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Das Festfahren des DAX in der Zone zwischen 6.820 und 6.920 Punkten zeigt erneut, dass derzeit die notwendigen Anschlusskäufe für weitere Kursgewinne fehlen. Die Handelsspanne von 100 Punkten und der Schlusskurs so ziemlich in deren Mitte sind ausreichend Nachweis für die fortdauernde Unsicherheit der Investoren am Aktienmarkt.
Der Verlauf der Wall Street Sitzung am gestrigen Abend war auch nicht gerade ermutigend. Im Anschluss an die Zinssenkung durch die US-Notenbank um 50 Basispunkte gelang dem Dow Jones ein Zugewinn von 200 Punkten. Am Ende des Handelstages stand jedoch ein Minus von 35 Punkten. Eine solche negative Tagesumkehr zieht meistens weitere Verluste nach sich.
Aufgrund der nach wie vor geringen Aufwärtsdynamik und der mäßigen Indikatorenentwicklung stehen die Chancen für einen nochmaligen Test der Vorwochentiefs im DAX kurzfristig besser als für einen nachhaltigen Kursanstieg über die Marke von 7.000 Zählern. Hat der Markt dieses zweite Tief gesehen, sollte der Februar etwas freundlicher verlaufen als der historisch schlechte Januar 2008.
Konjunkturdaten: Deutschland: Arbeitsmarktzahlen Januar
Unternehmensbereich: Epcos, Rofin Sinar mit Quartalszahlen
Wichtige Marken:
Unterstützungen: 6.503; 6.680; 6.770
Widerstände: : 6.902; 7.040; 7.190
Viel Glück und Erfolg!
Andreas Wolf
Die Federal Reserve (Fed) stellte zudem klar, dass sie im Bedarfsfall zu einer weiteren Lockerung der Geldpolitik bereit ist. "Der Ausschuss wird (...) zeitnah reagieren, um Risiken entgegen zu treten."
Die Fed begründete die neuerliche Zinssenkung mit Risiken für eine weitere Abschwächung des Wachstums in den Vereinigten Staaten wegen der Hypotheken- und Finanzkrise. Die Märkte seien nach wie vor nennenswerten Belastungen ausgesetzt.
Weiter unter www.ftd.de/politik/international/...ation%20Zinssenkungen/310764.html
Banken müssten weitere Wertberichtigungen vornehmen, und viele Fonds müssten die schlechter beurteilten Papiere verkaufen. Insgesamt geht es um Wertpapiere im Wert von 533 Mrd. $, die zum Teil Hypotheken geringer Bonität enthalten, wie die Agentur in New York mitteilte. Ein Teil sei bereits herabgestuft worden, hieß es. Wie viel noch zu erwarten war, teilte das Unternehmen nicht mit.
Banken haben bislang bereits rund 90 Mrd. $ Verluste an Papieren mit schlechten Hypotheken gemacht. Standard & Poor's rechnet insgesamt für die Branche mit Verlusten von 265 Mrd. $.
Ratings bezeichnen die standardisierte Beurteilung des Ausfallrisikos beziehungsweise die Wahrscheinlichkeit einer pünktlichen und vollständigen Begleichung von Schulden. Bewerter sind Rating-Agenturen wie Standard & Poor's, Fitch und Moody's. Die "Noten" reichen von "AAA" bis "D" und sind für das Funktionieren des Finanzsystems entscheidend. Die Macht der kaum kontrollierten Rating-Agenturen wurde zuletzt häufig kritisiert.
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