Eichel - Vorgezogene Steuerreform nicht finanzierbar
Berlin, 08. Aug (Reuters) - Bundesfinanzminister Hans Eichel hat Forderungen zurückgewiesen, angesichts der Konjunkturentwicklung die Steuerreform vorzuziehen. "Das ist natürlich nicht zu finanzieren. Das würde auch im Bundesrat überhaupt keine Mehrheit finden. Das würde im Bundestag nebenbei auch keine finden", sagte Eichel den ARD "Tagesthemen" am Mittwoch. In einer Zeit der offenen Märkte könne keine nationale Regierung mehr die Konjunktur steuern. Eichel nannte die Situation in Japan als abschreckendes Beispiel für einen solchen Versuch. Er werde alles daran setzten, konsequent jedes Jahr weniger Schulden aufzunehmen, sagte Eichel.
Bundeskanzler Gerhard Schröder hatte zuvor in einem Interview des Magazins "Stern" die Regierungsprognose für das Wirtschaftswachstum von rund zwei Prozent in diesem Jahr nach unten korrigiert. Er lehnte Konjunkturprogramme zur Ankurbelung der Wirtschaft ab. "Die Regierung ist nicht für die außenwirtschaftlichen Probleme verantwortlich, die wir haben. Was wir im nationalen Rahmen tun konnten, haben wir getan", sagte er. Die Regierung hatte bisher an einer Prognose von rund zwei Prozent für 2001 festgehalten, obwohl die Wirtschaftsweisen und auch die Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Annahmen auf 1,0 bis 1,7 Prozent nach unten revidiert hatten.
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Sparen, Jungs und Mädel, sparen ...
Btw, wann kommen denn eigentlich die Aktien der Deutschen Bahn AG an die Börse?
Minus 70 Prozent Jahresperformance mit einer "Volksaktie" sollten mit denen doch noch getoppt werden können ...
Mfg, r.
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Bundeskanzler Gerhard Schröder hatte zuvor in einem Interview des Magazins "Stern" die Regierungsprognose für das Wirtschaftswachstum von rund zwei Prozent in diesem Jahr nach unten korrigiert. Er lehnte Konjunkturprogramme zur Ankurbelung der Wirtschaft ab. "Die Regierung ist nicht für die außenwirtschaftlichen Probleme verantwortlich, die wir haben. Was wir im nationalen Rahmen tun konnten, haben wir getan", sagte er. Die Regierung hatte bisher an einer Prognose von rund zwei Prozent für 2001 festgehalten, obwohl die Wirtschaftsweisen und auch die Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Annahmen auf 1,0 bis 1,7 Prozent nach unten revidiert hatten.
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