... der einzige hier im Thread, der mir folgen kann, deshalb ganz konkret folgende Fragen:
- Sehe ich das richtig, dass die bereinigten Kosten um letzten Quartal bei nur noch 4,7 Mrd. Euro liegen sollten? Andernfalls ließe sich die hier bestätigte Zahl von 21,5 Mrd. Euro in 2019 nicht erreichen ...
=> Das hört sich zwar erst einmal gut an, aber bei der aktuellen Entwicklung der Erträge muss man wohl davon ausgehen, dass in Q4/2019 nicht einmal mehr 5,0 Mrd. Euro erreicht werden. Somit relativiert sich dieser Wert gleich wieder ... - Für Bewertungsanpassungen bei latenten Steueransprüchen (400 Mio. Euro), unbaubedingte Aufwendungen (463 Mio.) und Restrukturierungs. und Abfindungskosten (466 Mio. Euro) fallen allein in Q4/2019 noch über 1,329 Mrd. Euro an zusätzlichen Kosten an (Gesamtjahr: 4,5 Mrd. Euro). Das hätte dann einen Quartalsverlust von über 1 Mrd. Euro in Q4/2019 zur Folge?
=> Alle Achtung, wenn das so stimmen sollte. Schlimmer hätte ich es selbst kaum kommen sehen, und ich bin hier schon mit der größte Schwarzmaler! - Wie bewertest Du die aktuelle Verschuldungsquote von 3,9%? Das entspricht einem Wert, den man bereits Anfang 2018 hinter sich gelassen hatte. Reicht das aus, um in den USA den nächsten Stresstest zu bestehen oder muss am Ende des Tages doch eine Kapitalerhöhung herhalten, um hier stabile Verhältnisse zu schaffen? Immerhin sieht es aktuell so aus, als ob die Deutsche Bank sowohl in diesem als auch im kommenden Jahr jeweils ca. -2 Mrd. Euro an Verlusten einfahren wird ...
=> Meine Befürchtungen scheinen sich zu bestätigen, dass die Erträge in absoluten Zahlen stärker sinken als die Kosten und dass die Bank sich so sukzessive selbst abbaut, wenn man jetzt nicht massiv gegensteuert und Geld in die Hand nimmt, um (endlich) die richtigen Dinge zu tun ...
Note: Don't shoot the messenger! ;)