Die BOMBARDIERUNG des IRAK hat begonnen!


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Jessyca:

Die BOMBARDIERUNG des IRAK hat begonnen!

 
10.03.03 20:49
Bush und Blair bomben bereits
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Bei einem Bombenangriff auf den Irak würden auch die gefürchteten B1-Bomber zum Einsatz kommen.
Auf dem diplomatischen Parkett wird zäh um eine zweite Irak-Resolution gerungen. Doch die militärischen Aktionen der USA und Großbritanniens nähern sich Bagdad bereits bis auf 60 Kilometer.

Britische und US-Kampfflugzeuge bombardierten in der Nacht zum Montag in Irak fünf unterirdische Kommunikationseinrichtungen. Die Anlagen hätten in der Nähe von El Numinajah rund 60 Kilometer südöstlich von Bagdad gelegen, teilte das US-Zentralkommando im Bundesstaat Florida mit. Das Ausmaß der Zerstörungen stehe noch nicht fest. 

Hat Blix etwas verschwiegen?
Im Diplomatischen Ringen gerät unterdessen UN-Chefinspektor Hans Blix ins Visier der Kriegsbefürworter. Wie Medien meldeten, habe Blix bei seinem Bericht vor dem UN-Sicherheitsrat am vergangenen Freitag wichtige Informationen nicht genannt. Wie die britische Tageszeitung "Times" am Montag berichtete, soll Blix ein unbemanntes irakisches Flugzeug nicht erwähnt haben. Im Gegensatz zu den Al-Samud-2-Raketen, die derzeit zerstört werden, sei die Drohne von der irakischen Regierung nicht deklariert worden.

Chemie-Waffen entdeckt?
Die UN-Waffeninspektoren haben offenbar in Irak Raketen entdeckt, die für die Verbreitung chemischer oder biologischer Kampfstoffe benutzt werden sollten. Die Sprengköpfe seien anscheinend aus importierten oder selbstproduzierten Waffen zusammengesetzt, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf US-Vertreter. Der UN-Sicherheitsrat kommt heute in New York zusammen, um den Termin für die entscheidende Abstimmung über eine zweite Irak-Resolution festzulegen.

Die kürzlich gefundene Munition besteht laut "New York Times" aus schweren Metallkugeln mit Löchern, was auf ihre Eignung für Bio- oder chemische Waffen hinweise. Die irakische Führung habe zunächst behauptet, dass die Raketen nur für konventionelle Streubomben benutzt worden seien. Später habe sie jedoch zugegeben, dass einige auch für Chemiewaffen eingesetzt worden seien.

Zweite Resolution wird heute eingebracht
Die Sitzung des UN-Sicherheitsrates soll heute Abend beginnen. Die Abstimmung über den von den USA, Großbritannien und Spanien eingebrachten zweiten Resolutionsentwurf könnte schon am Dienstag stattfinden. Irak soll damit ein Ultimatum bis zum 17. März für eine vollständige Abrüstung gesetzt werden. Der französische Außenminister Dominique de Villepin besucht derzeit die afrikanischen Staaten Angola, Kamerun und Guinea. Sie zählen zu den unentschlossenen Mitgliedern des Sicherheitsrates und werden von Gegnern und Befürwortern einer zweiten Resolution umworben.

28 Raketen sind bereits zerstört
Irak setzte unterdessen die Zerstörung seiner El-Samud-2-Raketen fort. Nach Angaben eines irakischen Regierungsvertreters wurde am Morgen unter den Augen der UN-Waffeninspekteure mit der Zerstörung sechs weiterer Raketen begonnen. Der Sprecher der UN-Kontrollmission, Hiro Ueki, hatte bereits die Verschrottung weiterer Raketen angekündigt, ohne jedoch deren genaue Zahl zu nennen. Bis Mittwoch wurden bereits 28 der rund hundert umstrittenen Raketen zerstört, die die vorgeschriebene Reichweite von 150 Kilometern überschreiten.

Bereits Elite-Soldaten im Kampfeinsatz?
US-Eliteeinheiten sollen laut einem Bericht der in London erscheinenden arabische Zeitung "El-Sharq el-Awsat" in der irakischen Hauptstadt bereits gezielte Sprengstoffanschläge auf Infrastruktur-Einrichtungen verübt haben.

Mit diesen militärischen Provokationen sollen, so der Bericht, die Sicherheitskräfte des Landes verunsichert werden. Aufgabe der US-Einheit sei es, die Reaktionsfähigkeit der irakischen Sicherheitskräfte zu testen, heißt es in dem Bericht. Die verschiedenen Armee-, Polizei- und Geheimdienstorganisationen Saddam Husseins hätten mit aufwändigen Fahndungen und Festnahmen in den eigenen Reihen reagiert. Den Festgenommenen sei Nachlässigkeit bei der Überwachung des von ihnen kontrollierten Gebiets vorgeworfen worden.  
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