Den zweiten Teil deines Postings unterschreibe ich blind, aber was Du da am Anfang geschrieben hast, halte ich für nicht real. Begründung: Oftmals stellt man bei Menschen fest, daß Ihre Talente sehr starr in eine Richtung geprägt sind. In der Schule zeigt sich dies z. B. in den Fächern Englisch und Mathe. Es gibt kaum einen Menschen, der in beiden Fächern top ist oder war. Meistens liegen die Fähigkeiten einer Person entweder im logischen und mathematischen Denken, bei anderen wieder ist es die sprachliche Kompetenz, die stärker ausgeprägt ist. Ich z. B. hatte in Englisch immer sehr gute Noten, während ich in Mathe eine absolute Niete bin. Trotzdem habe ich BWL Studiert und bin quer-Einsteiger als EDV-Admin geworden.
Es gibt natürlich auch Personen, die beides toll beherrschen, aber das ist die Ausnahme.
Aber wie gesagt, den unteren Absatz unterschreibe ich so: Du hast vollkommen recht, daß es gut und schlecht geben muß, ansonsten blendet man den Arbeitgeber und letzendlich den Menschen selbst. Die Wirtschaftsblendung der Fähigkleiten sieht man immer häufiger, und wo uns das hinführen wird kann jeder leicht erkennen.
Da werden Kinder nicht mehr negativ bewertet in Ihren ersten Zeugnissen. Auch wenn sie grotten schlecht sind, steht da noch "Dennis bemüht sich stets dem Unterricht zu folgen". Die Eltern verstehen dann natürlich nicht, dasß Ihr Kind nach der 4. Klasse nicht für das Gymnasium vorgeschlagen wird, gehen auf die Barrikaden, Schulen das Kind doch im Gymnasium ein und stellen fest, daß der Knabe nach der Orientierungsstufe auf R oder H wechseln muß.
Avantgarde