Die Zukunft der beiden Zukunftssektoren


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Die Zukunft der beiden Zukunftssektoren

 
24.07.00 09:48
Noch vor wenigen Wochen schürte das renommierte amerikanische Börsenwochenblatt "Barron’s" das Feuer unter den Dotcoms - mit einer "Todes-Liste" mit 200 Internet-Firmen, denen das Geld auszugehen droht, sollten sie nicht rechtzeitig neue Finanzmittel aufnehmen können. Scharen von Anlegern reagierten prompt, lösten sich von Aktien mit unsicheren Gewinnerwartungen, und Kursgewinne schmolzen nur so dahin. Im Moment ist deutlich zu beobachten, dass viele Investoren die bisher beliebten Internetwerte verlassen und in Biotech-Titel umschichten. Eine weitere Entwicklung bei den Internetwerten zeichnet sich ab: Unternehmen müssen nicht nur mehr schwarze Zahlen schreiben, Quartalergebnisserwartungen übertreffen, sondern auch Flüsterschätzungen übertreffen, damit Anleger nicht nur in den Werten investiert bleiben,  sondern sich auch neu in selbigen positionieren. Das Internet-Portal Yahoo begeisterte mit einem soliden Quartalsergebnis und löste einen erneuten Ansturm auf die Blues der Internet-Aktien aus. Tags drauf brach mit dem Business-to-Business-Wert Ariba eine weitere Kaufwelle los, nachdem der Online-Marktplatz-Entwickler deutlich höhere Umsätze für das abgelaufene Quartal gemeldet hatte. Solide Ergebnisse folgten auch von IBM, Sun Microsystems, Inktomi, Tut Systems und weiteren Größen der Branche. Anleger trieben sogar den zuletzt angeschlagenen Amazon-Kurs wieder in die Höhe. Die Momentum-Mentalität der Online-Anleger kehrt zurück: alles schnell kaufen, was sich nach oben bewegt. Doch das Geld sitzt nicht mehr so locker. Die Anleger sind gewitzter und kaufen weniger auf Kredit, dagegen werden die Gewinne aus anderen Sektoren versilbert. Herhalten müssen die Biotech-Werte, die mit zunehmender Begeisterung für Internet-Titel zur Ader gelassen werden. Momentan findet eine ständig immer schneller wechselnde Rotation zwischen Internettiteln und Biotechtiteln statt. Insbesondere US-Marktteilnehmer haben sich überwiegend von langfristigen Aktieninvestments gelöst und suchen zunehmend ihr Heil in kurzfristigen Trading-Chancen. Spätestens seit dem zurückliegenden Zusammenbruch des Biotech-Marktes wissen Anleger, dass sie in erster Linie Fantasie und Ideen kaufen, was auch an folgenden Entwicklungen einzelner Unternehmen deutlich wird:
Das Unternehmen Geron aus Menlo Park, Kalifornien, fördert Forscher, die aus erwachsenen Körperzellen menschliche Embryonen erzeugen wollen. Bei diesem Klonverfahren würden menschliche Eizellen verwendet und Embryonen zu Forschungszwecken erzeugt. Calvin Harley, leitender Wissenschaftler bei Geron, hoffe, die Versuche in Zukunft auch ohne menschliche Eizellen durchführen zu können, derzeit könne aber auf die Forschung mit klonierten menschlichen Embryonen noch nicht verzichtet werden. Die Versuche sind international äußerst umstritten. Einen Tag nach dem Artikel aus Washington hatte die Firma die Meldung gegenüber der New York Times dementiert. Die Firma Geron erzeuge keine menschlichen Embryonen zu Klonierungszwecken, sondern wolle jene biochemischen Faktoren entschlüsseln, mit denen aus einer erwachsenen Körperzelle wieder die Entwicklung eines Embryos eingeleitet werden können.
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Wie ebenfalls bekannt wurde, verpflanzen Forscher der US-Firma Advanced Cell Technology offenbar schon seit Monaten Zellkerne menschlicher Körperzellen in Eizellen von Kühen, aus denen zuvor der Kern entfernt wurde. Daraus wollten sie menschliche embryonale Stammzellen gewinnen. ES-Zellen besitzen für die Gewebezüchtung ein großes Potential: mit ihnen könnten in Zukunft Patienten mit Diabetes, der Parkinsonschen und vielen weiteren Krankheiten effektiver behandelt werden. Das Unternehmen ACT hatte diesen Versuch erstmals 1998 mit Hautzellen eines Firmenforschers unternommen, weitere Experimente aber damals - unter anderem nach Intervention des US-Präsidenten - gestoppt, um "ethische Bedenken" klären zu können. Jose Cibelli, der Direktor der Zellbiologie Forschung der Firma ACT sagte der Washington Post nun, die Versuche zum sogenannten "therapeutischen Klonen" seien vor einigen Monaten wieder aufgenommen worden:
"Wir lassen die Embryonen nicht länger als 10 oder 12 Tage wachsen, bevor wir sie zerstören, wir schauen nach den besten Zelltypen, und wir versuchen die Effizienz der Methode zu erhöhen."
Die menschlichen Zellen seien von erwachsenen Freiwilligen gespendet worden mit der Zustimmung, sie für diese Art von Experimenten zu nutzen. Die Firma wolle keine Menschen klonen. Der nach dem Klonierungschritt entstehende Mensch-Kuh-Embryo diene allein dazu, menschliche embryonale Stammzellen zu gewinnen.

Wie an diesen beiden Beispielen deutlich wird, fehlt den Anlegern einfach das exakte Verständnis, um die Bedeutung einzelner Schritte von Biotechnunternehmen nachvollziehen und auf die wirtschaftliche Bedeutung und Entwicklung der Unternehmen übertragen zu können.
Da der Biotech-Markt in manchen Bereichen noch viel weiter von der Realität entfernt ist als das Internet, auch ethische Gedanken noch offen im Raum stehen, fallen Gewinnmitnahmen dort leichter.

Als Fazit bleibt zu resümieren:
Im Online-Zeitalter dauern Trends oft nur wenige Wochen.
Mehr Infos zu diesen Themen und diesem Thema explizit unter www.suntrade.de
Nach 20.00 Uhr gilt die Adresse www.moontrade.de .

Topfavoriten aus dieser Branche werden bei Suntrade vorgestellt:
Aclara Biosciences gingen am 21.3.2000 zum Preis von 21 $ an die Nasdaq, notierten im High bei 60$ und stehen aktuell bei 47 ¼ $. Das Unternehmen automatisiert Laborexperimente mit Hilfe von Chips, durch die Flüssigkeiten strömen. Mit diesem Verfahren wird die Entwicklung neuer Medikamente um ein Vielfaches beschleunigt.
Highflyer der nächsten Wochen wird Intermune Pharmaceuticals sein.
Weitere Schwerpunkte bei Suntrade / Bluebull werden –
neben ständigem Research und täglichem Darstellen unentdeckter Werte der verschiedensten Branchen in den erweiterten rund um die Uhr betreuten Diskussionsforen –
Börsenfernsehen, Realaudiohotlines, tägliche Firmengespräche auf Grund erfolgter Adhoc's, SMS Alerts und viele neue Features mehr, die es so noch nicht in Internetfinanzcommunities gibt. Ein wesentlicher Aspekt ist der Spirit of Suntrade, den einfach jedermann innerhalb der Community erleben muß und der sich auch in unserem Börsenbrief "Sunletter" widerspiegelt.
Ein Grund mehr, dass mittlerweile sämtliche Medien auf uns aufmerksam werden und die Presseberichte dementsprechend positiv ausfallen.
Catch the Spirit of Suntrade!
Get long in Stratos Lightwave
In diesem Sinne…
... wir sehen und lesen uns!





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