aus. Ich lösche meine Kauforder und setze sie tiefer (knapp unter 6). Es ist außerdem eine vorsichtige Order, wie ich sie auf einem "Weg nach unten", der uns hoffentlich erspart bleibt, noch sehr oft aufgeben könnte.
Der Stand der Dinge ist doch der:
1. viele Fondsmanager gehen in vorauseilendem Gehorsam aus einem Teil raus, um der Kundschaft das dann als weise, besonnene Strategie zu verkaufen (im Prospekt heißt das dann: "Aktienquote deutlich reduziert")
2. Viele Anleger machen Termine mit ihren Bankfritzen (geht auch nicht alles auf einmal am ersten Tag) und äußern ihre Sorgen und ihren Mißmut: "dauernd höre ich nur Schulden. Ich will nicht mehr". Der rät: Schlafen Sie lieber ruhiger und verkaufen Sie einen Teil.
3. Viele, die kaufen wollen, sagen sich: erstmal noch etwas abwarten, bis sich die Märkte beruhigen und der Nebel lichtet.
Noch härtere Gemüter: Vielleicht, wenn Frankreich in die Schußlinie gerät.
(Punkt 3 ließe sich jetzt noch steigern....)
4. Parallel wird eifrig geshortet
Ganz schwer zu sagen, wann da wieder Platz für ein paar vernünftige Überlegungen ist, z.B.: daß es vielleicht nicht so gut ist, die ganze Kohle im Geldmarktfonds zu haben; daß es Firmen gibt, die so gut wie immer Gewinne machen, Dividenden zahlen etc.
Noch schwerer, was das alles für unsere Drillisch bedeutet.
Ich stelle mich vom Cashmanagement her auch auf eine evtl. sogar ein paar Monate (und länger?) dauernde Phase deutlich niedrigerer Kurse ein, in der ich, wenn fundamental alles beim Alten bleibt, gerne aufstocke. Sollte das Unwetter schnell vorüber sein, habe ich eine Chance verpaßt, das Depot zu erhöhen, aber damit kann ich auch gut leben (denn ich habe meine Stücke ja).
Trotz solcher Weisheiten eine ganz besch..... Woche. Viel Geld ist erstmal weg.