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Gazprom ADR 2022 - Wie geht's weiter?


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Gazprom ADR kein aktueller Kurs verfügbar
 
EarlMobileh:

Gazprom ADR 2022 - Wie geht's weiter?

12
08.04.22 21:10
Liebe Mitinvestoren,

da der "normale" Gazprom-Thread mittlerweile fast unleserlich geworden ist, hier neuer Vesuch, um sich zu der Gazprom-ADR-Sanktions-Problematik auszutauschen.

Mein bisheriger Wissensstand zum Thema (OHNE GEWÄHR!):

1.: Jeder/s ADR verbrieft das Recht auf 2 Original-Gazprom-Aktien. Die ADR werden von der Bank of New York Mellon (BNY, nicht gerade eine kleine "Zockerbude"...) herausgegeben.

2.: Das Recht auf Übertrag der jeweils 2 "Original-Aktien" pro ADR kann bei BNY beantragt werden, ist mit einer gewissen (eher sehr geringen) Gebühr verbunden und kann aber offenbar aktuell wegen Sanktionen nicht ausgeübt werden.

3.a): Bewohnern eines von RUS so benannten "unfreundlichen Staates" (womit u. a. die gesamte EU + CH + USA gemeint sind), sind Aktienverkäufe (+käufe?) russischer Aktien derzeit untersagt.

3.b)...auf der anderen Seite wickeln die Clearing-Stellen in der EU (Clearstream in LUX) gerade wegen EU-Sanktionen keinen Umtausch von ADR in russische Aktien ab.

4.: BNY hat das ADR-Programm Ende März 2022 gecancelt

5.: Die Depotbanken (z. B. Consors, DiBa, Sparkasse...) haben keinen Durchblick oder/und wenig Interesse, ihre Kunden mit sachdienlichen Informationen zu dem Thema zu versorgen.

6. Der "rein mathematische" Kurs eines Gazprom-ADRs liegt aktuell bei knapp 5,50 € pro ADR. (2 x MOEX-Rubelkurs in Euro).

7.: Manche Forenteilnehmer berichten neuerdings von "Horrorabfindungen" im Gegenzug für ausgebuchte Anteile an Gazprom-ADRs, obwohl dies niemals von ihnen autorisiert wurde.


Jetzt stellt sich die Frage - was tun?
Diverse Szenarien wurden schon vorgeschlagen:


A: Gar nichts tun und warten, bis sich die Depotbank meldet oder irgendwas macht.

B: Nichts machen außer der Depotbank mitzuteilen, dass man in der Sache "Gazprom ADR" nichts ohne eine/n klare Einwilligung/Auftrag/Weisung akzeptieren wird.

C: Einen Broker nutzen (oder dort ein neues Depot-Konto eröffnen), der den Handel an der MOEX für Nicht-Russen "in Friedenszeiten" ermöglicht und versuchen, die ADR dorthin zu transferieren (was offenbar gerade auch nicht möglich ist). Als Beispiel kursiert immer wieder "InteractiveBrokers",  wobei auch dieser Broker angeblich gerade keine ADR in russ. Aktien tauscht bzw.  tauschen kann.

D: Ausübungsantrag an die BNY stellen und sich die "Originalaktien" auf sein eigenes russisches Depotkonto (wenn man (auch) russischer Staatsbürger ist) oder die eines russischen Freundes buchen lassen. Hielte ich für eine interessante Option, geht aber wschl. auch nicht.

Also, was tun? Ich schwanke zwischen den von mir genannten Optionen A + B.  Ich glaube, bis jetzt, hat niemand einen Plan, was gerade vor sich gilt in dieser Sache und vielleicht ist "Abwarten" wirklich die beste Option. Einen Vorteil durch einen Broker, "der auch MOEX kann", sehe ich nicht. Denn augenscheinlich sind die ADR gerade "nirgendwohin wandelbar" und (aus russischer Sicht) "Ausländer bleibt Ausländer" - egal bei welchem Broker.

Ich selber werde mich jetzt weiter informieren über die Rolle der Clearing-Stellen bei der ganzen Thematik, denn hier scheint mir der bisher juristisch fragwürdigste Punkt bei der ganzen Geschichte zu liegen.

Würde mich freuen, wenn die nächsten paar Beiträge zum Thema beitrügen.

Danke und viel Glück allen!
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Det123:

Anleger entscheiden

 
09.06.26 09:05
Jeder Anleger muss selbst entscheiden was er macht. Ich kann nur Wege aufzeigen und immer wiederholen, dass ohne die Einschaltung von Russland nichts mehr läuft. Ausser einem Zwangsverkauf. Der Westen hätte es über eine Standardkonvertierung jederzeit in der Hand, den Anlegern ihr Vermögen zu retten. Dazu braucht ihr aber auch ein russisches Depot. Die Dividenden auf die Hinterlegungsscheine sind drei Jahre gesperrt und gehen dann ungenutzt an die Gesellschaft zurück. Auch hierfür bräuchte es russische Depots. Warum erteilt das US OFAC keine Lizenzen 99a und 100a, die eine Konvertierung ermöglichen. Auch hierfür braucht ihr ein russisches Depot. Vor allem hat das OFAC überhaupt keinen Zugriff auf die in Russland verwahrten Originalaktien. Russland könnte jeder Zeit die Originalaktien beschlagnahmen, óhne dass das OFAC, die ADR Ausgeber oder eure Broker irgend etwas machen konnten. Warum errichten die westlichen Banken keine Nominee Konten, auf denen alle ADR hätten gewandelt werden und denADR Inhabern bruchteilige Vermögen zugewiesen werden könnten. Weil sie kein Interesse an uns Anleger haben. Denn auch hierfür bräuchte es russische Depots. Abschließend zum Aufwand, den ich hier betreibe. Hier in der Gruppe tummeln sich jeden einzigen Tag immer wieder dieselben Protagonisten und beschäftigen sich mit dem Thema. Alles kein Aufwand?? Der Unterschied. Ich handele und  zeige Wege auf, die in anderen Gruppen dankbar aufgenommen werden. Vor allem haben wir mit den russischen Depots und Konten eine Basis geschaffen. Wer den Weg der Dividenden auf Hinterlegungsscheine geht, schafft auch die nächste russische Konvertierungsrunde.  
Antworten
fenfir123:

#10538

 
09.06.26 11:08
Rußland hat die ADR Verträge gekündigt
Rußland verhindert die Dividendenzahlung an Unfreundliche Länder.
Rußland behindert das alles mit Nachweispflichten.
Rußland fordert Geld für diese Nachweise und Reisekosten.

Warum sollte man als Anleger dieses Geld zahlen,
ohne sicher zu sein, an sein Geld zu kommen?

Wird Rußland nach dem Krieg Geld aus dem Westen brauchen?
Wird es da mit den Banken im Westen verhandeln oder mit kleinen Privat Anlegern?


Antworten
Det123:

Gazprom Entscheidung

 
09.06.26 16:06
Welche Entscheidung stand heute war richtig.   Beispiel 5000 Gazprom Aktien  Umrechnungskurs 100 Rubel / Euro                                              Gazprom Kurs am 25 02.2022 = 230 Rubel    Wert nach Wandlung Kurs heute ca. 115 Rubel plus 51 Rubel brutto Dividenden) = 166 Rubel  entspricht 5000x 166 =  8 250 Euro.  Wer nicht gewandelt hat muss auf den Zwangsverkauf warten. Zwangsverkauf mit 70= Abschlag Erlös ca. 35 Cent pro Aktie oder ca 1 750 Euro. Alles andere, ob Russland die Vermögen frei gibt ist alles Spekulation.. Die ersten Depots bei Gazprombank konnten online kostenlos eröffnet werden. Eine sta Stardkonvertierungn war nach Depoteröffnung ebenfalls kostengünstig möglich. Selbst wenn man später für die Depoteröffnung einen Anwalt benötigte und die Dividenden versteuern musste, steht sich in Summe wesentlich besser als nichts  getan zu haben. Deswegen, bleibt bitte alle bei den Fakten, statt hier mit spekulativen Annahmen und unbelegten Aussagen die Leute zu verunsichern. Es gibt aktuell keinerlei Hinweise, dass Russland die Vermögen von Privatanlegern enteignen wird. Zwei Sachen sind absolut sicher. Erstens braucht ihr ein russisches Depot und zweitens ein möglicher Zwangsverkauf wird im Desaster enden. Alle Leute, die hier gegen die russischen Depots wettern und mit einem möglichen Wertverlust argumentieren. Ihr wisst und wollt einfach. einfach nicht wissen, wie der Ablauf in Russland funktioniert. Bleibt bei eurer Meinung. Alles ok. Nur argumentiert hier nicht mit unbelegten Fakten um andere Anleger von Depoteröffnungen in Russland abzuhalten. Belegt mir bitte  einer einmal, anhand von Zahlen, dass ein nichts tun die richtige Entscheidung war  
Antworten
fenfir123:

#10540

 
09.06.26 16:18
Hast du dein Geld im Westen?  Nein
Hast du die Kosten für deine Ausgaben gegen gerechnet? Nein

Stand jetzt du hast mehr Geld Ausgegeben, als die die das nicht gemacht haben.

Wie das mit den Abschlägen aussieht, wenn der Krieg zu ende ist,
und Rußland Geld aus dem Westen braucht, weißt du nicht

Ob Putin das Gesetzt ändert und die Dividenden nachzahlt, weißt du nicht
Ob Putin für einen Geldtransfer Geld von 70% der Summe nimmt, weist du nicht.

Bis jetzt weißt du nur, das du noch mehr Geld ausgegeben hast.
Antworten
Det123:

Annahmen

 
09.06.26 16:47
Ich habe hier meine Aussagen durch Gesetze und belegbaren Fakten Stand Juni 2026 dargelegt. Stand heute war ein Halten der ADRs die schlechteste Variante. Wie sich Gesetze ändern  ist sanktionsabhängig. Du argumentierst wieder nur mit unbelegten Annahmen das ist dein Problem. Putin kann keine Dividenden nachzahlen, da sie per Gesetz nach 3 Jahren an die Gesellschaft fließen. Du verstehst einfach nicht, dass du ohne russische Beteiligung deine Vermögenswerte nicht mehr sichern kannst, ausser du bekommst ein paar Euro beim Zwangsverkauf. Vor einiger Zeit hast du argumentiert, dass die ADR Ausgeber, Banken und Broker für Verluste haften müssten. Ombudsleute wűrden die Anleger schützen. Nicht eine deiner Vorhersagen sind eingetreten. Alles heiße Luft und deine Wünsche, die niemals eingetreten sind. Wo sind denn jetzt diejenigen, die dich für Verluste entschädigen sollen. Woher kennst du meine Kosten, die ich hatte. Auch hier argumentierst du mit nicht belegten fakes. Bislang ca. 150 Euro Űbersetzungs und Beglaubigungskosten für mein Cifra Depot. Die Kosten für den Abruf für die Dividenden, sofern ich sie dann bekomme, sind zu vernachlässigen. Belege bitte einmal irgend einer deiner Aussagen mit belegbaren Zahlen.  
Antworten
fenfir123:

#10542

 
09.06.26 17:56
Stand Jetzt
du hast deine Aktien in Rußland und kannst sie nicht Verkaufen
du hast Dividenden in Rußland und bekommst das Geld nicht nach Deutschland
du hast zusätzlich Geld ausgegeben
du hast zusätzlich Zeit investiert
du hast Eingaben an die EU gegeben
du musst für die Dividenden in Rußland jetzt Steuern zahlen in Deutschland

Bis jetzt hast du dein Konto in Deutschland zusätzlich belastet
Ich habe das nicht.
Damit ist mein Konto in Deutschland nicht belastet worden,
deins Schon
Antworten
fenfir123:

#10542

 
09.06.26 18:08
"Vor einiger Zeit hast du argumentiert, dass die ADR Ausgeber, Banken und Broker für Verluste haften müssten. Ombudsleute wűrden die Anleger schützen. Nicht eine deiner Vorhersagen sind eingetreten."
Falsch von dir wieder gegeben
Wenn der Krieg zu ende ist und die Maßnahmen aufgehoben sind.
Nicht die Ombudsleute, die Anwählte in den USA, ohne eingene Kosten nach US Recht,
die würden dort Sammelklage erheben, wenn die Mellon nicht im Interersse der Anleger handelt.
Kursverluste sind sache der Anleger. Das solltest du auch wissen.
Die Mellon muss den Verkauf regeln, und die Dividenden eintreiben.
Sie muss den Verkauf so Regeln, das nicht alle Aktien auf einmal verkauft werden,
und so der Kurs gedrückt wird.
Wenn Absehbar ist, das die 70% Steuern in absehbarer Zeit weg fällt,
und sie nicht wartet, dann ist das gegen die Interessen der Anleger.
Was wann genau passiert kann man erst dann beurteilen.

Antworten
time watch:

Dem kann man sich nur anschließen.

 
09.06.26 18:48
#10542
"Vor einiger Zeit hast du argumentiert, dass die ADR Ausgeber, Banken und Broker für Verluste haften müssten. Ombudsleute wűrden die Anleger schützen. Nicht eine deiner Vorhersagen sind eingetreten."
Falsch von dir wieder gegeben
Wenn der Krieg zu ende ist und die Maßnahmen aufgehoben sind.
Nicht die Ombudsleute, die Anwählte in den USA, ohne eingene Kosten nach US Recht,
die würden dort Sammelklage erheben, wenn die Mellon nicht im Interersse der Anleger handelt.
Kursverluste sind sache der Anleger. Das solltest du auch wissen.
Die Mellon muss den Verkauf regeln, und die Dividenden eintreiben.
Sie muss den Verkauf so Regeln, das nicht alle Aktien auf einmal verkauft werden,
und so der Kurs gedrückt wird.
Wenn Absehbar ist, das die 70% Steuern in absehbarer Zeit weg fällt,
und sie nicht wartet, dann ist das gegen die Interessen der Anleger.
Was wann genau passiert kann man erst dann beurteilen.

fenfir123, 09.06.26 18:08
Hin und Her macht die Taschen leer. Dieser ganze Umtauschquatsch kostet nur Kohle und macht den Kohlenempfänger reicher. Ich warte, habe Zeit, sehr viel Zeit…
Antworten
time watch:

Sind Typ C Konten als Nächstes dann?

 
10.06.26 16:27
Kreml sucht Geld, sehr viel Geld. www.n-tv.de/wirtschaft/...nteignet-Oligarchen-id30947787.html
Antworten
fenfir123:

#10546

 
10.06.26 16:58
Moskau braucht Geld,
jetzt für den Krieg, danach für den Wiederaufbau.
Banken aus dem Westen, werden Gebraucht um Geld zu besorgen.
Die haben dann also die Möglichkeit druck zu machen.
Wenn die Geld damit verdienen wollen, dann müssen
sie etwas für die ADR investoren raus holen,
sonnst finden sie keine neuen Investoren.
Die kleinen Anleger die Aktien in Rußland haben,
haben keine Druckmittel.

Also da wird man erst am ende sehen,
wer da zusätzlich Geld in den Müll geworfen hat.
Antworten
Silberruecken:

Mit Russland wieder Geschäfte machen?!

2
11.06.26 14:34
"Auch bei einem Frieden sind normale Beziehungen von Moskau zum Westen zu einer Illusion geworden."


www.watson.ch/international/analyse/...-wie-putin-russland-in nordkorea-verwandelt

Kleiner Ausschnitt wie das in Zukunft aussehen wird!

www.consilium.europa.eu/de/policies/...s-against-north-korea/
Antworten
Det123:

Verantwortung IOFAC

 
11.06.26 16:16
Schreiben an den vize Chef des OFAC. Sehr geehrter Herr Smith,
ich beantrage hiermit offiziell eine rechtliche Erklärung und Überprüfung der OFAC-Politik und -Entscheidungen, die Inhaber russischer amerikanischer Depositary Receipts (ADRs) daran gehindert haben, ihre ADRs in die zugrunde liegenden Aktien umzuwandeln.
Die praktische Auswirkung der OFAC-Lizenzpolitik bestand darin, Investoren die Möglichkeit zu nehmen, Eigentumsrechte an Vermögenswerten auszuüben, die bereits rechtmäßig erworben wurden und für die die Investoren die endgültigen wirtschaftlichen Eigentümer waren.
Die zugrunde liegenden Aktien waren bereits in Russland und lagen außerhalb der praktischen Kontrolle der US-Regierung. Die Umwandlung von ADRs in zugrunde liegende Aktien hätte keine zusätzlichen Vermögenswerte in die Russische Föderation transferiert, keine neuen Kapitalflüsse generiert und keinen bedeutenden wirtschaftlichen Nutzen für sanktionierte Personen oder Unternehmen gebracht.
Stattdessen hätte die Umwandlung lediglich die Fähigkeit der Investoren wiederhergestellt, bereits bestehende Eigentumsrechte an Vermögenswerten auszuüben, die bereits durch die ADR-Struktur repräsentiert wurden.
Unter diesen Umständen wirft OFACs Weigerung, ADR-Umwandlungen zu autorisieren oder zu erleichtern, ernsthafte Bedenken hinsichtlich willkürlicher und unberechenbarer Behördenhandlungen im Sinne des Administrative Procedure Act (APA) auf, insbesondere wenn keine individuelle Bewertung des tatsächlichen Sanktionsrisikos im Zusammenhang mit solchen Umwandlungen durchgeführt wurde.
Die praktischen Folgen der OFAC-Maßnahmen waren schwerwiegend.
Die Investoren haben gelitten:
• Enteignung von Eigentumsrechten;
• Verlust von Dividendenrechten und aufgelaufenen Ausschüttungen;

• Unfähigkeit, Aktionärsrechte auszuüben;
• Ausschluss von Unternehmensmaßnahmen und Governance-Prozessen;
• erhebliche Wertminderung ihrer Investitionen; und
• anhaltender wirtschaftlicher Schaden, der direkt auf die Unfähigkeit zurückzuführen ist, die zugrunde liegenden Aktien zu erhalten.
Diese Schäden sind weder spekulativ noch theoretisch. Sie sind konkret, messbar und direkt mit der Weigerung von OFAC verbunden, Umwandlungsmechanismen zuzulassen, die bestehende Eigentumsrechte wiederhergestellt hätten, ohne die Sanktionsziele zu untergraben.
Demzufolge entstehen erhebliche Bedenken hinsichtlich des ordnungsgemäßen Verfahrens. Investoren, die selbst keine sanktionierten Personen waren und keine Sanktionsumgehung betrieben haben, wurden effektiv der praktischen Nutzung und dem Genuss ihrer Eigentumsrechte beraubt, ohne eine sinnvolle Möglichkeit zu haben, die daraus resultierenden Beschränkungen anzufechten.
Die daraus resultierende Enteignung von Eigentumsrechten scheint besonders schwer zu rechtfertigen, wenn die betroffenen Investoren weder Sanktionsziele waren noch von einem verbotenen Geschäft profitierten.
Darüber hinaus kann die Weigerung, ADR-Umwandlungen zuzulassen, eine unverhältnismäßige Beeinträchtigung der Eigentumsrechte darstellen, insbesondere wenn die Maßnahme erhebliche und anhaltende Schäden für unschuldige Dritte verursacht, während sie nur geringe oder keine erkennbaren Sanktionsvorteile bringt.
Angesichts des Vorstehenden bitte ich respektvoll darum, dass OFAC eine detaillierte Erklärung zu folgenden Fragen vorlegt:
Auf welcher spezifischen rechtlichen Grundlage wurde die Weigerung, ADR-Umwandlungen zuzulassen, gerechtfertigt, wenn die zugrunde liegenden Aktien bereits existierten und bereits in Russland gehalten wurden?
Welches Sanktionsziel wurde durch die Verhinderung, dass Investoren rechtliche Titel an Vermögenswerten erhalten, die sie bereits durch die ADR-Struktur rechtmäßig besaßen, gefördert?
Welche Analyse wurde bezüglich des vorhersehbaren finanziellen Schadens durchgeführt, der privaten Investoren zugefügt wurde?
Wie hat OFAC die erheblichen Enteignungen von Eigentumsrechten, die aus diesen Entscheidungen resultierten, abgewogen?
Welche Verfahrensgarantien, falls vorhanden, standen den betroffenen Investoren zur Verfügung?
Wie bringt OFAC seine Maßnahmen mit den Grundsätzen der Verhältnismäßigkeit, der vernünftigen Entscheidungsfindung und den Anforderungen des Administrative Procedure Act in Einklang?
Hat OFAC Mechanismen zur Behebung oder Milderung der erheblichen wirtschaftlichen Verluste der betroffenen Investoren in Betracht gezogen?  
Antworten
Det123:

Fortsetzung

 
11.06.26 16:18
hin, dass die Maßnahmen der OFAC schwere und anhaltende Belastungen für private Eigentumsrechte verursacht haben, während sie kaum nachweisbare Fortschritte bei der Verfolgung der Ziele der Sanktionspolitik erzielt haben. Solche Umstände werfen berechtigte Fragen auf, ob die Maßnahmen der Behörde willkürlich, unberechenbar, unverhältnismäßig und unvereinbar mit den Grundprinzipien des Verwaltungsrechts waren.
Ich fordere daher eine umfassende rechtliche Antwort auf die hier aufgeworfenen Fragen.
Mit freundlichen Grüßen, Detlef
Antworten
Det123:

JPMorgan

 
11.06.26 16:40
wurde wegen Blockaden der Sberbank ADR Anleger angeschrieben. Vernachlässigung der Anleger Rechte. Ja, die Antwort.  Arroganz pur. Entweder man sitzt auf einem hohen Ross oder auf einem Pony. Die Falltiefe wird eine andere sein.  
Antworten
fenfir123:

immer wieder zum Lachen

 
11.06.26 18:44
Wenn man die OFAC verklagen könnte,
würde das die US Anleger machen,
Ein Brief aus Deutschland, für den Papierkorb

JPMorgen, genau das gleiche.

Wenn man das nicht kann eine Lachnummer um sich wichtig zu machen
Antworten
Silberruecken:

Ab Minute 07:30

 
11:39
Russland bleibt auf seinem Öl und Gas größtenteils sitzen!

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Antworten
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#10554

fenfir123:

#10554

 
13:43
Wir Zittern nicht.
wenn es bei uns auch passiert,
bekommen wir Geld im Westen,
ohne weiters Geld ausgegeben zu haben.

Die Russen sind Schuld, sie haben die Ukraine überfallen
Antworten
Det123:

Bescheidenheit

 
13:59
Vor Monaten klang das hier aber noch ganz anders mit den Regressforderungen. Am Ende kommt es immer auf die Aktien Gattung, Einstiegskurs an. Mit meiner Sberbank bin ich gar nicht so schlecht gefahren, trotz der Abschläge. Jetzt schaue ich mir das Ganze entspannt aus der Ferne an.  
Antworten
Det123:

Ablauf Sberbank

 
14:02
2022 hat die JPMorgan Chase Bank, N.A., als Depotbank („J.P. Morgan“), die den gesponserten DRs der Sberbank zugrunde liegenden Wertpapiere (die „Veräußerung“) in Übereinstimmung mit den geltenden Gesetzen, Regeln und Vorschriften sowie den Bedingungen des Verwahrvertrags vom 27. Juni 2011 zwischen J.P. Morgan und der Sberbank (in der jeweils gültigen Fassung, der „Sberbank-Verwahrvertrag“) veräußert.

Der Kaufpreis für die Stammaktien der Sberbank im Zusammenhang mit der Veräußerung (der „Kaufpreis der Stammaktien“) entspricht 30 % des Schlusskurses einer Sberbank-Stammaktie an der Moskauer Börse vom 13. März 2026. Der zur Berechnung des Kaufpreises der Stammaktien verwendete Wechselkurs RUB/USD ist der von der Zentralbank Russlands am 13. März 2026 veröffentlichte Kurs. Der Kaufpreis der Stammaktien beinhaltet einen obligatorischen Abschlag gemäß russischer Gesetzgebung und den Bedingungen der für die Veräußerung nach Verhandlungen unter marktüblichen Bedingungen mit einem nicht sanktionierten Käufer (dem „Käufer“) erteilten Genehmigung der russischen Regierung. Im Zusammenhang mit der Veräußerung wurden weder „Exit-Steuern“ an die russische Regierung noch Gebühren an die Nationale Verwahrstelle entrichtet.

Das Office of Foreign Assets Control (OFAC) des US-Finanzministeriums hat eine spezielle Lizenz erteilt, die alle US-Personen, einschließlich US-Finanzinstitute, Intermediäre und Berater, zur Durchführung aller üblicherweise mit dem Verkauf von Wertpapieren russischer Unternehmen verbundenen und notwendigen Transaktionen berechtigt. Dies gilt auch für Unternehmen, die (i) auf der Liste der Specially Designated Nationals and Blocked Persons (SDN-Liste) des OFAC stehen oder (ii) anderweitig aufgrund von OFAC-Sanktionen gegen Russland gesperrt sind. Die Genehmigung umfasst somit auch den Verkauf von Stammaktien der Sberbank, obwohl die Sberbank auf der SDN-Liste steht und anderweitig gesperrt ist. Alle Inhaber ausstehender DRs zum heutigen Datum (die „Verbleibenden DR-Inhaber“), die Erlöse aus der Veräußerung erhalten möchten, sollten auch ihre Verpflichtungen zur Einhaltung anderer internationaler Sanktionen prüfen. Die Verbleibenden DR-Inhaber sind für die Einhaltung aller Regeln und Vorschriften, einschließlich solcher im Zusammenhang mit Wirtschaftssanktionen, verantwortlich, die aufgrund des Erhalts eines Teils der Erlöse aus der Veräußerung für sie gelten könnten.
Die Verbleibenden DR-Inhaber müssen ihre DRs über ihre Broker zur Stornierung einreichen, um eine anteilige Auszahlung des Liquidationserlöses (nach Abzug der Stornierungsgebühren und aller anderen anfallenden Gebühren und Auslagen, der „Netto-Liquidationserlös“) zu erhalten. Der Netto-Liquidationserlös steht ab etwa zehn (10) Werktagen nach dem heutigen Datum (dem „Auszahlungsbeginn“) zur Verfügung. Der Schlusskurs war ca. 325, der Uk Dollar Euro 1,14. Ergibt pro ADR 3,92 Euro und pro Aktie 98 Cent.  
Antworten
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#10558

fenfir123:

#10556

 
15:27
Wer sagt den, das die Regresforderungen vom Tisch sind?
Wenn das bei Gazprom so läuft,
haben wir erstmal Geld im Westen,  
du hast weiters Geld Investiert.

Wir haben dann erstmal einen Wert um den Schaden zu Berechnen.
Können das als Verlustvortag nutzen,
Und mal sehen wo sich Anwälte melden um den Schaden einzuklagen.

Wir stehen da nicht allein in Rußland
Antworten
fenfir123:

#10558

 
15:29
Wenn du keine Gazprom hast, was machst du dann hier?
Antworten
Silberruecken:

@Det123

2
16:35
Zuerst hat Russland die Ukraine überfallen!

Bitte nicht die Tatsachen verdrehen!
Antworten
time watch:

Ruhig bleiben

 
19:38
Die Sberbank steht auf der Sanktionsliste, auch zu Recht nach meiner rechtlichen Auffassung. Dass das so abgewickelt wird, war absehbar. Bei Gazprom ist das etwas anderes, Gazprom steht nicht auf der Sanktionsliste und betreibt weiterhin regen Handel. Was Leute hier suchen, die nicht in Gazprom investiert sind, verstehe ich bis heute nicht. Will ich auch nicht verstehen.  
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