Eine deutsche Sensation !


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Jorgos:

Eine deutsche Sensation !

10
28.06.10 20:29
www.handelsblatt.com/...heck-eine-deutsche-sensation;2608770;0

Eine deutsche Sensation

Die Krise hat die Deutschland AG starkgemacht. Eine Analyse der 136 größten Firmen zeigt: Trotz Umsatz- und Gewinnrückgang im Jahr 2009 stehen die Unternehmen heute solider da als vor dem Horrorjahr. Sogar erfahrene Analysten bringt das Ergebnis zum Staunen.
DÜSSELDORF. Seit zwei Jahrzehnten analysiert Karlheinz Küting die Jahresabschlüsse der großen börsennotierten Aktiengesellschaften in Deutschland. In dieser Zeit hat der Bilanzpapst aus Saarbrücken schon alles erlebt. Fast alles.

Was er beim Blick in die Bücher der Konzerne für das vergangene Jahr entdeckt hat, kann Küting zunächst kaum glauben. Inmitten der schwersten Rezession der Nachkriegsgeschichte haben die deutschen Unternehmen nicht nur das Schlimmste abgewendet. Sie stehen am Ende des Horrorjahres sogar besser da als zu dessen Beginn. "Das ist eine kleine Sensation", sagt Küting.

Der Professor und das Beratungsunternehmen Oliver Wyman haben sich in Zusammenarbeit mit dem Handelsblatt die Bilanzen der 136 größten an der Börse notierten Industrie-, Handels- und Dienstleistungskonzerne genau angeschaut. Das Ergebnis dieses Firmenchecks: Der Stresstest des Krisenjahres 2009 wurde bestanden - und zwar mit Auszeichnung. Dabei war das Vorjahr vor allem für die Exportunternehmen ein fast beispiellos schwieriges Jahr. Die Krise hatte im Herbst 2008 plötzlich zugeschlagen, Absatz und Produktion stürzten ab. Die Geldzufuhr aus dem Finanzsektor stockte, die Kunden erstarrten. Erst im Sommer vergangenen Jahres setzte eine Trendwende ein.

Besonders überrascht hat Küting, dass trotz schwindener Umsätze und herber Gewinneinbrüche viele Unternehmen ihren operativen Cash-Flow und die Eigenkapitalquote steigern konnten. "Diese Gegenläufigkeit", so der frühere Hochschulprofessor, "stellt die Lehrbuchmeinung auf den Kopf."...........................................................­......................
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Jorgos:

Sobald der DOW Jones kurz nach oben zuckt,

7
28.06.10 23:32
springt der DAX direkt in großen Sprüngen nach oben.
Momentan macht der DAX einen sehr guten Eindruck. Jetzt müssen nur die Amis mal wieder aus den Pötten kommen ! :;)
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Jorgos:

IWF sagt deutsches Dauerwachstum voraus

6
25.09.10 12:37
www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,719569,00.html


Das robuste deutsche Wachstum wird auch im Rest des Jahres und 2011 andauern - das prognostiziert der Weltwährungsfonds nach SPIEGEL-Informationen in seinem neuen Ausblick für die Weltwirtschaft. Deutschland gehört demnach zur Spitzengruppe der großen Industrieländer.

Hamburg - 2010 wird die deutsche Wirtschaft laut IWF um 3,3 Prozent zulegen, 2011 soll das Wachstum bei zwei Prozent liegen - höher als in vielen anderen Industriestaaten. Im Juli hatten die IWF-Experten für 2010 noch ein Plus von nur 1,4 Prozent vorausgesagt. Ursache für die erfreuliche Entwicklung ist neben dem Exporterfolg deutscher Unternehmen auch die anziehende Binnennachfrage.

Die IWF-Fachleute stellen in dem als "streng vertraulich" eingestuften Weltwirtschaftsausblick fest, dass auch die Investitionen der Unternehmen und der Konsum der Bevölkerung zur Konjunkturerholung in Deutschland beitragen.

Der Bericht wird offiziell Anfang Oktober veröffentlicht.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) beklagt unterdessen einen zunehmenden Fachkräftemangel in Deutschland. "Inzwischen fehlen der Wirtschaft rund 400.000 Ingenieure, Meister und gut ausgebildete Facharbeiter", sagte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann der Landauer "Rheinpfalz am Sonntag". Der volkswirtschaftliche Schaden sei immens. Deutschland verzichte dadurch jährlich auf rund 25 Milliarden Euro Wertschöpfung, was rund ein Prozent Wachstum ausmache.
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Bundesrep:

Super

 
25.09.10 17:04
Dann kann ich ja bald wieder mit gutem Gewissen einen meiner Lieblingssprüche anwenden: "Wer Arbeit sucht, der findet auch welche". Nein, mal im Ernst, das mit der Diskriminierung bei der Verteilung der Arbeit muss ein Ende haben. Da muss umverteilt werden. Am Besten von oben nach unten.
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2141andreas:

@Jorgos

 
25.09.10 18:06

Hey, dieser Thread ist wirklich angebracht (-:

Ein Hoch auf die Deutsche Wirtschaft

 

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Jorgos:

Ich bin ja schon lange bullish für den deutschen

5
25.09.10 18:26
Aktienmarkt und habe mich früh eingedeckt.
Die Krise hat die deutsche Wirtschaft stark gemacht. Und wenn ich mich mit meinen Freunden unterhalte, die in den diversen deutschen Firmen arbeiten, höre ich nur, dass sie sich vor Arbeit nicht retten können.
Auch der Wirtschaft in der USA geht es besser als man momentan glaubt.
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Jorgos:

Superstar Deutschland

5
25.09.10 18:47
www.faz.net/s/...B2AC4EFC08D67C1D37~ATpl~Ecommon~Scontent.html


ufschwung
Superstar Deutschland
Krise, welche Krise? Zwei Jahre nach der Lehman-Pleite steht die deutsche Wirtschaft besser da denn je. Und auch wenn der stärkste Kraftprotz mal einen Schnupfen kriegen kann: Höchste Zeit für ein Plädoyer gegen die Miesepeter.

Von Georg Meck



Superman Returns: Der Aufschwung ist in Deutschland wieder daSuperman Returns: Der Aufschwung ist in Deutschland wieder da
12. September 2010

Hurra, wir leben noch! Deutschland startet schneller aus der Krise als die meisten anderen Industriestaaten: Die Produktion steigt, die Arbeitslosigkeit sinkt, die Konzerne melden Rekordergebnisse. Um mindestens drei Prozent wird die Wirtschaft dieses Jahr wachsen. Aus dem ehemals kranken Mann Europas wurde plötzlich der Kraftprotz des Kontinents. Keine Volkswirtschaft in der Eurozone ist wettbewerbsfähiger, urteilt das World Economic Forum. Und der Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, empfiehlt Deutschland gar als „mustergültiges Vorbild“. Wann hat man so etwas gehört in einem Land, in dem Ökonomieprofessoren vor nicht allzu langer Zeit Bücher schrieben mit dem Titel „Ist Deutschland noch zu retten?“. Nun ist in der Zwischenzeit einiges untergegangen, allen voran amerikanische Investmentbanken, der Standort Deutschland aber lebt - wie konnte das passieren?
Ein Lob auf die deutsche Industrie!

Fabriken dampfen, stinken, machen Lärm. Keine Frage: Die klassische Industrie hatte es schwer in der allgemeinen Wahrnehmung, langweilige old economy eben. Sexy waren andere, die Musik spielte im Finanzdistrikt. Den wackeren Mittelstand ließ das kalt, Deutschland ist nicht dem Vorbild der Briten und anderer früherer Industrieländer gefolgt und hat sich aus der Produktion zurückgezogen. Während die Industrie in Frankreich 2008 noch 14 Prozent zur Wertschöpfung beitrug, waren es in Deutschland 25 Prozent - der Abstand hat sich in den vergangenen Jahren verdoppelt. Das zahlt sich jetzt aus. Die deutsche Industrie sei in Top-Form, jubelt der ehemalige Wirtschaftsweise Bert Rürup, womöglich die „leistungsfähigste auf der ganzen Welt“ - und die fortschrittlichste obendrein.
Ein Hoch auf den High-Tech-Champion!

Im Frühjahr hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung die Innovationskraft etlicher Länder untersucht, das Ergebnis ist berauschend: Deutschland ist Spitze, der Anteil der forschungs- und wissensbasierten Branchen an der Wertschöpfung ist über die Jahre stetig gestiegen. Deutsche Ingenieure geben den Takt vor in Auto- und Maschinenbau, aber auch in Medizin- und Messtechnik. „Der deutsche Maschinenbau wird auch in den nächsten Jahren eine zentrale Rolle spielen in der Industrialisierung der Schwellenländer“, sagt der Wirtschaftsweise Peter Bofinger.

Applaus für „made in Germany“!

Um zu verstehen, wie begehrt deutsche Waren sind, genügt ein Spaziergang, wie ihn Ökonom Bofinger im Urlaub unternommen hat: „In den Straßen von San Francisco fahren in der Oberklasse fast nur noch Mercedes, BMW, Audi und Porsche.“ Das Premiumsegment wird weltweit von den deutschen Herstellern beherrscht. Und so kommt es, dass die eben noch gebeutelten Autokonzerne wieder Sonderschichten fahren. BMW hat 6000 Zeitarbeiter verpflichtet und klagt schon, wie schwer es sei, Personal zu finden. Daimler hat an die 3000 Leiharbeiter an Bord - und schafft zum ersten Mal seit Jahren feste neue Stellen in heimischen Fabriken. Eines jedenfalls steht fest: Die Nachrufe auf die deutsche Autoindustrie (zu wenig Öko, zu viel PS) kamen deutlich zu früh. Niemand profitiert so stark vom weltweiten Aufschwung wie diese Branche: Die Ausfuhr von Autos stieg im ersten Halbjahr 2010 um 41 Prozent.

Wie gut auch, dass sich niemand kirre machen ließ von der Gespenster-Debatte, ob das auf den Export zielende „Modell Deutschland“ noch zeitgemäß sei. Wie sähe es heute in Stuttgart aus ohne Chinesen, die eine S-Klasse bestellen? Die Verzagten warnen nun schon wieder vor einer Abhängigkeit von den Asiaten, zittern muss deswegen niemand: Ist der Unternehmer nicht per se abhängig von dem Kunden? Ist nicht jeder Bäcker, Metzger, Pop-Star täglich den Launen des Publikums ausgeliefert? Außerdem: Noch gehen 40 Prozent der deutschen Exporte in die Eurozone, China bekommt ganze sechs Prozent ab - da ist Luft nach oben, zumal sich in den deutschen Einkaufszentren wieder mehr rührt. Die Shopping-Laune steigt, melden die Wirtschaftsforscher. Die Binnennachfrage, jahrelang als zu schwach beklagt, berappelt sich: Aufgrund der günstigen Entwicklung am Arbeitsmarkt nimmt das verfügbare Einkommen zu - und das wird zumindest teilweise konsumiert.
Ein Bravo den Beschäftigten!

Arbeit ist günstig zu haben in Deutschland und flexibler zu handhaben als oft geglaubt. Die Arbeitslosigkeit stieg in der Finanzkrise deswegen nicht auf die gefürchteten fünf Millionen: Die Firmen nutzten Zeitkonten und Kurzarbeit. Zeitarbeiter wurden als Erste nach Hause geschickt und jetzt im Aufschwung - wie aus dem Lehrbuch - wieder angeworben. Ihre Bescheidenheit haben die Arbeitnehmer inzwischen amtlich: Nirgendwo sind die Löhne in den vergangenen Jahren weniger gestiegen. Die Gewerkschaften agierten so vernünftig-zurückhaltend, dass es IG-Metall-Chef Berthold Huber fast schon peinlich ist vor der eigenen Klientel, die jetzt wieder mehr Geld sehen will. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen wie Kanzlerin Angela Merkel stacheln die Arbeitnehmer regelrecht auf in ihren Ansprüchen: „Der Aufschwung gehört denen, die ihn erarbeiten“, sagen die CDU-Politikerinnen.

So viel Unterstützung ist sogar Huber verdächtig: „Wir brauchen keine Belehrungen oder billigen Beifall von Seiten der Bundesregierung“, sagt der IG-Metall-Vorsitzende. Dass er deutlich höhere Löhne verlangen wird in der nächsten Tarifrunde, versteht sich von selbst. Ein Tusch auf die Politik! In keinem Land klaffe Leistung und Ansehen der Regierung so weit auseinander wie in Deutschland, klagte unlängst Polit-Aussteiger Roland Koch. Und tatsächlich: Den parteitaktischen Klamauk einmal abgezogen, wurde das Land relativ ruhig durch die Krise gesteuert.

Die Kanzlerin hat Vertrauen geschaffen und so den Sturm auf die Banken in den dramatischen Wochen nach Lehman verhindert. Auch die Konjunkturpakete, so abstrus einzelne Maßnahmen waren, stützten die Psychologie. Natürlich steigen die Schulden gewaltig - aber immer noch weniger stark als anderswo. Wahr ist: Damit wächst das Risiko für neue Turbulenzen an den Finanzmärkten. Und ja, auch der stärkste Kraftprotz kann Schnupfen oder gar gefährlichere Krankheiten bekommen. Nur: Soll er deswegen prophylaktisch heulen? Oder ist es nicht klüger, mit vollem Selbstbewusstsein die Muskeln zu trainieren?

Text: F.A.S.
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