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Der USA Bären-Thread

Vontobel Werbung

Passende Knock-Outs auf Trade Desk Inc

Strategie Hebel
Steigender Trade Desk Inc-Kurs 4,99 9,74 14,94
Fallender Trade Desk Inc-Kurs 4,87 9,73 16,37
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VY33FA1 , DE000VJ61HM4 , DE000VJ61A34 , DE000VY6E8K2 , DE000VY61JS6 , DE000VY7ETD5 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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Casaubon:

Und ich bin wieder in Öl rein

9
04.06.08 09:05
Hallo Bärenthreadianer,

Ich bin am Freitag wieder in Öl rein (long) @127 USD. Wohl ein kleines bisschen zu früh. Ist aber weiter nicht schlimm.  Ich sehe das ja als langzeit-Invest an.

Was hier aber bereits angeklungen ist, (ich glaub es war metro oder aber eine Antwort auf ein posting von metro), der Bärenthread hier ist einer der einzigen, den man tatsächlich ernst nehmen kann. Quali-Postings ohne Ende, kein Angerempel, und öfters auch witzig obendrein. So stelle ich mir eine gepflegte Unterhaltung und Meinungsaustausdch auf hohem Niveau vor. Deshalb sollter auch niemand verschreckt werden, wenn er entdeckt, dass viele hier im Thread diegleichen Marketingstrategien entwickelt (à la "ich bin short und oh weh -  alle anderen auch - mach ich etwas falsch ???"). Lieschen Müller postet nun nmal nicht hier.
Allerdings darf man sich nicht von einer Stimmung verrückt machen lassen - ATH hat das ganz richtig erkaqnnt (Gruß übrigens).
Vom shorten lasse ich übrigens die Finger. Investiere nur mehr mittel- bis langfristig und lasse das Intraday-Gezocke. Dazu fehlt mir nämlich die Zeit und abner auch die Nerven.

Wünsche euch allen ein glückliches und cleveres Händchen

Oil ahoi


Casaubon
Antworten
Anti Lemming:

Öl und Börse korrelieren immer noch

4
04.06.08 09:13
erstaunlich. Wenn Aktien weiter fallen, Casaubon, sehe ich schwarz für Dein schwarzes Gold.
Der USA Bären-Thread 167030
Antworten
obgicou:

Indien erhöht Spritpreise

6
04.06.08 09:34
Indien erhöht seit langem mal wieder den Spritpreis; mal sehen, was die Nachfrage macht.

www.reuters.com/article/GCA-Oil/idUSDEL8914620080604
Antworten
Malko07:

Koreaner wollen angeblich Lehman

6
04.06.08 10:26

helfen. Nächste Woche wird auf jeden Fall interessant werden.

www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/...er%20Lehman/364278.html

Antworten
Casaubon:

Danke AL für deine ANtwort, aber ich habe eine

5
04.06.08 10:31
gewisse Marge bei dem hier: www.abnamromarkets.ch/EN/...e.aspx?pageID=19&ISIN=CH0020157787
Hatte ich mir zugelegt @6,36 - da lag Öl um die 100 (plusminus 2-3) USD. Hatte das Teil bei 8,49 (Öl bei 135,XY) verkauft und bin nun bei 8,01 (Öl @127,XY) wieder rein.
SL also bei 6,5.
Wie bereits schon einmal gepostet, handelt es sich hierbei für mich um eine verkappte Dollar-Speku (USD long). Hatte mir die Teile erstmals (@6,36) gekauft, als USD  1,5111 kostete.
Momentan schau ich mir Öl zwar täglich an, werde das ab nächster Woche aber nur mehr periodisch versuchen zu tun.
Am besten wäre wohl, ich schaue mir Öl erst wieder in zwei Jahren an, ebenfalls USD. Wunschdenken ;-)

Dasselbe Spielchen betreib ich übrigens mit den US-Homebuilders. Und mit meinen Bonds, die ich in TRY gekauft habe. (satte 18%, letzter Nachkauf als TRY @2,06 lag - liegt heute wieder bei 1, 89XY) Da warte ich auf Kurse um 1,60-1,70, ehe ich daran denke, meine TRY wieder in € umzutauschen.

Gruß


casaubon
Antworten
derph:

@Casaubon

6
04.06.08 10:52
"Vom shorten lasse ich übrigens die Finger. Investiere nur mehr mittel- bis langfristig und lasse das Intraday-Gezocke. Dazu fehlt mir nämlich die Zeit und aber auch die Nerven."

Ich denke mittlerweile genauso; habe meinen Onlinebroker über Gebühr mit Gebühren gefüttert(und trotzdem wird sie nicht fett, die Gans ;-))
Nein: Langfrist-Trades können viel einträglicher sein; aber dafür braucht es viel Geduld und auch Nerven ( Wann steige ich wieder aus? Nehm ich +30 % mit, oder warte ich auf die +300 %, wenn sie denn überhaupt kommen?)
[Beispiele:ALLIANZ KK=44,50€, viel zu früh wieder verkauft: keine +300%!
     oder:ALSTOM  durchschn. KK=0,69€ (nach KE und vor Reversesplit), zu früh            verkauft:keine+500%!]

mfg derph
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Anti Lemming:

Gemeinsam sind wir .... schwach

7
04.06.08 11:27
Der USA Bären-Thread 167063
Antworten
Nörgeli:

Das Gespenst einer Asien-Krise geht wieder um

8
04.06.08 11:29
FAZ:

Von Christoph Hein, Singapur

Kaum schwanken die Aktienkurse heftig, wird die bange Frage laut: Der Anfang einer neuen Asienkrise?

04. Juni 2008 Die Sorgen um die Weltregion mit den höchsten Wachstumsraten nehmen zu. Immer lauter warnen Analysten vor einem Einbruch in Asien. Hohe Ölpreise, überschießende Inflationsraten, ein schnell fallender Handelsüberschuss und die Angst vor einem Nachfragerückgang in Amerika mischen sich zu einem gefährlichen Gebräu. Die wachsenden Probleme des bisherigen Hoffnungsträgers Vietnam legen die Herausforderungen offen. Das Gespenst einer abermaligen asiatischen Wirtschaftskrise wird offen diskutiert.

Der Aufschwung in Asien endete im Sommer 1997 schlagartig mit der erzwungenen Freigabe des Wechselkurses des thailändischen Baht. In einer Kettenreaktion fielen Währungen und Kurse, das Ausland zog massiv Geld aus Asien ab, viele Menschen verarmten. Derzeit pendeln die Regierungen der Region zwischen dem Anheizen des Wachstums durch niedrige Zinsen und der Bekämpfung steigender Inflationsraten. „Die Politik erwartete ein stärkeres Abschwächen der Nachfrage. Dies hätte die Inflation gebremst und den Zentralbankern damit erspart, die Geldpolitik anzuziehen. Daraus aber wird nichts. Die Geldpolitik in Asien ist viel zu locker, die Zentralbanken müssen eine Menge Boden zurückgewinnen“, warnt Robert Prior Wandesforde von der Bank HSBC Holdings in Singapur.
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Last auf Schultern von Staat und Steuerzahler

Eine Reihe asiatischer Staaten bemühen sich, die Zinsen nicht zu sehr anzuheben, sondern die Inflation für ihre Bürger durch Subventionen und Preisobergrenzen für wichtige Bedarfsgüter zu mildern. Damit wälzen sie die Last auf Staatshaushalt und Steuerzahler ab. Zugleich wird die Handelsbilanz durch die stabile Nachfrage etwa nach Treibstoff trotz steigender Einkaufspreise weiter belastet. „Der Handelsüberschuss Asiens fällt wie ein Stein. Ohne China gerechnet, hat er zwischen Januar und März 30 Milliarden Dollar verloren. Geht es so weiter, wird aus dem Überschuss bis Juni ein Defizit“, warnte Robert Subbaraman von der Bank Lehman Brothers am Dienstag.

Zudem werden private Anbieter durch die regulierten Preise aus dem Markt gedrängt: Gerade erst schloss der indische Reliance-Konzern Hunderte Tankstellen, weil er mit den subventionierten Treibstoffpreisen staatlicher Ölgesellschaften nicht mithalten kann.

Nahrungsmittel doppelt so teuer

Vor einem Dominoeffekt in Asien warnt Peter Redward, Zinsfachmann von Barclays Capital. Ausgangspunkt der Sorgen ist der hohe Ölpreis, der die Geldentwertung treibt. Beispiel Vietnam: Der Mekongstaat verzeichnete im Mai eine Teuerungsrate von 25,2 (April: 21,4) Prozent. Im vergangenen Jahr hatte die Inflationsrate gerade einmal 7,9 Prozent betragen. Für das Gesamtjahr sagt die Regierung nun aber selber schon 22 Prozent voraus.

Allein die Nahrungsmittelpreise lagen im Mai 42 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres. Die Strafe folgt auf dem Fuß: Die Kreditbewertungsagentur Fitch Ratings stufte Vietnams Ausblick von „stabil“ auf „negativ“ herunter. Daraufhin verlor der Dong an Wert gegenüber dem amerikanischen Dollar, der Aktienmarkt brach seit Jahresbeginn um fast 60 Prozent ein. Die Investmentbank Morgan Stanley hat nun eine Währungskrise für Vietnam vorausgesagt.

Wachstumsaussichten schwinden

Vietnam steht nicht allein da. Namentlich die Philippinen, Südkorea, aber auch Indien ringen mit ähnlichen Problemen. Die hohen Ölpreise belasten die Leistungsbilanz und den Außenwert der Währungen. Mit den fallenden Währungen steigt die Inflation über den Import. Die Zentralbanken müssen die Zinsen anheben. Damit aber wird das so wichtige Wachstum gedämpft - und dies in Zeiten, wo der Export nach Amerika sowieso unsicher ist. Zusätzliche Risiken könnte „heißes Geld“ bringen, das angesichts niedriger Währungen und hoher Zinsen in die Länder strömt.

Die Aktienmärkte indes leiden, weil die Wachstumsaussichten schwinden. Unternehmen bekommen mehr und mehr Schwierigkeiten, ihre Expansion zu finanzieren. Der koreanische Won hat in diesem Jahr fast 10 Prozent an Wert eingebüßt, der philippinische Peso hat knapp 6 Prozent verloren, und die indische Rupie notiert 8 Prozent niedriger gegenüber dem Dollar. Für den vietnamesischen Dong erwarten Analysten einen Wertverlust von 25 Prozent bis Jahresende.

Wer spart verliert

Die Inflationsraten lagen im Mai in praktisch allen Ländern der Region höher als erwartet. In Indonesien betrug die Teuerungsrate 10,4 (April: 9) Prozent, für den Juni rechnen die Analysten der Deutschen Bank mit 13 Prozent. In Thailand betrug sie im Mai 7,6 (6,2) Prozent, in Indien dürfte sie bald mit 9 Prozent den höchsten Stand seit 13 Jahren erreichen, in Südkorea liegt sie bei 4,9 Prozent, in Sri Lanka erreicht sie gut 26 Prozent. Pakistans Zentralbank hob ihr Inflationsziel gerade von 6,5 auf 13,5 Prozent bis Jahresende an.

Noch schwerer aber wiegt: In elf Ländern Asiens rangieren die Zinsen derzeit unterhalb der Inflationsrate. Anders gesagt: Wer sein Geld auf die Bank trägt, verliert. So steht der Zinssatz in China seit Ende vergangenen Jahres bei 7,47 Prozent, während die Teuerungsrate mit 8,5 Prozent auf dem höchsten Stand seit einem Jahrzehnt verharrt. „Werden keine konkreten Maßnahmen gegen die Inflation ergriffen, werden Investoren sich die asiatische Wachstumsgeschichte noch einmal genauer ansehen. Dann wird das Vertrauen schwinden, und es wird zu einer deutlichen Anpassung der Aktienkurse kommen“, warnt Barclays.

Von erhitzt zu stabil

Allerdings ist Vietnam in einer besonders schwachen Position. Denn viele andere Länder Asiens haben massive Währungsreserven angehäuft und ihren Bankensektor besser aufgestellt, so dass sie eine Krise eher abwehren können als 1997. Auch Chinas Zentralbank wehrte sich am Dienstag gegen Horrorszenarien: „Die Volkswirtschaft wandelt sich gerade von erhitzt zu stabil“ heißt es in ihrem Bericht. Sie rechne nicht mit einem drastischen Nachfrageeinbruch des Auslands nach chinesischen Gütern.

Die Zentralbanker in Peking betrachten die Inflation als die größere Gefahr. Die Vermutung, „ein starker Einbruch des Exports werde zu einer harten Landung führen, weshalb die Zinsen gesenkt werden sollten“, sei falsch. Anders gesagt: Auch angesichts steigender Kosten für die Erdbebenkatastrophe wird Chinas Zentralbank die Inflation weiter bekämpfen - auch wenn das Wachstum der viertgrößten Volkswirtschaft der Erde sich darüber verlangsamt.
Ich bab`s ja gewußt! Warum hab ich nur nicht danach gehandelt?
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derph:

Nur am Rande: Statt HUMMER nun VOLT

9
04.06.08 11:37
DJ GM will vielleicht die Marke Hummer abstoßen
VWD

 
DETROIT (Dow Jones)--Die General Motors Corp (GM) wird sich möglicherweise von ihrer Geländewagenmarke Hummer trennen. Im Zuge allgemeiner Restrukturierungsmaßnahmen kündigte der Automobilhersteller am Dienstag auch eine Überprüfung der bisher verfolgten Acht-Marken-Strategie an. Für die Marke Hummer mit ihren übergroßen spritfressenden Geländewagen werden "alle Optionen" geprüft.

In jüngerer Zeit ist der Absatz des Hummer drastisch gefallen: Im Mai verkauften sich 60% weniger Hummer als im Vorjahr, bereits im Gesamtjahr 2007 verringerte sich der Absatz um 22%. Die Marke, seit 1999 im Markenportfolio von GM, repräsentiert nur noch 1% der verkauften GM-Automobile.

Grund für den Absatzrückgang ist auch der drastische Anstieg der Benzinpreise in den USA: Er liegt in vielen Teilen des Landes bei über 4 USD je Gallone und sorgt für ein Umdenken bei den Automobilkunden. Sie fragen allgemein weniger benzindurstige Geländewagen nach.

Der Hummer wird seit von AM General Corp 1992 als Zivilfahrzeug gefertigt und seit 1999 von General Motors vermarktet und vertrieben. Das schwere, kastenförmige Fahrzeug basiert auf dem Militärgeländewagen der US-Armee HMMWV, kurz "Humvee". In den 1990er Jahren wurde es unter anderem durch die Zurschaustellung des damaligen Action-Schauspieler Arnold Schwarzenegger zum "Coolness"-Symbol. Als umweltfördernder Politiker hat der heutige Gouverneur Kaliforniens seine acht[!!!] eigenen Hummer inzwischen aber verkauft und wirbt für Hybridautos.

Auch bei anderen US-Verbrauchern scheinen sich die Präferenzen in Richtung sparsamer und umweltfreundliche Fahrzeuge dauerhaft eingestellt zu haben. Image und Verbrauch - zwischen 15 und 26 Liter pro 100 Kilometer bei einem Gewicht von etwa 2,2 bis 2,7 Tonnen - lasten dem Hummer negativ an.

GM hat mittlerweile reagiert und angekündigt, den Anteil spritsparender Modelle am Portfolio auf 60% von derzeit 50% zu erhöhen. Bis Ende 2010 soll das Elektroauto "Volt" unter der Marke Chevrolet in Serienfertigung gehen. Im Gegensatz zum Hybridauto von Wettbewerber Toyota soll der "Volt" sofort profitabel sein, aber weniger als 30.000 USD kosten.


  Webseite: www.gm.com/
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Anti Lemming:

Oder einfach

9
04.06.08 12:00
mit der Bahn fahren:
(Verkleinert auf 70%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 167070
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derph:

Im Gelände...

5
04.06.08 12:26
...hab ich noch keinen einzigen Hummer gesehen,
dafür umso mehr auf Münchens Straßen bei Nacht ;-)
[neueres Statussymbol für Zuhälter,Disco- und Tabledancebesitzer]
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Malko07:

Deutsche Bank uneins

6
04.06.08 12:58

Kreditkrise

Investmentbank Lehman Bros braucht offenbar Geld

Nervosität an der Börse: Die US-Bank Lehman Brothers soll im Ausland nach neuem Kapital suchen. Und die Deutsche Bank zeigt sich pessimistisch: Das Ende der Kreditkrise sei noch nicht in Sicht.

............

Unterdessen gibt sich auch die Deutsche Bank vorsichtig: In der Finanzkrise könne noch keine Entwarnung gegeben werden. Verschiedene Indikatoren zur Lage an den Märkten vermittelten derzeit kein klares Bild, hieß es am Mittwoch in einer Präsentation des Investmentbanking-Co-Chefs Anshu Jain vor Investoren in Frankfurt. Darin ist zwar von einer Phase der Normalisierung die Rede, aber nicht von einem Ende der Krise.

...............

Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hatte vergangene Woche davon gesprochen, dass sich die Branche am Anfang des Endes der Krise befinde.

Aus: www.sueddeutsche.de/finanzen/artikel/862/178318/

 

Antworten
Shenandoah:

daran sieht man wieder mal

2
04.06.08 13:01
das die nachrichten so gestreut werden wie man es braucht. erst hüh und nach paar tagen hott....
Antworten
Malko07:

Deutsche Bank rudert zurück

3
04.06.08 13:02

Deutsche Bank rudert in Finanzkrise zurück  

Neue Töne von Deutschlands größtem Geldinstitut: In einer Präsentation des Investmentbankchefs Anshu Jain ist vom Ende der Finanzkrise keine Rede mehr - das hatte sich bei der Hauptversammlung noch anders angehört.

"Wir sind am Beginn des Endes der Krise", hatte Vorstandschef Josef Ackermann beim Aktionärstreffen der Deutschen Bank vergangene Woche gesagt - eine Einschätzung, der sein oberster Investmentbanker am Mittwoch indirekt widersprach. In einer Präsentation vor Investoren in Frankfurt sah Jain die Märkte zwar in einer Phase der Normalisierung, von einem Ende der Krise war aber nicht mehr die Rede.

.........

Auch der Chefaufseher der Commerzbank und Präsident des Bankenverbands, Klaus-Peter Müller, glaubt nicht an ein baldiges Ende der Finanzkrise. Es sei zu früh, jetzt schon Entwarnung zu geben. "Die Talfahrt des US-Immobilienmarktes, der Ausgangspunkt der Krise, ist noch nicht gestoppt" sagte er dem "Handelsblatt".

............

Aus www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/...Finanzkrise/364344.html

 

Antworten
Malko07:

Erhöhte Abschreibungen in Sicht

6
04.06.08 13:32

......

Die Analysten von JP Morgan erwarten für die kontinentaleuropäischen Banken nun deutlich höhere Wertberichtigungen. Den Gesamtabschreibungsbedarf beziffern sie auf 30,6 nach bisher 24,9 Mrd. Euro für 2007 und 2008. Für die Deutsche Bank veranschlagen die Experten einen Vor-Steuer-Abschreibungsbedarf von 3,6 Mrd. Euro. Die Aktien des größten deutschen Kreditinstituts fielen um 1,6 Prozent. Commerzbank-Titel fielen um 2,8 Prozent.

......

Quelle: www.handelsblatt.com/News/Boerse/Marktberichte/...liert-kraeftig.html

 

Antworten
Anti Lemming:

# 22712 - zu Lehman

6
04.06.08 13:54
SZ: "Berichte, wonach das Institut auch schon bei der US-Notenbank Hilfe gesucht habe, wies Lehman Brothers zurück."



Chatter on Fed

By Tony Crescenzi
Street.com Contributor
6/3/2008 2:58 PM EDT

If it is true, as has been tossed around in the financial markets today, that an investment firm went to the Fed for money and tapped the Primary Dealer Credit Facility (PDCF), the facility created in response to the Bear Stearns (BSC) rescue, neither the Federal Reserve Board nor any of the Federal Reserve Banks would make it known. In other words, any chatter about such an event would be pure speculation.

Data on such borrowings, however, would reveal if any lending took place. The data would appear in the Fed's H.4.1 report, which is released every Thursday at 4:30 p.m. EDT. Only if the investment bank chose to reveal such borrowing would it be known beforehand.

Many might infer from problems in the repo market that a firm might be having short-term funding difficulties, as was the case with Bear Stearns, which found itself unable to maintain borrowing against its collateral in the days leading up to its demise. In other words, rumors about investment banks tapping the PDCF would likely be rooted in chatter about funding problems in the money market, particularly in the repo market. It is not obvious that such problems have surfaced, elevating the idea that talk of the use of the PDCF is pure speculation.
Antworten
wawidu:

Noch kein Verkaufsignal

5
04.06.08 13:56
bei Light Crude Oil!
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 167083
Antworten
Shenandoah:

Geil, verpasst 12 $ aber noch kein verkaufssignal

 
04.06.08 14:00
Antworten
Malko07:

Amerikanische Finanzwerte

8
04.06.08 14:10
Amerikanische Finanzwerte noch nicht aus dem Schneider

Der USA Bären-Thread 4362717

04. Juni 2008 Wenn die Kursentwicklung von Banken und anderen Finanzunternehmen als vorlaufende Indikatoren für die wirtschaftliche Entwicklung einer Region genommen werden kann, so steht es nicht gut in den Vereinigten Staaten und Großbritannien.

Denn in diesen Regionen mussten die Papiere der Branche auch in den vergangenen Monaten massive Kursverluste hinnehmen. In Großbritannien stürzten in den vergangenen Tagen die Papiere von HBOS förmlich ab. Auf Sicht einer Woche haben sie 21 Prozent ihres Wertes verloren. Das dürfte angesichts der Immobilienkrise in Großbritannien kaum noch jemanden überraschen.

Papiere von Lehman Brothers unter Druck

In den Vereinigten Staaten stehen die Papiere von Lehman Brothers massiv unter Druck. Seit Januar des vergangenen Jahres haben sie rund 65 Prozent ihres Wertes verloren, alleine seit Beginn des laufenden Jahres ging es um knapp 35 Prozent nach unten auf zuletzt 30,61 Dollar. Bei anderen Unternehmen der Branche sieht es nur unwesentlich besser aus.

Zur Bildergalerie  Der USA Bären-Thread 4362717 Der USA Bären-Thread 4362717 Der USA Bären-Thread 4362717 Der USA Bären-Thread 4362717 Der USA Bären-Thread 4362717 Der USA Bären-Thread 4362717

Auch das dürfte kaum verwundern. Diese Unternehmen befinden sich aufgrund der andauernden Immobilien- und Kreditkrise weiterhin in der Defensive. Sie dürften in den kommenden Monaten mit großer Wahrscheinlichkeit mit weiteren Abschreibungen aufwarten, da sie genau diese in den vergangenen Monaten mit allen nur denkbare Tricks verhindert haben. So gibt es noch große Positionen außerhalb der Bilanzen. Einige dieser Problem behafteten Papiere wurden nach außen an Investoren verkauft, um sie nicht ausweisen zu müssen. Das wurde von den Finanzmärkten derzeit positiv aufgenommen, obwohl die Banken nun Kredite in den Büchern haben, mit welchen sie genau solche Transaktionen finanzierten. Auf diese Weise dürfte sich die Qualität der Bilanz jedoch in der Substanz kaum verbessern lassen.

Auf der anderen Seite schönten zumindest die amerikanischen Banken ihre Gewinne, indem sie Kursverluste der eigenen Verbindlichkeiten in Form von Anleihen als Scheingewinne ausweisen konnten. Solche Manöver, die nach dem Statement 159 des amerikanischen Financial Accounting Standards Board legal sind, versetzen sie in die Lage, trotz Abschreibungen in Milliardenhöhe zumindest optisch eine robuste Gewinnentwicklung ausweisen zu können.

Optisch geschönte Bilanzen - zunehmender Verschuldungsgrad

Das funktioniert so: Man wähle eine Anleihe mit einem Volumen von 100 Millionen Dollar, die man früher begeben hat und unterwerfe sie der Mark-to-market-Bewertung. Fiel der Preis aufgrund der Kreditkrise von 100 Cents auf 75 Cents, so lässt sich daraus nach Statement 159 optisch ein Gewinn von 25 Millionen Dollar ableiten, da die Papiere günstig zurückgekauft werden könnten. Die Tatsache, dass das Unternehmen die notwendige Liquidität dafür gar nicht hat, spielt keine Rolle.

Faktisch hat der Verschuldungsgrad der amerikanischen Banken, gemessen am Verhältnis zwischen Bilanzsumme und ausgewiesenem Eigenkapital, in den vergangenen Monaten trotz solcher Buchungsmanöver deutlich zugenommen. Da trifft in erster Linie auf Merrill Lynch, Morgan Stanley und Lehman Brothers zu. Ihre Quoten liegen deutlich über 30 Prozent.

Noch kritischer sieht die Lage bei den Hypothekenriesen Freddie Mac und Fannie Mae aus. Diese beiden halbstaatlichen Institutionen werden von Anlegern zwar immer so behandelt, als ob sie sich auf eine Garantie des Staates verlassen könnten. Formell gibt es eine solche jedoch nicht. Faktisch stehen diese beiden Unternehmen mit dem Rücken zur Wand, beide brauchen dringend frisches Kapital. Wäre Freddie eine normale Bank, müsste sie das Kernkapital angesichts der eingegangenen Positionen und Risiken von jetzt 43 auf 135 Milliarden Dollar aufstocken, erklären kritische Analysten.

Zusammen genommen wird die prekäre Lage der gesamten Branche vor allem in angelsächsischen Regionen klar. Sie dürfte sich auch dann nicht sonderlich zügig entspannen, wenn die Unternehmen tatsächlich frisches Kapital aufnehmen können. Denn dann stellt sich immer noch die Frage, welches Wachstum sie noch erzielen können.

Die in dem Beitrag geäußerte Einschätzung gibt die Meinung des Autors und nicht die der F.A.Z.-Redaktion wieder.



Text: @cri
Bildmaterial: FAZ.NET

Quelle www.faz.net

 

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derph:

Geldstrom aus dem Osten doch noch nicht versiegt!

6
04.06.08 14:14
04.06.2008/13:06:37

Kuwait erwägt Aufstockung bei Citigroup und Merrill Lynch

Kuwait, 04. Jun (Reuters) - Der Staatsfonds Kuwait Investment Authority (KIA) will mehr Geld in die internationale Finanzbranche investieren. Der Fonds erwäge dabei auch, seine Beteiligungen an den US-Banken Citigroup und Merrill Lynch aufzustocken, sagte KIA-Geschäftsführer Bader Al-Saad der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch.
Antworten
metropolis:

Und wieder 1600 Arbeitslose mehr

3
04.06.08 14:19
BREAKING NEWS
Facing 'unprecedented' fuel crisis, no. 2 carrier United Airlines says it will ground 100 planes and cut as many as 1,600 jobs.  
Antworten
Dreistein:

Wers glaubt...

4
04.06.08 14:23

Private-sector jobs add 40,000 in May, ADP says

Last update: 8:20 a.m. EDT June 4, 2008
WASHINGTON (MarketWatch) -- Companies in the U.S. private sector added 40,000 jobs in May, according to the ADP employment report released Wednesday. The report comes two days before the Labor Department reports on nonfarm payrolls for May. Adding in about 20,000 jobs typically created by government, the ADP report suggests nonfarm payrolls rose by about 60,000 in May, compared to a drop of 50,000 expected by Wall Street economists. The ADP data have overshot the employment report in recent months.

www.marketwatch.com/news/story/...8096CA0D282%7D&dist=hplatest
Antworten
metropolis:

Divergenz MDAX/DAX

 
04.06.08 15:18
Seit gestern bildet sich eine starke Abweichung aus - normal müßte der MDAX ca. 200 Punkte tiefer stehen. Dies betrifft asuch andere Nebenwerte, z.B. den Tecdax. Hat jemand eine Erklärung?  
Antworten
metropolis:

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte

2
04.06.08 15:18
Der USA Bären-Thread 167112
Antworten
Anti Lemming:

Hebel-Gesetze im Wilden Westen

3
04.06.08 15:34
Lehman scheint tatsächlich der Auslöser zu sein. Aus der Ecke droht, so Shark, noch weiteres Ungemach. Lehman eröffnet gerade mit 5 % im Minus.



LEH Troubles Roil the Broad Market

By Rev Shark
Street.com Contributor
6/4/2008 8:21 AM EDT


   Who goes a-borrowing, goes a-sorrowing.
   -- American proverb

          §

For a couple of months now, many market players have been hopeful that the worst is over and that the market is going to continue to climb. In particular, the thinking is that all the bad news has been priced into banks and brokers, which have already taken some massive writedowns.

Lehman Brothers (LEH) and several other banks, particularly in Europe, are now calling into the question whether their capitalizations are adequate. The big problem is that there is just too much leverage out there.

Let's consider the Lehman balance sheet. As of the end of February, Lehman had assets of $786 billion and liabilities of $761 billion, which leaves net equity of $25 billion. In other words, the company is leveraged at around 31-to-1. It may even be far worse than that if the valuation of assets is as aggressive as many think it is.

To see how dangerous this is, consider what happens if an individual investor used this sort of leverage. Say you have $50,000 in equity that you leverage at 30-to-1. That gives you $1,500,000 in capital. What happens if you are fully invested and then suffer a fairly minor loss of just 3.5%? You lose $52,500 and your entire equity of $50,000 is wiped out. You are now broke.

Even the best and most conservative investors in the world are very likely to suffer a loss of 3.5% or more just from the normal volatility in the stock market. Now, what happens if you are an investment bank that has been buying very risky debt instruments that are leveraged beyond the 30-to-1 you are already leveraged? It becomes increasingly likely that a minor amount of volatility in the debt market will wipe out your equity.

That in a nutshell is the problem the financial sector is facing right now. It is overleveraged
, and volatility in the debt market threatens to wipe out its equity if it doesn't raise more capital. Even if the banks raise more capital, the extent of the leverage is so great that more writedowns will once again quickly impair balance sheets. [mein Reden: Die "KE auf den heißen Stein" - A.L.]

This is the worry that is pressuring the market this morning. As I stated yesterday, we also have a deteriorating technical picture, and even with the benefit of lower crude oil prices there are still plenty of negatives weighing on us.

A lot of folks have been trying to call a bottom in financials, and as is so often the case when trying to call turning points, the prevailing momentum is continuing and the turn is not coming as they hope. Until financials stabilize, this market will remain in a state of flux. Something dramatic is obviously going on with Lehman, and that will likely drive the market direction today.
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    Daytrading 15.05.2024 ARIVA.DE   15.05.24 00:02
    Daytrading 14.05.2024 ARIVA.DE   14.05.24 00:02

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