Die Deutsche Bank werde durch den Rückzug im Investmentbanking auch nicht deutscher, schließlich fielen auch hierzulande substantiell Stellen weg. Und auch wenn künftig 70 Prozent der Erträge stabile Geschäftsfelder wie die Vermögensverwaltung (DWS) und die neue Unternehmenssparte samt internationalem Zahlungsverkehr liefern soll, bleibe das schwankungsanfällige Investmentbanking mit 30 Prozent der Erträge bedeutsam. Tatsächlich brächte das Investmentbanking der Deutschen Bank dann immer noch so viele Erträge wie die gesamte Commerzbank.
Sewing muss aufpassen, dass er das Momentum des Umbaus nicht verliert. Gleichzeitig ist das Vertrauen der Anleger und Analysten auf einem neuen Tiefpunkt. Zehn von Bloomberg erfasste Analysten gehen für 2019 im Schnitt von einem Nettoverlust von 4,1 Milliarden Euro aus. Dabei reichen die Schätzungen von gut drei Milliarden bis fast sechs Milliarden Euro.
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