HaraldW.:
#25728 Der Widerstand bei der 24,00 ist echt hartnäckig. Eigentlich schon seit 6 Monaten. Wenn der endlich mal geknackt wäre, würden die Analysten wenigstens schreiben ...charttechnisch sieht es gut aus. :-)
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Ich sehe die Region um die 24€ als garnicht so übermäßig wichtig an, da man seit 2 1/2 Monaten ja eher in der Seitwärtsrange von ca. 22/25 pendelt und die 24 da nur einer Region innerhalb dieser Range ist. Drillisch hatte mit erreichen der 25er Marke wieder die Region erreicht wo man war als der Gesamtmarkt im Februar noch Corona völlig ignorierte und neue ATH machte. Nach dem Low im März hat Drillisch sich fast wieder kursmäßig verdoppelt und ist deutlich besser aus dem Tal gekommen als der DAX. Von daher ist es nicht ungewöhnlich, daß man extrem steile Anstiege bzw. solche Überkauftheiten dann auch konsolidierungsmäßig zwischendurch wieder "verdauen" muß. Ist ja nicht so, daß Drillisch irgendwelche fundamentale neue Wunder in der Zwischenzeit verkündet hätte. Von daher also gut möglich, daß man bis zu den baldigen Hj.1 Zahlen jetzt weiter eher in dieser Range bleibt und dann erst eine Entscheidung fällt, ob es reicht damit die 25er Marke nachhaltiger nach oben zu verlassen oder nicht. Mal schauen, ob der DAX bis dahin auch den Weg weitergeht zu den Regionen die er hatte vor dem Corona-Einbruch. Somit sicherlich aktuell etwas langweilig für DRI-Trader und Leute die 20 mal am Tag den Kursstand anschauen bei Drillisch wg. der engen Spanne in der man aktuell auf weiter hohem Niveau pendelt. Aber es wird sicherlich auch wieder Zeiten geben, wo es dann plötzlich wieder deutlich bewegungsreicher wird. Bleibt zu hoffen, daß es bei Telko-Werten (wie auch bei der Gesamtbörse) eher weiter nach Norden geht. Mit August/September kommen jetzt aber auch die beiden saisonal im langjährigen Durchschnitt schlechtesten Börsenmonate des Jahres (
s12.directupload.net/images/200723/p62faid8.jpg ). Da muß man mal schauen wie lange die gegenwärtig so riesige und sorglose Corona-Euphorie an den Börsen die Indizes im Sommer weiter nach oben schieben kann (oder eben nicht), wo inzwischen die allgemeinen Bewertungen sehr weit über der durchschnittlichen Mittel der letzten Jahre liegen.
(Verkleinert auf 48%)

