwicklung auf 12 bis 13 % des Umsatzes hochfahren, um die AI-Strategie zu beschleunigen. Das spricht nicht für Wehrlosigkeit, sondern für zwei Incumbents, die versuchen, ihre Inhalte, Workflows und Vertrauensstellung in die nächste Produktgeneration hinüberzuretten. (Reuters)

Beim Währungsrisiko wird der Unterschied für Dich als Euro-Anleger besonders wichtig. Wolters Kluwer bilanziert offiziell in Euro. Das senkt das unmittelbare Bilanz- und Berichtswährungsrisiko aus Deiner Sicht. Währungsneutral ist Wolters Kluwer trotzdem nicht: 63 % der Umsätze und nahezu 65 % von Umsatz und adjusted operating profit kommen aus Nordamerika. Das Unternehmen sagt selbst, dass jede Bewegung des durchschnittlichen EUR/USD-Kurses um 1 US-Cent das diluted adjusted EPS gegenläufig um ungefähr 4,5 Euro-Cent verändert. Du hast also bei Wolters Kluwer vor allem ein operatives Dollar-Risiko, aber keine zusätzliche Pfund-Ebene. RELX ist für einen Euro-Anleger währungstechnisch klar komplexer: Der Konzern berichtet in Pfund, erzielt aber 58 % des Umsatzes in Nordamerika und nur 21 % in Europa. Du hast damit auf Aktionärsebene eine Pfund-Berichtswährung und auf Geschäftsebene eine starke Dollar-Exponierung. Wer RELX kauft, kauft also nicht nur das Unternehmen, sondern auch mehr Währungsrauschen. Genau deshalb ist Wolters Kluwer aus Euro-Sicht der sauberere Titel. (wolterskluwer.com)

Unterm Strich halte ich beide Unternehmen für sehr gute Häuser, aber nicht für austauschbar. RELX ist der breitere, margenstarke Qualitätskonzern mit hervorragenden Daten- und Content-Burggräben, aber auch mit einem realen Messegeschäft und mehr Währungs- und Mischrisiko. Wolters Kluwer ist der fokussiertere, recurring-lastigere und für einen Euro-Anleger nüchternere Fall. Wenn man die beiden in einem Satz gegenüberstellen will, dann so: RELX ist der größere Informations-Compounder, Wolters Kluwer das sauberere Fachsoftware- und Workflow-Investment. Für Investoren, die bereits Wolters Kluwer halten wäre RELX für mich deshalb keine bessere Version derselben Idee, sondern eher eine Ergänzung mit höherem Pfund- und Mischrisiko. Wer nur einen der beiden will, hat mit Wolters Kluwer die klarere und aus Euro-Sicht bequemere Wahl.

Autor: ChatGPT


Antworten
MrTrillion3:

GB00B2B0DG97 - Relx plc

 
13:11
Dieses Video wird aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen nicht abgespielt. Wenn Sie dieses Video betrachten möchten, geben Sie bitte hier die Einwilligung, dass wir Ihnen Youtube-Videos anzeigen dürfen.

Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.


Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
8 Nutzer wurden vom Verfasser von der Diskussion ausgeschlossen: banditolino, Drattle, Eidolon, Frei3ier11, Homeopath, Multiculti, oli59, TheseusX
Vontobel Werbung

Passende Knock-Outs auf DAX

Strategie Hebel
Steigender DAX-Kurs 5,00 10,00 14,99
Fallender DAX-Kurs 5,00 9,99 14,99
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VC1JQP3 , DE000VJ9P6X4 , DE000VY0R570 , DE000VH33T89 , DE000VJ13EZ4 , DE000VG5YD26 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Neueste Beiträge aus dem Relx Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
  2 GB00B2B0DG97 - Relx plc MrTrillion3 MrTrillion3 13:11

--button_text--