Die europäischen Börsen haben am Montag gegen M


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sir charles:

Die europäischen Börsen haben am Montag gegen M

 
03.12.01 14:07
  Die europäischen Börsen haben am Montag gegen Mittag
schwächer tendiert. Der DJ Stoxx50-Index  lag rund ein
Prozent im Minus bei 3537 Zählern. In schwacher Verfassung
zeigte sich der Bankensektor, der unter einer zurückgenommenen
Einstufung litt. Der DJ Stoxx der Bankenwerte  notierte
rund 1,3 Prozent tiefer. Sorgen über die Auswirkungen der Krise
beim US-Energiekonzern Enron , die am vergangenen Sonntag
in den USA um Gläubigerschutz nachgesucht hatten, hätten
verschiedene Aktien des Bankensektors in Mitleidenschaft
gezogen. Darunter waren die Titel der britischen Bankhäuser
Barclays  und Royal Bank of Scotland . Laut
einem Zeitungsbericht vom Wochenende dürften sich die
Verbindlichkeiten von Enron gegenüber Royal Bank of Scotland auf
rund 856 Millionen US-Dollar belaufen; bei Barclays dürften die
Enron-Ausstände rund die Hälfte betragen. Unter Druck standen
auch spanische Bankenwerte, die von der jüngsten Wendung in der
Argentinien-Krise belastet wurden. Argentinien hatte am
Wochenende ein zeitlich befristetes Massnahmenpaket zur
Sicherung seines Finanzsystems erlassen, das unter anderem die
monatliche Bargeldabhebungen der Bürger stark limitiert. Bank
Santander Central Hispano  und Banco Bilbao Vizcaya
Argentaria  reagierten mit Verlusten von fast drei
beziehungsweise über zwei Prozent. Richtungsweisende Impulse für
den Handel erwarten die Börsianer von der auf 16.00 Uhr (MEZ)
erwarteten Bekanntgabe der November-Zahlen der
US-Einkaufsmanagervereinigung (NAPM). Marktbeobachter erwarten
eine leichte Verbesserung auf 41,8 Punkte, nachdem der
NAPM-Index im Oktober auf 39,8 Punkte von 47,0 Zählern im

September gesunken war. Ein Wert unter 50 Punkte bedeutet eine
Kontraktion der US-Wirtschaft.
   
   LONDON - Die Londoner Aktienbörse tendierte schwächer. Der
FTSE-100-Index  notierte rund ein Prozent schwächer bei
5157 Punkten. Sorgen über die Auswirkungen der Krise des
US-Energiekonzerns Enron hätten verschiedene Finanztitel ins
Minus gedrückt. Royal Bank of Scotland ermässigten sich um fast
ein Prozent. Die Barclays-Aktie verlor rund 1,8 Prozent. Abbey
National  büssten 0,3 Prozent ein. Zu den Verlierern
gehörten auch Technologie- und Telekomaktien. British Telecom
(BT)  fielen um fast drei Prozent. AMR Holdings
erlitten Abschläge von rund 3,7 Prozent.
   
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sir charles:

Paris, Zürich

 
03.12.01 14:19
  PARIS - An der Börse Paris notierte der CAC-40-Index
um 1,5 Prozent schwächer bei 4409 Zählern. Händler erklärten,
die anhaltenden Konjunktursorgen sowie zunehmende Spannungen im
Nahen Osten nach einer Reihe von Anschlägen in Israel übers
Wochenende hätten den Handel deutlich gedämpft. Im Mittelpunkt
des Börsengeschehens standen die Papiere des
Spezialitätenchemie-Unternehmens Rhodia , die fast zehn
Prozent einbrachen. Händler verwiesen auf Berichte, wonach der
niederländische Chemiekonzern DSM  möglicherweise nicht
mehr an einer Übernahme von Rhodia interessiert sei. Im
Technologiesektor wurde die Liste der Verlierer vom
Telekomausrüster Alcatel  angeführt, welche rund 3,3
Prozent einbrachen. Cap Gemini  und Dassault Systems
notierten jeweils über zwei Prozent schwächer.
   
   ZÜRICH - Die Schweizer Börse zeigte sich nach einem
schwächeren Start insgesamt wenig verändert. Händler sagten,
schwächeren Banken stünden etwas höhere defensive Werte
gegenüber, was zu einem insgesamt richtungslosen
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