DEUTSCHE BOERSE AG /


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draki:

DEUTSCHE BOERSE AG /

 
26.01.01 11:14
DEUTSCHE BOERSE AG / "nicht primaer fuer Retail-Investoren"
HISTORIE & KURZPORTRAIT

 Die Deutsche Boerse AG entwickelte sich von einer deutschen
 Boerse zu einem europaeischen Technologie-Unternehmen fuer
 eCommerce im Bereich Wertpapiere und Derivate. Massgeblich
 trugen hierzu in den letzten Jahren die Entwicklung, Verbesse-
 rung und umfassende Etablierung des vollelektronischen Handels-
 systems Xetra im Geschaeftsfeld Kassamarkt und des Handels-
 systems Eurex im Geschaeftsfeld Terminmarkt bei. Ihren Kunden
 bietet die Deutsche Boerse AG eine umfassendere Produkt- und
 Dienstleistungspalette als jede andere europaeische Boersenorga-
 nisation und erschliesst sich zunehmend Geschaeftsfelder, die
 ueber das klassische Boersengeschaeft hinausgehen.

 Die Systeme der Deutschen Boerse AG zeichnen sich durch Zugaeng-
 lichkeit, Skalierbarkeit, Flexibilitaet, Zuverlaessigkeit und
 Kosteneffizienz aus. Daneben ist der Erfolg der Deutschen Boerse
 AG insbesondere auf die Innovationskraft des Unternehmens, die
 Strategie der internationalen Expansion sowie die Faehigkeit,
 Markt- und Wettbewerbsregeln mitzugestalten zurueckzufuehren.
 Hierfuer beispielhaft waren die fruehzeitige Implementierung
 einer Kapitalgesellschaft als Traeger der Boerse zu Beginn der
 neunziger Jahre, die Entwicklung und Einfuehrung des elektroni-
 schen Handelssystems Xetra sowie der Auf- und Ausbau des Neuen
 Marktes zum groessten Markt fuer Wachstums- und Technologiewerte
 in Europa ab 1997, die Gruendung der European Energy Exchange

 (EEX) fuer den Handel mit Strom, der Start der NEWEX (Boerse
 fuer mittel- und osteuropaeische Werte) und nicht zuletzt der
 schnelle Erfolg der EUREX.

 Heute ist die Deutsche Boerse AG die klare Marktfuehrerin unter
 den europaeischen Boersenorganisationen und deckt mit einem
 Portfolio an Tochtergesellschaften und Beteiligungen saemtliche
 zentrale Bereiche der Kapitalmarktinfrastruktur ab. In der Spar-
 te Handel ist man sowohl im Bereich Kassa- und Terminmarkt als
 auch in B2B-Maerkten taetig. So tritt man als Betreiberin vorge-
 nannter Maerkte auf, stellt die dafuer notwendigen Produkte zur
 Verfuegung, erbringt die zugehoerigen Dienstleistungen und bie-
 tet die erforderliche Technologie und Marktinfrastruktur an. Das
 operative Geschaeft der Gesellschaft gliedert sich im einzelnen
 in folgende Geschaeftsbereiche:

GESCHAEFTSFELDER & MARKTPOSITION

- KASSAMARKT: Im Geschaeftsfeld "Kassamarkt" betreibt die
  Deutsche Boerse AG als Traegerin der Frankfurter Wertpapier-
  boerse und Betreiberin des vollelektronischen Handelssystems
  XETRA den - am Handelsvolumen gemessen - fuehrenden elektroni-
  schen Kassamarkt in Europa. Hierzu zaehlt unter anderem auch
  der Neue Markt als groesster europaeischer Markt fuer Wachs-
  tums- und Technologiewerte.

- TERMINMARKT: Im Geschaeftsfeld "Terminmarkt" betreibt man
  gemeinsam mit der SWX Swiss Exchange die nach Anzahl der ge-
  handelten Kontrakte weltweit groesste Terminboerse EUREX. Zu
  diesem Geschaeftsfeld gehoerend bietet man als Clearinghaus/
  Zentraler Kontrahent ueber die Eurex Clearing AG saemtliche
  Clearingdienstleistungen an.

- SETTLEMENT: Das Geschaeftsfeld "Settlement" beinhaltet die
  Abwicklung durch die in Europa fuehrende Clearstream Inter-
  national S. A., an der die Deutsche Boerse AG und Cedel jeweils
  50 % halten.

- INFORMATIONSTECHNOLOGIE: Die fuer das Betreiben der vorgenann-
  ten Maerkte sowie das Bereitstellen der Produkte und Service-
  leistungen erforderliche Marktinfrastruktur und Technologie
  wird durch die Deutsche Boerse Systems AG, einer weiteren
  Tochtergesellschaft, zur Verfuegung gestellt.

- B2B/E-MARKTPLAETZE: Ueber ihre 100prozentige Tochter Xlaunch AG
  engagiert sich die Deutsche Boerse AG bei elektronischen Busi-
  ness-to-Business-Marktplaetzen im Internet, schwerpunktmaessig
  im Bereich der Nicht-Finanzprodukte. Fuer weniger versierte In-
  vestoren mutet die Ausweitung der Aktivitaeten in Geschaefts-
  felder, die nicht den Kernkompetenzen zuzuordnen sind, zu-
  naechst sonderbar an. De facto hat die Deutsche Boerse AG unter
  anderem durch die Entwicklung von hocheffizienten Transaktions-
  systemen und anderen IT-Technologien ein hohes Mass an Ent-
  wicklungs- und Integrations-Know-How aufgebaut, so dass die
  Nutzung dieser Kompetenzen fuer nicht artverwandte Geschaefts-
  felder lediglich die konsequente Erweiterung der Wert-
  schoepfungskette darstellt.

- INFORMATIONSPRODUKTE: Ergaenzt wird das Angebot durch die
  Verarbeitung und Vermarktung von Marktinformationen. Unter
  anderem soll hierbei im Jahresverlauf ein umfassendes Boersen-
  portal im Internet errichtet werden, das aus Investorensicht
  Zugang zu saemtlichen wichtigen Kapitalmarkt-Informationen
  bietet.

KUNDENSTRUKTUR

 Im Geschaeftsbereich Terminmarkt zaehlt man an der EUREX 440
 Teilnehmer aus 16 Laendern zu den Kunden. Die Clearstream
 Banking S. A. und AG zaehlt Geschaeftsbanken, Zentralbanken,
 Finanzdienstleister, Depotbanken und Emittenten zu ihren Kunden.
 Kunden im Geschaeftsbereich Kassamarkt sind alle Nutzer der
 Frankfurter Wertpapierboerse bzw. alle Emittenten, deren Wert-
 papiere zum Handel zugelassen sind und alle zugelassenen Han-
 delsteilnehmer.

AUSSICHTEN & FOKUS

 Weiterhin will die Deutsche Boerse AG in den jeweiligen Ge-
 schaeftsfeldern ihre Kernkompetenzen wie Geschwindigkeit, Zu-
 verlaessigkeit, Transparenz, Skalierbarkeit, Liquiditaet, Unab-
 haengigkeit und weltweite Zugaenglichkeit wahren bzw. verbes-
 sern, um somit die ohnehin schon hohe Ertragskraft weiter zu
 steigern. Um ihre fuehrende Position im Handel auszubauen,
 plant die Gesellschaft, das in Europa fuehrende integrierte
 Clearinghaus aufzubauen. Auch im Geschaeftsfeld Informations-
 technologie will man zu einem fuehrenden Anbieter von IT-
 Komplettloesungen avancieren.

MITTELVERWENDUNG & INVESTITIONEN

 Der Emissionserloes von bis zu 900 Mio Euro soll allgemein zur
 Finanzierung des weiteren internen und externen Wachstums sowie
 zur Sicherung und zum Ausbau der Marktposition der Deutschen
 Boerse AG in den gegenwaertigen Geschaeftsfeldern bzw. zum Auf-
 bau neuer Geschaeftsfelder eingesetzt werden. Im einzelnen
 sollen in 2001 im Geschaeftsfeld Kassamarkt Investitionen von
 38 Mio Euro fuer die Umsetzung der Xetra-Releases 6.0 bis 7.0
 getaetigt werden. Im Geschaeftsfeld Terminmarkt sind fuer das
 Eurex-Release 5.0 Investitionen von 38 Mio Euro vorgesehen.
 Ferner werden zur Etablierung von Allianzen im asiatisch-
 pazifischen Raum 27 Mio Euro reserviert.

 Im Geschaeftsfeld Informationstechnologie sollen in 2001 insge-
 samt 66 Mio Euro in die Entwicklung der Universal Trading Engine
 investiert werden. Darueber hinaus sind Investitionen von 67 Mio
 Euro zum Ausbau der Migration der Abwicklungssysteme der Clear-
 stream International geplant. Investitionen von rund 30 Mio Euro
 sollen schliesslich der Tochtergesellschaft Xlaunch AG zur Ver-
 fuegung gestellt werden, um den Aufbau von elektronischen Markt-
 plaetzen voranzutreiben. Insbesondere soll der Emissionserloes
 zur Durchfuehrung von Akquisitions- bzw. Beteiligungsprojekten
 genutzt werden.

MARKTUMFELD

 Durch ein von der Revolution im Bereich IT/E-Business sowie
 durch Deregulierung und Globalisierung gepraegtes Marktumfeld
 erwarten wir weiterhin deutlich zweistellige Zuwachsraten des
 Marktes fuer Kapitalmarktleistungen. Der Zusammenhang zwischen
 der Entwicklung der Kapitalmaerkte und der Nachfrage nach den
 Abwicklungs- und Boersendienstleistungen der Deutschen Boerse
 AG ist dabei offensichtlich, wobei wir die Deutsche Boerse AG
 insbesondere in Euroland und in Deutschland vielversprechend
 positioniert sehen. So weisen die europaeischen Maerkte im all-
 gemeinen und der deutsche Markt im besonderen noch ein grosses
 Aufholpotential gegenueber Laendern wie den USA auf. Ein ein-
 facher Vergleich verdeutlicht dies anschaulich: So betraegt die
 Marktkapitalisierung der deutschen boersennotierten Unternehmen
 den Angaben des DAI zufolge in 99 rund 70 % des Bruttosozial-
 produkts, waehrend dieser Wert bspw. in Europa durchschnittlich
 130 % betrug und in den USA sogar den Spitzenwert von 185 %
 erreichte.

 Es ist in Anbetracht der schnellen Verbreitung von bspw. der Akti-
 enkultur in Deutschland - so stieg der Prozentsatz der Aktionaere
 in der deutschen Bevoelkerung inkl. Fondsbesitzern von 1997 bis
 zum 2. Halbjahr 2000 von 9 % auf annaehernd 20 % (Quelle: DAI).
 Somit haelt bereits knapp jeder fuenfte Deutsche ueber 14 Jahre
 Aktien in irgendeiner Form in seinem Besitz. In den USA ist der
 Prozentsatz mit ueber 50 % deutlich hoeher. Es kann erwartet wer-
 den, dass sich die deutschen Werte den US-amerikanischen anglei-
 chen, was fuer die Deutsche Boerse AG ein immenses Wachstumspoten-
 tial impliziert. Weitere Wachstumsimpulse gehen von der zunehmen-
 den Marktpenetration der preisguenstigen Online-Broker, der stei-
 genden Zahl boersennotierter Unternehmen sowie dem wachsenden
 Bedarf an privater Altersvorsorge aus.

WETTBEWERB & KONKURRENTEN

 Das gescheiterte iX-Projekt (die Fusion von LSE und Deutscher
 Boerse AG) bezeichnete Vorstandsvorsitzender Seifert kuerzlich
 als den vorerst letzten Versuch, zwei dominante Boersengesell-
 schaften auf dem Wege eines kooperativen Zusammenschlusses zu
 integrieren. Im Geschaeftsfeld Kassamarkt schlossen sich die
 Boersen Paris, Amsterdam und Bruessel zum Euronext-Verbund zu-
 sammen, waehrend in der Sparte Terminmarkt die englische Termin-
 boerse mit LIFFE ein eigenes elektronisches Handelssystem be-
 treibt. Mit einem Gesamtumsatz bei inlaendischen Papieren von
 ueber 1,6 Bill Euro nach den ersten neuen Monaten 2000 konnte
 die Deutsche Boerse AG ihre Marktposition vor London Stock Ex-
 change (LSE) und Euronext als umsatzstaerkster Markt in Europa
 neuerlich ausbauen. Das gleiche gilt fuer den Terminmarkt, wobei
 ueber die gemeinsam mit der SWX betriebene EUREX sogar weltweit
 die meisten Kontrakte gehandelt wurden.

GESCHAEFTSZAHLEN & PROGNOSEN

 Ungeachtet der gescheiterten Fusion mit der LSE konnte die Deut-
 sche Boerse AG in 2000 das mit Abstand beste Unternehmensergeb-
 nis ihrer Firmengeschichte verzeichnen. So stiegen die Umsaetze
 in den ersten 9 Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deut-
 lich von 335 Mio Euro auf aktuell 511 Mio Euro, wobei das Vor-
 steuerergebnis von 82 Mio Euro auf 185 Mio Euro ueberproportio-
 nal gesteigert werden konnte. Fuer das Gesamtjahr 2000 wird ein
 Umsatz von 690 Mio Euro erwartet, der in 01 und 02 auf 760 bzw.
 870 Mio Euro anwachsen soll. Im laufenden Jahr 2001 soll sich
 der Gewinn investitionsbedingt auf 175 Mio belaufen (2000e: 200
 Mio Euro), fuer 2002 sind wieder 200 Mio Euro angestrebt. Mit
 einer Umsatzrendite von aktuell ueber 30 % handelt es sich bei
 der Deutschen Boerse AG zweifellos um ein hochprofitables Unter-
 nehmen.

AKTIENHERKUNFT & BESITZVERHAELTNISSE

 Von den zur Zeichnung angebotenen Aktien stammen 2,936 Mio aus
 einer Kapitalerhoehung, 264.000 Aktien werden von Altaktionaeren
 zur Verfuegung gestellt. Es ergibt sich nach IPO und Greenshoe
 folgende Aktionaersstruktur (in Prozent): Deutsche Bank 10,07,
 Deutsche Boerse Beteiligungs GmbH 7,20, Dresdner Bank 5,46,
 HypoVereinsbank 4,69, Commerzbank 4,56, sonstige Altaktionaere
 42,54, Streubesitz 25,48.

AKTIENSERVICE-RATING

 Der erste Schritt zum besseren Verstaendnis der Privatanleger
 des Geschaeftsmodells der Deutschen Boerse AG ist, diese nicht
 primaer als Institution, sondern in erster Linie als Unternehmen
 zu begreifen, welches herkoemmlichen realwirtschaftlichen Wech-
 selwirkungen unterliegt. So entwickelt und vertreibt das Unter-
 nehmen Produkte samt zugehoeriger Dienstleistungen, steht im
 Wettbewerb mit anderen Institutionen und weist dabei Chancen wie
 Risiken auf. Bezugnehmend auf letzteres Bewertungskriterium hal-
 ten wir das Chancen/Risiken-Profil bei der Deutschen Boerse AG
 auf Basis der moderaten Bookbuildingspanne fuer sehr attraktiv.

 Denn die Deutsche Boerse AG ist zweifellos ein wachstumsstarkes
 Unternehmen mit hoher Ertragskraft und weist ungeachtet massiver
 Investitionen eine dynamisch wachsende Gewinnserie auf, wie sie
 in der herkoemmlichen Wirtschaft kaum mehr zu beobachten ist.
 Zudem ist das Unternehmen in Europa mit Abstand fuehrend posi-
 tioniert und bietet dabei ein Produkt- und Dienstleistungsport-
 folio an, das dem der europaeischen Wettbewerber weit voraus
 ist. Neben der vielversprechenden Marktposition in einem wachs-
 tumsstarken Markt (Aufholpotential Prozentsatz Wertpapierhalter
 gegenueber Gesamteuropa und USA, private Altersvorsorge etc.)
 erschliesst sich die Deutsche Boerse AG durch die technologisch
 fuehrenden Produkte und den vereinnahmten Emissionserloes von
 ca. 900 Mio Euro in Anbetracht des aktuellen Konzentrationspro-
 zesses der europaeischen und internationalen Boersen immense
 Wachstumschancen.

 Insbesondere im noch fragmentierten europaeischen Markt tritt
 die Deutsche Boerse AG somit als Konsolidierer auf. Hierzu wird
 es jedoch notwendig sein, die zersplitterte europaeische Clea-
 ring- und Settlement-Landschaft auf eine einheitliche integrier-
 te Basis zu stellen. Zwar ist dies ein langwieriges und schwie-
 riges Unterfangen, sollte jedoch aufgrund der zahlreichen Vor-
 teile, die sich Kooperationspartner durch eine Kooperation mit
 der dominierend positionierten Deutschen Boerse AG bieten, lang-
 fristig durchfuehrbar sein. Zentrales Element der Wachstumsstra-
 tegie der Gesellschaft ist somit, neben der staendigen Wei-
 terentwicklung der Produkte und Kapitalmarktinfrastruktur, die
 Generierung von externem Wachstum, wie bspw. mittels Fusionen,
 Uebernahmen, Quer-Beteiligungen, Systempartnerschaften mit
 anderen Boersen, Clearing- und Abwicklungsorganisationen,
 Technologieanbietern und Medienpartnern.

 Der faire Wert des Unternehmens liegt unserer Einschaetzung nach
 bei mindestens 3,6 Mrd Euro, was einem Ausgabepreis von 350 Euro
 entspraeche. Somit halten wir die Obergrenze Bookbuildingspanne
 mit 335 Euro fuer angemessen. Der Titel waere auf Basis Ober-
 grenze Bookbuildingspanne mit einem KGV auf Basis des laufenden
 Geschaeftsjahres von 22 im Wettbewerbsvergleich attraktiv bewer-
 tet, da die bereits boersennotierte skandinavische OM Gruppen
 ein 01e-KGV von derzeit 28 aufweist.

 Zu den Risiken zaehlen die Abhaengigkeit des Geschaeftsverlaufs
 vom Handelsvolumen, die IT-getriebene Unternehmensstory (was
 allerdings ebenso als Vorteil aufgefasst werden kann) sowie die
 Gefahr substituierender Technologien. Dabei treten vorgenannte
 Risiken bei allen Branchentiteln auf, wobei wir diese in Anbe-
 tracht der fuehrenden Marktposition der Deutschen Boerse AG fuer
 ueberschaubar halten. Das zuletzt haeufig zu beobachtende Be-
 duerfnis einiger Banken, eigene Handelsplattformen aufzubauen,
 halten wir fuer nur begrenzt zukunftsfaehig, da Marktteilnehmer
 immer nur vorwiegend die Marktplaetze mit hoechster Liquiditaet
 nutzen werden. Und auch diese Banken benoetigen hierfuer ein
 Handelssystem. Unter anderem diesen bietet die Deutsche Boerse
 AG das Betreiben und die "Lizenzierung" der vollelektronischen
 Handelssysteme wie Xetra ausserhalb der regulaeren Boersen an.
 Fuer den Roll-Out von Xetra laufen bereits verschiedene Projekte
 in diversen Laendern.

 Unseres Erachtens handelt es sich bei der Deutschen Boerse AG um
 ein hochprofitables Wachstumsunternehmen, das in einem prospe-
 rierenden Marktumfeld fuehrend positioniert ist und in Anbe-
 tracht des branchenweiten Konzentrationsprozesses die Rolle des
 Konsolidierers uebernehmen wird. Aufgrund der attraktiven Bewer-
 tung, der hohen Rentabilitaet - vom Cost-Income-Ratio der Deut-
 schen Boerse AG koennen selbst einige Banken nur traeumen - und
 der vielversprechenden Zukunftsaussichten raten wir nahezu ohne
 Vorbehalte zur strategisch motivierten Zeichnung. Aufgrund der
 voraussichtlich starken Kongruenz vom Boersenkurs der Deutschen
 Boerse AG und der Stimmung an den Aktienmaerkten muessen hoehere
 Volatilitaeten jedoch in Kauf genommen werden. Grundsaetzlich
 gehen wir von der Annahme aus, dass bei weiterhin guter Ent-
 wicklung der Kapitalmaerkte die Deutsche Boerse AG hiervon
 ueberproportional profitieren wird und mit ihr ihre Aktionaere.

KENNZAHLEN (Deutsche Boerse AG, Frankfurt)

 Erstnotiz: 5.2.2001
 Segment: Amtlicher Handel
 Branche: Wertpapierhandel/Finanzdienstleistungen
 Zeichnungsfrist: 23.01.-02.02.2001
 Bookbuildingspanne: 285,00-335,00 Euro
 Konsortium: Deutsche Bank, Goldman Sachs, Commerzbank etc.
 Volumen: 3,2 Mio Aktien + 390.000


Quelle: aktienservice.de

Antworten
1Mio.€:

Laut Meldung N-TV schon überzeichnet !

 
26.01.01 11:18
Mindestzeichnungsmenge = 1 St.

Gruss Mio.
Antworten
Courtage:

Meines Wissen, Mindestmenge

 
26.01.01 11:44
5 Stk.
Vorzeitiges Zeichnungsende ist möglich.
Institutionelle zeichnen hauptsächlich.
Graumarktkurse sind jetzt schon höher, bis 350E.
Gruß
Antworten
DarkKnight:

Glück-Wunsch auch von mir

 
26.01.01 11:48
hmmm, 5 Tage nach mir eingeloggt ... wenn ich am 31. auch mein 1000stes habe, dann befinden wir uns in der gleichen Suchtstufe
Antworten
DarkKnight:

@1mio: Falscher Thread o.T.

 
26.01.01 11:49
Antworten
1Mio.€:

@Courtage @DK Danke und viel Glück!

 
26.01.01 11:51
Habe ich auch gedacht!Meine Bank schreibt was anderes!

Gruss Mio.

Unternehmen: Deutsche Börse AG
WKN: 581005
Konsortium: Deutsche Bank / Goldman Sachs  


Die Anzahl der zu zeichnenden Aktien muss bei mindestens  1 Stück liegen
und ein Vielfaches von  1 sein.
Sie können optional ein Preislimit für diese Zeichnung angeben. Dieses muss
zwischen 285.00 und 335.00 Euro liegen. Falls Sie kein Preislimit angeben, akzeptieren Sie automatisch den vom Konsortium in Abstimmung mit dem Emittenten festgelegten Ausgabepreis.

Antworten
draki:

Kant! empfiehlt: Zeichnen

 
26.01.01 11:52
               Kant! empfiehlt: Zeichnen

               Kant!-Bericht zur DVFA-Analystenkonferenz der Deutsche Börse AG

               Zu ihrem bevorstehenden Börsengang präsentierte sich gestern die Deutsche Börse
               AG den Analysten selbst als Unternehmen. In den vergangenen Jahren hat sich die
               Deutsche Börse AG zu einer Organisation entwickelt, die neben der klassischen
               Orderabwicklung immer mehr zusätzliche Dienste angeboten hat. Heute hat sie sich
               nach den folgenden Geschäftsfeldern aufgestellt:
               · Die Deutsche Börse organisiert einen Handel sowohl im Kassamarkt als auch im
               Terminmarkt. Neben der Frankfurter Wertpapierbörse (Parkett) betreibt sie das
               vollelektronische Handelssystem Xetra, den in bezug auf das Handelsvolumen größten
               europäischen Kassamarkt. Im Vergleich zu den Wachstums- und Technologiebörsen
               der europäischen Wettbewerber hat sie mit dem "Neuen Markt" die mit Abstand größte
               Handelsplattform für innovative und junge Unternehmen in Europa aufgebaut.

               · In Kooperation mit der SWX Swiss Exchange ist sie mit der Terminbörse Eurex sogar
               Weltmarktführer, gemessen an der Zahl der gehandelten Kontrakte. Zudem zählt zum
               GF Terminmarkt das Clearing über die Eurex Clearing AG.
               · Das GF Settlement steht für die Abwicklung, die durch den europäischen Marktführer
               Clearstream International S.A. abgedeckt wird und an der die Deutsche Börse AG mit
               50% beteiligt ist.
               · Das GF E-Marktplätze umfaßt die Entwicklung von B2B-Internet-Plattformen mit
               Fokussierung auf Nicht-Finanzprodukte. Hierfür wurde eine eigene Tochter mit dem
               Namen Xlaunch AG gegründet.
               · Die Sammlung, Aufbereitung und Verteilung von relevanten Marktinformationen soll im
               GF Informationsprodukte behandelt werden. · Im GF Informationstechnologie stellt das
               Tochterunternehmen Deutsche Börse Systems AG die zum Betrieb der genannten
               Dienstleistungen notwendige technologische Infrastruktur samt Serviceleistungen zur
               Verfügung.
               Die Deutsche Börse AG ist ein Unternehmen, das in den vergangenen Jahren auf ein
               ansehnliches Wachstum verweisen konnte. Insgesamt spricht für eine weiterhin gute
               Entwicklung, dass die Unternehmung sich bereits in einer starken Ausgangsposition
               befindet, die durch den den Kapitalzufluss des IPOs noch einmal gestärkt wird. Zudem
               wirken sich makroökonomische Faktoren aus. Hier ist zu nennen, dass sich die Zahl
               der Aktienbesitzer stetig erhöht und kein Ende dieses Trends abzusehen ist. Außerdem
               ist damit zu rechnen, dass sich die Zahl der börsennotierten Unternehmen, die im
               internationalen Vergleich in Europa und speziell in Deutschland eher niedrig ist,
               kontinuierlich weiter anwachsen wird. Beide Argumente lassen ein insgesamt höheres
               Handelsvolumen erwarten. Noch ein zweiter gewichtiger Grund lässt sich für ein
               positive Tendenz ins Felde führen: Der Kapitalmarkt in Europa ist trotz größerer
               Bevölkerungszahl und höherem Bruttosozialprodukt weniger effizient als der
               amerikanische Kapitalmarkt. Dies liegt zum großen Teil an der im direkten Vergleich
               sehr viel stärker zersplitterten Börsenlandschaft. Die Deutsche Börse AG beabsichtigt,
               die Konsolidierung der Börsen in Europa aktiv voranzutreiben, um sich die durch die
               Zusammenlegung möglichen economies of scale zu erschließen.

               Wir denken, dass die Deutsche Börse AG moderat bepreist wird, und glauben, dass
               sich die Gesellschaft in einer guten Position befindet, um langfristig die Veränderungen
               in der Branche mitzugestalten und davon profitieren zu können. Hinzu kommt der
               Eindruck, dass die Deutsche Börse AG von einem kompetenten Management geführt
               wird.

               © Kant! Vermögensmanagement GmbH: Diese Ausarbeitung beruht auf Informationen aus Quellen,
               die wir für zuverlässig halten, jedoch nicht einer neutralen Prüfung unterzogen haben. Kant!
               Vermögensmanagement übernimmt keine Gewähr und keine Haftung für die Vollständigkeit und
               Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen. Haftung wird auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit
               begrenzt. Abdruck und Auszüge nur mit schriftlicher Genehmigung des Verfassers.

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               60318 Frankfurt am Main
               Tel. 069 509527-0.
               www.kant-online.de ** info@kant-online.de  
Antworten
Courtage:

1 Mio€

 
26.01.01 12:00
Erstmal Glückwunsch zu den ersten 1000.
Meine Bank nicht. Mindestmenge heute 5 Stk.
Gruß
Antworten
1Mio.€:

@Courtage bin bei EQ-Online! Danke :-) o.T.

 
26.01.01 12:08
Antworten
clovy:

soll man da einsteigen

 
26.01.01 18:29
bis jetzt fand ich im ganzen board keine persoenlichen meinungen zum boersengang der deutschen boerse ag oder ich war einfach blind. schreckt euch der hohe preis ab? denkt niemand darueber nach zu zeichen? Ich wuerde mich ueber eure meinungen freuen. die meisten analysten raten zum zeichen, aber was zaehlt heutzutage schon das wort eines analysten...

die einzige negative meldung fand ich im dab emmissionsinvestor. ich habe sie euch angehaengt. versteht jemand was damit gemeint ist? wird da etwas gemauschelt oder steht uns wieder mal nur die abzocke bevor? danke schon mal im voraus fuer eure meinungen.

ciao,
clovy

Einer Mitteilung von Fuchsbriefe zufolge werden bei der Deutschen Börse (WKN 581005) auf Druck der Konsortialführer wichtige Kapitalmaßnahmen nicht durchgeführt. Zu denen zähle auch die Deutsche Bank, deren Absichten mysteriös erscheinen würden. Nach offiziellem Standpunkt sehe man die Beteiligung als aufstockenswertes Investment. Tatsächlich werde aber im Gegensatz dazu der Anteil gegenüber den anderen Alteigentümern verringert. Auf Nachfragen hätten die beiden Unternehmen ausweichend bis gereizt reagiert. Pikant sei noch in diesem Zusammenhang, dass die Deutsche Börse Zahlen abstreiten würde, welche die Deutsche Bank zuvor veröffentlicht habe. Vor diesem Hintergrund rate man interessierten Anlegern von einer Zeichnung ab.
Antworten
1Mio.€:

@clovy

 
26.01.01 18:36
Ich habe mal 10 gezeichnet und überlege mir nocheinmal 20 zu holen!
Also privater hast Du sowiso nur eine kleine Chance da die Aktie schon stark überzeichnet ist.

Find Deine Meldung sehr interessant weil sie in der Tat die einzige Negative ist die ich gesehen habe!

Weitere Meinungen zu dieser Meldung wäre interessant!

Gruss Mio.
Antworten
clovy:

@mio

 
27.01.01 21:02
danke fuer deine antwort. ich habe gestern abend auch 20 stueck gezeichnet. mal sehn ob's klappt, die zeichnung und dann der boersenstart...?!?!

ansonsten scheint das interesse an diesem thread nicht gerade sehr gross zu sein. vielleicht tut sich ja noch was wenn ich ihn mit diesem posting nochmals nach oben spuele.

ciao,
clovy
Antworten
Expropriateur:

Werde auch zeichnen, aber nur

 
27.01.01 21:11
um den zu erwartenden Zeichnungsgewinn kurzfristig zu realisieren (falls ich das Glück habe, welche zu bekommen).
Daß es einen Zeichnungsgewinn geben wird, steht für mich bereits fest (aufgrund der hohen Nachfrage). Auch wenn sich dieser in Grenzen halten dürfte, ist dies sicheres Geld.

Gruß
EXPRO
Antworten
Kicky:

Aus der Eurams Artikel

 
28.01.01 00:56
Im internationalen Vergleich ist
die Deutsche Börse gut aufgestellt.
Wichtige neue Märkte wurden früh-zeitig
besetzt: Die Frankfurter betrei-ben
mit der Eurex die weltweit größ-te
Terminbörse und mit dem Neuen
Markt Europas führende Börse für
High-Tech-Werte.
Wie EURO bereits berichtete,
werden die Börsen-Aktien optisch
teuer auf den Markt kommen – die
Bookbuilding-Spanne dürfte zwischen
290 und 320 Euro liegen. Grund für
den hohen Preis: Die Durchführung
des ursprünglich geplanten Aktien-splits
(13:1) und damit ein optisch
verlockenderer Preis kostet Zeit. Sei-fert
aber hat es eilig mit der Emission.
Der Hauptkonkurrent Euronext,
der Zusammenschluss der Börsen Pa-ris,
Brüssel und Amsterdam, will vor-aussichtlich
im Mai die eigene Notie-rung
starten. Je eher Seifert aber den
Emissionserlös in den Kassen hat und
je größer der Vorsprung vor Euronext
ist, desto besser.
Dass Privatanleger vom hohen
Preis abgeschreckt werden und die Li-quidität
der Aktie darunter leiden
könnte, muss der Frankfurter Börsen-boss
dabei in Kauf nehmen.
Dennoch hat die Aktie für langfri-stig
orientierte Anleger durchaus Po-tenzial.
Zum Vergleich: OM Gruppen
wird derzeit mit einem KGV von 27
Seifert ist es der zweite An-lauf:
Bereits im vergange-nen
Frühjahr wollte er die
Börsen-Aktie platzieren –
damals hieß das Ziel noch
Neuer Markt. Doch als sich
im Sommer die Gelegen-heit
bot, mit der Londoner Börse zur
Superbörse iX zu fusionieren, ließ Sei-fert
die Pläne kurzerhand wieder in
der Schublade verschwinden. Das iX-Projekt
scheiterte kläglich.
Dieses Mal gibt es kein Zurück:
Am Donnerstag segnete die Haupt-versammlung
– zu 81 Prozent gehört

die Börse Banken und Wertpapier-häusern,
den Rest teilen sich Makler
und Regionalbörsen – Seiferts Pläne
endgültig ab. Bereits am morgigen
Montag wird die Preisspanne bekannt
gegeben, am Dienstag beginnt die
Zeichnungsfrist.
Der Börsengang verschafft der
DEUTSCHE BÖRSE AG i n
Europa eine gute Position für
Fusionen und Übernahmen. q
Erwartete Preissp. (E) . . . . . . .290 bis 320
Erwarteter Umsatz 2001 (E) . . . .771 Mio.
Börsenwert (E) . . . . . . . . . . . . . . 3,5 bis 4 Mrd.
2001er-KGV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 bis 19
Ausgegeb. Aktien ca. 3,4 von 10,76 Mio.
WKN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .581 000
Die Deutsche Börse
AG beeilt sich. Das
Geld aus dem
Börsengang soll dem
Frankfurter Marktplatz
jetzt schon einen
Vorsprung sichern
für 2001 bewertet. Die Deutsche Bör-se
brächte es nach Schätzungen der
Deutschen Bank bei einem Ausgabe-kurs
von lediglich 320 Euro auf ein
KGV von 19. Angesichts der starken
Stellung der Frankfurter gäbe es zu
diesem Kurs also immer noch genü-gend
Luft nach oben.
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1Mio.€:

Wer zeichnet noch von Euch ?

 
29.01.01 17:02
Bei Schnigge ist die Taxe ja ganz schön zurückgegangen :

Deutsche Börse AG                
581005 23.01. - 02.02.  05.02.
Bookbuilding          285,00 - 335,00
Handel per Erscheinen 336,00 - 343,00    
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taipan09:

ich nicht

 
29.01.01 17:15
da ist mir der Graumarkt zu schwach, wenn man bedenkt was da für Banken dahinter stehen, müsste es eigentlich besser ausschauen...und das es sich lohnt müssten die schon bei mindestens 350E eröffnen und danach schauts ja nicht unbedingt aus...
auch so glaub ich nicht, dass die Deutsche Börse unbedingt ein Renner werden wird, aber in den MDax wird sie mindestens aufgenommen...
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mex1:

zeichne börse nicht, aber sunways

 
29.01.01 17:40
is teine unmittelbare konkurrenz zu solarworld. meines wissens produziert sw aber keine transparenten module!?
oder hat jemand andere infos?

by mex
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draki:

Deutsche Börse: Graumarktkurs bricht förmlich ein

 
29.01.01 20:41
                  Deutsche Börse: Graumarktkurs bricht förmlich ein
                   
                   
                  Im Handel per Erscheinen bricht der Kurs der Deutsche Börse AG am frühen Abend förmlich ein. Erstmals handelt Börsenmakler Schnigge den Wert unterhalb des oberen Endes der Bookbuildingspanne. Schnigge stellt eine Handelsspanne von 333 zu 340€. Gegen Mittag kostete eine Aktie der Börse noch 343€.

                  Die Zeichnungsfrist endet am 2. Februar. Anzeichen für eine vorzeitige Schließung der Orderbücher gibt es derzeit nicht. Am 5. Februar sollen die Aktien der Deutsche Börse AG erstmals in den Amtlichen Handel der Frankfurter Wertpapierbörse aufgenommen werden.
                  18:31 29.01.01
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1Mio.€:

Negativer Artikel!

 
30.01.01 14:11
Deutsche Börse AG nicht attraktiv (Berliner Boersenbrief)
Die Experten vom Berliner Börsenbrief raten davon ab, die Aktie der Deutschen Börse AG zu zeichnen.

Die Deutsche Börse AG habe die Bookbuildingspanne zwischen 285 und 335 Euro pro Aktie festgelegt, was zu Erlösen in Höhe von bis zu 984 Mio. Euro führen würde. Der Emissionspreis gebe dem Unternehmen eine Marktkapitalisierung von rund 3,4 Mrd. Euro.

Der Emissionspreis sei sehr hoch. Lege man für das Geschäftsjahr 2000 einen geschätzten Umsatz von 610 Mio. Euro und einen Gewinn von 140 Mio. Euro zugrunde, ergebe das ein geschätztes KUV von 5,6 und ein geschätztes KGV von 24,5. - Angesichts dessen, dass das Jahr 2000 ein Rekordjahr war, ein ausgesprochen hoher Preis, der dem Kurs wenig Raum nach oben lasse.

Die Warnung im Emissionsprospekt, dass es zu Zielkonflikten zwischen der Deutschen Börse und ihren Anteilseignern kommen könne, sollte ernst genommen werden. Der Einfluss der Großaktionäre könne dazu führen, dass Entscheidungen zu ungunsten der Deutschen Börse getroffen werden.

Nach Expertenmeinung ist der Emissionspreis für eine Zeichnung nicht attraktiv genug. Zudem sei das Risiko, dass die Altaktionäre die restlichen Aktionäre übervorteilen, insgesamt zu groß. Die Experten raten deshalb ab, die Aktie zu zeichnen, weder unter langfristigen noch unter spekulativen Aspekten.



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Ramses II:

Institutionelle kaufen vorbörslich

 
30.01.01 14:45
Institutionelle kaufen vorbörslich weiterhin Deutsche Börse

Frankfurt (vwd) - Auch am Dienstag ordern institutionelle Investoren Händlern zufolge vorbörslich die Aktien der Deutschen Börse. Bis zum Mittag wechselten rund 12.000 Stück den Besitzer, berichtet Ulrich Norde, Händler der Börsenmakler Schnigge AG. Bereits am Montag hatten Großanleger reges Interesse an dem Papier gezeigt. Der aktuelle Kurs pendelt zwischen 335,00 und 340,00 EUR. Norde schätzt, dass sich das Interesse an der Aktie bis zum Ende der Zeichnungsfrist am 2. Februar halten wird.
                  +++ Vera Schrader

                  vwd/30.1.2001/ves/maa  
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clovy:

20 gezeichnet - 3 bekommen o.T.

 
05.02.01 09:13
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