FRÜHAUFSTEHER Der tägliche Ausblick auf die Börsw

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FRÜHAUFSTEHER Der tägliche Ausblick auf die Börsw

 
20.05.02 09:38
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Dax tendiert etwas fester


20. Mai 2002 Börsen tendieren freundlich

Nach einer schwungvollen Woche dürfte der Handel am Montag eher lethargisch verlaufen. Viele Marktteilnehmer dürften sich im Urlaub befinden. Im frühen Handel liegt der Dax mit einem leichten Plus von 0,32 Prozent bei 5.052 Punkten. Der Blick dürfte sich auf die Zahlen von MLP und der Deutschen Telekom im Laufe der Woche richten. Einer vorbörslichen vwd Umfrage unter sieben Marktteilnehmern zufolge steht der Dax um 20.00 Uhr MESZ bei 5.057 Punkten nach 5.036 Zählern zum Handelsschluss am Freitag. Dabei gehen sechs der Befragten von steigenden und einer von unveränderten Notierungen aus. Die Bandbreite der Schätzungen liegt zwischen 5.036 und 5.090 Punkten.

Rentenmarkt tendiert freundlich

Auf Grund der freundlichen Tendenz an den Börsen dürften sich die Rentenmärkte tendenziell seitwärts bewegen. Auch Berichte über frühzeitige Zinserhöhungen dürften die Bäume nicht in den Himmel wachsen lassen. Nach den ersten Handlesminuten liegt der Bund-Future allerdings mit einem leichten Plus von zwölf Punkten bei 105,24 Prozent.

Euro hält sich auf höherem Niveau

Knapp über der 92 Cents-Marke präsentiert sich der Euro am Freitag in Europa. Im frühen Handel geht der Euro zum Dollar mit 0,9209 Dollar um. Auf dieses Niveau war die Währung am Freitag in einer kleinen Rally gestiegen, vor allem nachdem sich Konjunkturoptimismus in Japan breit gemacht hatte. Zum Yen wird der Dollar mit 125,73 Yen gehandelt.

Aktien Tokio behaupten sich

Mit gut behaupteter Tendenz sind die Aktien am Montag an der Tokioter Leitbörse aus dem Handel gegangen. Der Nikkei-225-Index erhöhte sich um 0,1 Prozent auf 11.857 Yen. Der Topix klettert um 0,8 Prozent auf 1.117 Yen und erreicht damit ein Zehn-Wochen-Hoch. Die gute Stimmung an Wall Street in der vergangenen Woche lässt den Nikkei ein neues Jahreshoch erreichen. Einige Anleger zeigen sich allerdings vorsichtig und verweisen auf das Risiko eines weiter steigenden Yen gegenüber dem US-Dollar. Das könnte die exportorientierten Titel, insbesondere die Automobilwerte, belasten, heißt es im Handel.

Die Börse in Taiwan dagen steht weiter unter Druck. Der TWSE-index hat im vergangenen Monat neun Prozent verloren, da befürchtet wird, dass die Erholung der US-Wirtschaft nicht so schnell wie erwartet sein wird. Befürchtet wird vor allem ein Abgleiten der Chip-Preise.

Börse Hongkong geschlossen

Die Börse in Hongkong ist am Pfingstmontag auf Grund eines Feiertages geschlossen.

Nachbörsliche Gewinnmitnahmen bei Intel

Nachbörslich sind am Freitag bei Intel Gewinnmitnahmen zu beobachten gewesen. Bei hohen Umsätzen verloren die Titel 0,3 Prozent auf 31,12 Dollar. Im regulären Handel hatten die Papiere von dem positiven Lagebericht der Branchenvereinigung Semiconductor Equipment and Materials International (SEMI) profitiert. Der Studie zufolge war in den USA im Sektor bereits den fünften Monat in Folge ein zunehmender Auftragseingang zu verzeichnen. Die “Book-to-bill Ratio“ habe im April bei 1,20 gelegen, was heißt, dass der Auftragseingang 20 Prozent über den abgerechneten Aufträgen lag.

Auch andere Halbleitertitel sahen sich mit Gewinnmitnahmen konfrontiert. Applied Materials gaben um 0,5 Prozent auf 27,17 Dollar nach. Das kanadische Technologieunternehmen Zi Corp teilte mit, dass 60 Prozent der Belegschaft der Dependance in Hong Kong entlassen werden, woraufhin die Aktien nachbörslich um 9,1 Prozent auf vier Dollar nachgaben. Das Unternehmen machte die schwache Marktlage für die fehlende Nachfrage nach den eigenen Produkten verantwortlich.

Wall Street ging freundlich ins Pfingst-Wochenende

Nach einem lang anhaltenden Pendeln um die Null-Linie mit wechselnden Vorzeichen hat sich die Wall Street am Freitag doch noch mit freundlichen Notierungen verabschiedet. Der zunächst anhaltende Druck auf die Kurse wurde im Handel vorrangig auf den schwächelnden US-Dollar zurückgeführt. Ein anhaltend schwacher Dollar könnte ausländische Investoren dazu bewegen, ihre Gelder aus den USA abzuziehen, erklärte ein Teilnehmer. Dem schlössen sich dann auch inländische Anleger an.

Der Dow Jones legte um 0,6 Prozent auf 10.353 Zähler zu. Der S&P-500-Index notierte 0,8 Prozent oder acht Zähler höher bei 1.107 Punkten. Die Nasdaq ging mit einem leichten Plus von 0,63 Prozent bei 1.741,4 Punkten ins Pfingstwochenende.

Der positiv aufgenommene Quartalsausweis von Dell und der Index der Uni Michigan hätten für eine positive Grundstimmung gesorgt. So ist der an der Universität Michigan berechnete Index für die US-Verbraucherstimmung im Mai nach vorläufigen Berechnungen unerwartet auf 96,0 gestiegen. Im Vormonat war ein Stand von endgültig 93,0 gemeldet worden. Der Markt hatte lediglich eine unveränderte „Lesung“ erwartet.

Der Technologiesektor wies nach den Zahlen von Dell denn auch zahlreiche Gewinner auf. Die Titel von Dell selbst stiegen um 0,4 Prozent auf 27,95 Dollar. Im Halbleiterbereich beflügelte zudem eine Studie von Semiconductor Equipment and Materials International (SEMI), laut der in den USA im Sektor nun bereits den fünften Monat in Folge ein zunehmender Auftragseingang zu verzeichnen ist. Die “Book-to-bill Ratio“ habe im April bei 1,20 gelegen, was heißt, das der Auftragseingang 20 Prozent über den abgerechneten Aufträgen lag. Intel gewannen denn auch 1,4 Prozent auf 31,20 Dollar.

Analog Devices profitierten zusätzlich von den Quartalszahlen, die leicht über den Erwartungen lagen. Die Titel stiegen um 2,3 Prozent auf 40,40 Dollar. Im Biotechsektor gab es einige Erholungsbewegungen nach den jüngsten Kurseinbrüchen. Imclone profitierten auch von der Zusicherung der Darmstädter Merck, die Daten der eigenen klinischen Tests für “Erbitux“ mit dem US-Partnerunternehmen zu teilen. Die Titel stiegen um 2,7 Prozent auf 13,41 Dollar. Schering-Plough erholten sich um 5,5 Prozent auf 26,12 Dollar nach den deutlichen Verlusten der Vortage. Das Unternehmen hatte der FDA zugestanden, 500 Millionen Dollar für zwei beanstandete Produktionsstätten zu investieren.

Als Verlierer präsentierte sich hingegen der Ölsektor. Hier belastete die anhaltende Volatilität des Ölpreises. Dieser sank die dritte Sitzung in Folge, nachdem Russland ein baldiges Ende der Fördermengenbegrenzung angekündigt hatte. Exxon Mobil verloren 0,2 Prozent auf 40,20 Dollar, 2,7 Prozent auf 34,38 Dollar und Noble Energy 2,3 Prozent auf 38,20 Dollar. General Electric haussierten nach der wieder aufgekommenen Hoffnung auf eine nachhaltige konjunkturelle Erholung und kletterten um 4,5 Prozent auf 33,45 Dollar.

US-Anleihen nach Michigan-Index im späten New Yorker Handel schwach

Nach den deutlich besser als erwartet ausgefallenen Daten zum US-Verbrauchervertrauen haben sich die US-Anleihen am Freitag im späten New Yorker Handel schwach gezeigt. Zehnjährige Papiere mit einem Kupon von 4,875 Prozent verloren 20/32 auf 97-4/32. Die Rendite stieg von 5,183 Prozent auf 5,256 Prozent. Der Longbond mit einem Kupon von 5,375 Prozent sank um 27/32 auf 94-23/32 und rentierte mit 5,750 Prozent, nach 5,695 Prozent am Donnerstag. Auch die gestiegenen Aktienkurse an Wall Street hätten den Abwärtstrend der Anleihen unterstützt, hieß es im Handel. Hinzu komme, so ein Beobachter, dass viele Investoren vor dem Wochenende ihre Positionen glattgestellt hätten.

Der Index der Universität Michigan zum US-Verbrauchervertrauen ist im Mai auf 96,0 von 93,0 im April gestiegen. Volkswirte hatten mit einem Rückgang auf 92,8 gerechnet. Damit liegt der Index auf dem höchsten Stand seit Beginn der US-Konjunkturerholung. “Die Daten sind 'bullish' für die Wirtschaft und schlechte Nachrichten für die Anleihen“, meinte ein Analyst von Merrill Lynch. Zuvor hatten die Anleihen auf die Daten zur US-Handelsbilanz kaum reagiert. Im März ging das Handelsbilanzdefizit auf 31,63 Milliarden von revidierten 31,75 Milliarden Dollar im Februar zurück. Ökonomen hatten mit einem Minus von 31,9 Milliarden Dollar gerechnet.

Quellen: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Reuters

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Medienschau


20. Mai 2002 Unternehmensnachrichten

British Airways schlägt Erwartungen

Mit einem Nettoverlust von 142 Millionen Pfund schlägt British Airways die Erwartungen des Marktes. Der hatte nämlich ein Minus von 304 Millionen erwartet. Bedenklich sitmmt allerdings die Aussage, dass das Unternehmen keine wesentliche Verbesserung des Geschäftes sieht. (Bloomberg)

L'Oreal könnte für Beiersdorf 13 Milliarden Euro bieten

Die französische Kosmetikgruppe L'Oreal SA, Clichy, plane vermutlich ein Gebot über 13 Milliarden Euro für ihren deutschen Rivalen, die Beiersdorf AG, Hamburg. Das schreibt die britische Zeitung “Independent“ unter Berufung auf nicht näher genannte Unternehmenskreise von L'Oreal. Demnach soll “in den nächsten Wochen“ eine Ankündigung des Gebots zu erwarten sein. (vwd)

Gewinn von Suzuki steigt um zehn Prozent

Suzuki Motor hat einen Gewinnanstieg um zehn Prozent auf 22,3 Milliarden Yen gemeldet. Sowohl Kostensenkungsmaßnahmen als auch ein Yen-gestützter Umsatzanstieg in den USA hätten zu diesem Ergebnis beigetragen. (Bloomberg)


Wirtschaftsnachrichten

Japanische Stahlproduktion um 1,4 Prozent gestiegen

Japanische Stahlproduzenten haben im April das erste Mal seit 13 Monaten ihre Produktion um 1,4 Prozent auf 8,77 Tonnen gesteigert. Das sei eine Folge einer erhöhten Nachfrage aus den asiatischen Staaten. (Bloomberg)
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DeathBull:

Frühaufsteher ???

 
20.05.02 09:42
#2
Nagut, ich lass es mal als Dienstagmorgen durchgehen :o)))
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hey es ist doch Feiertag ;o) o.T.

 
#3


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