www.handelsblatt.com/finanzen/...er-finanzkrise/23057234.html
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www.zdf.de/politik/frontal-21/geheimakte-finanzkrise-102.html
Hätte, hätte, Fahrradkette ...
Ich frage mich, was das noch mit der Deutschen Bank von heute oder morgen zu tun hat? Sind diese Schlawiner noch immer dabei, solche Geschäfte abzuschließen, oder machen das die Amerikaner inzwischen auch ohne die Deutsche Bank?
Wenn die IKB seinerzeit solche Papiere gekauft hat, warum hat sie deren "Brisanz" nicht erkannt und die Finger davon gelassen? Haben da nur Leute gearbeitet, die mit Beuteln voller Geld nur darauf warteten, dass die Deutsche Bank ihnen toxische Wertpapiere verkauft? Ganz sicher nicht, aber sie haben es auch nicht wirklich geprüft und die, die es geprüft haben und mit "AAA" bewertet haben, treiben noch heute ihr Unwesen und waschen ihre Hände in Unschuld. Es gab auch schon damals Mechanismen, um die IKB und andere Käufer dieser "strukturierten Wertpapiere" zu schützen, aber sie haben nicht gegriffen. Man verurteilt, dass das Auto 400 PS hat und übersieht vollkommen, dass die Bremse nicht funktionierte, die diese 400 PS hätte aufhalten können. Wenn ich dann noch feststelle, dass "Joe" nach wie vor frei herumrennt, dann hat er wohl auch nichts Illegales getan, oder hat unsere Justiz obendrein auch noch versagt!? Warum redet man nur über den angeblichen Verursacher dieser Krise und nicht über die ganzen Versager in dieser Geschichte? Ich denke, dass der Bericht ein wenig einseitig ist und polarisieren soll. Da gibt es besser recherierte und umfassendere Dokumentationen, die die Schuld nicht nur der Deutschen Bank und ihrem damaligen Chef zuschieben, sondern auch die Verantwortung der Rating-Agenturen benennen und das Versagen der (professionellen!) Handelspartner, das Toxische an diesen Wertpapieren zu erkennen. Die Gier hat damals eben alle blind gemacht und "Joe" ist offenbar jemand, der das zu seinen Gunsten zu nutzen wusste. Die Strafen zahlten an Ende die Aktionäre der Deutschen Bank und Staatshilfen flossen an alle Banken (in den USA und in Europa) und nicht nur an die Deutsche Bank. Auch hat damals das gesamte globale Finanzsystem versagt und nicht nur die Deutsche Bank unter ihrem erfolgsorientierten und gleichzeitig skrupellosen CEO.
Die Deutsche Bank hat für ihre Verfehlungen einen teuren Preis gezahlt, womöglich den höchsten Preis aller noch auf dem Markt befindlichen Institute, und jetzt gilt es eben den Blick wieder nach vorne zu richten, den letzten Dreck noch (anständig) wegzuräumen und in Zukunft fleißiger und auch cleverer zu sein als andere, ohne aber (noch mehr) Integrität und Geschäft einzubüßen. An der Börse wird die Zukunft gehandelt und ich hätte es damals auch gerne gesehen, wenn "Joe" für seine Machenschaften zur Rechenschaft gezogen worden wäre, aber die Vorgänge von damals sind ohnehin längst verjährt und ich weiß auch nicht so wirklich, was dieser Bericht jetzt noch bezwecken soll? Haben ihn die Shorties in Auftrag gegeben? Egal, denn es gibt hier nichts, was nicht vorher schon bekannt war ...
... begründet nun ihr Kursziel von 9 Euro nun mit ungelegten Eiern:
www.finanznachrichten.de/...sche-bank-auf-underweight-016.htm
Als ob die Bank intern nicht schon längst in diese Sparten eingeteilt wäre! Morgen rutscht womöglich ein Fußgänger vor einem Gebäude der Deutschen Bank ab und bricht sich ein Bein, weil der Hausmeister das Laub nicht zusammengekehrt hat!? Ich glaube, dass die Deutsche Bank sich ein solches Drama nicht wird leisten können und die Forderungen des Verletzten sie in die Insolvenz stürzen könnten ...
Ich habe keine Ahnung, was das nun wieder soll!? Wenn einem die Argumente ausgehen, dann sollte man doch so ehrlich sein und offenlegen, was der Grund für dieses offensichtliche Bashing ist und was man dafür kassiert (bzw. welche Gewinne man daraus erzielt). Ein paar Anwälte, ein bisschen Schreibkram und ein paar Termine beim Notar und die Bank hat eine Holding-Struktur. Wenn das 20 Mio. Euro kostet, dann nur deshalb, weil man sich von teuren Wirtschaftsprüfern beraten lassen wird, die ihren Namen unter den Vertrag setzen. In der operativen Struktur ist da nicht mehr viel zu tun. Die meisten Unternehmensbereiche sind doch bereits organisatorisch und rechtlich eigenständig. Wenn man diese Holding-Struktur tatsächlich favorisiert, dann bestimmt nicht deswegen, weil man damit mittel- bis langfrisitg Geld verliert, sondern vielmehr weil man mehr Geschäft machen und damit mehr Geld verdienen kann. Warum soll diese Struktur für die Deutsche Bank jetzt schlecht sein, während die meisten US-Unternehmen so strukturiert sind? Ich denke, die Dame sollte man nicht allzu ernst nehmen ...
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