Frühaufsteher, der tägl. Ausblick a.d. Börse


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jack303:

Frühaufsteher, der tägl. Ausblick a.d. Börse

 
11.12.02 07:40
Unternehmensnachrichten

DAB Bank steht vor Verkauf der Auslandstöchter

Die DAB Bank steht einem Pressebericht zufolge vor dem Verkauf ihrer Auslandstöchter in Spanien, Frankreich und Großbritannien. Wie die Tageszeitung "Die Welt" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf Bankenkreise berichtet, haben mehrere Institute vor Ablauf der Frist Ende November Angebote abgegeben. Zu den Bietern zählten dem Vernehmen nach der französische Wertpapierhändler Fimatex und die Procapital, die kürzlich erst die Frankreich-Tochter von Comdirect übernommen hat. Noch sei aber nicht entschieden, ob die drei DAB-Auslandstöchter an einen Käufer gingen oder separat veräußert würden. Auch die Schweizer DAB steht zum Verkauf, wobei es sich um einen separaten Verkaufsprozess handelt. (vwd)

Norddeutsche Affinerie verkauft Spiess-Urania-Anteil

Die Norddeutsche Affinerie und andere Aktionäre verkaufen insgesamt 80 Prozent ihrer Beteiligung an der Spiess-Urania Chemicals. Käuferin sei die Mitsui & Co Ltd, Tokio, berichtet die "Nihon Keizai Shimbun" (Mittwochausgabe). Die Norddeutsche Affinerie hält 60 Prozent an Spiess-Urania. Mit der Übernahme werde Mitsui ihren Auslandsumsatz im Agrochemiebereich auf 18 Mrd JPY verdoppeln, schreibt die Zeitung. Die Norddeutsche Affinerie wolle sich auf ihr Kerngeschäft Kupfererzeugung konzentrieren, während Mitsui mit dem Kauf ihre Geschäftstätigkeiten im Ausland im Bereich Agrarchemie vorantreiben wolle. (vwd)



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Text: @cri
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jack303:

Die Börsen wieder mit etwas Fantasie

 
11.12.02 07:57


11. Dezember 2002 Gute Vorgaben von der Wall Street haben am Dienstagabend auch den Dax nach oben gezogen. Die Börsianer setzten ihre kurzfristigen Spielchen der jüngeren Vergangenheit fort und interpretierten die eintrudelnden Konjunkturzahlen wieder einmal optimistisch. Die Grundtendenz der Märkte ist allerdings momentan eher richtungslos. So dürften sich die europäischen Märkte im vorweihnachtlichen Geschäft erst einmal auf Richtungssuche begeben.

Bund-Future kaum verändert gesehen

Die US-Notenbank gab sich zwar mit Blick auf die weitere Konjunkturentwicklung optimistisch und die Börsen reagierten darauf positiv. Der Rentenmarkt seltsamerweise aber kaum. Er verhält sich eher lethargisch. Das macht etwas stutzig, denn längerfristig haben eher die Rentenhändler mit der Beurteilung der Entwicklung recht als die Aktienhändler. Der Bund-Future dürfte in seiner Seitwärtsbewegung verharren.

Euro behauptet sich

Behauptet zeigt sich der Euro am Dienstag im frühen Handel. Um 7.20 Uhr kostet ein Euro 1,0089 Dollar. Zum Yen notiert die US-Währung mit 123,28 Yen, nach 123,77 Yen am Dienstag in New York. Der Dollar neigt gegen den Yen zu einer gewissen Schwäche, da befürchtet wird, das US-Außenhandelsdefizit habe einen neuen Rekord erreicht.

Börse Tokio schließt schwächer

Etwas leichter hat am Dienstag die Tokioter Börse den Handel beendet. Der Nikkei-225-Index verlor 0,87 Prozent oder 77 Yen auf 8.727,66. Auch der Topix gab um 0,57 Prozent oder 4,88 Punkte auf 851,60 Punkte nach. Vor allem Binnenmarkt orientierte Werte gaben nach, da vom am Freitag anstehenden Tankanbericht schlechte Nachrichten erwartet werden.

Neuigkeiten und Kursbewegungen nach US-Börsenschluss

Nachbörslich fielen die aktien von Baxter international bis zu fünf Prozent nachdem das Unternehmen angekündigt hatte, 13  Millionen Aktien auf den Markt zu bringen. Dagegen stiegen die Papiere der Internet-Beratungsfirma um 15 Prozent auf 3,90 Dollar, nachdem das Unternehmen seine Ertragsprognosen für das vierte Quartal angehoben hatte. Die Aktien von Xilinx gaben leicht auf 21,19 Dollar nach, obwohl das Unternehmen seine Umsatzprognose für das laufende Quartal um drei Prozent angehoben hat.

Wall Street schließt fester

Überraschend positiv ausgefallene US-Konjunkturdaten und Unternehmensprognosen bescherten der Wall Street am Dienstag ein deutliches Kursplus. Der Markt habe kaum auf die Entscheidung der US-Notenbank (Fed) reagiert, die US-Zinsen unverändert zu lassen, sagten Händler. Der Dow-Jones-Index stieg um 1,19 Prozent auf rund 8.574 Punkte, der technologielastige Nasdaq-Index legte um 1,71 Prozent auf rund 1.390 Punkte zu. Der breiter gefasste S&P-500-Index kletterte um 1,39 Prozent auf 904 Zähler.

Die Entscheidung der US-Notenbank (Fed) sei erwartet worden, sagten Börsianer. Der als Schlüsselzins geltende Zielsatz für Tagesgeld bleibt nach einstimmiger Entscheidung der Währungshüter bei 1,25 Prozent und damit auf dem niedrigsten Niveau seit mehr als 40 Jahren. Die Fed hatte außerdem wie an den Märkten erwartet die Inflations- und Konjunkturrisiken weiterhin als ausgeglichen bezeichnet. „Es gibt keine Überraschungen, und das ist gut für die Märkte", sagte Arthur Hogan, Chefmarkt-Analyst bei Jefferies & Co.

Händler sagten, die Kurse hätten unter anderem von den besser als erwartet ausgefallenen Zahlen zum Lagerbestand im US-Großhandel profitiert. Die Daten hätten die Anleger in der Hoffnung bestärkt, dass die US-Wirtschaft auf dem Weg der Erholung sei und nicht erneut in eine Rezession abgleiten werde. Das US-Handelsministerium hatte zuvor mitgeteilt, die Lagerbestände des Großhandels seien im Oktober um 0,3 Prozent gefallen, nachdem sie im Vormonat noch um 0,4 Prozent zugenommen hatten. Analysten hatten dagegen im Berichtsmonat mit einem Anstieg um 0,1 Prozent gerechnet. Es war der erste Rückgang der Lagerbestände seit einem halben Jahr.

Erste Anzeichen einer wieder anziehenden Nachfrage in den USA wurden nach Händlerangaben auch gestützt von positiven Unternehmensprognosen. Der US-Hersteller von Diskettenlaufwerken für Computer, Maxtor Corp hatte am Vortag seine Prognosen für das vierte Quartal angehoben und dies mit dem starken Umsatz von neuen Produkten begründet. Die Titel des Unternehmens kletterten um rund 24 Prozent auf 5,73 Dollar.

US-Anleihen schließen uneinheitlich

Uneinheitlich präsentierten sich die Notierungen der US-Anleihen am Dienstag. Die Entscheidung der US-Notenbank, die Leitzinsen unverändert zu lassen und auch die neutrale Grundausrichtung bezizubehalten, sorgte Händlern zufolge im späten Geschäft für einen Dreh der Langläufer ins Plus. Die zehnjährigen Papiere mit einem Kupon von 4,00 Prozent verloren 2/32 auf 99-19/32 und rentierten mit 4,050 Prozent nach 4,042 Prozent am Montag. Der 30-jährige Longbond mit einer Zinsausstattung von 5,375 Prozent hingegen legte um 7/32 auf 106-28/32 zu, die Rendite fiel auf 4,918 Prozent nach 4,940 Prozent.

Händler begründeten die Kursverluste der zehnjährigen Papiere mit der guten Entwicklung der Aktienkurse - kurz vor Handelsschluss hatte der Dow-Jones-Index seine Gewinne auf mehr als 100 Punkte ausgeweitet. Wenig Auswirkungen auf die Kursfindung hätten die am Berichtstag gemeldeten US-Konjunkturdaten zu den Großhandelslagerbeständen im Oktober gehabt. Diese waren entgegen den Erwartungen gesunken. Auch in den kommenden Tagen ist Händlern zufolge mit einem ruhigen und in engen Spannen verlaufenden Rentenhandel zu rechnen.

Quellen: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Reuters.
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Text: @cri

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Pichel:

Morning News

 
11.12.02 08:18
DJII: 8.574,26 (+ 100,85)
   Nasdaq:§1.390,76 (+   23,62)


 US-Markt:§Schlumberger Goodwill-Abschreibungen und Restrukturierungskosten im Q$ werden 2,89 Bln $ erreichen.  Maxtor (Diskettenlaufwerkhersteller) hebt Umsatzprognose für das Q4 an, Aktie plus 24%

  Termine:§-Siemens Business Service PC

Technologies:
         ·§Siemens will sein Handy-Geschäft nicht an Motorola abgeben. (Die Welt)
         ·§T-Online sieht frühestens für 2004 eine Besserung am Markt, im März soll eine präzise Prognose für2003 abgegeben werden. Es ist jedoch jetzt schon absehbar, dass 2003 deutlich härter als 2002 werden wird. Vor Mitte 2004 kein Licht am Ende des Tunnels. T-Online verfügt derzeit über Barreserven von 3,6 Bln €, könnten hiermit auch die Auslandsaktivitäten verstärken. Auf EBITDA-Ebene werden bis Ende 2004 die Geschäfte in Frankreich und Spanien profitabel sein.  (FTD)
         ·§Infineon-Anteil an Promos ist ca . 340 Mln € wert. Soll verkauft werden. (FTD)
Telecoms:
         ·§Deutsche Telekom hat angeblich die Deutsche Bank beauftragt ihre Tochtergesellschaft DeTeMedien zu verkaufen. Dealwert = 1 Bln €. (FT) Außerdem spricht DTE mit einer Reihe von Investmentbanken, die Pläne über einen Schuldenabbau von derzeit rd. 64 Bln € auf rd. 50 Bln € ausarbeiten sollen. (Kreise)
Financials:

         ·§Direkt Anlage Bank (HVM) steht kurz vor Verkauf ihrer Auslandsaktivitäten in Spanien, Frankreich und GB. Buchwert rd. 160 Mln €, Verkaufspreis soll aber nur bei rd. 50 Mln € liegen. (Die Welt/Kreise) Keine Kommentare.
Cars:
         ·§Chrysler verfehlt 2003 Zielmarke von 14% Marktanteil (13,2) in den USA. (Zetsche/FT) Gewinnung von Marktanteilen gegen Gewinneinbußen ist jedoch nicht Ziel des Unternehmens.
         ·§Fiat spricht mit Volkswagen über mögliche Partnerschaft bei Luxuswagen. (Reuters/Kreise) Bereits gestern schon.
Health/Care:
         ·§Beiersdorf: Procter & Gamble und Tchibo haben Angebote für die 44%-Beteiligung der  Allianz an Beiersdorf gemacht. P&G will bis zu 150 € pro Aktie bieten = 5,5 Bln €. Tchibo will 120 € bieten. Allianz wäre bei Preisen zwischen 160 – 190 € verhandlungsbereit. (Focus7Kreise)
Utilities:
         ·§E.ON/Ruhrgas Gerichtsentscheid bereits heute möglich. (BL)
Retails:
         ·§Adidas ist bei Sportschuhen in den USA die Nr. 2 nach Nike. In 3-5 Jahren soll der Marktanteil bei 20% (11) liegen. Klare Ausrichtung auf die USA und Asien.  (Reuters)
Tourism:
         ·§Hapag Lloyd Express (TUI) und Germanwings (LHA) streben höhere Preise an, durchschnittliche Flugpreise sollen künftig zwischen 60 – 80 € (20) liegen.  Auf Dauer kann das Preisniveau von Ryanair nicht mitgehalten werden. (Reuters)



Gruß  Frühaufsteher, der tägl. Ausblick a.d. Börse 880257

Frühaufsteher, der tägl. Ausblick a.d. Börse 880257
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