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... wenn diese auch heute ausgebaut wurden, dann würde ich ernsthaft Gewinnmitnahmen (oder eben eine gute Absicherung) in Betracht ziehen. Besser wäre in jedem Fall ein signifikanter Abbau der LV-Quoten, aber das ist wohl mehr Hoffnung als Glaube, solange die Q4-Zahlen nicht hinter uns liegen.
Solange dem Vorstand nichts besseres einfällt, als immer wieder einen möglichen Bilanzgewinn nach 3 Verlustjahren in Folge in Aussicht zu stellen, obwohl sich alle Welt ein besseres operatives Geschäft (weniger Kosten und - vor allem - mehr Ertrag) erhofft, habe ich kein Vertrauen (mehr) in die Arbeit von Vorstand und Aufsichtsrat. Mit solchen Aussagen kann man vielleicht Abonnenten von Boulevard-Schmierblättern beeindrucken, aber keine Analysten oder diejenigen, die sich tatsächlich für aussagefähige Zahlen interessieren. Deshalb sollte man für Q4/2018 besser nichts erwarten und hoffen, dass weiterhin Fusionsgerüchte die Runde machen und dem Kurs auf die Beine helfen. Leider wirken solche Gerüchte nicht wirklich nachhaltig und für eine Bank in diesem desolaten Zustand müsste sich auch erst einmal ein Käufer finden lassen ...
@jehuda46: Ich glaube nicht, dass irgendwer hier im Thread in der Lage ist, den Kurs um auch nur 0,1% zu bewegen, ganz gleich in welche Richtung. Man muss jedem erlauben, hier seine Meinung zu vertreten, aber wenn man einfach (und ohne nachvollziehbare Begründungen) irgendwelche Kursziele in die Runde wirft und Gegenargumente nicht angemessen (oder zumindest nachvollziehbar) kontert, dann darf und sollte man die Beiträge getrost ignorieren. Ärgern bringt wohl nichts, ist aber auch ein wenig abhängig von der jeweiligen Tagesform. An so spannenden Tagen wie heute interessiert es mich nicht die Bohne, ob jemand irgendwann eine solche Bewegung vorhergesehen hat, außer wenn es gestern (und obendrein gut begründet) war. Alles andere ist Schnee von vorgestern und nicht der Rede wert.
Ich habe mich übrigens entschlossen, nun doch keine weiteren Aktien der Deutschen Bank zu kaufen, und habe meine ursprünglich hierfür vorgesehen Cash-Bestände (aus den beiden erfolgreichen Short-Wetten) nun auf Facebook gesetzt. Den aktuellen Short-Einsatz auf die DeuBa werde ich aller Wahrscheinlichkeit nach verlieren, auch wenn die Scheinchen noch etwas Laufzeit haben. Es spielt dann übrigens auch gar keine Rolle, ob ich deswegen im FB-Thread bei Ariva etwas posten werde oder (eher und sehr wahrscheinlich) nicht. Manche scheinen sich ja offensichtlich daran zu stören, dass ich nur hier schreibe. Ich versuche sogar den anderen DeuBa-Thread zu meiden, wenn es geht, aber manchmal muss ich eben auch da meinen Senf dazugeben. Wenn er nicht schmeckt, dann ist es halt so! ;)
... man hätte bereits im letzten Jahr (sogar noch deutlich mehr) Gewinn gemacht, wenn Trump seine Steuerreform nicht durchgebracht hätte!
Das was zählt ist doch das, was am Ende des Tages in der Kasse bleibt und was man an seine Aktionäre ausschütten oder zum Vorteil der Bank einsetzen kann. Dieser Wert war in 2017 um schätzungsweise 50% höher als das, was im Jahr 2018 aller Voraussicht nach übrigbleibt. Der Verlust im letzten Jahr war nur eine Zahl auf einem Stück Papier (Bilanz) und hatte eher positive als negative Auswirkungen auf den Cash Flow. In diesem Jahr ist die Bank in allen Bereichen geschrumpft und bei den Erträgen leider stärker als bei den Kosten, deshalb kann ich nicht verstehen, woher Ihr Euren Optimismus schöpft, wenn Ihr auf die Arbeit von Sewing verweist. Vertraut lieber auf positive Ereignisse, auf die weder der Vorstand noch der Aufsichtsrat einen Einfluss haben!
... Ereignissen nicht beeinflussen? Na dann lebst Du wohl in einer fantastischen Welt!
... oder 'andere Umstände' etwas?
Wenn Dein Ehepartner, der Dir vor Gott und was weiß ich vor wem ewige Treue gelobt hat, dann vertraust Du ihm bedenkenlos weiter, auch wenn er Dein Vertrauen gebrochen hat? Dann bist Du (zumindest in meinen Augen) ein gutgläubiger Dummkopf!
Sewing hat mit den Q2-Ergebnissen ein Ende der Ertragserosion bei der Deutschen Bank versprochen. Dieses hat er bereits mit den Q3-Zahlen deutlich gebrochen. Ist es dann nicht legitim, seine Meinung (und Vorhersage über den weiteren Kursverlauf) zu ändern? Ich kann mich nicht erinnern, dass ich meine angepasste Meinung seit diesem Ereignis im Wesentlichen abgeändert hätte.
Ebensowenig war und bin ich in der Lage gewesen, die jüngste Korrektur an den Märkten vorherzusehen. Diesem Umstand ist zu verdanken, dass ich meine Kursvorhersage von 8,00 auf 7,00 und dann sogar noch auf 6,xx korrigierte. Auch da lag ich nicht ganz so verkehrt, wenn auch im Detail sicherlich falsch.
Was also sollen die vollkommen sinnfreie Verweise auf irgendwelche Posts vom Sommer letzten Jahres? Es ist doch nicht mein Problem, wenn Du hier nicht mitlesen kannst, um meinen Gedanken angemessen folgen zu können. Blödsinn ist das, was Du hier in Deinen sinnbefreiten und zumeist inhaltlosen Off-Topic-Beiträgen schreibst, die lediglich die Diskreditierung von Leuten wie mir zum Inhalt haben. Vermutlich liegt das daran, dass Du wenig Ahnung hast von dem, was hier vor sich geht, aber selbst das wirst Du nicht verstehen. Du bist einfach nur ein Störenfried, ein Troll ohne echtes Interesse am Ideenaustausch. In meinen Augen ist es Blödsinn, sich selbst für einen Einzeiler hierfür das Zeit zu nehmen, deshalb ignoriere ich Dich in der Regel auch, aber mach' ruhig so weiter ...
... für Dich, sondern für meinen 'guten Freund' telev1 bestimmt.
Eine Fundamentalanayse muss nicht falsch sein. Bei der DeuBa müsste man hier tatsächlich auf Werte von etwa 20,00 bis 25,00 pro Aktie kommen, wenn man alles in die Waagschale legt, deshalb müssen auch Charttechnik, die jüngere Vergangenheit und auch die zukünftigen Aussichten mit berücksichtigt werden. Letztere waren bei der DeuBa jedoch derart miserabel, dass man den aktuellen Abschlag gut begründen kann. Das Potenzial nach oben ist unbestritten, aber es ist doch schade, wenn man sein Geld in eine Hoffnung parkt, während gleichzeitig woanders Geld verdient wird.
Ich weiß nach wie vor nicht, welche Strategie bei der Deutschen Bank mittelfrisitg zum Erfolg führen soll!? Die Aktie lebt einzig von der Hoffnung auf eine Fusion mit einer anderen Bank bzw. einer Übernahme durch eine noch größere Bank. Die Kurse von unter 7,00 wurden trotz der CoBa-Fusionsgerüchte erreicht. Das kann (und wird) es wohl eher nicht sein, was die Deutsche Bank tatsächlich voranbringen wird. Sollten diese Gerüchte wieder verstummen und Sewing erneut schlechte Zahlen für Q4 liefern, dann geht es schnurstracks wieder zurück auf die 6,xx .
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