Deutsche Börsianer: Waschlappen und Versager!


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Marabut:

Lies Karl May

 
26.09.01 18:00
Wenn Du was über mich wissen willst, lies
Karl May, Das Geheimnis des Marabut, Radebeul 1901
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Rheumax:

Es gibt auch falsche Marabuts:

 
26.09.01 18:40

Kleinere dieser oft unscheinbaren, aufgestapelten Haufen, die man vielerorts in den Steinwüsten findet, haben einen ganz anderen Ursprung.
Sie sind Hinterlassenschaft von Reisenden aus unseren Breiten, die mangels anderer Entsorgungsmöglichkeiten ihre Exkremente und vor allem das zur Körperreinigung verwendete Papier (im Unterschied zur einheimischen Bevölkerung, die solches mit der "unreinen" linken Hand erledigt) auf diese Weise beseitigt haben.

Was unter einem "Marabut" steckt, ist also nicht immer ein Heiliger...

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Marabut:

Jaja Verehrtester,

 
26.09.01 18:59
nicht jeder hat eine Rheumadecke dabei in Afrika, womit er seinen Allerwertesten abputzen kann.......
Schreib doch mal was zur Börsensituation!
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Depothalbierer:

An Marabut

 
27.09.01 01:34
Die Masse wird weiterhin verlieren!
Und diejenigen, die jetzt Dax-Aktien kaufen, nur weil die Analysten sagen:Kaufen!,werden erst noch eine Menge verlieren, bevor sie gewinnen.
Unterbewertete Microcaps am NM sind angesagt.
Denn nur die sind inzwischen so weit gefallen, daß es wirklich nicht mehr allzuweit nach unten gehen kann.
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Marabut:

Die Analysten schweigen!

 
27.09.01 09:49
Hallo,
die Analysten sagen gar nichts. Niemand sagt, kaufen, kaufen! Genau deshalb erscheint mir der DAX kaufenswert. Es glaubt doch hier keiner, dass etwa die Lufthansa eingeht wie Popnet oder Exodus! Die Lufthansa wird sich verdoppeln. Nicht in zwei Tagen, aber in zwei Jahren! Ist das eigentlich nichts mehr wert?

Der Neue Markt dagegen ist tot! Da kommt nicht mehr viel! Nenne mir doch mal 20 Werte unter den 300, die eventuell steigen! Ich kaufe am NM nichts! Standardwerte aber schon!
M
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Rheumax:

@Depothalbierer

 
27.09.01 10:31
Wieviel ist "nicht mehr allzuweit"? Hat man dies nicht bei einem Nemax-Stand von
2000 auch schon gedacht und gesagt? Und bei 1000 erst recht!
Wo ist das Ende? Bei einem durchschnittlichen KGV von 1 oder 2? Wenn die Unternehmen ihre sämtlichen Aktien aus der Portokasse zurückkaufen können?

Ein Beispiel:
Als der Kurs von Ixos im Januar nach Veröffentlichung guter Zahlen plötzlich von rund 6 € auf 18 hochsprang, hab ich in Focus Money gelesen: "War ja klar, dass es so kommt, bei dem Kurs müsste das Unternehmen eigentlich kurz vor der Pleite stehen."
Die machen weiterhin Gewinn, trotzdem war das Papier letzte Woche für unter 4 € zu haben!

Hab übrigens nachgekauft und bin auch sonst überwiegend in NM-Firmen  investiert, die schwarze Zahlen schreiben, wie Singulus oder CE.
Denke, langfristig muss sich das auszahlen, auch wenn es zunächst noch ein hoffentlich "nicht allzuweites" Stück runter geht.

Dies zur "Börsensituation" :-)
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Depothalbierer:

An Rheumax

 
27.09.01 11:00
Was ich mit unterbewerteten Microcaps meine, kann man auf meiner Seite lesen.
Auf keinen Fall sind das Aktien wie Aixtron,Adva,Brokat,Medion,Singulus oder Thiel.
Das Problem bei diesen Aktien ist, daß alle sie kennen und schon vor einigen Monaten gekauft haben.
Wenn da eine kleine negative Meldung kommt, geht es noch einmal drastisch nach unten.
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Marabut:

Das wäre sicher ein guter Boden!

 
27.09.01 16:42
Vielleicht hat er recht der Pfeiffer, aber das geht noch lange hin. Erst kommt die Zwischenerholung:


Albrecht O. Pfeiffer

Kaufen, wenn die Kanonen donnern
Auch Marschall Grouchy hörte die Kanonen von Waterloo, als er mit seiner Armee von 30 000 Mann zwei Stunden entfernt und Blücher verfolgend im Gelände herummarschierte. Seine Generäle bestürmten ihn: "Au cannon, au cannon!". Aber Grouchy hielt sich an die Order seines Meisters Napoleon. Auf diese Weise rettete er sich und seine Armee und ermöglichte es Nathan Rothschild im fernen London, einige Millionen zu verdienen.

Wie in meinem letzten Artikel "Der falsche Prophet" bereits angemerkt, gab der September als schlechtester Börsenmonat Wallstreets seinen Ruf eine unvorhersehbare makabre Bedeutung. Angefangen hatte es bereits zum exakten Beginn des Millenniums, als die US-Notenbank den Zins um einen viertel Punkt reduzierte. Nach meiner Theorie der Börsen-Dezimalzahlen hätte dies ausreichen müssen, dass der Dow-Jones-Index die Marke von 12 000 überwinden konnte.

Das schaffte er nicht. Im Januar blieb er bei exakt 11722,98 hängen. Wird die Theorie nicht bestätigt, ist dies ein Zeichen von Marktschwäche. Seit dieser Zeit geht es programmgemäß stetig abwärts, Richtung Süden. Ich kenne noch eine zweite Theorie, die ich bereits 1967 entdeckt hatte, als meine ersten primitiven Börsencomputer zu laufen begannen: Alle spekulativen Märkte gehen genau auf den Punkt zurück, wo sie ihren Anfang genommen hatten. Ein guter Punkt ist das Jahr 1995, in dem so interessante Bücher publiziert wurden wie: "Bankruptcy 1995", "The Great Reckoning", "Getting Rich before and during the Next Depression", "Crisis Investing", "Blut auf den Strassen", "Wann kommt der Staatsbankrott", "Paper Money", "The Day the Bubble Burst" usw.

Zu dieser Zeit notierte der Dow bei 3600, der S&P bei 450, der Nasdaq 100 bei 600, NYSE bei 240, EURO Stoxx bei 1400, DAX bei 2000. Naive Leser und Experten glauben immer, "tiefer geht's nimmer!" Ich wünsche ihnen viel Glück.

Albrecht O. Pfeiffer

27.09.2001
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