Folge der US-Terroranschläge: Airbus überflügelt


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sir charles:

Folge der US-Terroranschläge: Airbus überflügelt

 
21.09.01 09:15
Guten Morgen, Liebe Leute


Boing.

Keine Entlassungen bei Europäern, Ausbau der Kapazitäten gestoppt
Amsterdam - Einen Tag nach Boeing schraubt auch der europäische Flugzeugbauer Airbus als Folge der Anschlagserie in den USA seine Absatz-und Produktionsprognosen zurück. Massenentlassungen wie beim Konkurrenten sind aber nicht geplant. Und auch der Airbus-Jumbo A380, mit einer Kapazität von bis zu 600 Passagieren künftig das größte Verkehrsflugzeug der Welt, soll wie geplant 2006 in Dienst gehen.
Stimmen die vorsichtigen Prognosen der Airbus-Mutter EADS, dann kommt man im Vergleich mit Boeing - bis Ende 2002 verlieren dort bis zu 30.000 Beschäftigte ihren Job - sehr glimpflich davon. Wie die European Aeronautic Defence and Space Co (EADS) am Donnerstag in Amsterdam mitteilte, werde wegen der unsicheren Lage nur der geplante Produktionsausbau bei Airbus gestoppt. An Stellenabbau denke derzeit niemand.
Branchenkennern zufolge habe der Terror in den USA möglicherweise weit reichende Folgen im Zivilflugzeugbau. Europa könnte sich nämlich endgültig vom Erzkonkurrenten absetzen. In dieser Schlüsselindustrie sind Boeing und Airbus derzeit fast gleich groß und beherrschen gemeinsam den Weltmarkt.
Airbus ist schon jetzt in der besseren Situation. Boeing hatte sich erst in den vergangenen beiden Jahren von den Folgen einer hausgemachten Produktionskrise erholt und die Folgen eines langen Streiks überstanden. Außerdem hat Airbus den Branchenführer auf der anderen Seite des Atlantiks heuer bei den Bestellungen weit überflügelt. Bis Ende August lagen Airbus 323 Bestellungen für rund 35 Mrd. Dollar (37,8 Mrd. EURO/520 Mrd. S) vor. Boeing verbuchte nach den zuletzt bekannten Zahlen in diesem Jahr Bestellungen über 212 Maschinen.

Airbus steuert bei EADS einen Großteil der Gewinne und Umsätze bei. Der Konzern überlegt, ob man die Pläne für den Ausbau der Produktionskapazitäten "etwas anpassen" müsse. Am Bau des Super-Airbus A380, der den Boeing-Jumbo 747 bald alt aussehen lässt, werde aber festgehalten, versicherte Airbus. Und dies auch nach der Entscheidung der Lufthansa, den Kauf von 15 Maschinen dieses Typs bis auf weiteres aufzuschieben.
Rüstungsfirmen
Entgegen ersten Meldungen konnten die großen Rüstungsfirmen an den Börsen kein Kapital aus den Terroranschlägen ziehen. Die Kurse bei Boeing brachen trotz der riesigen Rüstungssparte des Unternehmens seit 10. September massiv ein, EADS als weltweite Nummer zwei sackte ebenso ab wie die britischen BAE Systems (Rang vier unter den Rüstungsriesen) oder der Mischkonzern General Electric (USA; Rang fünf). Lediglich zwei US-Firmen, die ihr Geschäft fast ausschließlich mit Rüstung machen, konnten sich steigern: Lockheed Martin, (Rang drei) und Raytheon (Rang sechs). (Reuters, stock)
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hjw2:

Der Erfolg von Airbus hat mit den Terroranschlägen

 
21.09.01 09:27
nichts zu tun..siehe Bestellungen Paris anlässlich der Austellung. Airbus
hat das bessere Konzept.
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