Ein Fehltrades im DAX-Future kurz nach Bekanntgabe der EZB-Zinsentscheidung sorgte kurzfristig für Verwirrung.
Kurz nach der EZB-Entscheidung fiel der DAX-Future des aktuellen
Kontrakts innerhalb weniger Sekunden von 9.194 Punkten auf ein Tief bei
9.010 Punkten. Händler sprechen von einem Fehltrade. Das angegebene
Volumen von 1.488 Kontrakten innerhalb einer Minute zeigt hier die
Möglichkeit an, dass sich ein Händler vertippt haben könnte. Eine Minute
später notierte der DAX-Future wieder bei 9.173 Punkten. In der Regel
werden bei Fehltrades die gehandelten Geschäfte rückgängig gemacht. Dies
betrifft zumindest die Eurex. Insofern ist auch erklärbar, warum die
Kurse im DAX nicht eingebrochen sind. Da einige Kursanbieter allerdings
den DAX-Future zur Berechnung der DAX-Indikation nutzen, fiel z.B. in
den von Guidants genutzten L&S-Kursen oder der Deutsche Bank
Indikation der Kurs deutlich ab.
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