"Die Wahrheit liegt auf dem Platz", sagte früher immer mein Namensvetter Reinhard. Das heißt, auf lange Sicht sind die Fundamentals entscheiden - und da sind wir immer noch im Bereich einer massiven Unterbewertung. Das Argument, dass die Aktien in 2008 schon im fünften Jahr steigen würden, was eigentlich nicht möglich sei, ist lächerlich, wenn man das losgelöst von dem Einbruch von 2000-2002 sieht. Die Blase nach unten, die der Blase nach oben folgte, ist immer noch nicht korrigert - so einfach ist das.
Natürlich kann man sich auch etwas mehr Arbeit machen und nach den Faktoren fragen, die den Wert eines Vermögensgegenstandes ausmachen. Der Wert eines Vermögensgegenständen ist die Summe aller auf den heutigen Zeitpunkt abgezinsten zukünftigen Zahlungen. Das klingt einfach, ist aber doch sehr viel schwieriger als es auf den ersten Blick aussieht.
Kommen wir zu den Zahlungen, wobei wir da einmal von den Gewinnen ausgehen wollen. Die kann man bestimmen. Schwieriger wird es da schon mit ihren Wachstumsraten.
Schwierig ist auch die Festlegung eines Diskonierungssatzes: Zu einem Zinssatz für sichere Anlagen müsste da noch ein Risikozuschlag hinzukommen.
Was sagt nun ein KGV von 12 aus: Es besagt, dass die zukünftigen Zahlungen mit 8,33% auf den heutigen Zeitpunkt abgezinst werden, wobei auch noch unterstellt wird, dass die Gewinne nicht steigen. Nehmen wir ein nominales Wachstum von 4% (Wachstumsrate plus Inflationsrate) an und entsprechend auch der Gewinne, dann besagt ein KGV von 12, dass die zukünftigen Gewinne mit einem Diskontierungssatz von 8,33% plus 4% = 12,33% abgezinst werden. Der Abzinsungsfaktor ist also mit 12,33% dreimal so hoch wie der Kapitalmarktzins. Ich kenne jedenfalls keine Phase in den letzten 100 Jahren, wo Aktien so billig waren. Und daher werden sie weiter steigen.
Natürlich kann man sich auch etwas mehr Arbeit machen und nach den Faktoren fragen, die den Wert eines Vermögensgegenstandes ausmachen. Der Wert eines Vermögensgegenständen ist die Summe aller auf den heutigen Zeitpunkt abgezinsten zukünftigen Zahlungen. Das klingt einfach, ist aber doch sehr viel schwieriger als es auf den ersten Blick aussieht.
Kommen wir zu den Zahlungen, wobei wir da einmal von den Gewinnen ausgehen wollen. Die kann man bestimmen. Schwieriger wird es da schon mit ihren Wachstumsraten.
Schwierig ist auch die Festlegung eines Diskonierungssatzes: Zu einem Zinssatz für sichere Anlagen müsste da noch ein Risikozuschlag hinzukommen.
Was sagt nun ein KGV von 12 aus: Es besagt, dass die zukünftigen Zahlungen mit 8,33% auf den heutigen Zeitpunkt abgezinst werden, wobei auch noch unterstellt wird, dass die Gewinne nicht steigen. Nehmen wir ein nominales Wachstum von 4% (Wachstumsrate plus Inflationsrate) an und entsprechend auch der Gewinne, dann besagt ein KGV von 12, dass die zukünftigen Gewinne mit einem Diskontierungssatz von 8,33% plus 4% = 12,33% abgezinst werden. Der Abzinsungsfaktor ist also mit 12,33% dreimal so hoch wie der Kapitalmarktzins. Ich kenne jedenfalls keine Phase in den letzten 100 Jahren, wo Aktien so billig waren. Und daher werden sie weiter steigen.