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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Gold-Kurs | 4,99 | 9,99 | 15,02 | |
| Fallender Gold-Kurs | 4,99 | 9,97 | 15,08 | |
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aus "Euro am Sonntag":
Ein Beispiel ist die Freenet-Aktie. Das TecDAX-Unternehmen hat seinen Geschäftsschwerpunkt in der Vermarktung von Mobilfunkverträgen der großen Netzanbieter. Natürlich haben die Anleger wegen der wechselvollen Geschichte von Freenet Ressentiments gegen die Aktie. Die Fastpleite nach dem Platzen der Technologieblase im Jahr 2000, mehrere Strategiewechsel und ein Insiderskandal des Ex-Managements sind in den Hinterköpfen der Börsianer verankert.
Das heutige Geschäftsmodell überzeugt allerdings. Nach der Übernahme des Wettbewerbers Debitel ist Freenet mit 18 Millionen Kunden Marktführer unter den netzunabhängigen Telekommunikationsanbietern in Deutschland. In den vergangenen beiden Jahren hat sich der Konzern auf dieses Geschäft fokussiert, weitere Strategiewechsel sind unwahrscheinlich. Und 2009 hat das neue Management durch den Abbau von Schulden die Bilanz saniert.
Zudem zahlte Freenet seinen Aktionären eine kleine Dividende in Höhe von 20 Cent pro Anteilschein. Nun ist ein weiterer Schuldenabbau nicht mehr nötig. Es bleibt mehr Geld für Dividenden. Im Jahr 2011 sollen nach Aussagen des Managements schon mindestens 80 Cent gezahlt werden. Gemessen am zuletzt veröffentlichten Cashflow wäre auch ein Euro möglich. Wegen hoher Verlustvorträge von Freenet geht das Management davon aus, dass die Ausschüttung steuerfrei sein wird.
Die Aktie kostet derzeit rund acht Euro. Zahlt das Unternehmen im nächsten Juli 80 Cent, kassieren Anleger gemessen am aktuellen Kurs eine Dividendenrendite von etwa zehn Prozent. Steigt die Ausschüttung sogar auf einen Euro, beträgt die Rendite mehr als zwölf Prozent. Natürlich ist auch die Ausschüttung der Deutschen Telekom stattlich. Gemessen an der Dividende für 2009 beträgt deren Rendite 7,5 Prozent. Die ist aber nicht steuerfrei, weshalb die Nachsteuerrendite auf nicht einmal mehr sechs Prozent sinkt.
Ist es doppelt so riskant, Freenet Eigenkapital zur Verfügung zu stellen, als der Deutschen Telekom? Wohl kaum – und deshalb sollte der Kurs der Freenet-Aktie in den kommenden zwölf Monaten mächtig aufholen.
Es handelt sich hier zwar um ein Drillisch-Forum, aber das Thema ist hier ja schon des öffteren, auch hier, diskutiert worden: (Bin selber auch nur in Drillisch investiert, finde die Meldungen zu Freenet aber auch sehr interessant und halte sie auch für sehr wichtig)
HAMBURG/BÜDELSDORF (dpa-AFX) - Der neue Finanzvorstand des Mobilfunkanbieters Freenet soll Kreisen zufolge aus den eigenen Reihen kommen. Der derzeit für Integrationsthemen zuständige Vorstand Joachim Preisig gelte als aussichtsreichster Kandidat, erfuhr die Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX am Montag aus dem Umfeld des Unternehmens. Ende der Woche werde der Freenet-Aufsichtsrat seine endgültige Entscheidung treffen. Ein Freenet-Sprecher wollte die Informationen nich
Joachim Preisig hatte das Unternehmen von Januar bis Mai 2009 bereits übergangsweise geführt. Danach übernahm der jetzige Freenet-Chef Christoph Vilanek das Ruder. "Preisig kennt das Unternehmen und ist mit Herzblut dabei", sagte eine mit den Vorgängen vertraute Person. Der gebürtige Schweizer war in den vergangenen Monaten im Vorstand für die Integration des übernommenen Konkurrenten Debitel zuständig. Die Finanzen sind kein neues Feld für ihn: Bei Debitel und zuvor bei O2 kümmerte sich Preisig um Controlling und Finanzen.
Der scheidende Finanzvorstand Axel Krieger hatte Mitte Juli angekündigt, das Unternehmen zum Ende des Jahres verlassen zu wollen, wenn sein Vertrag ausläuft. Nach offizieller Darstellung steht der Abgang nicht im Zusammenhang mit dem gegen Krieger und den ehemaligen Freenet-Chef Eckhard Spoerr laufenden Verfahren wegen Insiderhandels. Das Hamburger Landgericht hatte im Revisionsprozess Ende Juli die Geldstrafen für Krieger und Spoerr abgemildert. Die Rechtsanwälte der beiden kündigten an, vor dem Bundesgerichtshof erneut gegen das Urteil in Revision gehen zu wollen./
| Freenet will Schulden weiter senken |
| Vilanek: Marge auf Zielniveau - Cash-flow zieht an |
| Börsen-Zeitung, 24.8.2010 hei Frankfurt - Die Freenet AG will ihre Verschuldung von zuletzt 700 Mill. Euro weiter zurückfahren, bis sie etwa dem 1,5-fachen operativen Ergebnis vor Abschreibungen (Ebitda) entspricht. Jedoch rüstet sich der Mobilfunk-Service-Provider, der die milliardenschwere Übernahme des Konkurrenten Debitel inzwischen weitgehend verdaut hat, damit nicht für den nächsten Zukauf, wie Vorstandschef Christoph Vilanek im Interview der Börsen-Zeitung betonte. Er verpasste damit immer wieder aufkeimenden Spekulationen auf einen Zusammenschluss mit dem Wettbewerber Drillisch einen Dämpfer. Mit Drillisch seien die "Synergien überschaubar". Vilanek unterstrich, Freenet künftig als Value Stock positionieren zu wollen. Die zuletzt erreichte Ebitda-Marge von gut 10 % bezeichnete er als "gesundes Niveau". Dagegen dürfte sich der Cash-flow, der im ersten Halbjahr unter einem aufgeblähten Working Capital gelitten haben, in der zweiten Jahreshälfte "deutlich normalisieren". Unterdessen ist aus unternehmensnahen Kreise zu hören, dass Joachim Preisig, der bisher im Vorstand, für die Integration von Debitel zuständig, die Nachfolge von Axel Krieger als Finanzvorstand antreten soll. |
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Gold-Kurs | 4,99 | 9,99 | 15,02 | |
| Fallender Gold-Kurs | 4,99 | 9,97 | 15,08 | |
| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
| 7 | Net digital AG, das Mini Paypal aus Deutschland | Kolzertrader | Solarparc | 15:01 | ||
| 77 | 28.156 | Drillisch AG | biergott | weisvonnix | 30.03.26 09:25 | |
| 2 | Net Digital Wachstumsprognose | Settlement | Solarparc | 01.11.25 12:28 | ||
| 4 | 88 | ACONNIC ehemals UET AG der Thread | Global-Invest | thepefectman | 23.11.24 15:35 | |
| 111 | Drillisch : starkes Kaufsignal ! | analyzer | Conori | 15.05.23 12:47 |