www.handelsblatt.com/...heck-eine-deutsche-sensation;2608770;0
Eine deutsche Sensation
Die Krise hat die Deutschland AG starkgemacht. Eine Analyse der 136 größten Firmen zeigt: Trotz Umsatz- und Gewinnrückgang im Jahr 2009 stehen die Unternehmen heute solider da als vor dem Horrorjahr. Sogar erfahrene Analysten bringt das Ergebnis zum Staunen.
DÜSSELDORF. Seit zwei Jahrzehnten analysiert Karlheinz Küting die Jahresabschlüsse der großen börsennotierten Aktiengesellschaften in Deutschland. In dieser Zeit hat der Bilanzpapst aus Saarbrücken schon alles erlebt. Fast alles.
Was er beim Blick in die Bücher der Konzerne für das vergangene Jahr entdeckt hat, kann Küting zunächst kaum glauben. Inmitten der schwersten Rezession der Nachkriegsgeschichte haben die deutschen Unternehmen nicht nur das Schlimmste abgewendet. Sie stehen am Ende des Horrorjahres sogar besser da als zu dessen Beginn. "Das ist eine kleine Sensation", sagt Küting.
Der Professor und das Beratungsunternehmen Oliver Wyman haben sich in Zusammenarbeit mit dem Handelsblatt die Bilanzen der 136 größten an der Börse notierten Industrie-, Handels- und Dienstleistungskonzerne genau angeschaut. Das Ergebnis dieses Firmenchecks: Der Stresstest des Krisenjahres 2009 wurde bestanden - und zwar mit Auszeichnung. Dabei war das Vorjahr vor allem für die Exportunternehmen ein fast beispiellos schwieriges Jahr. Die Krise hatte im Herbst 2008 plötzlich zugeschlagen, Absatz und Produktion stürzten ab. Die Geldzufuhr aus dem Finanzsektor stockte, die Kunden erstarrten. Erst im Sommer vergangenen Jahres setzte eine Trendwende ein.
Besonders überrascht hat Küting, dass trotz schwindener Umsätze und herber Gewinneinbrüche viele Unternehmen ihren operativen Cash-Flow und die Eigenkapitalquote steigern konnten. "Diese Gegenläufigkeit", so der frühere Hochschulprofessor, "stellt die Lehrbuchmeinung auf den Kopf.".................................................................................
Eine deutsche Sensation
Die Krise hat die Deutschland AG starkgemacht. Eine Analyse der 136 größten Firmen zeigt: Trotz Umsatz- und Gewinnrückgang im Jahr 2009 stehen die Unternehmen heute solider da als vor dem Horrorjahr. Sogar erfahrene Analysten bringt das Ergebnis zum Staunen.
DÜSSELDORF. Seit zwei Jahrzehnten analysiert Karlheinz Küting die Jahresabschlüsse der großen börsennotierten Aktiengesellschaften in Deutschland. In dieser Zeit hat der Bilanzpapst aus Saarbrücken schon alles erlebt. Fast alles.
Was er beim Blick in die Bücher der Konzerne für das vergangene Jahr entdeckt hat, kann Küting zunächst kaum glauben. Inmitten der schwersten Rezession der Nachkriegsgeschichte haben die deutschen Unternehmen nicht nur das Schlimmste abgewendet. Sie stehen am Ende des Horrorjahres sogar besser da als zu dessen Beginn. "Das ist eine kleine Sensation", sagt Küting.
Der Professor und das Beratungsunternehmen Oliver Wyman haben sich in Zusammenarbeit mit dem Handelsblatt die Bilanzen der 136 größten an der Börse notierten Industrie-, Handels- und Dienstleistungskonzerne genau angeschaut. Das Ergebnis dieses Firmenchecks: Der Stresstest des Krisenjahres 2009 wurde bestanden - und zwar mit Auszeichnung. Dabei war das Vorjahr vor allem für die Exportunternehmen ein fast beispiellos schwieriges Jahr. Die Krise hatte im Herbst 2008 plötzlich zugeschlagen, Absatz und Produktion stürzten ab. Die Geldzufuhr aus dem Finanzsektor stockte, die Kunden erstarrten. Erst im Sommer vergangenen Jahres setzte eine Trendwende ein.
Besonders überrascht hat Küting, dass trotz schwindener Umsätze und herber Gewinneinbrüche viele Unternehmen ihren operativen Cash-Flow und die Eigenkapitalquote steigern konnten. "Diese Gegenläufigkeit", so der frühere Hochschulprofessor, "stellt die Lehrbuchmeinung auf den Kopf.".................................................................................
lh5.ggpht.com/_gvgkHPB7Fvk/SZHVDdRmOLI/...LBO7ks8/IMG_0227.JPG