Enormes Marktpotential
Der Weltmarkt für die Verabreichung von Arzneimitteln (Drug Delivery) wird auf DM 75 Mrd. geschätzt. Das Potential für die Rösch AG sind derzeit alle subkutanen Injektionen, wobei die Planung der Gesellschaft sich augenblicklich auf den Kernmarkt Deutschland in den bedeutenden Bereichen Insulin (Diabetes) und Heparin (Thromboseprophylaxe) beschränkt.
Allein in Deutschland existieren nach Schätzungen rund 4 Millionen Diabetiker, wovon etwa eine Million insulinabhängig sind. Daraus ergibt sich bei ca. 3 Injektionen pro Tag ein Volumen von einer Milliarde subkutaner Insulininjektionen jährlich. Zielregion der Rösch AG ist mittelfristig der gesamte westeuropäische Raum mit rund 20-25 Millionen Diabetikern. In den nächsten zehn Jahren rechnen Experten mit einer Verdopplung dieser Zahlen aufgrund gestiegener Lebenserwartung und anderen Gründen.
Im Bereich Heparin werden in Deutschland jährlich etwa 170 Mio. Dosen Heparin zur Thromboseprophylaxe subkutan verabreicht. Hinzu kommen rund 90.000 Herzklappenpatienten. Für den Zielmarkt Westeuropa gehen Experten von rund 800 Mio. Heparinspritzen p.a. aus.
Weiteres Potential besteht für die Rösch AG im Segment Lokalanästhetika mit jeweils 80 Mio. Injektionen im Krankenhaus- und Zahnheilkundebereich, im Bereich Impfungen mit rund 30 Mio. subkutanen Verabreichungen p.a. sowie in der Krebsnachsorge mit Zytokinen mit rund 10.000 Patienten p.a.
Vorteile gegenüber dem Wettbewerb
Es existieren eine Reihe von ähnlichen Systemen, welche sich jedoch bisher nicht breit am Markt durchsetzen konnten. Diese arbeiten in der Regel mit Gasdruck-Patronen und sind zudem unhandlich und deutlich teurer als das INJEX™-System. Andere Systeme, beispielsweise zur Verabreichung pulverisierter Medikamente besitzen noch keine Marktzulassung. Gleiches gilt für indirekte Konkurrenzprodukte wie inhalatives Insulin, dessen Zulassung für 2002/2003 erwartet wird.
Die Vorteile des INJEX™-Systems werden im Vergleich sehr deutlich:
CE-Zulassung seit September 1999, dadurch First Mover-Vorteil
Umfassendes klinisches Programm
Kugelschreibergröße (75g)
Einfache und verlässliche Handhabung für den täglichen Gebrauch
Kein Wechsel von Gaspatronen, da langlebiger Federmachanismus
Überwiegend wartungsfrei, da keine Sterilisation notwendig
Starke Partnerschaften
Die Kernkompetenzen der Rösch AG liegen im Vertrieb sowie in der anwenderorientierten Entwicklung. Langjährige Kontakte zu zahlreichen starken Vertriebspartnern spiegeln sich im hohen Auftragsvolumen (DM 65 Mio.) für das INJEX™-System wider. Im Bereich Produktion konnte Rösch erstklassig positionierte Partner für die Komponenten Injektor (Olpe Jena) sowie Ampullen (Nypro) gewinnen. Darüber hinaus befindet sich Rösch in Kooperationsgesprächen mit großen Pharmunternehmen, die ihre Medikamente als erste in der nadelfreien Spritze anbieten wollen und dadurch auch den Patentschutz und damit den Lebenszyklus des Medikaments durch die neue Verabreichungsform verlängern können.
2. Private Label/Reselling
Im Bereich Private Label/Reselling (Umsatzgrößenordnung DM 10 Mio.) sind die Hauptumsatzträger das Kamerasystem VIOLA™ (Private Label) sowie der EchoCheck. Mit der Intraoralkamera VIOLA™ hält Rösch als einer der beiden führenden Anbieter in Deutschland einen Marktanteil von 35%. Das Marktpotential für VIOLA™ ist bei 60.000 niedergelassenen Zahnärzten in Deutschland erheblich, hinzu kommen neue Anwendungen im Bereich Pädiatrie, Hörakustik, Dermatologie und Veterinärmedizin. Für den Echochek, ein Gerät zur Messung otoakustischer Emissionen im Innenohr, hält Rösch die Exklusivrechte. Wachsende Nachfrage wird hier in erster Linie durch die geplante Pflichtuntersuchung bei Neugeborenen erwartet.
Weitere Produkte sind digitale Röntgensysteme sowie das System "The Wand" für dentale Lokalanästhesie, für das Rösch die exklusiven Vertriebsrechte für Deutschland besitzt. Darüber hinaus wird an der Umsetzung eines Internet-Dentalshops gearbeitet. Durch den Direktvertrieb über das Internet sind relativ hohe Margen zu erzielen, da im Dentalhandel der Fachhandel die Preise hoch hält.
Strategie von Rösch in diesem Bereich ist ein Umsatzwachstum von 40% p.a. durch den Ausbau des Direktvertriebes (höhere Margen) in Deutschland sowie der Vorstoß in neue Märkte, auch mit Hilfe des MPIC (s.u.). Zudem sollen neue Vertriebswege, die durch Eigenentwicklungen geöffnet werden, für Private Label-Produkte genutzt werden.
Schließlich ist Rösch entsprechend MPG-Richtlinien zugelassen für die Durchführung messtechnischer Kontrollen und verfügt über die Zertifizierung nach ISO 9002. Da der Service ein äußerst margenstarker Bereich ist, ist auch hier Ziel der Rösch AG der Ausbau des Wartungsprogrammes.
3. Medizinisches Patent- und Innovationscenter (MPIC)
Das MPIC bietet innovativen Ideen aus medizinischen Fachkreisen eine Plattform. Durch Entwicklungs- Vermarktungs- und Distributionskompetenz kann vielversprechenden Innovationen im Markt zum Durchbruch verholfen werden. Die Dienstleistungen des MPIC umfassen bis zu fünf Stufen:
Vorstellung / Prüfung
-Beurteilung
-Erstellung Marktstudie
Bereitstellung von Kapital
Entwicklung des Produktes
- Prototypenbau
- Markterprobung
- Entwicklung zur Marktreife
- Aufbau optimaler Produktion
CE-Zulassung
Erschließung von Vertriebswegen
Der Weltmarkt für die Verabreichung von Arzneimitteln (Drug Delivery) wird auf DM 75 Mrd. geschätzt. Das Potential für die Rösch AG sind derzeit alle subkutanen Injektionen, wobei die Planung der Gesellschaft sich augenblicklich auf den Kernmarkt Deutschland in den bedeutenden Bereichen Insulin (Diabetes) und Heparin (Thromboseprophylaxe) beschränkt.
Allein in Deutschland existieren nach Schätzungen rund 4 Millionen Diabetiker, wovon etwa eine Million insulinabhängig sind. Daraus ergibt sich bei ca. 3 Injektionen pro Tag ein Volumen von einer Milliarde subkutaner Insulininjektionen jährlich. Zielregion der Rösch AG ist mittelfristig der gesamte westeuropäische Raum mit rund 20-25 Millionen Diabetikern. In den nächsten zehn Jahren rechnen Experten mit einer Verdopplung dieser Zahlen aufgrund gestiegener Lebenserwartung und anderen Gründen.
Im Bereich Heparin werden in Deutschland jährlich etwa 170 Mio. Dosen Heparin zur Thromboseprophylaxe subkutan verabreicht. Hinzu kommen rund 90.000 Herzklappenpatienten. Für den Zielmarkt Westeuropa gehen Experten von rund 800 Mio. Heparinspritzen p.a. aus.
Weiteres Potential besteht für die Rösch AG im Segment Lokalanästhetika mit jeweils 80 Mio. Injektionen im Krankenhaus- und Zahnheilkundebereich, im Bereich Impfungen mit rund 30 Mio. subkutanen Verabreichungen p.a. sowie in der Krebsnachsorge mit Zytokinen mit rund 10.000 Patienten p.a.
Vorteile gegenüber dem Wettbewerb
Es existieren eine Reihe von ähnlichen Systemen, welche sich jedoch bisher nicht breit am Markt durchsetzen konnten. Diese arbeiten in der Regel mit Gasdruck-Patronen und sind zudem unhandlich und deutlich teurer als das INJEX™-System. Andere Systeme, beispielsweise zur Verabreichung pulverisierter Medikamente besitzen noch keine Marktzulassung. Gleiches gilt für indirekte Konkurrenzprodukte wie inhalatives Insulin, dessen Zulassung für 2002/2003 erwartet wird.
Die Vorteile des INJEX™-Systems werden im Vergleich sehr deutlich:
CE-Zulassung seit September 1999, dadurch First Mover-Vorteil
Umfassendes klinisches Programm
Kugelschreibergröße (75g)
Einfache und verlässliche Handhabung für den täglichen Gebrauch
Kein Wechsel von Gaspatronen, da langlebiger Federmachanismus
Überwiegend wartungsfrei, da keine Sterilisation notwendig
Starke Partnerschaften
Die Kernkompetenzen der Rösch AG liegen im Vertrieb sowie in der anwenderorientierten Entwicklung. Langjährige Kontakte zu zahlreichen starken Vertriebspartnern spiegeln sich im hohen Auftragsvolumen (DM 65 Mio.) für das INJEX™-System wider. Im Bereich Produktion konnte Rösch erstklassig positionierte Partner für die Komponenten Injektor (Olpe Jena) sowie Ampullen (Nypro) gewinnen. Darüber hinaus befindet sich Rösch in Kooperationsgesprächen mit großen Pharmunternehmen, die ihre Medikamente als erste in der nadelfreien Spritze anbieten wollen und dadurch auch den Patentschutz und damit den Lebenszyklus des Medikaments durch die neue Verabreichungsform verlängern können.
2. Private Label/Reselling
Im Bereich Private Label/Reselling (Umsatzgrößenordnung DM 10 Mio.) sind die Hauptumsatzträger das Kamerasystem VIOLA™ (Private Label) sowie der EchoCheck. Mit der Intraoralkamera VIOLA™ hält Rösch als einer der beiden führenden Anbieter in Deutschland einen Marktanteil von 35%. Das Marktpotential für VIOLA™ ist bei 60.000 niedergelassenen Zahnärzten in Deutschland erheblich, hinzu kommen neue Anwendungen im Bereich Pädiatrie, Hörakustik, Dermatologie und Veterinärmedizin. Für den Echochek, ein Gerät zur Messung otoakustischer Emissionen im Innenohr, hält Rösch die Exklusivrechte. Wachsende Nachfrage wird hier in erster Linie durch die geplante Pflichtuntersuchung bei Neugeborenen erwartet.
Weitere Produkte sind digitale Röntgensysteme sowie das System "The Wand" für dentale Lokalanästhesie, für das Rösch die exklusiven Vertriebsrechte für Deutschland besitzt. Darüber hinaus wird an der Umsetzung eines Internet-Dentalshops gearbeitet. Durch den Direktvertrieb über das Internet sind relativ hohe Margen zu erzielen, da im Dentalhandel der Fachhandel die Preise hoch hält.
Strategie von Rösch in diesem Bereich ist ein Umsatzwachstum von 40% p.a. durch den Ausbau des Direktvertriebes (höhere Margen) in Deutschland sowie der Vorstoß in neue Märkte, auch mit Hilfe des MPIC (s.u.). Zudem sollen neue Vertriebswege, die durch Eigenentwicklungen geöffnet werden, für Private Label-Produkte genutzt werden.
Schließlich ist Rösch entsprechend MPG-Richtlinien zugelassen für die Durchführung messtechnischer Kontrollen und verfügt über die Zertifizierung nach ISO 9002. Da der Service ein äußerst margenstarker Bereich ist, ist auch hier Ziel der Rösch AG der Ausbau des Wartungsprogrammes.
3. Medizinisches Patent- und Innovationscenter (MPIC)
Das MPIC bietet innovativen Ideen aus medizinischen Fachkreisen eine Plattform. Durch Entwicklungs- Vermarktungs- und Distributionskompetenz kann vielversprechenden Innovationen im Markt zum Durchbruch verholfen werden. Die Dienstleistungen des MPIC umfassen bis zu fünf Stufen:
Vorstellung / Prüfung
-Beurteilung
-Erstellung Marktstudie
Bereitstellung von Kapital
Entwicklung des Produktes
- Prototypenbau
- Markterprobung
- Entwicklung zur Marktreife
- Aufbau optimaler Produktion
CE-Zulassung
Erschließung von Vertriebswegen