„Wann folgen Gold und Silber der steigenden Inflation?
Es scheint, als hätten die Anleger auch die Edelmetalle vergessen. Doch der Schein trügt. Gold und Silber werden von den Shortbanken unter hohem Einsatz in Schach gehalten. Geschlagene 16 Tage dauerte der Kampf mit der Bullenfraktion um 1800 Dollar, bis sich der Goldpreis nach oben absetzen konnte. Dabei half unfreiwillig die US-Notenbank Mitte vergangener Woche. Für die FED sind steigende Konsumentenpreise kein Entscheidungskriterium mehr, die massiven Anleihenkäufe sollen vorerst weitergehen. Dies sind klare Indizien für anhaltende und höhere Inflation. Seit jeher vernichteten Regierungen über die Druckerpresse Wirtschaft und Wohlstand statt „Reichtum“ zu schaffen.
Gold- und Silberminen präsentieren sich historisch günstig im Vergleich zum US-Leitindex S&P 500. Die freie Cash-Flow-Rendite ist fast doppelt so hoch wie die des Gesamtmarktes. Minenaktien haben damit massiven fundamentalen Rückenwind – und die Branchenführer viel Geld, um auf die Jagd nach den besten Juniorgesellschaften zu gehen.
Edelmetallanleger sind zur Geduld verdammt, denn die Notenbanken sind daran interessiert, Aktien nach oben und Gold nach unten zu manipulieren. Wer sich von diesen Markteingriffen nicht blenden lässt, wird zu den Gewinnern an der Börse gehören. Besonders der Silberpreis steht in den Startlöchern für eine Vervielfachung. Aktuell stochern viele Anleger im Nebel, denn die Reflation seit dem Vierjahres-Tief im März 2020 ist im Mai 2021 ausgelaufen. Nach der aktuellen Übergangsphase werden die Akteure realisieren müssen, dass STAGFLATION das neue große Thema ist. Wie in den 1970er Jahren kommen zunehmend größere Inflationswellen auf uns zu, die sich selbst verstärken. Dies wird zu einem Favoritenwechsel führen – weg von übergewichteten Aktien und Anleihen mit ihren negativen Realrenditen, hin zu Rohstoffen und Edelmetallen, die in den Depots institutioneller Anleger derzeit zu wenig berücksichtigt sind.“
Silversqueeze