Wohl niemand wird bestreiten, dass sich die Welt in einer ungewöhnlich angespannten Lage befindet. Die Situation rund um Corona, die Probleme im Geldsystem, die Rückkehr des Kommunismus in China und Deutschland, sowie eine länger als zehn Jahre andauernde Börsen-Hausse sollen hier als Stichworte genügen.
In dieser Situation, so meine Meinung jedenfalls, macht es wenig Sinn, allzu kleinteilig zu denken, auf jede Tagesnachricht zu reagieren und jedem Trend hinterher zu laufen.
In Bezug auf die Energieversorgung der Zukunft, liegen inzwischen alle Argumente auf dem Tisch. Auch wenn ideologische Scheuklappen den Blick auf einfachste Fakten versperren, werden sich auch in Zukunft dort keine zehntausend Windräder drehen, wo sich wegen Windstille keine zehn Windräder drehen. Und hunderttausende Quadratmeter Solarzellen, liefern nachts so viel Strom, wie eine tote Katze.
Bevor sich jemand aufregt: Ich wollte, es wäre anders!
Ich finde Solaranlagen super, auch wenn ich mich regelmäßig frage, ob diese aufgrund ihrer Reflexionswirkung nicht auch einen Beitrag zur Erwärmung oder Atmosphäre leisten?
Auch bin ich ein großer Anhänger von Windkraftanlagen, solange ich sie nicht sehen oder hören muß. Meine Bedenken gelten primär den bereits angesprochenen physikalischen bzw. natürlichen Grenzen dieser "Energieträger".
Und ich kann mir nicht helfen, aber bislang habe ich noch keine einzige überzeugende Antwort auf die Frage erhalten, woher der Strom kommen soll, wenn die Sonne nicht scheint, oder der Wind nicht weht. Ganz zu schweigen davon, was passieren soll, wenn beide im Urlaub sind!
Bei allen Zweifeln an der Qualifikation bzw. Lebenstüchtigkeit einiger Politiker, aber die hier angesprochenen Probleme, sollten selbst eine Frau Baerbock und ein Herr Habbeck verstehen.
Ich bin deshalb davon überzeugt, dass die Grünen entweder dazu übergehen, physikalische und natürliche Gesetzmäßigkeiten zu akzeptieren, und Lösungen für die daraus resultierende Probleme anzubieten, oder aber schon sehr bald krachend scheitern!
An dieser Stelle kommen Gazprom, Nordstream 2 und Russland ins Spiel!
Denn die ökologisch und ideologisch kleinste Kröte, welche die Grünen zur Erhaltung ihrer Macht schlucken müßten, ist derzeit das Erdgas!
Ein Grüner, der sich jetzt, kaum dass er in Regierungsverantwortung ist, für Atomkraftwerke einsetzt, wird seinen Dienst-Tesla schneller gegen ein Lastenfahrrad eintauschen, als er GRETA rufen kann!
Auch die meisten anderen Alternativen sind ideologisch verbaut. Kohlekraftwerke könnten zwar auch deutlich CO2 - ärmer betrieben werden, aber bis man das der eigenen Wählerschaft beigebracht hat, dürfte diese bereits erfroren sein.
Und so sehe ich derzeit zum Erdgas als guten, aber eben auch ideologisch am wenigsten belasteten Energieträger, weit und breit keine Alternative!
Und ich denke, dass sich das auch bis Berlin herumgesprochen hat und wir Gazprom- Aktionäre derzeit Zeugen eines albernen Schauspiels sind.
Russisches Gas wird in Kürze durch die Pipeline Nordstream 2 nach Westeuropa strömen, und ein grüner Politiker wird uns erklären, dass er es war, der diese wunderbare Lösung für das Problem der Dunkelflaute gefunden hat...
Das jedenfalls ist das große Bild, das ich derzeit vor meinem inneren Auge sehe.
Und meine Meinung.