Dumm - Dümmer - Wirtschaftswoche-Schreib erlinge


Thema
abonnieren
Beiträge: 52
Zugriffe: 4.343 / Heute: 1
Libuda:

Derartige Aussagen wie die von relaxed

2
03.02.08 00:10
können nur von jemanden kommen, der glaubt, dass er eine Standleitung zum lieben Gott hat, oder vielleicht bisher nicht an Gott geglaubt hat, bis er entdeckt hat, dass er selber Gott ist.

Meine Übersicht zeigt ganz im Gegensatz zu den Ausführunge von relaxed, dass bei einer längeren Haltedauer der Einstiegszeitpunkt ein völliges Nonevent ist.

1948-2007 = 12% jährlich

1949-2007 = 11%

1950-2007 = 11%

1951-2007 = 10%

1952-2007 = 10%

1953-2007 = 10%

1954-2007 = 9%

1955-2007 = 9%

1956-2007 = 9%

1957-2007 = 9%

1958-2007 = 9%

1959-2007 = 7%

1960-2007 = 7%

1961-2007 = 7%

1962-2007 = 8%

1963-2007 = 8%

1964-2007 = 8%

1965-2007 = 9%

1966-2007 = 9%

1967-2007 = 8%

1968-2007 = 8%

1969-2007 = 8%

1970-2007 = 9%

1971-2007 = 9%

1972-2007 = 9%

1973-2007 = 10%

1974-2007 = 10%

1975-2007 = 10%

1976-2007 = 10%

1977-2007 = 10%

1978-2007 = 10%

1979-2007 = 11%

1980-2007 = 11%

1981-2007 = 12%

1982-2007 = 12%

1983-2007 = 10%

1984-2007 = 10%

1985-2007 = 8%

1986-2007 = 8%

1987-2007 = 11%

1988-2007 = 10%

1989-2007 = 8%

1990-2007 = 10%

1991-2007 = 10%

1992-2007 = 11%

1993-2007 = 9%

1994-2007 = 10%

1995-2007 = 11%

1996-2007 = 9%

Selbst wenn man nach 30-jähriger Anlagedauer auf die folgenden fünf einzigen schwächeren Eisntiegsjahre zurückblickt wird, werden auch hier die Renditen zwischen 7 und 12 liegen:

1997-2007 = 6%

1998-2007 = 5%

1999-2007 = 1%

2000-2007 = 0%

2001-2007 = 1%

Denn so etwas ist eher die Ausnahme, wie Folgejahre zeigen:

2002-2007 = 21%

2003-2007 = 18%

2004-2007 = 21%

2005- 2007 = 18%

2005-2007 = 15%





Antworten
Anti Lemming:

Ja Libuda, Du hattest Recht - ich gestehe !

14
03.02.08 00:13
Ich glaub ich kann es nun nicht länger leugnen. Es war genau so, wie Du es hier schon hundert Mal beschrieben hast, Libuda. Ich bin ein New-Economy-Verzocker!

Nachdem ich von 1995 bis 2000 fassungslos dem Anstieg der vielen Aktien auf meiner Watchlist - überwiegend Technologiewerte - zugesehen hatte, während an meinem Geld, das zu 1 % Zinsen auf dem Sparbuch lag, der Inflationszahn fraß, konnte ich im Frühjahr 2000 einfach nicht mehr an mich halten. Ich wurde total gierig! Richtig geil wurde ich, als ich die phallisch gestiegene Kurse sah! Die Anstiege (weiblich) haben mich (männlich) förmlich übermannt! Ich schäumte im Hormon-Koller, kannte nur noch Emotionen und musste da unbedingt rein! Tief rein und sofort, ohne SL-Kondom und ohne Rücksicht auf Verluste!

Und weil ich so geil war, hab ich alles auf die geilste Karte überhaupt gesetzt, auf das modernste, aufstrebendste Unternehmen dieser Zeit: Internet Capital Group (ICGE). Der damalige Einstiegspreis von 4000 Dollar erschien mir in Anbetracht der Wachstumsprognosen äußerst günstig! Alle Analysten sagten, die würde bis 2003 auf mindestens 20.000 Dollar steigen. Damit hätte ich meinen Einsatz verfünffacht!

Ich war so überzeugt, dass ich mein gesamtes Sparguthaben, 14.000 Euro (was damals 13.000 Dollar entsprach) in drei Aktien von ICGE steckte. Ich wollte stecken und steckte tatsächlich Geld da rein! Anders kann man an der Börse ja nichts stecken :-(

Leider steckte ich dann bald in der Scheiße. ICGE begann nämlich zu fallen. erst langsam, dann immer schneller. Anfangs sagten die Analysten, das sei eine ganz normale Korrektur. Ich hab dann auf ihre Empfehlung im Sommer 2000 nochmal für 3000 Dollar eine weitere ICGE-Aktie nachgekauft, weil das eine ganz tolle Chance zur Verbilligung war. Denn ich bekam für wenig mehr als ein Monatsgehalt eine volle weitere Aktie dieses aufstrebenden Unternehmens! Da konnte ich natürlich nicht Nein sagen.

Leider jedoch setzte sich der Kursverfall unablässig und aus heutiger Sicht geradezu brutal fort. Ich schaute ab 2002 gar nicht mehr hin und ging nur noch sonntags zum Beten in die Kirche. Als ich dann im Mai 2004 wieder wagte, in mein Depot zu blicken - rinsrum hatten sich Aktien ja erholt - , traf mich der Schock: ICGE war auf nur 4 Dollar gefallen.

Da fiel mir ein, dass es keinen Sinn macht, sowas endlos auszusitzen. Nach den Geboten von Risiko-, Geld-, Gier-, Hormon- und Schuldenmanagement gab es nur eine richtige Entscheidung: Du musst da jetzt raus. Also hab ich meine Verluste ohne zu zögern realisiert! Die Aktie hätte ja schließlich, wie viel New-Economy-Papiere, auf Null fallen können! Ich Nachhinein erwies sich der Ausstieg als nicht sonderlich gut getimt, weil sich ICGE seitdem von 4 auf jetzt 9 Dollar erholt hat. Allerdings hat, und das tröstet mich ein wenig, der Dollar seitdem auch um über 20 % an Wert verloren, so dass ich letztlich noch mit einem blauen Auge rausgekommen bin.

Ich hab nämlich einen genialen Coup gelandet und den Verkaufserlös meiner 4 Aktien - 16 Dollar - sofort in Euro umgewandelt! Das waren damals noch 13,30 Euro. Hätte ich bis heute gewartet, hätte ich für die 16 Dollar nur noch 10,74 Euro bekommen. Mein früher Ausstieg aus dem Dollar hat mir also einen fetten Gewinn beschert. Daran erkenntst Du, dass ich nicht nur Verzocker bin, sondern manchmal wirklich Glück hab an der Börse!

Leider wurde ich durch die Erfahrung mit ICGE ab 2004 tierisch bärisch und hab auch hier bei Ariva nur noch Bären-Threads aufgemacht. Dabei hab ich allen Lesern vorgetäuscht, dass ich noch Geld hätte (braucht man für Put-Geschäfte ja auch). Die Papertrades hatten dann aber den Vorteil, dass ich beim Shorten der Hausse ab 2004 nicht pleite ging! Ich konnte zigtausend Euros in wertlos verfallenden Puts verpulvern, ohne dass sich mein Paper-Depot ernsthaft leerte. Papier ist nämlich geduldig, wie Du ja auch an Bernanke Dollar-Konfetti erkennst. So konnte ich immer wieder neu nachkaufen und trotzdem bärisch bleiben! Ich glaube, das ist der einzige Grund, warum ich im Aufwärtstrend so lange Bär bleiben konnte. Du hast mir das ja von der Nasenspitze abgelesen, Du kleiner Hellseher!

In Wirklichkeit war ich ab 2004 viel konservativer. Ich hab meinen Erlös aus dem Verkauf der ICGE-Aktien, eben jene 13,33 Euro, dann wieder auf das Sparbuch eingezahlt, weil mir klar wurde, dass ich von Aktien nichts verstehe. Seit 2004 hab ich darauf immehin 67 Cents Zinsen bekommen. Das hat mich gefreut, denn Sparzinsen sind eine sichere Sache, die Dir kein Bär oder Bulle von der Börse aus dem Portemonnaie ziehen kann!

Wenn das Geld mal auf 16 Euro gestiegen ist (nach meinen Berechnungen 2014), hebe ich alles auf und kaufe mir und meinen Kindern davon ein leckeres Eis, wenn ich das bei der hohen Inflation dann noch dafür bekomme.

Libuda, es tut mir wirklich leid, dass ich Dich hier so lange belogen habe. Verzeih mir. bitte.

Reuigst,

Dein A.L.



Chart von ICGE seit meinem Einstieg im Jahr 2000. Mein Ausstiegskurs von 4 Dollar ist auf dem Chart leider nicht genau zu erkennen. Man erkennt den Ausstieg aber am Volumen.
(Verkleinert auf 96%) vergrößern
Dumm - Dümmer - Wirtschaftswoche-Schreiberlinge 145893
Antworten
relaxed:

Möge der Herr der ICGE Aktie und Libuda

 
03.02.08 09:23
weitere 30 Jahre geben, damit wir noch lange erleuchtet werden. ;-)
Antworten
Anti Lemming:

Wahre Erleuchtung

2
03.02.08 09:47
ist die Abkehr von äußeren Werten, an denen nicht zuletzt Kursverfall und Entropie nagen,  und die allein seligmachende Hinwendung zu Meditation, innerer Einkehr, entsagender Kontemplation, verschmelzendem Eins-Werden mit der kosmologischen Wahrheit aller Götter und Universen.

Dazu zählt auch die entspannende Betrachtung fallender Aktien, die man nicht mehr besitzt.
Antworten
Libuda:

Ihr dürft dem Anti-Lemming ausnahmsweise

 
03.02.08 11:39
einmal bis auf einen kleine Variante alles glauben - auch wenn er den Eindruck zu erwecken versucht, als sei es bei ihm so gewesen.

Nur war er zu New Economy-Zeiten nicht in Internet Capital investiert, sondern in einen Wert, der noch stärker abstürzte: Commerce One. Einige werden sich noch sicher an diesen Zockerwert erinnern, der über alle deutschen Boards donnerte. Ein Mitstreiter von Anti-Lemming, ein gewisser E-Börse, der viele deutsche Anleger um Hab und Gut bracht, ist sicher auch noch dem einen oder anderen bekannt. Wie es nun der Zufall so will, postete Libuda (damals auf einem anderen Board unter einer anderen ID) wenige Tage vor dem Absturz sehr massiv "Verkauft den Scheiss". Dass das nicht der Auslöser war, ist es Euch sicher klar - aber Fakt ist, dass seit dieser Zeit die ehemalige Commerce-One-Gemeinde Libuda selbst über Boards, die Boardwechsel einschließen, mit Postings zudeckt und die Webmaster anmailt, diesen Störenfried zu entfernen. Und sie selbst machen in Weltuntergang.

Besonders übel aufgestoßen ist, dass Libuda einen anderen ehemaligen Darling der New Economy, der zum Fallen Angel wurde, aufgegabelt hat: Internet Capital. Zu dem wird jetzt permanent Unfug gepostet. Nach dem Absturz von Internet Capital von $4.820 auf nur noch $3,40 war mir aufgefallen, dass im Gegensatz zu den anderen Kometen bei Internet Capital Substanz vorhanden war und der Absturz nicht wie bei den anderen Kometen auf extreme Verschuldung/Überschuldung zurückzuführen war, sondern "nur" auf grausames Überzocken. Daher war auch der Absturz des inzwischen schuldenfreien Wertes mit einer Cash/Wertpapierien von 170 Million von $4.280 auf nur noch $3,40 ebenso irrational wie der vorherige Anstieg auf 4.280 - wenn auch der Anstieg noch wesentlich irrationaler war als der Abstieg. Der momentane Kurs von 9,45 Dollar, der eine knappe Verdreifachung gegenüber dem Tiefstkurs darstellt und nur ein Fünfhundertstel des früheren Hochstkurses ausmacht, ist aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Das Heulen der Weltuntergangsanbieter wird nach einer Verdreifachung des Kurses, der dann dem Fair Value entspräche, in den nächsten 12-18 Monaten noch stärker werden. Dann lägen wir bei $30, da ist noch einmal 1% des ehemaligen Höchstkurses, denn man logischerweise nie wiedersehen würde - aber die $30 sind immerhin eine Verneunfachung gegenüber der Tiefstkurs - und ein Anstieg bis 100 Dollar im Laufe der nächsten 5 Jahre ist möglich. Internet Capital ist somit auch unter den neuen Steuerbedingungen eine ideale Depotbeimischung, die man sich noch in 2008 gönnen sollte, um sich an steuerfreien Kursgewinnen erfreuen zu könnnen - ich betone Beimischung, denn mehr als 3-5% sollten beim normalen Anleger nicht überschritten werden. Dass der Frust der Commerce One-Verzocker noch größer ist als bei der momentanen Verdreifachung dürfte auch klar sein.
Antworten
FDSA:

@Anti Lemming,

 
03.02.08 13:26
95 % Festgeld und 5 % Zockerei,

das dürfte im Jahr ausreichen.

MfG
FDSA
Antworten
wawidu:

# 18

 
03.02.08 14:12
"... die Kreditversicherer machen das, was sie seit Jahrzehnten machen: sie schätzen Risiken, erheben Gebühren und bilden Deckungsmassen für Kreditausfälle."

Ja, hätten sie nur "Deckungsmassen" für den Fall der Fälle gebildet, Libuda. Aber nach meinen Informationen, die nicht aus den von dir gegeißelten Blättern stammen, sind allein die schon jetzt als gesichert geltenden "Kreditausfallmassen" erheblich höher als die "Deckungsmassen" der Versicherer. Welchen Begriff verwendet man doch noch mal für Unternehmen, deren Eigenkapital bei weitem nicht ausreicht, die Verpflichtungen zu erfüllen, und deren Kreditlinie gleichsam ausgetrocknet ist? Geradezu ein Witz: Die Bondsversicherer, die ja Schuldscheine von Privatleuten, Unternehmen und Kommunen garantieren, können am Markt z.Z. keine eigene Bonds mehr unterbringen - trotz AAA- und AA-Ratings.
Antworten
Libuda:

waiwaidu ist ein schlauer Kerl

 
03.02.08 15:28
denn er kennt als einziger Mensch auf der Welt "die als gesichert geltenden Kreditausfallmassen".

Habt Ihr noch Fragen zu exzellenten "Qualität" der Diskussionsbeiträge dieses Posters.

Eines kann man ihm allerdings nicht für übel nehmen, wenn man verblödete Zeitungen liest, kommt da einiges an Falschinformationen rüber. So auch heute wieder in Euro am Sonntag, wo jemand aus dem Wallstreet Journal zitiert wird, der Kreditversicherer und Credit Default Swaps in einen Topf wirft. Oder hat vielleicht der Hausmeister von Euro am Sonntag den Text aus dem Englischen übersetzt, denn so schlecht ist eigentlich die Qualität des US-Blattes nicht.
Antworten
Libuda:

Wenn man von eigentllich gar nicht so

 
03.02.08 15:40
komplizierten Sachverständen nichts versteht, ist Schweigen sicher keine Schande. Nicht jeder Hausmeister muss schließlich ein Weltmeister im Rechnungswesen sein. Aber man sollte schon wissen, dass Ratingagenturen nicht erst eine Verschlechterung des Ratings durchführen, wenn man kein Eigenkapital mehr hat - denn dann bekommt man nämlich ein Rating von D verpasst - man ist ein Junk Bond.

Lasst Euch also nicht von Stümpern ich Sachen Bilanzen und Rechnungswesen verarschen, die seit dem Anstieg des DAX von 2.300 auf das jetztige Niveau permanent mit Puts verzockt haben, dass ein Reduzierung von z.B. einem Tripple A auf AA oder AA+ mit einem Totalausfall des Eigenkapitals verbunden ist.
Antworten
Anti Lemming:

Libuda, für Bondversicherer

 
03.02.08 17:36
ist ein AAA-Rating unabdingbar. Oder könntest Du Dir vorstellen, dass ein Versicherer mit BBB-Rating Deine AAA-Bonds gegen Ausfall versichern könnte? Da wären die Bonds ja sicherer als der Versicherer.

Deshalb gibt es ja bereits JETZT, bei nur DROHENDER Abstufung von MBIA, so ein Trara und eine solche Hektik um die Bildung von Auffangfonds. Fiele das Rating von MBIA tatsächlich auf AA, würden die Banken, die von MBIA versicherte Bonds halten, nach Analystenberechnungen weitere 40 Milliarden Dollar Verlust in ihren Portfolios abschreiben müssen!

Das Gleiche gilt übrigens für Rückversicherer. Auch für die ist AAA Pflicht. Als 2003 das Eigenkapital der Münchener Rück durch verlustreiche Aktienverkäufe aus dem eigenen Bestand unter die kritische Grenze zu fallen drohte, musste die MuRü eilends eine Kapitalerhöhung durchziehen, weil sonst eine Rating-Abstufung erfolgt wäre. Mit AA wäre die MuRü in ihrem Geschäftsbereich nicht mehr akzeptabel, obwohl AA normalerweise (z. B. bei Industrie-Anleihen) noch als "recht gut" gilt.

Daher, Libuda, bitte nicht Äpfel mit Birnen verwechseln, obwohl der Hausmeister von Euro am Sonntag behauptet, das wäre dasselbe.
Antworten
relaxed:

Bester Libuda,

 
03.02.08 17:59
lass mich noch einen weiteren interessanten Aspekt deiner Statistik erwähnen.

Hättest du dein Kapital im Jahr 1958 investiert, dann hätte es sich bis heute "ver-74-facht".
Bei einem Investment im Jahr 1959 hätte es sich leider nur "ver-28-facht".
Hättest du im Jahr 1959 nicht "überhastet" investiert, sondern mit deinem Investment bis zum Jahr 1965 gewartet, dann hätte sich dein Kapital immerhin noch "ver-37-facht".

Da für dich ein Gewinn immer noch besser als ein Verlust ist, wäre der Einstiegszeitpunkt bei dir wohl egal - "andere" Investoren mögen dies "differenzierter" sehen. ;-)
Antworten
Bruckner:

wie geht es weiter

 
03.02.08 18:09
Libuda,
wie schätzt Du die momentane Korrektur ein,
ist das nur eine gesunde Korrektur, die den Dax auf vielleicht 6.000 Punkte,
doch danach den Aufwärtstrend wieder aufnimmt und wir sogar auf neue Höchststände laufen (Richtung 10.000 Punkte) ?
(Was ich glaube)
Oder ist das jetzt wirklich eine Trendumkehr und wir befinden uns jetzt in einem längeren Bärenmarkt ?
Es ist nicht ganz leicht die Situation wirklich einzuschätzen,
aber eigentlich sind die Aktien, vor allem die Technologie-Aktien, die jetzt erst die mehrjährige Bodenbildung langsam
abgeschlossen haben, immer noch zu günstig bewertet !
(z.B. ICGE, Ariba, CMGI, uvm.)
Eines ist klar, daß jetzt erst mal eine Gegenbewegung nach oben kommt,
aber wird das nur eine Gegenbewegung in einem weiter fallenden Markt sein ?
Antworten
Libuda:

Was sind die Konsequenzen wenn Kreditversicherer

 
03.02.08 18:12
statt AAA nur AA erhalten? Sie fliegen aus dem Geschäft und ihr Geschäft und die Versicherungsprämien kassiert ein anderer. Warren Buffet hat schon einen neuen Kreditversicherer aufgemacht, der das Geschäft übernehmen würde. Futsch ist dann entgegen den Darstellungen in manchen Zeitungen lediglich der früher beträchtliche (aber heute kaum noch vorhandene) Börsenwert des Kreditversicherers, der keine Geschäfte mehr macht. Zusätzliches Eigenkapital suchen daher die Kreditversicherer aus diesem Grunde - und werden es wohl auch bekommen, die Zeche bezahlen die Aktionäre der Kreditversicherer über eine gigantische Verwässerungseffekte.

Richtig an der Darstellung von Anti-Lemming ist sicher, dass die Kunden weglaufen, wenn eine Versicherung ein schlechtes Rating hat, siehe sein Hinweis auf die Kapitalerhöhung der Münchener Rück, die aber noch von der Kapitalerhöhung der Allianz in 2003 (das waren es fast 40% EK-Aufstockung bei einem Bezugsverhältnis von 15:7).
Antworten
Libuda:

Dass ich die Technische Analyse für einen

 
03.02.08 18:46
Schmarrn halte, habe ich ja schon oft genug ausgeführt, Brückner. Kein ernsthafter Investor der Welt kümmert sich um sie - außer eben Zeitungsschmierfinken und Poster auf Aktienboards, die nur ihren Computer anstellen und sich irgendwelche Bildchen zeichnen lassen können.

Das enthebt uns aber nicht der Frage, wie es langfristig weitergeht. Das ist letztendlich eine Frage, wie hoch die Produktivitätssteigerungen in Zukunft sein werden und ob wir momentan eine Unter- oder Überbewertung haben.

Am leichtesten ist sicher die Frage mit der Unter-/Überbewertung. Wir haben ganz klar eine der extremsten Unterbewertungen aller Zeiten - insbesondere wenn man sie mit den Kapitalmarktzinsen vergleicht (wobei ich dabei nicht auf niedrigere Kapitalmarktzinsen wegen niedriger Inflation abstelle, die ich nicht unbedingt für kurssteigernd bei Aktien ansehe, sondern auf strukturelle Effekte: die höchsten weltweiten Sparraten seit Adam und Eva sowie niedriger Kapitalbedarf aufgrund hoher Cash-Flow-Berge der Unternehmen und abnehmender Haushaltsdefizite der Staaten bzw sogar Überschüsse). Von dieser Seite wäre eigentlich für den DAX aus dem Stand ein Anstieg um 50% möglich, für den Nasdaq auch, für den Dow weniger. Das jetzige extrem niedrige Kursniveau wäre nur gerechtfertigt, wenn die Börse hier strukturelle Änderungen bei den Kapitalmarktzinsen antizipiert. Auf absehbare Zeit sehe ich aber bei den strukturellen Komponenten nur wenig Veränderung, inflationsbdingte Wirkungen, die eintreten können, sehe ich ja wie oben angeführt bei den Kapitalmarktzinsen nicht, da inflationsbedingte Anstiege bei den Kapitalmarktzinsen mit höheren Nominalgewinnen einhergehen und bei sinkenden Inflationsraten ist es umgekehrt. Da sich zudem die Inflationsraten in den letzten 20 Jahren nur wenig geändert haben, sind die Senkungen der Kapitalmarktzinsen fast ausschießlich strukturell - und daran haben sich die Asset-Preise eben noch nicht angepasst. Dass das ein komplizierter Prozess ist, erleben wir ja gerade jetzt - denn der Anstieg der Immoblienpreise war zu einem erheblichen Teil durchaus nichts anderes als eine entsprechende Anpassung, die aber durch Eigendynmik "überpacte". Bei den Aktienmärkten hatten wir ähnliches in 2000.

Bei der Steigerung der Produktivität bin ich allerdings der Auffassung, dass wir da so ab in 3-5 Jahren kleinere Brötchen backen müssen, das sich einige Wachstumstreiber erschöpfen. Ich könnte mir also, um einmal den DAX zu nehmen, nach einem Erreichen von 12.000 in den nächsten 18-24 Monate eine längere Seitwärtsbewegung bzw. über einen Zehnjahreszeitraum Steigerungen von im Schnitt nur 5% vorstellen - bis eben die Basisinnovationen des 6. Kondratieffs die Wirtschaft stärker durchdrungen haben.

Fazit: Beim Anstieg auf die 12.000 sollte man aber auf jeden Fall dabei sein. Wer jünger ist, sollte auch die nächsten 10 Jahre nach dem Anstieg auf 12.000 vielleicht mit den vorhandenen Aktien aussitzen (ohne neue hinzuzufügen). Wer älter ist, sollte zumindest ab 12.000 im DAX an Teilliquidationen denken.
Antworten
Anti Lemming:

Bruckner - wie die Korrektur geht

2
03.02.08 19:44
eine "gesunde" Korrektur geht bis DAX 6000

eine "kranke" Korrektur geht bis DAX 4000 (die Börse übertreibt immer)

ein realistische Korrektur geht bis DAX 2000


In USA kursiert neben dem "R"-Wort (mit R für Rezession) zunehmend das "D"-Wort (mit D für Depression). Nachdem die Rezession lange geleugnet oder als unwahrscheinlich hingestellt wurde, gilt sie inzwischen bei den meisten Beoachtern als bereits als eingetreten. Das "D"-Wort ist dann der Blick auf die nächste Treppenstufe abwärts.

Das US-Bankensystem ist in der schwersten Krise und dem labilsten Zustand seit dem Zweiten Weltkrieg, sagt Super-Investor George Soros (der Mann, der 1992 der brit. Pfund stürzte und dabei 1 Mrd. verdiente!). Hastige Zinssenkungs-Aktionen der Fed werden die US-Banken nicht retten können (ebensowenig, wie die Senkungen von 6,5 auf 1 % von 2001 bis 2003 die letzte Baisse milderten). In der fetten Schulden-Sause der letzten Jahre (angeschoben durch 1 % Tiefstzinsen) wurde einfach zu dick aufgetragen. Nun wird die Rechnung fällig. Mit der Krise der Bondversicherer geht es dem US-Finanzwesen bereits an die Substanz.

In der jetzigen Krise zeigt sich mal wieder, dass der DAX der Schwanz ist, mit dem Köter DOW wedelt. Bekommt USA einen Schnupfen, bekommen Übersee-Aktien eine Grippe. Die Abkopplungs-Theorie, die zurzeit kolportiert wird, ist der größte Analysten-Schmarren seit langem: Denn wenn's den Amis schlecht geht, dann auch den Chinesen an "Amerikas verlängerten Werkbänken", und damit auch deutschen Maschinenfabrikanten, die die Chinesen beliefern. Nennt sich auch: "Zweitrundeneffekte".

Diese Krise als "ganz normale Korrektur" darzustellen ist grob fahrlässig (für Dein Depot). Natürlich steigen Aktien auch irgendwann mal wieder - und ich gebe Libuda Recht, dass Aktien langfristig die beste Geldanlage sind. Aber wer in zwei Jahren bei DAX 2000 einsteigt, hat in 20 J. viermal so viel wie jemand, der im letzten Sommer bei DAX 8000 eingestiegen ist. In diesem Jahr dürfte selbst Bargeld im Kopfkissen den Dax outperformen.
Antworten
Bruckner:

noch eine Frage Libuda

 
03.02.08 19:56
mit gesunder Korrektur meine ich,
daß jetzt die Kurse von kurzfrisigen Übertreibungen (viele gutlaufende Firmen hatten KUV von 4-5! z.B.United Internet, Q-Cells)
wieder auf realistischeres Niveau (Kaufniveau wie bei Pfeiffer Vakuum z.B.) zurückgestuft wurden !

Nochmal an Libuda:
Kannst Du mir den Umsatz aller wichtigen Beiteiligungen von ICGE im Verhältnis zu deren Beteiligungsquote sagen ?
Im Jahr 2007 !
z.B. ICG Commerce Umsatz (davon 76%Beteiligung von ICGE usw.
In etwa - so grob -
da ich morgen ICGE-Aktien hinzukaufen möchte !
Denn ich glaube, daß wir jetzt auf zukünftigem Tief sind !
Danke im Voraus
Antworten
wawidu:

Arques

2
03.02.08 20:22
ist ein im MDAX gelistetes Beteiligungsunternehmen mit einer Bilanzsumme von rd. 1,4 Mrd (Q3/2007), das in den letzten Jahren munter immer mehr Anteile von "herunter gewirtschafteten" kleinen Unternehmen als Sanierungsobjekte gekauft hat. Das Geschäftsmodell ist eigentlich nicht schlecht, doch die Kursentwicklung ist seit Juli 2007 desolat. Woran liegt das wohl, Libuda?

Ein paar zentrale Kennzahlen aus dem Geschäftsbericht Q3/2007:

Eigenkapitalquote: 26,5 %
Finanzierungsquote: 114,8 %
Liquidität: 13,6 %
langfristige Schulden: 12,3 % der Bilanzsumme
kurzfristige Schulden: 61,2 % der Bilanzsumme

Nähere Informationen über www.arques.de

(Verkleinert auf 72%) vergrößern
Dumm - Dümmer - Wirtschaftswoche-Schreiberlinge 145977
Antworten
magicbroker:

#40. AL

 
03.02.08 21:00
darf ich mal kurz zitieren ? :

"eine "gesunde" Korrektur geht bis DAX 6000

eine "kranke" Korrektur geht bis DAX 4000 (die Börse übertreibt immer)

ein realistische Korrektur geht bis DAX 2000 "

Wie passt das denn zusammen ? Übertrieben ist 4.000 und realistisch 2.000 ? hmmmm AL....

Dax in 2 Jahren bei 2.000.....  .... nicht schlecht. Trotz der Widersprüche in Deinem Post, lade ich Dich Dich herzlich zu meinem Gewinnspiel ein ! So sicher wie Du Dir da bist, müsste das doch ein Geschenk sein ;-) => www.magicbroker.de

Bargeld im Kopfkissen outperformed den Dax -das könnte hinkommen, ist auch meine Erwartung. Aber 2.000 ist too much. Ich glaube, Du hast zuviele Anhänger gefunden....

Aber letztendlich ist für jeden Einzelnen entscheidend, wie SEIN "deutsche Aktienindex" aussieht. Und meiner outperformed das Kopfkissen mit Sicherheit !
Antworten
Anti Lemming:

Magicbroker

 
03.02.08 22:17
Das geht wie folgt zusammen: "Krank" ist für die übertreibende Börse noch nicht genug. Bewegungen enden fast immer im Exzess. Der Exzess ist zwar extrem, aber ein ädaquater Endpunkt für die Börsen-Übertreibung - daher, aus Sicht eines Außenstehenden, "realistisch".

Capito?
Antworten
magicbroker:

gut nachträglich zusammengereimt

 
03.02.08 22:29
aber für mich nicht überzeugend. Würde bedeuten, dass es nach der Übertreibung noch eine doppelte Übertreibung gibt. Ist Dir das gerade eingefallen? Sagt Dein obiges Posting nicht aus....

non ci credo....!

Antworten
relaxed:

ALs DAX2000 ist der

 
03.02.08 22:45
rheinischen Fastnacht zuzuschreiben. ;-)
Antworten
Libuda:

Frage von Brückner zu ICGE

 
03.02.08 23:05
Ich will einmal versuchen das etwas pauschaler zu beantworten, da ich momentan nicht ganz so viel Zeit habe.

Im letzten Quartalsbericht konnten wir u.a. lesen:

"ICG Core Partner Company Information

Set forth below is pro forma information relating to the following eight core companies: Channel Intelligence, Freeborders, ICG Commerce, Investor Force, Metastorm, StarCite, Vcommerce and WhiteFence. Our ownership positions in these eight companies ranged from 26% to 80% and averaged 45% at September 30, 2007. Please refer to the supplemental financial data at the end of this release for a reconciliation of such amounts to the nearest comparable GAAP measures.

In the third quarter of 2007, aggregate pro forma revenue of ICG’s eight core companies grew 35% year-over-year, to $61.9 million from $45.8 million in the third quarter of 2006."

Wir hatten also einen Umsatz von 62 Millionen bei den acht Kernbeteiligungen und ein jährliches Wachstum von 35%, das sind in etwa 7,5% pro Quartal. Damit würden sich für das letzte Quartal von 2007 und die vier Quartale von 2008 folgende Umsatzzahlen ergeben;

Quartal IV/2007 = 66,5 Millionen

Quartal I/2008 = 71,5 Millionen

Quartal II/2008 = 76,9 Millionen

Quartal III/2008 = 82,7 Millionen

Quartal IV/2008 = 88,9 Millionen

Das würde auf einen Umsatz der acht Kernbeteiligungen in 2008 von 320 Millionen hinauslaufen. Wie Du oben lesen kannst, ist die durchschnittliche Beteiligungsquote von Internet Capital = 45, was anteilige Umsätze von 144 Millionen bedeuten würden.

Etwas schwieriger ist die Erfassung der anteiligen Umsätze bei den Nichtkernbeteiligungen, da uns ein entsprechender Hinweis wie bei den Kernbeteiligungen in den Quartalsberichten fehlt. Aus Vereinfachungsgründen will ich daher auch nur die drei großen Nichtkernbeteiligungen Creditex, Anthem Venture und Emptoris in die Schätzung einbeziehen. Bei Creditex lagen die Umsätze in 2006 bei 135 Millionen, dürften sich aber in 2007 fast verdoppelt haben. Selbst wenn sie in 2008 stagnieren würden, ist ein Ansatz von 220 Millionen sehr vorsichtig. Bei 15% Beteiligung ergäben sich somit anteilige Umsätze von 33 Millionen. Emptoris dürfte nach ca. 115 Millionen in 2006 in 2007 150 Millionen umgesetht haben. Bei 5% Beteiligung entstehen dann daraus 7,5 Millionen. Addiert man die 33 anteiligen Millionen von Creditex und die 7.5 anteiligen Millionen von Emptoris zu den 144 Millionen der acht Kernbeteiligungen, ist man bei 184,5 Millionen. Zu berücksichtigen wäre jetzt noch Anthem Venture, ein Inkubator wie Internet Capital auch. Aufgrund des Portfolios habe ich hier unterstellt, dass die den gleichen Wert haben wie Internet Capital. Da Internet Capital 9% von Anthem Venture hält, schlage ich daher noch 9% von 184,5 Millonen auf, womit wir bei 201 Millionen wären.

Würde ich jetzt den Bewertungsschnitt für Tech-Werte im S+P 500 heranziehen mit einem Umsatzmultiple von 5,5, wären die 201 Millionen  = 1,105 Millionen. Addiert man dazu die 165 Millionen Cash/Wertpapiere ist man 1,170 Millionen oder bei als dem Drefachen der momentanen Börsenbewertung.
Antworten
Bruckner:

werde morgen früh hinzukaufen

 
04.02.08 00:55
Vielen Dank Libuda,
für die ausführliche Auflistung.

Fazit:
Klarer Kauf - sicherer Verdoppler ohne Risiko -
bei gutem Börsenumfeld ein mindestens Verdreifacher -
langfristig vielleicht sogar Tenbagger?, wenn man bedenkt das E-Commerce, Internet noch am Anfang ist !
Antworten
Libuda:

Verdreifachung wäre schon aufgrund

 
04.02.08 11:24
der jetzigen Datenlage möglich. Dem stehen eigentlich nur die extremen negativen Emotionen entgegen, die ja weiter oben in diesem Topic zum Ausdruck gekommen sind. In einer Welt der doch einigermaßen vollkommenen Märkte sind solche Emotionen eigentlich noch die einzige Möglichkeit, die Indizes zu schlagen.

Aber zugegebenermmaßen - man musste bisher viel Geduld aufbringen, weil bis auf die Linkshare größere Monetarisierungen hinausgezögert wurden. In 2008 sollen allerdings zwei bis drei Monetarisierungen (angekündigt waren 3-4 für 2007/2008, wobei die kleinste mögliche mit Marketron schon gelaufen ist) von großen Kernbeteiligungen laufen. Metastorm steht schon fest, die andere oder die anderen zwei kommen aus dem Kandidatenkreis ICGCommerce, Starcite und Creditex (wobei ich nicht an Creditex glaube, die zwar fantastische Umsatzsteigerungen in 2007 mit Kreditderivaten hatten, aber das Wort Kreditderivate verbrennt meines Erachtens zumindest einen IPO, obwohl Creditex ein großer Gewinner der Krise war und auch langfristig nicht beschädigt sein dürfte, denn es wird weiterhin Kreditderivate geben, nur einfachere Produkte, z.B. normale CDS, wo gerade Creditex im Handel der weltweit unbestrittene Marktführer ist).

Mit dem Tenbagger wäre ich etwas vorsichtig, denn dazu ist Internet Capital als Holding etwas zu breit aufgestellt und die Beteiligungen sind bis auf Freeborders doch zu sehr in Nischen, die allerdings nicht gerade klein sind, tätig. Eine relativ schnelle Verdreifachung halte ich für möglich, für eine Verfünffachung ist meines Erachtens aber eine Zeithorizont von 3-5 Jahren nötig. Sollte allerdings Freeborders, wo man 33% hält, sein Tempo durchhalten und auch nur im Ansatz eine chinesische Infosys oder Wipro werden ist auch der Traum von einem Tenbagger auf Sicht von 4-5 Jahren eine Möglichkeit.
Antworten
ahri.de:

lol

 
04.02.08 11:39
"Fazit:
Klarer Kauf - sicherer Verdoppler ohne Risiko -
bei gutem Börsenumfeld ein mindestens Verdreifacher -
langfristig vielleicht sogar Tenbagger?, wenn man bedenkt das E-Commerce, Internet noch am Anfang ist !!"

Sowas ist doch schonmal ein kontraindikator ^^

Sicherlich gibt es viele Werte, die ein attraktives Chancen/Risikoverhältnis aufweisen (was aber immer subjektiv, niemals objektiv ist).
Ich gehe von steigenden Kursen, Jahresendfreist um die 8200 aus - 2004 habe ich mal salopp gesagt, 2010 stehen wir bei 10000 - daran halte ich auch nach wie vor fest - gehöre also nun wirklich nicht zu den pessimisten.

ABER: soetwas wie einen sicheren verdoppler -> ohne Risiko <- sowas gibt es einfach nicht - nicht an der Börse. Sowas ist mindestens grob fahrlässig zu denken oder zu posten.

lg
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht Alle 1 2 3 ZurückZurück WeiterWeiter

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--