Die europäischen Börsen haben am Freitag Mittag unter der
Führung von Technologiewerten etwas fester notiert. Der DJ
Stoxx50-Index gewann 0,34 Prozent auf 3587,68 Zähler.
Neben den positiven US-Vorgaben hätten auch SAP , die
grösste europäische Softwaregruppe, für gute Stimmung gesorgt,
hiess es von Händlerseite. Die Gruppe hatte mitgeteilt, dass sie
nach dem drastischen Einbruch zum Ende des dritten Quartals eine
unerwartet starke Erholung in ihrem US-Geschäft sehe. Im Vorfeld
der Neugewichtung des Morgan Stanley Capital International-Index
nach Börsenschluss seien die Umsätze insgesamt hoch, hiess es
weiter. Bei den Telekomwerten zeigten France Telecom
und Deutsche Telekom Gewinne.
Bei den Versorgungsaktien fielen Vivendi Environnement auf, die
ihre Prognosen für den Betriebsgewinn 2001 deutlich zurücknahmen
und fast fünf Prozent absackten. Verluste sah auch der Ölsektor,
der infolge schwächerer Ölpreise unter Druck kam. Für den
weiteren Handelsverlauf dürfte die Veröffentlichung von
US-BIP-Daten zum dritten Quartal richtungsweisend sein.
LONDON - Die Londoner Börse notierte zur Handelsmitte
schwächer. Der FTSE-100-Index gab 0,25 Prozent auf
5195,3 Zähler nach. Händler erklärten, die durch den möglichen
Zusammenbruch des US-Energiegiganten Enron geschwächten
Finanz- und Ölwerte seien die grösste Belastung im Handel
gewesen. Bei den Finanzwerten sackten Abby National um
4,7 Prozent ab, nachdem die Bank überraschend über ein
Engagement bei Enron in Höhe von 115 Millionen Pfund
unterrichtet hatte. Schwach waren auch Barclays oder
Royal Bank of Scottland . Unter den Telekomwerten
verloren Cable&Wireless über vier Prozent. Die Firma
hatte zuvor gemeldet, dass sie die angeschlagene Internetfirma
Exodus für rund 850 Millionen US-Dollar kaufen wolle.
Gute Vorgaben habe der Tech- und Telekomsektor von der Meldung
des US-Softwareherstellers Novell erhalten, wonach die
Firma im ersten Quartal die Gewinnschwelle erreichen dürfte.
Sage und Misys gewannen beide über zwei Prozent,
ARM Holdings stiegen um 1,3 Prozent. Auch Telekomwerte
wie mmo2 oder BT Group konnten kräftig zulegen.
Vodafone schwächten sich hingegen um 0,5 Prozent ab. Bei
den Ölwerten verloren BP 1,7 Prozent, Shell
gaben fast zwei Prozent nach. Der Handel konsolidiere nach den
vergangenen Anstiegen etwas, hiess es von Händlerseite.
Ausserdem verhielten sich die meisten Anleger vor Jahresschluss
traditionellerweise zurückhaltend.
PARIS - Die Börse Paris stand zum Mittag unter der Führung
von Alcatel mit fast einem Prozent im Plus. Der
CAC-40-Index legte rund ein Prozent auf 4493,61 Punkte
zu. Alcatel profitierte dabei von positiven Nasdaq-Vorgaben
sowie guten Prognosen für 2002. Die Titel standen zur
Handelsmitte mit 2,7 Prozent im Plus. Der IT-Berater Cap Gemini
stieg um 3,2 Prozent, Dassault Systems gaben
nach frühen Gewinnen hingegen um 0,4 Prozent nach. Unter den
Verlierern waren Thomson Multimedia , die sich wegen
Arbitragehandels zwischen Aktien und Anleihen um 2,8 Prozent
abschwächten. Vivendi Environment litten unter
Medienberichten, wonach die Prognosen für den Betriebsgewinn
zwischen sieben und zehn Prozent gesunken waren. TotalFinaElf
erholten sich im Verlauf und lagen am frühen
Nachmittag bei
Führung von Technologiewerten etwas fester notiert. Der DJ
Stoxx50-Index gewann 0,34 Prozent auf 3587,68 Zähler.
Neben den positiven US-Vorgaben hätten auch SAP , die
grösste europäische Softwaregruppe, für gute Stimmung gesorgt,
hiess es von Händlerseite. Die Gruppe hatte mitgeteilt, dass sie
nach dem drastischen Einbruch zum Ende des dritten Quartals eine
unerwartet starke Erholung in ihrem US-Geschäft sehe. Im Vorfeld
der Neugewichtung des Morgan Stanley Capital International-Index
nach Börsenschluss seien die Umsätze insgesamt hoch, hiess es
weiter. Bei den Telekomwerten zeigten France Telecom
und Deutsche Telekom Gewinne.
Bei den Versorgungsaktien fielen Vivendi Environnement auf, die
ihre Prognosen für den Betriebsgewinn 2001 deutlich zurücknahmen
und fast fünf Prozent absackten. Verluste sah auch der Ölsektor,
der infolge schwächerer Ölpreise unter Druck kam. Für den
weiteren Handelsverlauf dürfte die Veröffentlichung von
US-BIP-Daten zum dritten Quartal richtungsweisend sein.
LONDON - Die Londoner Börse notierte zur Handelsmitte
schwächer. Der FTSE-100-Index gab 0,25 Prozent auf
5195,3 Zähler nach. Händler erklärten, die durch den möglichen
Zusammenbruch des US-Energiegiganten Enron geschwächten
Finanz- und Ölwerte seien die grösste Belastung im Handel
gewesen. Bei den Finanzwerten sackten Abby National um
4,7 Prozent ab, nachdem die Bank überraschend über ein
Engagement bei Enron in Höhe von 115 Millionen Pfund
unterrichtet hatte. Schwach waren auch Barclays oder
Royal Bank of Scottland . Unter den Telekomwerten
verloren Cable&Wireless über vier Prozent. Die Firma
hatte zuvor gemeldet, dass sie die angeschlagene Internetfirma
Exodus für rund 850 Millionen US-Dollar kaufen wolle.
Gute Vorgaben habe der Tech- und Telekomsektor von der Meldung
des US-Softwareherstellers Novell erhalten, wonach die
Firma im ersten Quartal die Gewinnschwelle erreichen dürfte.
Sage und Misys gewannen beide über zwei Prozent,
ARM Holdings stiegen um 1,3 Prozent. Auch Telekomwerte
wie mmo2 oder BT Group konnten kräftig zulegen.
Vodafone schwächten sich hingegen um 0,5 Prozent ab. Bei
den Ölwerten verloren BP 1,7 Prozent, Shell
gaben fast zwei Prozent nach. Der Handel konsolidiere nach den
vergangenen Anstiegen etwas, hiess es von Händlerseite.
Ausserdem verhielten sich die meisten Anleger vor Jahresschluss
traditionellerweise zurückhaltend.
PARIS - Die Börse Paris stand zum Mittag unter der Führung
von Alcatel mit fast einem Prozent im Plus. Der
CAC-40-Index legte rund ein Prozent auf 4493,61 Punkte
zu. Alcatel profitierte dabei von positiven Nasdaq-Vorgaben
sowie guten Prognosen für 2002. Die Titel standen zur
Handelsmitte mit 2,7 Prozent im Plus. Der IT-Berater Cap Gemini
stieg um 3,2 Prozent, Dassault Systems gaben
nach frühen Gewinnen hingegen um 0,4 Prozent nach. Unter den
Verlierern waren Thomson Multimedia , die sich wegen
Arbitragehandels zwischen Aktien und Anleihen um 2,8 Prozent
abschwächten. Vivendi Environment litten unter
Medienberichten, wonach die Prognosen für den Betriebsgewinn
zwischen sieben und zehn Prozent gesunken waren. TotalFinaElf
erholten sich im Verlauf und lagen am frühen
Nachmittag bei