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Meldung des Tages: Chinas Exportstopp befeuert US-Projekt – Ihr Hebel auf die Rohstoffwende!
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Der USA Bären-Thread


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Anti Lemming:

C-Profit - Credit default swaps

7
21.06.08 12:57
Schöner Übersichtsartikel zu den CDS in Deinem "Zeit"-link.

Die These - Hedgefonds und andere, die CDS-Kontrakte halten, wollten nun von der Krise vorsätzlich profitieren, indem sie Firmen bewusst in den Bankrott treiben, um die CDS-"Versicherungen" ausgezahlt zu bekommen - hat aber einen Haken:

Wer CDS-Kontrakte hält und hofft, von einem Zusammenbruch zu profitieren (etwa Pleite von GM und Kollaps der GM-Bonds), muss bedenken, dass dann die - meist finanziell sehr schwache - Gegenseite, die den CDS-Kontrakt als Stillhalter verkauft hat (Hedgefonds, Broker wie Merrill) zahlungsunfähig werden kann. Die "Ausfall-Versicherung" bestünde dann de facto überhaupt nicht. Dies wird als "counterparty risk" bezeichnet. Fatalerweise ist mit den CDS insgesamt weitaus mehr gegen Ausfall "versichert", als an Geld zur Begleichung bei einem Großschaden effektiv zur Verfügung steht. Fallen massenhaft Bonds aus, werden daher auch die CDS massenhaft wertlos - der gefürchtete "Derivate-Crash".

Hedgefonds könnten von der Strategie, Firmen gezielt in den Bankrott zu treiben, also nur so lange profitieren, wie das Derivate-System insgesamt noch funktioniert - ein Spiel mit dem Feuer...
Antworten
Anti Lemming:

Wie erkläre ich meinem Mann

 
21.06.08 12:59
dass das nicht funktioniert?

Bei der vorsätzlichen Brandstiftung brennt das Haus der Feuerversicherung, in dem die Geldscheine zur Schadensregulierung lagern, leider mit ab.
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C_Profit:

@Al - klar, da will jeder der Erste sein

2
21.06.08 13:07
und den letzten ...
Das ist ja die aufziehende Katastrophe.
Mir ist auch dein Verschwörungsthread eingefallen, ich muß das noch mal nachlesen -
aber einer der Hauptkritikpunkte war wohl, dass man so viele Verschwörer nicht unbemerkt unter einen Hut bekommen kann...
Nun, es sieht so aus als wären da gar nicht so viele Eingeweihte nötig.
die Absurdität der Realität übertrifft die Absurdität des Vorstellbaren....
You only learn who has been swimming naked when the tide goes out -    W.Buffett
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wawidu:

Commercial Real Estate

6
21.06.08 13:55
Der gewerbliche Immobiliensektor ist einer der wichtigsten Investitionsbereiche in den USA. Er ist eine Domäne von Big Players, großen Entwicklungs- und
Verwaltungsgesellschaften sowie Hedgefunds. Die Projekte werden i.d.R. mit hohen Hebeln finanziert (5 - 10). Seit 2000 und speziell seit 2003 hat dieser Sektor einen historisch bislang einmaligen Boom erlebt, der nunmehr eindeutig zu Ende ist. Leerstände von Objekten und Stornierungen von bereits geplanten Projekten nehmen drastisch zu. Neue Projekte werden z.Z. kaum noch entwickelt.

Der Index der Unternehmen, die im gewerblichen Sektor tätig sind, hat sich zwischen Mai 2007 und Januar 2008 halbiert und dann bis Mai eine technische Korrektur erlebt. Nach Elliott ist eine C-Welle nie kürzer als die A-Welle. Dies würde beim $DJUSRH ein rechnerisches Kursziel von unter 100 bedeuten. Die potenziellen Auswirkungen einer solchen Entwicklung auf die Kreditgeber, also primär Banken, und den Arbeitsmarkt lassen sich ausmalen. In einer besonders kritischen Lage befinden sich einige der größten Pensionsfonds, u.a. der der öffentlichen Angestellten Kaliforniens (CALPERS), die hohe Beträge in gewerbliche Immobilienprojekte investiert haben.  
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 170509
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wawidu:

Chart der Woche

2
21.06.08 17:08
speziell für gsamsa:
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 170522
Antworten
wawidu:

Ergänzung zu # 23576 / AL

6
21.06.08 17:33

Um euch mal eine Vorstellung von der Größenordnung der "Securitization-Bubble" (CDS) zu vermitteln: Ende 2007 gab es laut IMF offene Derivate-Kontrakte in Höhe von rund 500 Billionen USD. Davon waren etwa 9,5 % Credit Default Swaps = 48 Billionen USD.

     

48.000.000.000.000



Diese Summe ist größer als das globale GDP von 2007.
Antworten
Shenandoah:

hope, Fake or just nothing?

 
21.06.08 17:36
June 21, 2008
Saudis To Increase Flow Of Oil
CNBC is reporting that The Saudis will increase oil production capacity gradually over the next year according to a senior advisor to the Minister of Petroleum at the Jeddah Energy Meeting in Saudi Arabia, Ibrahim Al-Muhanna.

The network also notes that The nation's current total capacity of 11.3 million barrels per day is expected to increase to 12.5 million barrels per day, Al-Muhanna said. That is much more than the Saudi's previously believed capacity of 10.8 million barrels per day.
Antworten
louisaner:

zum Wochenende...

4
21.06.08 18:32

Wer nicht auf Edelmetalle steht, soll die Zeilen einfach überlesen, denn der Rest ist auch interessant.

Im übrigen glaube ICH an die kommende C-Welle.

 

www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php

Dunkle Wolken am Horizont …

Veröffentlich am 21.06.2008 19:20 Uhr von Silberjunge



Zur Abwendung einer schweren Wirtschaftskrise hat die Fed nur die Chance, eine noch größere Verschuldungsblase aufzupumpen. Die Langfristfolgen wären dann allerdings eine zerrüttete Währung. Auch wenn wir für die nächsten 2 bis 3 Jahre fest an eine größtmögliche Inflationierung glauben, so ist kurzfristig keineswegs sicher, dass die niedrigen Leitzinsen und die Steuerschecks der Bush-Administration ausreichend Wirkung zeitigen.
Angesichts der Problemberge, vor denen Bernanke und Kollegen stehen, sollten Ihnen ihre Edelmetallpositionen die notwendige Sicherheit und Stabilität geben.


Obwohl wir immer wieder betonen wie wichtig Geduld unter Silberinvestoren ist, so befürchten wir, dass einige unserer Leser wenig Verständnis dafür aufbringen. Gleichwohl müssen wir immer wieder auf die Notwendigkeit von Ausdauer hinweisen. So erinnern Sie sich vielleicht mit uns an das Jahr 2005. Wir waren Mitte 2005 vom Bestehen eines wunderschönen symmetrischen Dreiecks überzeugt. Dieses ist eine gerade im Edelmetallsektor überaus bullische Chartformation. Aber dann kam es damals zunächst zu einem Ausbruch aus dem Dreieck nach unten. Alle Welt schaltete auf Silberpessimismus und selbst die größten Silberoptimisten verloren die Nerven. Sie alle wissen wie die Geschichte weiterging.
Für uns stehen die Märkte unter politischem Kuratel und dies in einem Ausmaß wie noch nie zuvor. Die Renditen an den Rentenmärkten müssen niedrig gehalten werden, die Edelmetalle ebenso, der Dollar gestützt und die Aktienmärkte stabilisiert werden.
Für uns steht aber fest, dass die negativen weltweiten Realzinsen (nicht nur in den USA, mit der Ausnahme in Euroland) den Edelmetallen massiven Rückenwind geben. Nehmen wir in diesem Zusammenhang einen Vergleich zur Hilfe. Ein schweres Segelschiff bedarf einiger Zeit, um den starken Rückenwind voll auszukosten. Wenn es dann aber einmal Fahrt aufgenommen hat, läuft alles wunderbar.
Wir bleiben bei unserer Auffassung, dass zwischen 15.96 und 16.50 US-Dollar eine massive Unterstützungszone liegt. Die Chancen überwiegen unseres Erachtens die Risiken. Beachten Sie aber bitte unsere in den letzten Monaten mehrfach geäußerten Ratschläge, niemals gehebelt und hoch verschuldet in Edelmetalle zu investieren. Sonst kann Ihnen widerfahren, was im 2. Halbjahr 2005 oder im August 2007 vielen das Genick gebrochen hat. Und selbst wenn noch ein Absacker erfolgen sollte, lassen Sie sich auch davon nicht in die Irre führen.
Auch wenn es schwer fällt: Üben Sie sich bitte in Geduld, verlieren Sie das große Ziel nicht aus den Augen und vertrauen Sie auf die unzähligen Argumente, die wir Ihnen in den vergangenen Wochen zum Besten gaben.

Energiekosten der Welt lägen im Falle eines hypothetischen Ölpreises von 200 US-Dollar bei 18 Prozent der Weltwirtschaftsleistung

Wir möchten Ihnen den folgenden von Merrill Lynch nicht vorenthalten. Es bleibt zu hoffen, dass der Ölpreis nicht 200 US-Dollar erklimmen wird. Wir gehen davon aus, dass die Luft nach oben dünner wird. Mittel- bis langfristig glauben wir aber sehr wohl an 200 US-Dollar und mehr. Selbst bei einem Niveau von aktuell über 130 US-Dollar werden die reinen Ölkosten rund 6 Prozent der Weltwirtschaftsleistung betragen. Jahrelang konnte die Welt mit 2 Prozent auskommen. Das sich vor diesem Hintergrund die Konsumentenstimmung in den USA, Japan, aber auch in Europa massiv eintrübt, ist wenig verwunderlich.

Der USA Bären-Thread 4426752

Andererseits darf nicht vergessen werden, dass den Ölländern immer neue Geldsummen zufließen, die angelegt werden wollen. Die großen Staatsfonds (Saudi-Arabien, Kuwait, Singapur, Vereinigte Arabische Emirate, China, Russland, Hongkong, Norwegen u.a.) verfügen bereits jetzt über geschätzte 3.000 Mrd. US-Dollar. Damit können die die Aktienmärkte massiv stützen. Die Inflationierung der Fed und vieler anderer Zentralbanken wird so flankiert.

Die Wolken über Großbritannien werden immer dunkler

Am Horizont der britischen Wirtschaft ziehen immer düstere Gewitterwolken auf. Die Immobilienpreise fielen auf der Basis des Halifaxindex um über 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Damit werden Niveaus erreicht, die wir nur aus der schweren Rezessionszeit Anfang der 90er Jahre kennen. Wir wiesen in den letzten Monaten wiederholt auf die Krisenzeichen für die Inselwirtschaft hin. Beachten Sie bitte vor allem die ungeheure Private Verschuldung, die mit über 170 Prozent der verfügbaren Einkommen selbst die rund 135 Prozent der US-Konsumenten übertrifft.

Der USA Bären-Thread 4426752

Angesichts fallender Immobilienpreise und steigender Energiekosten verwundert nicht der ersichtlich starke Einbruch des britischen Konsumentenvertrauens. Im Mai stürzte der Wert ab auf -29! Nur im März, April und Mai 1990 wurde dieser Wert mit einem Märztief von -35 unterschritten. Zur Abwendung einer schweren Rezession werden die Rufe nach ganz massiver Stimulierung der Wirtschaft durch die Bank von England und die Fiskalpolitik sicher immer lauter. Lässt man sich auf eine derartige ungeheure Inflationierung zur Abwendung einer Kreditklemme ein, wird auch Großbritannien seinen Beitrag zu in den kommenden Jahren explodierenden Edelmetallpreisen leisten. Ob vor dem radikalen Anwerfen der Notenbankpresse eine deflationäre Phase vorgeschaltet ist, kann dabei weder für Großbritannien noch für die USA augenblicklich beantwortet werden.

Euroland keineswegs der sichere Hafen

Bereits im Januar und Februar dieses Jahres hatten wir in einer 6teiligen Serie „Warum der Euro auf Sand gebaut ist“ die Prognose gewagt, dass die Divergenzen in Euroland in den kommenden Jahren zu einem Auseinanderbrechen der Währungsunion führen werden. Auch zeigten wir uns überzeugt, dass allen voran Spanien vor einer schweren Wirtschaftskrise steht. Die enormen Leistungs- und Handelsbilanzdefizite der Südländer sind der größte Spaltpilz für den Euroraum. Im Februar 2008 stand dem deutschen Handelsbilanzüberschuss von 16,6 Mrd. Euro ein Defizit Spaniens, Griechenlands und Portugals von kumuliert 13,5 Mrd. Euro gegenüber. Wir haben Ihnen bereits im Zuge unserer Euro-Serie auch Charts zur Leistungsbilanz Eurolands mit und ohne Deutschland vorgelegt. Die Zahlen sind vernichtend. Ohne Deutschland hätte Euroland nach den USA mit ca. 260 Mrd. $ das höchste Handelsbilanzdefizit.
Aber auch von der Binnenwirtschaft droht Gefahr. Das Eintrüben der Immobilienmärkte und der Energiepreisschock verdirbt den Konsumenten die Laune. Der folgende Chart zeigt Ihnen den Einbruch des Konsumentenvertrauens sowohl in Spanien als auch in Frankreich.

Der USA Bären-Thread 4426752

Der nächste Chart gibt darüber hinaus Auskunft über die Zunahme der Verschuldung der Privaten Haushalte. Wie die EZB vor diesem Hintergrund eine Diskussion über Leitzinssteigerungen auslösen kann, ist uns schleierhaft. Damit riskiert sie nicht nur deutliche Bremsspuren in der Euroland-Wirtschaft, sondern eine Rezession. Denn auch die Euroland-Wirtschaft weist inzwischen eine deutlich gestiegene Zinssensitivität aus.

Der USA Bären-Thread 4426752

Auch für Euroland gilt, was wir für Großbritannien beschrieben haben: Ob wir zunächst durch eine deflationäre Kontraktion hindurchmüssen oder aber die EZB sofort erfolgreich massiv inflationieren wird, kann noch nicht mit Bestimmtheit gesagt werden. Sollte sie von ihrem Zinserhöhungskurs nicht abgehen, wird sie bereits in 2009 vor einem gewaltigen Problemberg stehen. Es bleibt also spannend!

Für Ihre Portfolios scheint es daher richtig, neben einem hohen Anteil von Edelmetallpositionen (für die mittel- bis langfristig alles spricht) zur Stabilisierung auch die Renditeanstiege sukzessive zu nutzen. Wir denken, dass die Renditeanstiege bei dreijährigen Laufzeiten genutzt werden können. Die Chance-Risiko-Relation scheint uns hier recht günstig. Sollte Euroland in den kommenden zwei Jahren für die Fehler der EZB büßen müssen, helfen Ihnen derartige Positionen bei der Ertragsstabilisierung. Die Möglichkeit, einen kleinen Teil des Vermögens in 30jährigen deutschen Bundesanleihen anzulegen, sprachen wir bereits an (hielten eine Kaufempfehlung aber bislang zurück; wir denken, dass man sukzessive einen kleinen Bestand in die steigenden Renditen hinein aufbauen kann), da bei einem Renditerückgang von einem Prozent hier Kursgewinne von ca. 16 Prozent möglich sind. Wir sind grundsätzlich keine Hasardeure und warnen davor, alles auf eine Karte zu setzen. Hohe Edelmetallpositionen in Verbindung mit zur rechten Zeit aufgebauten Anleihenbeständen (wenn Sentiments und Terminmarktreport uns grünes Licht geben) sind unseres Erachtens die beste Lebensversicherung. Wir sind gerne bereit, im Gespräch mit Ihnen individuelle Ratschläge zu geben.

US-Wirtschaft keineswegs über den Berg

Sie erinnern sich vielleicht an die fulminanten US-Einzelhandelsumsätze für den Monat Mai, die am vergangenen Donnerstag publiziert wurden. Wir können nur feststellen, dass die Einzelhandelsumsätze im Mai trotz der angepriesenen Steuerschecks der Regierung nur 2,45 Prozent höher waren als ein Jahr zuvor. Im April lag dieser Wert bei 2,97% und im Januar noch bei 3,94%. Ohne Kraftstoffausgaben sprechen wir sogar über ein Plus von nur 1,2 % zum Vorjahr im Mai nach 1,4% im April und 4,3% im September 2007. Mit Interesse verfolgen wir die Fähigkeit der Medien, aus derartigen Daten Honig zu saugen. Und auch wenn die offiziellen Inflationsdaten keinen Grund zur Besorgnis liefern, so ist die Inflationserwartung der US-Bürger auf Sicht von 12 Monaten laut dem Index der Universität Michigan mit 5,2 % auf den höchsten Stand seit den Jahren 1981/82 gestiegen. Trotz eines Anstiegs der Importpreise von sagenhaften 17,8 Prozent im Mai sowie einem Anstieg selbst der von den USA aus China importierten Güter von 4,8 % sollten wir uns selbstverständlich um die Geldwertstabilität keine Sorgen machen (Konsumentenpreise stiegen im Mai nur um 4,2%).
Für noch wichtiger erachten wir allerdings, Sie auf die Verschuldungskennziffern der US-Wirtschaft aufmerksam zu machen. Die Fed publizierte jüngst die Daten für das 1. Quartal 2008. Während die Vermögenswerte der Privaten Haushalte laut Fed von 72.055,8 Mrd. US-Dollar auf 70.465,9 Mrd. US-Dollar fielen, die Schulden aber gleichzeitig von 14.389,3 Mrd. US-Dollar auf 14.495,7 Mrd. US-Dollar zulegten, verschlechterte sich die Vermögensbilanz beträchtlich. Inzwischen sind die Aktivwerte der Privaten Haushalte mit 20,57% Schulden unterlegt nach nur 13,89% Ende 1999. Wenn hoch verschuldete US-Konsumenten mit Vermögensvernichtungen konfrontiert sind, ist dies kein gutes Omen für die US-Wirtschaft.

Auf der Stirn Bernankes dürfte die massive Zunahme der privaten Verschuldung ebenso große Sorgenfalten hervorrufen. Denn die Zunahme der Privaten Verschuldung ging von 1.357,9 Mrd. US-Dollar im 2. Quartal 2006 (historisches Hoch) über 829,9 Mrd. US-Dollar im 4. Quartal 2007 auf nur noch 481 Mrd. US-Dollar im 1. Quartal 2008 zurück. In Prozent der verfügbaren Einkommen sind das nur noch 3% nach 12,84% im Jahreshoch 2006. Vorsicht ist daher gebote

diesistkeineaufforderungzuirgendetwas
Antworten
metropolis:

Die C-Welle wurde gerade an Wall-Street gesichtet

9
21.06.08 19:20
Der USA Bären-Thread 170531
Antworten
NavigatorC:

alles halb so schlimm

2
21.06.08 19:22
wird einfach weginflationiert.
www.moneyandmarkets.com/...tion-out-of-control-What-to-do-1898

navigator
Antworten
Shenandoah:

beim grossen C.....tuts richtig weh....

 
21.06.08 19:29
Antworten
Shenandoah:

Metropolis = Will Smith....

 
21.06.08 19:35
im Film "Iam Legend"....einziger ueberlebender in NYC...(nach der Welle C)

Jetzt wissens wir :)
Antworten
metropolis:

Nun

5
21.06.08 20:29
zur Board-Legende werde ich erst wenn ich meine erste Mio mit Shorts gemacht habe. Dazu müßte der Dax aber in zwei Wochen auf 0 fallen.  
Antworten
Shenandoah:

wie ist das moeglich?

 
21.06.08 23:18
ich fand im netz gerade einen flug von Frankfurt nach new York (hin und rueck) inklusive alle steuern etc. fuer insgesamt 276 euro!

da frage ich mich wie das gehen soll mit dem oilpreis....kopfschuettel
Antworten
C_Profit:

Ist bestimmt ne US Gesellschaft

5
22.06.08 00:20
und die Tickets für nächstes Jahr...
You only learn who has been swimming naked when the tide goes out -    W.Buffett
Antworten
Shenandoah:

nein, KLM-Air France

 
22.06.08 00:24
und ist fuer anfang november 2008 (ok, november)...dennoch...
Antworten
wawidu:

@metro - # 23584

4
22.06.08 11:09
Eine sehr treffende "Metapher"!

Lest mal, was Elliott in für ihn typischem "Telegrammstil" zu den großen Wellen eines Bärenmarktes notiert hat:

TOP (eig. Anm.: des vorgegangenen Bullenmarktes): Large degrees: prosperity and peace appear guaranteed forever. Arrogant complacency reigns.
Intermediate degrees: economic improvement, good feeling.
Minor degrees: often accompanied by "good news".

WAVE A: Technical breakdown. Trendlines broken. Viewed as buying opportunity.
(GRÜNER lässt grüßen!)


WAVE B: Narrow, emotional advance. Technically weak, selective. Results in non-confirmations. Fundamentals weaken subtly. Aggressive euphoria and denial.

WAVE C: Worst of Bear Market. Strength, Breadth. Prices decline relentlessly. Fundamentals ultimately collapse in response.
--------------------------------------------------

In Anbetracht der unüberbietbaren "arrogant complacency" am letzten Top (Volatility Indizes!), muss dieses als "large degree" (= langfristiges) Top gesehen werden. Das einzige vergleichbare Top war bislang das von 1929.

Besonders bezeichnend finde ich die letzte Aussage, die Fundamentals würden schließlich in Folge des Preisverfalls am Aktienmarkt massiv einbrechen. (Dein "Sinn-Bild": Die "Tsunami-C-Welle"  wird "Wall Street" mit Macht treffen.)    
Antworten
metropolis:

Au weia, da braut sich was zusammen

6
22.06.08 12:34
Das Gift der Spekulanten
Von Heike Buchter | © DIE ZEIT, 19.06.2008 Nr. 26

Eine neue Katastrophe am Finanzmarkt steht bevor. Geldhäuser haben sich wechselseitig gegen alle möglichen Risiken versichert – könnten im Ernstfall aber gar nicht zahlen.

Weiter hier: www.zeit.de/2008/26/Finanzkrise?page=1
Antworten
wawidu:

@metro - # 23593

5
22.06.08 13:54
Die CDS-Problematik ist für uns ja nichts Neues, doch wird diese in dem ZEIT-Artikel in hervorragender Weise mit allen Nuancen dargestellt. Das "Spiel" mit CDS ist im Prinzip nichts Anderes als das, welches seit Jahrhunderten mit "Wechseln" läuft. Big Player in diesem Geschäft waren ehemals die Fugger und Welser.

In dem Artikel sind zwei Unternehmen angesprochen, die besonders stark in CDS involviert sind: JPM (die größte "Schreiberin") und AIG (eine der größten Leidtragenden). Ein Blick auf deren aktuelle Charts dürfte also interessant sein. Die Preiskurve von JPM verläuft in den letzten Monaten in einem ausgeprägten "Megafon" mit nur leicht ansteigenden Spitzen, doch stark fallenden "Zwischenböden". Diese Charakteristik beschreibt Elliott für B-Wellen: optisch zwar beeindruckend ("denial"-Mentalität), doch technisch schwach.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 170584
Antworten
wawidu:

AIG

 
22.06.08 14:00
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 170586
Antworten
wawidu:

Sears Holding

2
22.06.08 14:18
ist der größte "domestic" Retailer, d.h. das Unternehmen ist nur in Nordamerika aktiv. Die Marktteilnehmer sehen wohl keine gute Zeiten für den Konsum voraus.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 170587
Antworten
Platschquatsc.:

S&P Ausblick

6
22.06.08 15:05
So der Verfall ist vorbei und die Fed-Sitzung wartet schon.
Letzte Woche hatte ich geschrieben das mir noch ein Ausverkaufstag mit PCR-Spike fehlt was nun am Freitag nachgeholt wurde und somit gehe ich nun eher von steigenden Kursen aus für nächste Woche.
Die meisten Indikatoren sind in einen Bereich wo nach unten kaum noch Luft ist und auch das
Gesamtbild mit Stimmung/Fundamental ist eher so das die Überraschung auf der Oberseite liegen sollte.Im S&P favorisiere ich weiterhin einen Dreh oberhalb von 1310 wobei das aktuelle Niveau vom Freitag eigentlich ausreicht.Einen Durchmarsch unter 1300 sehe ich erstmal nicht und falls doch bietet sich der Bereich um 1280(unteres WochenBB)als Auffangzone an.
Oben gilt kurzfristig auf den Bereich um ca.1335/40 zu achten bzw. nach der Fed-Sitzung der Bereich um 1370/80 da ich mir von der Fedentscheidung selber eher steigende Kurse erwarte.
(Verkleinert auf 58%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 170590
Antworten
Platschquatsc.:

zu AIG und JPM

5
22.06.08 15:25
Ich würde beide Aktien zwar nichtmal mit der Kneifzange auf der Longseite anfassen aber wenn ich mir den Anstieg der Shortquote anschaue in den letzten zwei Wochen und diesen mit dem Wochenchartvolumen abgleiche konstant(AIG) bzw.sinkend(JPM) weiß ich wer haupsächlich für die Kursebewegung verantwortlich ist/war.
(Verkleinert auf 64%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 170592
Antworten
Platschquatsc.:

spx Stunde

3
22.06.08 15:37
geklaut von astrocycle.net/SPX.php und je nach Zeiteinstellung sehen die Kurse im SPX bis 1300(im15min) bzw. 1280(60min).
Wer auf EW-Charts steht sollte mal dort vorbeischauen gibt auch zu anderen Indizes Charts z.B. Dax.
(Verkleinert auf 62%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 170597
Antworten
metropolis:

Strickmuster? Die neue Woche wird spannend

10
22.06.08 15:55
Ich erkenne da nicht allzuviel, nach allen Regeln der Börsenkust sollte es aber am Montag wieder leicht aufwärts gehen.

Doch gibt es eine große Unbekannte, so dass man darauf nicht unbedingt wetten sollte: Der Ölpreis. Die Konferenz droht ein Schuss in den Ofen zu werden, zumindest halten sich die Saudis sehr bedeckt. Wie ich vermutete: Alles heiße Luft. Der Ölpreis könnte nach der Konferenz also durch die Decke gehen und die Aktien entgültig in den Orkus ziehen.

Meine Strategie daher: Weiter volles Rohr short. Außerdem überlege ich meine Shortquote noch weiter über meine Sicherheitsmarge hinaus zu erhöhen, was aber erst dann in frage kommt, wenn der Ölpreis scharf anziehen sollte (und meine Gesamtposi noch deutlicher als jetzt in Plus läuft). Dann herrscht nämlich akute Crashgefahr. Die FED kann dann am Mittwoch auch nichts mehr machen, die haben ihr Pulver verschossen.

Mittlerweile pfeifen viele Hedgefonds auf dem letzen Loch und fast alle Aktienfonds sind wegen stark negativer Jahresperformance "unter Wasser". Ein schneller Kursverfall wird daher zu massigen Notverkäufen führen.

Fazit: Noch vielleicht zwei Tage wie Freitag, dann stehen die Bullen vor dem Nichts. Es muss aber natürlich nicht so weit kommen...  
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