Es ist soweit, War is imminent, Bye bye Saddam


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mod:

Die Sieger haben immer in der

 
03.10.02 08:27
Geschichte der Menschheit "Recht" gehabt.
Die anderen ducken sich nur.
Angesichts der internen riesigen Probleme
sind Superstaaten wie China auch an Ruhe
und einem niedrigen Ölpreis interessiert.
Was wurde hier alles vor dem Afghanistan-Einsatz
orakelt. Und ???
Das soll nicht heissen, dass ich Krieg als
Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln ansehe.
Aber vor der Moral kommt das Fressen,
meinte Bertold Brecht.
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ecki:

Afghanistan? Orakelt? Du meinst den Pipelinebau?

 
03.10.02 08:42
Der ist doch durch und die Pfründe gesichert.

Interessant ist doch auch, dass dem CIA schon Jahre vorher die WTC-Szenarien gemeldet wurden, sie hatten (wenn auch unvollständige) Listen mit den Klarnamen der Attentäter, die durften trotzdem unter diesen Namen einreisen, ausbilden und auch einsteigen in die Flieger. Unfähig und/oder zugelasen? Viele Beteiligte auf unterschiedlichen Ebenen.

Es gibt mächtige Kreise in den USA, die gewaltig davon profitieren, was passiert ist. Diejenigen, die Bush im Wahlkampf gestützt haben.

Habt ihr gelesen von den Wallstreet-Analysten, die eine Rallye im Dow von mehreren tausend Punkten erwarten und deshalb hoffen, dass möglichst schnell gebombt wird? Perverse gibts.

Beweise für eine Verbing Saddams zum Terrornetzwerk sind wohl dürftig, sonst würde da ja wenigstens was versucht. Wieviel der Attentäter waren Saudis? Um Krieg gegen Terror gehts nicht. Um die Autorität der UNO? AUch nicht, sonst müsste er ja Jerusalem und Haiffa bombardieren und besetzen.....

Der Krieg setzt die Politik auf einer anderen Ebene fort. Mal sehen wieviele 100tsd Menschenleben diesesmal das billige Öl sichern und als Konjunkturprogramm dienen werden. Pro 100tsd Tote ein 0,2 Prozent Wirtschaftswachstum? Eine akzeptable Rechnung auch für die arivaner?
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Pieter:

Unrecht bleibt Unrecht, egal wieviel man Versucht

 
03.10.02 08:44
sein Handeln zu begründen. Und es ist Unrecht, wenn die Amerikaner heute mit Waffengewalt angeblich im Namen der zivilisierten Welt den Diktator beseitigen. Den Diktator, den sie selber mit AB und C-Waffen hochgerüstet haben vor dem Krieg mit Iran. Da war es halt kein Feind der USA sondern ein Freund, der seine Leute abschlachten lassen sollte um die religiösen Fanatikern im Iran nieder zu machen die vorher das Iranische Öl dem Zugriff der US-Ölmultis entzogen hatten.

Nun ist Saddam der Feind und die USA scheuen sich nicht davor, Millionen Iraker niederzumetzeln, die der Diktator vor sich hinstellen wird.

Das nenne ich Unrecht, erst ihn hochrüsten und nun quasi das Volk dafür bestrafen.

Pieter
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mod:

Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.

 
03.10.02 08:49
Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.
(Dreigroschenoper)Bertolt Brecht
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hjw2:

pieter, es war noch nie anders

 
03.10.02 08:50

geld verdienen oder moralisch ethische diskussionen führen ?

naja, man kann auch beides..

hjw
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MaxCohen:

Franz. Premier meine Bushs Politik sei zu simpel

 
09.10.02 00:26

Raffarin findet Bushs Politik "simpel"


Mit scharfen Worten kommentierte der französische Premierminister Jean-Pierre Raffarin die Irak-Politik von US- Präsident George W. Bush. Die Vision vom Krieg des Guten gegen das Böse sei "zu simpel". Die russische Regierung deutete unterdessen einen Kurswechsel in ihrer Irak-Politik an.

Paris - Bei der Irak-Debatte der Pariser Nationalversammlung griff Raffarin Bush und dessen Vorstellung von der "Achse des Bösen" ungewöhnlich scharf an. Der Premier zitierte den französischen Schriftsteller René Char: "Das Böse kommt immer von weiter her, als man denkt, und stirbt nicht unbedingt auf jener Barrikade, die man ihm zugedacht hat."

Raffarin wies zudem auf historisch begründete Unterschiede zwischen den USA und Europa hin: "Die jungen Länder haben die Tendenz, die Geschichte der alten Länder falsch einzuschätzen." So deutlich war zuletzt der sozialistische Außenminister Hubert Védrine der früheren Regierung Lionel Jospin von Washington abgerückt. Zu einem möglichen Krieg gegen den Irak meinte der Regierungschef, ein Waffengang dürfe niemals eine Zweckmäßigkeit oder aus den Umständen abgeleitete Wahl der Mittel sein, sondern nur der Schlusspunkt eines Prozesses.

Raffarin nannte den Irak eine potenzielle Gefahr für seine Nachbarn, stufte Gewalt gegen Bagdad aber als letztes Mittel ein. "Neben der Gefahr der Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen geht es hier um den Uno-Sicherheitsrat, den der Irak zu lange auf die Probe gestellt hat", erklärte Raffarin. Die Vereinten Nationen müssten, sofern der Irak bei den geforderten Waffenkontrollen nicht vollständig einlenke, das weitere Vorgehen festlegen, "ohne dabei eine Option auszuschließen". Raffarin bekräftigte damit die Pariser Haltung, die Uno entscheiden zu lassen.

Die französische Regierung kündigte an, eine Debatte über die Irak-Krise im Uno-Sicherheitsrat nicht mit einem Veto zu blockieren. Es sei "nicht sinnvoll", vom Vetorecht Gebrauch zu machen, "wenn man in der Diskussion mit den Partnern zu einer gemeinsamen Position kommen kann", sagte der französische Außenminister Dominique de Villepin am Dienstag in Paris.

Kurswechsel in Moskau

Die russische Regierung deutete unterdessen eine leichte Änderung ihrer bisherigen Irak-Politik an. Außenminister Igor Iwanow sagte in Moskau, oberstes Ziel sei eine schnelle Rückkehr der Waffeninspektoren nach Bagdad. "Wenn beim Uno-Sicherheitsrat Vorschläge eingehen, die auf eine effektivere Arbeit der internationalen Inspektoren im Irak zielen, werden wir sie unterstützen", sagte Iwanow nach Angaben der Agentur Interfax. Noch in der vergangenen Woche hatte Russland einen neuen Beschluss zum Irak generell abgelehnt.

Der russische Vize-Außenminister Juri Fedotow sagte Russland sei zwar zu einer neuen Irak-Resolution bereit, lehne den Vorschlag der USA aber ab. Der Entwurf aus Washington enthalte "von vornherein nicht erfüllbare Forderungen". Russland könne als ständiges Mitglied im Weltsicherheitsrat keiner Resolution zustimmen, die die automatische Anwendung von Gewalt im Irak billige.



Grüße Max
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Eskimato:

Amerikanische Medien fast gleichgeschaltet.

 
09.10.02 00:56
Es gibt fast keine kritischen Stimmen in den USA zu Bushs Irak-Politik.
Beinahe keine grosse Tageszeitung bringt kritische Artikel.
Die Stimmung an den Unis erinnert schon beinahe ein bisschen an die Mc Carthy
Zeit. Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Bitte denunzieren Sie mögliche Terroristen.  Schwarz-Weiss Denken allenthalben.
Die Grossdemonstration in London gegen den möglichen Irak-Krieg mit ca. 150.000
Teilnehmern war den amerikanischen Zeitungen zwei Zeilen wert, die Demo in London gegen das Verbot der Fuchsjagd eine ganze Seite.
Und als Aktionär kann ich nur zynisch anmerken, daß Bush Junior aus einer Öl-
Dynastie kommt, die sicherlich an steigenden Barrel-Preisen kräftig mitverdient.
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