Frühaufsteher, der tägl. Ausblick a.d. Börse


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jack303:

Frühaufsteher, der tägl. Ausblick a.d. Börse

 
19.12.02 07:34
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jack303:

Gute Oracle-Zahlen dürften Dax zunächst stützen

 
19.12.02 07:46

19. Dezember 2002 Deutlich im Minus ging der Dax am Mittwoch aus dem Handel. Nach zwei enttäuschend verlaufenen Sitzungen winkt dem Börsenbarometer am Donnerstag zumindest zunächst aber etwas Unterstützung aus den USA. Denn dort sind die nachbörslich veröffentlichten Quartalszahlen von Oracle auf ein positives Echo gestoßen. Wie lange der erhoffte Schwung vorhält, wird sich aber erst noch zeigen müssen. Denn wie der erneut gestiegene Goldpreis demonstriert, bestimmt unverändert die Angst vor einem Irak-Krieg die Denkweise der Anleger.

Anleihen vor Verschnaufpause

Sollte der Aktienmarkt am Donnerstag wie erhofft zu einer kleinen Gegenbewegung ansetzen, dann rechnen Händler im Gegenzug am Rentenmarkt mit einer Verschnaufpause. Nach den jüngsten Gewinnen dürfte der nur wenig entfernt vom November-Hoch notierende Bund-Future erst einmal durchatmen, wenngleich grundsätzlich die Stimmung nicht zuletzt wegen der vorherrschenden Kriegsangst günstig für den Terminkontrakt bleibe.

Euro knapp behauptet

Knapp behauptet zeigt sich der Euro am Donnerstagmorgen. Gegen 7.25 Uhr kostet ein Euro 1,0256 Dollar nach 1,0264 Dollar am Mittwochabend in New York. Zum Yen notiert die US-Währung mit 121,14 Yen nach 121,08 Yen. Im Devisenhandel konzentriere sich derzeit alles auf die offene Kriegsfrage gegen den Irak, heißt es. Erst wenn sich hier definitiv eine Entscheidung abzeichne, sei wieder mit neuem Schwung zu rechnen.

Börse Japan etwas fester

Angeführt von deutlichen Gewinnen im Bankensektor hat der Tokioter Aktienmarkt am Donnerstag zu Handelsschluss ins Plus gedreht, nachdem er zuvor über weite Strecken Verluste verbucht hatte. Der Nikkei-225-Index gewann am Ende 0,5 Prozent auf 8.388 Punkte, nachdem er zwischenzeitlich auf ein neues 20-Jahrestief abgerutscht war. Der marktbreitere Topix-Index stieg um 0,9 Prozent auf 823 Zähler. Von einer Wende zum Besseren will unter den Marktteilnehmern aber noch niemand sprechen.

Aktien Hongkong am Mittag leichter

Mit einer leichteren Tendenz präsentieren sich die Aktienkurse an der Börse in Hongkong am Donnerstagmittag (Ortszeit). Zum Ende der ersten Sitzungshälfte verliert der Hang-Seng-Index (HSI) 0,7 Prozent auf 9.482 Punkte. Die US-Wirtschaft zeige keine klaren Erholungstendenzen, und zusätzlich drohe eine militärische Auseinandersetzung im Irak, erklärt ein Händler von CEF Brokerage. Er sieht eine nächste Unterstützung für den HSI bei 9.400 Punkten. Die Telekommunikationswerte führen die Liste der Verlierer an: China Unicom geben 2,7 Prozent ab, und China Mobile verbilligen sich um 1,1 Prozent. CNOOC gewinnen gegen den Trend wegen eines höheren Ölpreises ein Prozent.

Neuigkeiten und Kursbewegungen nach US-Börsenschluss

Beflügelt zeigten sich die Aktienkurse am Mittwoch im nachbörslichen US-Geschäft. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator stieg um 0,5 Prozent auf 1.018,75 Punkte. Zu einer kleinen nachbörslichen Rally bei Softwaretiteln hat am Mittwoch das positive Ergebnis von Oracle geführt. Das Unternehmen hat in seinem zweiten Quartal je Aktie 0,10 Dollar verdient und damit mehr als die 0,08 Dollar, die Analysten erwartet hatten. Der CFO von Oracle sagte zudem, er gehe davon aus, dass seine Branche das Schlimmste überstanden habe. Nachbörslich rückte der Titel um 5,2 Prozent auf 11,18 Dollar vor. Im Gefolge von Oracle verbesserten sich Microsoft nachbörslich um 0,3 Prozent auf 53,68 Dollar und Siebel Systems um 3,4 Prozent auf 7,60 Dollar. Auch Palm legten deutlich zu, da das Unternehmen für das zweite Quartal einen Pro-Forma-Gewinn von 0,19 Dollar je Aktie erzielt hat. Im Vorjahr war noch ein Pro-Forma-Verlust von 1,29 Dollar je Aktie verbucht worden. Palm gewannen nachbörslich 9,3 Prozent auf 18,25 Dollar.

Schwache Bilanzen und Kriegsängste drücken US-Börsen

Schwache Quartalszahlen des Halbleiterherstellers Micron haben am Mittwoch an den US-Aktienmärkten Sorgen der Anleger um die Entwicklung der Unternehmensgewinne verstärkt und die Kurse gedrückt. Auch trübe Unternehmensprognosen sowie zunehmende Kriegsängste hätten die Stimmung der Investoren belastet, sagten Händler. Der Dow-Jones-Index fiel zum Handelsschluss um 1,03 Prozent auf rund 8.447 Punkte. Der  Nasdaq-Index gab deutlich stärker um 2,19 Prozent auf rund 1.362 Zähler nach, und der breiter gefasste S&P-500-Index verlor 1,31 Prozent auf rund 891 Punkte.

„Ich denke nicht, dass wir schon klar auf dem Weg zu einer Erholung der Konjunktur und der Gewinne sind", sagte Peter Gottlieb, Portfolio Manager bei First Albany Asset Management. „Die Situation im Irak belastet bei allen die Stimmung", sagte Steve Kolano, Aktienhändler bei Mellon Growth Advisors. Die USA werden den Waffenbericht Iraks nach Angaben aus US-Regierungskreisen voraussichtlich als schweren Verstoß gegen die jüngste UNO-Resolution werten. US-Präsident George W. Bush äußerte sich am Mittwoch besorgt über Lücken in Iraks Waffenbericht. Die USA haben dem Land mit einem Militärschlag gedroht, sollte Irak nicht mit der UNO kooperieren.

Micron-Aktien brachen um rund 23 Prozent auf 10,22 Dollar ein und zogen nach Händlerangaben andere Titel der Branche mit nach unten. Der weltweit zweitgrößte Speicherchip-Hersteller hatte am Vorabend nach Börsenschluss mitgeteilt, in den ersten drei Monaten seines Geschäftsjahres sei der Verlust gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Der Konzern begründete dies unter anderem mit dem Rückgang der Chippreise.
„Micron ist vielleicht ein Einzelfall. Er wirft aber die Frage auf, wie die Gewinne wirklich aussehen werden und ob die Erwartungen für das vierte Quartal weiterhin so positiv bleiben", sagte Jeff Kleintop, Investmentstratege bei PNC Advisors. Die Papiere des Chipherstellers Intel fielen um 4,3 Prozent auf 17,13 Dollar. Der Halbleiterindex der Philadelphia Stock Exchange gab rund 7,1 Prozent nach.

Belastend für die Technologiewerte waren nach Händlerangaben auch trübe Prognosen des Videospiele-Konzerns Activision. Das Unternehmen hatte seine Umsatz- und Gewinnerwartungen für das dritte und vierte Quartal unter anderem wegen des schwachen Vorweihnachtsgeschäfts deutlich gesenkt. Die Aktien brachen um rund 19,7 Prozent auf 12,62 Dollar ein. „Wenn Activision mitten im Weihnachtsgeschäft (vor sinkenden Gewinnen) warnt, bedeutet das nichts Gutes für die Software- und Einzelhandelsbranche", sagte Mellon-Growth-Analyst Kolano weiter.

Die Papiere des mit rund sechs Milliarden Dollar verschuldeten Finanzkonzerns Conseco stiegen um zwei Cents oder 56,4 Prozent auf 6,1 Cents. Das Unternehmen hatte zuvor Antrag auf Gläubigerschutz nach Kapitel elf des US-Konkursrechts gestellt. Damit erlebt die US-Unternehmenswelt die drittgrößte Insolvenz in ihrer Geschichte nach WorldCom und Enron. Gegen den Trend legten die Aktien von General Mills 2,4 Prozent auf 45,98 Dollar zu. Der Nahrungsmittelkonzern hatte mitgeteilt, der Quartalsgewinn habe sich mehr als verdoppelt.

US-Anleihen schließen fester - Aktienmarkt und Irak treiben

Eine schwache Wall Street und Kriegsfurcht haben am Mittwoch zu kräftigen Aufschlägen bei den Notierungen der US-Anleihen geführt. Zehnjährige Titel mit einer Zinsausstattung von 4,0 Prozent gewannen 19/32 auf 99-20/32 und rentierten mit 4,046 Prozent, nach 4,114 Prozent am Dienstag. Der Longbond mit einem Kupon von 5,375 Prozent stieg um 27/32 auf 106-5/32. Die Rendite ging von 5,014 auf 4,966 Prozent zurück. Die scharfe Kritik des irakischen Waffenberichts durch das Weiße Haus sei vom Markt als Schritt in Richtung Krieg interpretiert worden, hieß es. Hieraus ergebe sich das Bedürfnis nach sicheren Investments, von dem die Anleihen profitierten.

Der Umsatz sei aber gering gewesen, es breite sich eine typische Jahresend-Stimmung aus, sagte ein Händler. Die dünnen Umsätze führten auch leichter zu größerer Bewegung bei den Notierungen, hieß es. Neben den schwachen Aktienmärkten und der weltpolitischen Krise habe auch der Antrag auf Gläubigerschutz durch den Versicherungskonzern Conseco treibend gewirkt. Das niedriger als befürchtete US-Handelsbilanz-Defizit habe die Notierungen kaum belastet. Ein Händler sieht die Zahl eher als Ausnahme und erwartet im Folgemonat wieder ein größeres Defizit.

Quellen: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Reuters.
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Text: @jüb

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jack303:

Medienschau

 
19.12.02 08:00


19. Dezember 2002 Unternehmensnachrichten

Oracle erzielt Umsatz und Gewinn über Erwartungen

Der weltweit zweitgrößte Softwarehersteller Oracle hat in seinem zweiten Geschäftsquartal bei Umsatz und Gewinn die eigenen und die Erwartungen der Analysten übertroffen. Für das dritte Quartal prognostizierte der SAP-Konkurrent zudem einen Gewinn im Rahmen der derzeitigen Markterwartungen. Oracle-Aktien reagierten nachbörslich mit einem kräftigen Kurssprung. Der Netto-Gewinn sei im abgelaufenen Quartal (per Ende November) auf 535 Millionen Dollar von 549 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum gesunken, teilte Oracle im kalifornischen Redwood Shores am Mittwoch nach US-Börsenschluss mit. Der Gewinn je Aktie blieb mit zehn Cent unverändert. Der Umsatz sank auf 2,31 Milliarden Dollar von 2,38 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Schnitt mit einem Gewinn je Aktie von acht Cent gerechnet bei einem Umsatz von 2,22 Milliarden Dollar. Oracle-Aktien zogen nachbörslich auf mehr als elf Dollar an, nachdem sie den offiziellen Handel an der US-Technologiebörse Nasdaq mit Abschlägen von 3,54 Prozent bei 10,63 Dollar beendet hatten.

Für das laufende dritte Geschäftsquartal erwartet Oracle nach Worten seines Finanzchefs Jeff Henley einen Gewinn je Aktie von neun bis zehn Cent. Von Thomson First Call befragte Analysten rechnen derzeit im Schnitt mit neun Cent Gewinn je Aktie bei einem Umsatz von 2,32 Milliarden Dollar. Der Umsatz werde im dritten Quartal voraussichtlich kaum verändert sein oder um bis zu vier Prozent zum Vorjahr zulegen, sagte Henley. „Wir sind derzeit optimistischer als wir es seit dem Einbruch in der Branche vor zwei Jahren jemals gewesen sind", sagte er. „Ich denke, wir haben die Talsohle erreicht (Reuters)

Palm im zweiten Quartal trotz Umsatzrückgang mit Gewinn

Der weltgrößte Taschen-Computer-Hersteller Palm hat in seinem zweiten Geschäftsquartal bei rückläufigem Umsatz entgegen der Analystenerwartungen einen Gewinn erwirtschaftet. Palm führte die Entwicklung vor allem auf beträchtliche Kostensenkungen und die Markteinführung von zwei neuen Computern zurück. Für das laufende dritte Quartal prognostizierte Palm indes Umsätze unter Vorjahresniveau und einen „leichten“ operativen Verlust. Palm-Aktien reagierten nachbörslich mit einem kräftigen Kurssprung.

Im abgelaufenen Quartal (per Ende November) habe sich ein Gewinn von 3,5 Millionen Dollar oder zwölf Cent je Aktie nach einem Verlust von 25,2 Millionen Dollar oder 89 Cent je Aktie im Vorjahreszeitraum ergeben, teilte Palm am Mittwoch nach US-Börsenschluss mit. Ohne Berücksichtigung von Sonderposten wie Restrukturierungskosten betrug der Gewinn 5,7 Millionen Dollar oder 19 Cent je Aktie. Analysten hatten im Schnitt einen Verlust je Aktie von 15 Cent vorausgesagt. Der Umsatz sank auf 265 Millionen Dollar von 291 Millionen Dollar. Palm-Titel zogen nachbörslich an auf 18,84 Dollar von 16,73 Dollar zum Handelsschluss in New York. (Reuters)

Gericht kippt Schadenersatz für Philip Morris

Ein US-Gericht hat die Entscheidung eines Geschworenengerichts gekippt, das Philip Morris zur Zahlung von 28 Milliarden Dollar an eine US-Raucherin verpflichtet hatte. US-Bundesrichter Warren Etinger begründete das Urteil am Mittwoch (Ortszeit) damit, dass die Entschädigungssumme zu hoch bemessen sei. Er schlug eine Reduzierung der Strafe auf 28 Millionen Dollar vor. Die unheilbar an Lungenkrebs erkrankte Betty Bullock, der die Summe im Oktober zuerkannt worden war, solle bis zum 27. Dezember erklären, ob sie mit der niedrigeren Entschädigung durch den Tabakriesen einverstanden sei. (vwd)

Boeing will Entwicklung des Sonic Cruisers stoppen

Boeing wird einem Pressebericht zufolge die Entwicklung ihres so genannten Sonic Cruiser ruhen lassen. Eine entsprechende Ankündigung werde noch in dieser Woche erwartet, berichtet das “Wall Street Journal“ (WSJ) in seiner Donnerstagausgabe. An Stelle des Sonic Cruisers, der nahe der Schallgeschwindigkeit fliegen sollte, wolle Boeing sich nun auf die Entwicklung eines Flugzeug mit 250 Sitzplätzen konzentrieren, dessen Betrieb zwanzig Prozent preiswerter sein soll als bei herkömmlichen Flugzeugen. Grund für den Entwicklungsstopp des Sonic Cruisers sei die geringe Nachfrage von Fluggesellschaften, die bisher Interesse gezeigt hatten, jetzt aber ums Überleben kämpften. (vwd)



Wirtschaftsnachrichten

IWF macht 3,1 Milliarden Dollar für Brasilien frei

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat am Mittwoch eine Kredittranche von 3,1 Milliarden Dollar für Brasilien freigemacht. Es handelt sich um die zweite Tranche des vom IWF im September an Brasilien vergebenen Rekordkredits in Höhe von insgesamt 30,7 Milliarden Dollar. Die Entscheidung des IWF-Verwaltungsrats folgte auf ein Treffen zwischen dem geschäftsführenden IWF-Direktor Horst Köhler und dem designierten brasilianischen Präsidenten, Luis Inacio Lula da Silva in diesem Monat. Der Linkspolitiker tritt sein Amt am 1. Januar an. Der IWF hat der künftigen Regierung in Brasilia Unterstützung bei der Bekämpfung der brasilianischen Wirtschafts- und Finanzkrise zugesichert und die Kreditvergabe zugleich an drastische Auflagen geknüpft.

Tarifverhandlungen für öffentlichen Dienst gescheitert

Die Tarifverhandlungen für die rund drei Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst sind in der Nacht zum Donnerstag gescheitert. Nach rund 15-stündigen Verhandlungen konnten die Tarifparteien in Kassel keinen Kompromiss erzielen. Das letzte Angebot der Arbeitgeber sei unakzeptabel gewesen, teilte der Chef der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Bsirske, am frühen Morgen mit. “Die Arbeitgeber haben die Weichen auf Konflikt gestellt, und den werden sie bekommen.“ Er werde seiner Tarifkommission empfehlen, das Scheitern der Verhandlungen zu erklären. (vwd)

Broaddus - Stimmung in den USA pessimistisch und vorsichtig

Die Stimmung in den USA ist nach Worten des Präsidenten der Federal Reserve Bank von Richmond, Alfred Broaddus, derzeit pessimistisch und vorsichtig. Die stimulierende Haushalts- und Geldpolitik sowie das starke Produktivitätswachstum sollten der Wirtschaft aber mit der Zeit Auftrieb verleihen, sagte Broaddus vor der Handelskammer in Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina am Mittwoch weiter. „Die Stimmung in diesem Land ist zu diesem Zeitpunkt in Bezug auf die Wirtschaft pessimistisch und vorsichtig", sagte er. Zudem belaste auch die schwache Weltwirtschaft die Konjunktur in den USA. Zwar stehe die Wirtschaft vor größeren Unsicherheiten als üblich, doch machten die Prognosen Sinn, die für das kommende Jahr eine schrittweise Beschleunigung des Wirtschaftswachstums voraussagten. Er persönlich glaube, dass dies die wahrscheinlichste Entwicklung in den nächsten Jahren sein werde. (Reuters)

US/Book-to-Bill-Ratio für Chipausrüster leicht gestiegen

Das vorläufige Book-to-Bill-Ratio für die Ausrüster der Halbleiterindustrie in Nordamerika ist im November auf 0,79 (Vormonat: 0,78) gestiegen. Wie der Branchenverband Semiconductor Equipment and Materials International (SEMI) in der Nacht zum Donnerstag weiter mitteilte, lag der Auftragseingang im Dreimonatsdurchschnitt bei 778,6 (775,1) Millionen Dollar. Der entsprechende Umsatz lag bei 991,3 (999,9) Millionen Dollar. Das Verhältnis von Auftragseingang zum Umsatz (Book-to-Bill-Ratio) gibt an, wieviel neue Aufträge im Monat je 100 Dollar Umsatz eingegangen sind. Der Präsident und CEO des Verbands, Stanley Myers, sagte, die aktuell im Vergleich zum Jahresbeginn niedrigen Stände des Book-to-Bill-Ratio reflektierten die Unsicherheit in der Industrie am Jahresende. Allderings sei die Stimmung mit Blick auf das kommende Jahr insgesamt nicht schlecht. (vwd)

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Text: @cri
 
 
   
   



 
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