Mittwoch, 08.08.2001, 20:57
Fed´s Beige Book: Keine Zeichen wirtschaftlicher Erholung bis Ende Juli
WASHINGTON (dpa-AFX) - Bis Ende Juli gab es keine Zeichen einer wirtschaftlichen Erholung in den USA. Das teilte die US-Notenbank Fed am Mittwoch in Washington in ihrem Beige Book zur Lage der Nation mit. Im Berichtszeitraum April bis Juli habe sich die wirtschaftliche Schwäche im verarbeitenden Gewerbe auch auf andere Sektoren übertragen. Die Konsumentenpreise seien allerdings unter Kontrolle geblieben, hieß es weiter.
Von Juni bis Juli sei nur ein sehr langsames Wirtschaftswachstum festgestellt worden. Im Vergleich zum vergangenen Jahr werde dieses Jahr von den Einzelhändlern ein schwächeres Weihnachtsgeschäft erwartet, so die US-Notenbank. Die Auftragseingänge seien bisher deutlich unter dem Vorjahreswert zurückgeblieben, die Einzelhändler hielten sich mit Vorsicht zurück.
Auch auf dem Arbeitsmarkt habe sich noch keine nachhaltige Verbesserung eingestellt. Die zahlreichen Entlassungen in Technologie-Unternehmen hätten die Zahl der gut ausgebildeten Erwerbslosen in die Höhe schnellen lassen. Die Schwäche auf dem Arbeitsmarkt habe in den vergangenen Monaten allerdings dazu beigetragen, den Lohndruck in Grenzen zu halten./FX/akr/sk
info@dpa-AFX.de
Fed´s Beige Book: Keine Zeichen wirtschaftlicher Erholung bis Ende Juli
WASHINGTON (dpa-AFX) - Bis Ende Juli gab es keine Zeichen einer wirtschaftlichen Erholung in den USA. Das teilte die US-Notenbank Fed am Mittwoch in Washington in ihrem Beige Book zur Lage der Nation mit. Im Berichtszeitraum April bis Juli habe sich die wirtschaftliche Schwäche im verarbeitenden Gewerbe auch auf andere Sektoren übertragen. Die Konsumentenpreise seien allerdings unter Kontrolle geblieben, hieß es weiter.
Von Juni bis Juli sei nur ein sehr langsames Wirtschaftswachstum festgestellt worden. Im Vergleich zum vergangenen Jahr werde dieses Jahr von den Einzelhändlern ein schwächeres Weihnachtsgeschäft erwartet, so die US-Notenbank. Die Auftragseingänge seien bisher deutlich unter dem Vorjahreswert zurückgeblieben, die Einzelhändler hielten sich mit Vorsicht zurück.
Auch auf dem Arbeitsmarkt habe sich noch keine nachhaltige Verbesserung eingestellt. Die zahlreichen Entlassungen in Technologie-Unternehmen hätten die Zahl der gut ausgebildeten Erwerbslosen in die Höhe schnellen lassen. Die Schwäche auf dem Arbeitsmarkt habe in den vergangenen Monaten allerdings dazu beigetragen, den Lohndruck in Grenzen zu halten./FX/akr/sk
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