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Der USA Bären-Thread

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Passende Knock-Outs auf SLB Ltd

Strategie Hebel
Steigender SLB Ltd-Kurs 5,04 9,48 41,12
Fallender SLB Ltd-Kurs 27,84
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VJ1Z3Z2 , DE000VJ21P36 , DE000VJ59P07 , DE000VJ5VJ43 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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permanent:

Es ist doch alles gut, die Börsen steigen, das

6
01.10.12 11:12

Wetter ist genial. Da hat man doch gute Laune und kann in die Natur. Das ist gesünder als sich mit dem Rechner im Büro zu beschäftigen.

Permanent

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A.L.:

Britischer PMI fällt auf 48,4

3
01.10.12 11:14
Oct. 1, 2012, 4:43 a.m. EDT
U.K. Sept. manufacturing PMI falls to 48.4
By William L. Watts

FRANKFURT (MarketWatch) -- Britain's manufacturing downturn deepened in September, with the Markit/CIPS purchasing-managers' index for the sector falling to 48.4 from 49.6 in August, data showed Monday. Economists had forecast a reading of 48.5. A figure below 50 indicates a contraction in activity. "The survey data are consistent with manufacturing output falling sharply, at a quarterly rate in excess of 1% in September. At that pace, the sector could dampen economic growth severely and keep the economy in recession," said Chris Williamson, chief economist at Markit.
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Kicky:

Wann ist Spanien pleite?

9
01.10.12 11:15
Die spanische Treasury hat nur noch 19 Milliarden aber im Oktober hohe Zahlungsverpflichtungen.Wenn kein Wunder geschieht, sind sie spätestens Ende des Jahres pleite .Das erklärt warum Goldmann so auf Antrag bei der EZB drängt,der Kaiser war nackigt von Anfang an

.....The good news: the new number, which came at €19 billion (compared to July's €23.2 billion) is not a now post-Lehman low. Yet. That number is still the €16.3 billion from August 2009.

The unsurprising news is that the August cash balance is the lowest it has been since August 2010, a time when Spanish banks were not openly insolvent, and when Spain did not openly need a bailout.

The bad news, is that as we expected last month, the burn rate, of over €4 billion per month, is one which still would mean that absent a major cash injection, Spain will run out of money by the end of the year.

Actually, there is even worse news: while in September, which is now over, there were no material cash needs that we know of (aside from the endless budget deficit), October is a very different story. Spain has a major net cash outflow in the month that has just started, an outflow which unless some magical source of cash is promptly procured, then Rajoy will need a real bailout, as opposed to the faux ECB-mandated one, which buys the country some time to fund itself for a few more weeks, before that can kicking exercise too fades.

As is quite obvious on the chart below, and explains Goldman's urgency with a formal Spanish ECB activation request, the closer we get to October, the closer Spain gets to running out of cash. And in that particular case none of the currently implemented reality countermeasures will do anything to hide the fact that Europe's emperor was naked from the very beginning.......

www.zerohedge.com/news/2012-09-30/...-cash-slides-two-year-low
(Verkleinert auf 68%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 541084
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permanent:

Konjunktur-Index auf höchstem Stand seit März

5
01.10.12 11:22

Konjunktur-Index auf höchstem Stand seit März

 

Permanent

Anlass zu neuem Optimismus: Der sogenannte Markit-Einkaufsmanagerindex ist im September auf den höchsten Stand seit Monaten geklettert. Doch längst nicht alle Zahlen sind positiv. mehr...

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Kicky:

chinesische Suntech erhält 32 Millionen Bailout

2
01.10.12 11:24
das sollte man sich mal in der EU vorstellen oder bei Solarworld!
www.reuters.com/article/2012/09/28/...0120928?type=marketsNews
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fkuebler:

#374: DIe Wahrheit ist meistens komplexer ...

13
01.10.12 11:30

"Wenn man schon so viel über kulturelle Eigenheiten faselt, sollte man sich mindestens geringfügig informieren.

Wären die durch spekulative Käufe ausgelöste Bauvorhaben der Grund der Blase, würde die Blase praktisch nicht existieren."

... und graustufiger, wie ich hier im BT von einem gewissen Malko07 gelernt zu haben glaube.

Die vielen privaten Kaufentscheidungen haben eben auch einen spekulativen Charakter, der in einem Blasenklima über alle Individuen und Institutionen hinweg allmählich zu einem Blasebalg-getriebenen mentalen Gier-Feuersturm wird:

"Juan Manuel, natürlich ist deine Wohnung schon ziemlich teuer, aber denk mal dran, dass es ja immer mehr Leute gibt, die ihr Geld solide anlegen wollen, aber dass das Land nicht mehr mehr wird...", oder wie ich in meiner Jugend lernte: "Karl-Theodor, mit einem Haus kannst du einfach nichts falsch machen!". Stimmte 40 Jahre im wesentlichen, dann auf einmal nicht mehr.

Ich beobachte das gerade wieder bei den (von mir zähneknirschend so anerkannten) grundsoliden Schweizern. In meinem Wohnort Hergiswil, einem der teuersten Betongoldflecken in der Schweiz neben der Goldküste, da stehen in meiner Wohnsiedlung (5 Miethäuser) die Hälfte aller Mietwohnungen leer. Der Grund ist einfach, dass die Leute sagen, wieso soll ich eine schweineteure Miete bezahlen, wenn ich für die Hälfte schon eine Eigentumswohnung oder Häuschen bekommen kann.

Das stimmt: Wir zahlen für unsere Mietwohnung 4'500 Franken Miete. In einer Anwandlung von Irrsinn hatte ich 2009, um den Kindern eine kleine Sonnenterrasse zum Spielen zu gönnen, eine absolut lächerliche 200qm-Erdgeschosswohnung für 2.3 Mio Franken gekauft. Zum Vergleich: eine Freundin meiner Frau hat in USA für ein zwanzigstel (ja, 1/20!) ein gleichgrosses Haus mit 1'500 qm Grundstück gekauft, in Knoxville/Tennessee.

Für meine 85% finanzierte Idiotenwohnung hatte ich jeden Monat nur ca. 2'000 Franken an die Bank zahlen müssen, also die Hälfte meiner bisherigen und jetzigen Miete. Solange, bis ich plötzlich aufwachte und panikgeschüttelt dieses perverse Idiotending mit leichtem Verlust wieder losschlagen konnte. Uff..., habe ich mir den Schweiss von der Stirn gewischt...

Die Schweizer werden sich noch ziemlich wundern...

Und einige andere auch...

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Eidgenosse:

Spanien ist sicher ne andere Mentalität

13
01.10.12 11:34
als bei uns hier. Ich hatte ende der 90er mal eine spanische Freundin. Nachdem mal das erste wilde aufeinander-Stossen vorbei war kamen so nach und nach die verschiedenen Lebensweisheiten zum Zug. Ich verstand sie immer weniger so wie sie mich auch immer weniger begriff, und so trennte man sich halt wieder.

Nur ein Beispiel:

Sie besass schon die Bettwäsche für das Bett nach der Hochzeit, und bezahlte dafür jeden Monat irgendeine Rate. Darauf sagte ich was das eigentlich soll, sie wüsse ja noch gar nicht wann sie heiraten werde, und mit wem, und wie gross das Bett denn sei, und überhaupt das ganze auch noch auf Pump... Einfach das Bett dann kaufen wenn es soweit ist und fertig. Das sei halt bei ihnen so, war die meisstgenannte Antwort. Es war kein Wille zu erkennen das Ganze mal zu hinterfragen. Umgekehrt verstand sie nun gar nicht das ich mich für Vereine engagiere, dort arbeite, und das ganze auch noch Gratis. (Du liebst deinen Verein mehr als mich!!)
Zigaretten und anderen Müll einfach zum Auto rauswerfen war auch so ein Streitpunkt. Dafür gibt es doch Strassendienst!
Und ständig das Gefasel von Stolz und Tradition. (Südspanien, Malaga)
Naja, es war ja dann vorbei und auch besser so, ewig hätt ich das nicht ausgehalten.

Die EU macht wirtschaftlich sicher Sinn, aber es gibt auch Punkte da wäre es besser man hätte es so belassen wie es mal war.
Antworten
A.L.:

Dass mir hier "Auslandsphobie"

3
01.10.12 11:34
angedichtet wird (in # 374 - ein Posting, welches meins in # 369 im Wesentlichen nur rechtslastig paraphrasiert), deckt sich mit der verzerrenden Argumentation, die Schieflagen in den PIIGS seien durch angelsächsische Spekulanten verursacht worden.

Beides ist unzutreffend.

Gemäß Malko sind

(1) "Die Bösen" die Goldmänner (aber bitte nur in Europa und bei Bedarf);

(2) "Die Blöden" die "PIIGS-rassistischen Bärenthread-Poster"; und

(3) die "einzig Guten", "Tugendhaften" und "Weitblickenden" die Bajuwaren, die es satt haben, nichtsnützige Berliner durchzufüttern.

LOL.

Wobei (3) bezeichnenderweise ein - innerdeutscher - Rassismus per excellence ist, was die Argumentation für (2) doppelt scheinheilig macht.
Antworten
fkuebler:

Eidg.382 Oder man macht es wie mit dem Röstigraben

5
01.10.12 11:45

"Die EU macht wirtschaftlich sicher Sinn, aber es gibt auch Punkte da wäre es besser man hätte es so belassen wie es mal war."

... in der Schweiz, der ja auch ziemlich unterschiedliche Mentalitäten unter einem Dach zu halten hilft. Unter anderem de facto auch mit Transferzahlungen, aber halt in vernünftigem Rahmen. 

Antworten
A.L.:

Ich nehme mir die Freiheit

8
01.10.12 11:50

Blasen als unsolide anzuprangern, egal wer sie wo und zu welchem Zweck aufgepumpt hat.  

(1) Die Blase beim Öl und den Rohstoffen (erzeugt von Zockerbanken) ist eine Geißel für die gesamte Menschheit.  

(2) Immobilienblasen sind nach dem Platzen eine (Schulden-)Geißel für die jeweiligen Staaten, in denen sie entstanden sind - egal ob sie vorwiegend von Zockern (Subprime-USA, Irland) oder von mit Niedrigzinsen spekulierenden Kleinbürgern (Spanien) erzeugt wurden.

(3) Kreditblasen - inkl. Staats- und Zentralbankkredite - sind langfristig ein Totengrab für die Wirtschaft, auch wenn sie als "altenativlose Kur" für (1) und (2) verkauft werden.

Ich würde mir auch herausnehmen, eine Immobilienblase in Afrika als schädlich zu bezeichnen, selbst wenn diese von Schwarzafrikanern erzeugt wurde - und verwahre mich entschieden dagegen, dass mir dies als Rassismus ausgelegt wird.

Es geht um die Sache, nicht um die Nationalität oder Hautfarbe der Blasen-Treiber.

Wohl dem, der beides zu trennen weiß. Am schlimmsten finde ich Demagogen, die beides vorsätzlich vermischen, um Propaganda für (3) zu machen - und sich im gleichen Atemzug klassen-rassistisch über bayrische Transferzahlungen nach Berlin aufregen.

Antworten
fkuebler:

Die ARIVA-Technik funktioniert schon wieder nicht

5
01.10.12 11:58

 Ganz offensichtlich kann man meinen Post #100370 nicht lesen ;-)

Antworten
A.L.:

# 379

 
01.10.12 12:01
LOL

Ist der neue Markit-Konjunkturindex der gemittelte Kehrwert der nationalen Konjunkturindizes?

Da letztere weltweit fallen, müsste er dann steigen ;-)
Antworten
A.L.:

Und was soll die ganze Nebelbombe

5
01.10.12 12:08
dass der "Der Markit-Einkaufsmanagerindex... im September auf den höchsten Stand seit Monaten geklettert" sei und deshalb "die deutsche Industrie ...wieder Hoffnung" schöpfe, wenn weiter hinten im Artikel steht, dass der Markit bei 47,4 steht und "das Barometer damit unter der Marke von 50 Zählern [bleibt], ab der es Wachstum signalisiert"?
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permanent:

Erneut weniger Aufträge für den Maschbau

9
01.10.12 12:13

Erneut weniger Aufträge: Maschinenbauer driften weiter ab

Die Zahl der Aufträge ist im August zum zehnten Mal in Folge zurückgegangen. Denn auch die Auslandskunden können das schlechte Inlandsgeschäft nicht mehr ausgleichen. Um elf Prozent gingen die Bestellungen zurück.

DüsseldorfDie deutschen Maschinenbauer haben im August den zehnten Monat in Folge weniger Aufträge eingefahren. Die Bestellungen seien um elf Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zurückgegangen, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Montag mit. Im Gegensatz zum Juli konnten die Kunden im Ausland das schwache Inlandsgeschäft der exportorientierten Branche nur ein wenig abfedern. Die Bestellungen jenseits der Landesgrenze gingen um sechs Prozent zurück, im Inland lag das Minus bei 18 Prozent. "Das Inlandsgeschäft enttäuschte abermals", sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers.

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permanent:

Wie China den Dollar knacken will

7
01.10.12 12:14

Neue Weltordnung: Wie China den Dollar knacken will

In Europa tobt die Schuldenkrise, doch viel bedeutender ist, was sich im Fernen Osten tut. China will den Yuan zur Weltwährung aufbauen und die Vorherrschaft des Dollars brechen. Peking folgt dabei einem strengen Plan.

KölnDie Welt ist abhängig vom US-Dollar - und damit von der Geldpolitik der US-Notenbank Fed. Doch das muss nicht so bleiben. Der Aufstieg Chinas verändert auch die Kräfteverhältnisse an den internationalen Finanzmärkten. Neben dem Dollar und dem Euro könnte der chinesische Yuan zu einer Weltwährung aufsteigen. Die Frage ist nur: wann?
„Es kann zehn oder 20 Jahre dauern. Aber die Internationalisierung wird passieren", sagte Jiang Shixue von der Chinese Academy of Social Sciences auf dem China-Finanzmarktforum in Köln. Der Thinktank ist die höchste Forschungseinrichtung Chinas für diese Fachrichtung, der chinesische Wissenschaftler gilt als enger Berater der Regierung in Peking. In Köln diskutierte Jiang Shixue mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik. Thema der Veranstaltung: „Der Yuan, die neue Weltwährung? Wie China die Finanzwelt verändert.“

 

Die Stärke des Yuan lässt sich am Wechselkurs nur bedingt ablesen. Zwar erreichte Chinas Währung am vergangenen Freitag zum Dollar den höchsten Stand seit Anfang der 1990er-Jahre. Damals hatte China den offiziellen Wechselkurs und den Kurs, der am Markt bezahlt wurde, zusammengelegt. Seitdem wacht Peking streng darüber, dass Chinas Währung nicht zu stark aufwertet. Ein starker Yuan würde der chinesischen Exportwirtschaft schaden.

Antworten
A.L.:

Briefmarken werden teurer

8
01.10.12 12:54
www.handelsblatt.com/unternehmen/...rf-mehr-porto-nehmen/7202344.html

Grund sind die gestiegenen Papierpreise, die an den Terminbörsen durch die Decke schießen, weil in Sizilien - Beobachtern zufolge - die Wälder knapp werden.
Antworten
A.L.:

Korrektur

 
01.10.12 12:55
27.000 Beobachtern zur Folge
Antworten
relaxed:

"Innerdeutscher Rassismus" ist seit gut

4
01.10.12 13:02
einer Woche öffentlich-rechtlich salonfähig ... nachdem Oliver Welke in der Heute Show vom 21.9.2012 Restdeutschland über die Niedersachsen aufgeklärt hat. ;-)
Das Copyright für den Inhalt (Text und Bilder) liegt bei relaxed.
Antworten
Kicky:

GR BDP minus 6,1 % dies Jahr u.-3,8% 2013

3
01.10.12 13:06
Latest

11.25 Greece's economy will contract by 3.8pc next year, according to a draft budget seen by state-run channel Net TV.

Net TV, which did not specify its sources, also said that the economy would contract by 6.1pc this year.

Compare this with official forecasts by the European Commission, which believes (and I had to check twice to ensure my glasses were cleaned properly) that Greece's economy will flatline next year.(GDP in Greece is forecast to
contract substantially in 2012 and to stabilise in the following year.)

European debt inspectors (the troika) will meet with finance minister Yannis Stournaras in Athens this afternoon, and with Antonis Samaras, the country's PM, later this evening.

www.telegraph.co.uk/finance/...e/9578293/Debt-crisis-live.html

und Moodys Downgrade wird kommen mit schlimmen Folgen

Marcus Ashworth, head of fixed income at Espirito Santo, explains why a downgrade could mean more pain for Spain:

Quote Moody's probably can't delay action much longer - and it simply stretches credulity how they can maintain an investment grade rating when they have had Spain on Baa3 (-ve review) over the summer on review. And it is most unlikely to be a one-notch move or to be left on stable.

Trouble is the index rules (thanks to ITC for this) have changed somewhat as the Barclays Euro Govt term indices now follow the same procedures as the (old Lehman) Barclays Global Aggregate indices - namely that no longer based on the lower of S+P or Moody's.

So this means even when Moody's goes first into junk that there will be forced selling - unlike for instance what happened with Portugal end Jan. S+P are on BBB+ (-ve outlook), Fitch are BBB. Street ests are that 13% or E66bln would be affected if Spain were to drop out of all the major Govt bond indices - I would counsel that seems too little despite the fact SPGBs are now held much more by domestic Banks and it is collateral for Bank bailouts now too - as it cannot factor in those who may want to..ahem..go short.

However, the effect from this first mover Moody's will be mitigated but it not being the final death tool - and that it surely has been telegraphed far and wide.

Rating agency Fitch has repeated that it may not downgrade Spain if the country asks for a full bail-out, but added that the country must "demonstrate it can move forward" by bringing its deficit down.
Antworten
Malko07:

Eine letzte Anmerkung zum Länderfinanzausgleich

11
01.10.12 13:16
In meiner Umgebung (inklusive mir) will keiner den Länderfinanzausgleich  abschaffen, sondern darin innewohnende Fehlregulierungen abstellen. Mir ist auch bekannt, dass die Einnahmen aus dem heutigen Länderfinanzausgleich als gewöhnliche Einnahmen wie Steuern zu betrachten sind und man damit veranstalten darf was man will (formaljuristisch).

Hier ist  sich sicherlich die überwiegende Mehrheit auch der Meinung, dass unsere heutigen Probleme durch das zu billige (zu viele) Geld und der damit einhergehenden breiten Verschuldungssause entstanden sind. Dies gilt je nach Region und Staat für den privaten, den wirtschaftlichen oder den öffentlichen Sektor. In manchen Gebieten für alle drei. Dabei rührt die Verschuldung im öffentlichen Sektor auch oft von Wahlgeschenken ab. Die jeweilige Regierung will damit ihre Macht verlängern oder für ein größeres Spendenaufkommen sorgen (Hotel-Subvention, Betreuungsprämie, …). Zusätzliche staatliche Leistungen und gleichzeitige Steuererhöhungen wären unproduktiv. Also lässt man letzteres weg.

In Bayern spricht man zwar nicht von der unethischen Verschuldung sondern davon, dass diese heutige Verschuldung unsozial gegenüber zukünftigen Generationen ist, die sowieso schon mit der deflationären demografischen Entwicklung zurecht kommen müssen. Dazu gibt es lesenswerte Studien, die eine recht breite Verbreitung in der bürgerlichen Gesellschaft Bayerns gefunden haben und deshalb die CSU jetzt in ein Dilemma bringt. Einerseits  soll sie die Verschuldung abbauen, andererseits ist der kommende Wahlausgang ungewiss und deshalb will sie besonders auf dem Land zusätzliche Stimmen mittels der bundesfinanzierten Herdprämie „kaufen“.

Bayern hat die Neuverschuldung faktisch erledigt und will den Schuldenstand reduzieren. Dazu gibt es auch ein angepeiltes Ziel in dem die Verschuldung total abgebaut sein soll. Manche empfinden dieses Ziel als zu anspruchsvoll und deshalb als Propagandatrick, in der Richtung sind sich aber alle einig.

Würde Bayern jedoch, trotz sehr gut laufender Wirtschaft, seinen Bürgern die gleichen staatlichen Leistungen zum gleichen Preis wie in den Spitzennehmerländern zukommen lassen, wäre man wieder in der vollen Verschuldungssause.  

Formaljuristisch dürfen die Nehmerländer mit den Einnahmen aus dem heutigen Länderfinanzausgleich machen was sie wollen, aber ist das ethisch in Ordnung?

Bayern meint dieser Zustand würde sogar gegen die Verfassung verstoßen und hat  dabei die Zustimmung von namhaften deutschen Verfassungsjuristen. Der sehr wahrscheinlich erfolgreiche Gang zum Bundesverfassungsgericht ist aber nicht die erste anzustrebende Option. Man muss sich anschließend eh einigen und das kann man auch ohne den Gang zum Gericht. Wenn das manche Partylöwen nicht einsehen, bleibt einem jedoch nichts anderes übrig. Dabei geht es nicht um die Abschaffung sondern um mannigfaltige Anreize im System das Geld produktiv einzusetzen. Auch soll es eine Deckelung geben. Es kann nicht sein, dass es den Bürger in den Geberländer schlechter als den Bürger in den Nehmerländer gehen soll. Dabei ist nicht eine einzelne Leistung sondern die Summe der staatlichen Leistungen gemeint. Diesbezüglich gibt es auch schon eine Reihe von passenden Urteilen.

Und mit riesigem Geschrei fallen deshalb die Nehmerländer über Bayern her. Sie wollen sich nicht die Möglichkeit des Stimmenkaufs einschränken lassen und die Verschuldungssause soll weiter gehen.
Antworten
Gegenpol:

Back to the roots!

8
01.10.12 14:11

Genug gemeckert und gemosert, jetzt gehts wieder ums Geld verdienen! ;-0

Der Chart des durchschnittlichen Verlaufs des DOW in einem US-Wahljahr zeigt frapierende Ähnlichkeiten mit dem diesjährigen Verlauf!
Moderation
Zeitpunkt: 05.10.12 09:31
Aktion: Löschung des Anhangs
Kommentar: Löschung auf Wunsch des Verfassers

Link: Nutzungsbedingungen  

Antworten
Zanoni1:

@ Malko

5
01.10.12 14:23
Tolle und sehr differenzierte Beiträge zum Thema Verschuldung, Länderfinanzausgleich etc.
Bin da ganz bei Dir.
Besser kann man es m.E kaum auf den Punkt bringen.
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permanent:

US Manufacturing Expands for First Time Since May

6
01.10.12 16:38
Wieder so ein schönes Beispiel an dem man ableiten kann wie gefährlich Derivate sind. Am Freitag wähnten einige Bären den Vorteil noch bei sich. Heute sind die ISM Daten leicht besser  und schon springt der Markt nach oben.

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US Manufacturing Expands for First Time Since May
Reuters
| 01 Oct 2012 | 10:12 AM ET

The U.S. manufacturing sector expanded in September, shaking off three months of weakness as new orders and employment picked up, an industry report showed on Monday.

The Institute for Supply Management (ISM) said its index of national factory activity rose to 51.5 from 49.6 in August, topping expectations for 49.7, according to a Reuters poll.

It was the first time since May that the index has been above the 50 threshold that indicates expansion in the sector.

The forward-looking new orders gauge also rose to its highest level since May at 52.3 from 47.1, while employment gained to 54.7 from 51.6.

Still, the rate of growth was modest and some components remained in contraction territory. Exports continued to shrink, though the rate of contraction was not as severe with the index rising to 48.5 from 47.

Similarly, production rose to 49.5 from 47.2.

Construction Spending Falls

A separate report showed that U.S. construction spending in August fell by the most in a year as a rebound in residential projects was offset by weak non-residential structures and public sector project outlays.

Construction spending fell 0.6 percent, the largest drop since July last year, to an annual rate of $837.1 billion, the Commerce Department said.

July's outlays were revised to a smaller 0.4 percent drop than the previously reported 0.9 percent fall.

Economists polled by Reuters had expected construction spending to rise 0.5 percent in August.

Spending on residential projects rose 0.9 percent, a reflection of the improving housing market tone. The increase, which unwound July's 0.1 percent dip, was also driven by home renovations.

The housing market, one of the sluggish economy's few bright spots, is healing after collapsing in 2006.

But the rise in private residential construction spending was offset by a decline in outlays for non-residential structures, which fell to the lowest since December 2011. As a result, private construction spending fell 0.5 percent in August. It was the second straight month of declines in private construction spending.

Public sector construction spending fell 0.8 percent, declining for a second straight month. However, outlays on federal government projects rose 0.3 percent after two consecutive months of declines.

Spending on state and local government projects fell 0.9 percent after slipping 0.3 percent in July.

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A.L.:

Eurokrise treibt Arbeitslosigkeit auf neuen Rekord

6
01.10.12 16:41
www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...keit-auf-neuen-rekord-11910207.html

FAZ
Beschäftigung
Euro-Krise treibt Arbeitslosigkeit auf neuen Rekord


01.10.2012 ·  Die Krise hinterlässt tiefe Spuren am Arbeitsmarkt. In Südeuropa ist inzwischen jeder vierte Erwerbsfähige ohne Job. Die Menschen in Spanien und Griechenland gehen aus Protest auf die Straße. Vor allem junge Leute haben kaum Aussicht auf Arbeit.

Die Euro-Schuldenkrise schlägt voll auf den Arbeitsmarkt durch. Im August hat die Arbeitslosigkeit in den 17 Euro-Ländern einen neuen Rekord erreicht.  18,2 Millionen Menschen waren ohne Job - so viele wie noch nie seit Einführung des Euro. Das entsprach einer Quote von 11,4 Prozent, wie das Europäische Statistikamt Eurostat am Montag in Luxemburg mitteilte. Im Vergleich zum Vormonat Juli wurden 34.000 mehr Arbeitslose gezählt; gegenüber dem Vorjahr war es ein Anstieg von mehr als zwei Millionen.

Seit mehr als einem Jahr steigt die Arbeitslosigkeit stetig. Besonders angespannt ist die Lage in den südeuropäischen Euro-Krisenländern Spanien, Griechenland, Portugal und Zypern. Auftragsverluste, Firmenpleiten und Entlassungen belasten dort den Arbeitsmarkt.

In Spanien ist jeder Vierte ohne Arbeit, in Griechenland inzwischen ebenfalls fast jeder Vierte. Portugal (15,9 Prozent) verzeichnete ebenso wie Griechenland binnen Jahresfrist die höchsten Zuwächse. Das krisengeschüttelte Italien liegt mit einer Quote von 10,7 Prozent im Mittelfeld.

In Deutschland ist die Lage dagegen entspannter. Nach Österreich (4,5 Prozent), Luxemburg (5,2 Prozent) und den Niederlanden (5,3 Prozent) verzeichnet Deutschland mit 5,5 Prozent eine der niedrigsten Quoten im Euro-Raum. Da die EU-Statistiker die Arbeitslosenquote nach anderen Kriterien berechnen als die deutsche Bundesagentur für Arbeit (BA), weichen die Angaben der EU von den nationalen Werten ab.

Hohe Arbeitslosenzahlen bremsen direkt die Konjunktur. Wenn die Menschen weniger Geld verdienen, können sie weniger kaufen, wodurch der private Konsum - eine wesentliche Stütze des Wirtschaftswachstums - einbricht.

Auch in der EU als Ganzes kletterten im August die Arbeitslosenzahlen weiter. In den 27 EU-Ländern waren 25,5 Millionen Menschen ohne Job, das entsprach einer Quote von 10,5 Prozent. Besonders betroffen sind Jugendliche: 5,5 Millionen junge Menschen unter 25 Jahren waren in der EU ohne Arbeit - eine Quote von 22,7 (Euro-Raum: 22,8) Prozent.
(Verkleinert auf 59%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 541168
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A.L.:

Schweinkram aller Orten

6
01.10.12 17:02
wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=4205

Ordnungsruf
Hüther macht Schweinkram
Eine Polemik
Von Rainer Hank am 14. September 2010

„Ich habe mich nie anfreunden können mit der Ordnungspolitik, die im keimfreien Raum vor sich hin theoretisiert. Manchmal muss man auch ordnungspolitischen Schweinkram machen.“ (Michael Hüther in der „Welt am Sonntag“ vom 12. September 2010)

Michael Hüther rechtfertigt den Ausnahmezustand. Und dieser rechtfertigt seiner Meinung nach einen Eingriff in die marktwirtschaftliche Ordnung. Wenn es darauf an kommt, gelten die Marktregeln nicht. Wenn sie gelten, kommt es auf sie nicht an. Das ist Hüthers Meinung und in der Tat Schweinkram, mithin das Einzige, was an Hüthers Aussage stimmt. Eine schöne Ordnungspolitik ist das, die der IW-Chef vertritt, die nur bei schönem Wetter Geltung hat: Eben Ordnungspolitik im keimfreien Raum jenseits des wahren Lebens.

Weil Ordnungspolitik (jenseits von Hüther) gerade nicht im keimfreien Raum vor sich hin theoretisiert, muss man Hüther entschieden widersprechen. Welchen ordnungspolitischen Schweinkram musste man denn wirklich machen? Etwa (1) die Verstaatlichung der Banken (Landesbanken, Commerzbank) und die Zwangsenteignung der HRE? Ordnungspolitik ohne Schweinkram fragt, warum es gerade die Landesbanken waren, die in der Finanzkrise besonders betroffen wurden. Die plausible (längst auch triviale) korrekte Antwort lautet: Weil Staatsbanken ohne Geschäftsmodell und unter dem Zwang ihren Eigentümern eine Rendite zu bringen alles auf die eine Karte des Subprime-Marktes gesetzt haben. Dieser frühere Schweinkram wurde dann mit dem Geld des Steuerzahlers auch noch finanziert. Ähnliches gilt für die Commerzbank: Da hat der Staat die Allianz gerettet, indem er den irrsinnigen Kauf durch die Commerzbank stützte und zugleich aus zweifelhaften Motiven interventionistisch dafür gesorgt hat, dass es eine zweite Bank neben der Deutschen Bank geben müsse. Die Krise wurde als Vorwand genommen, um das Geld der Steuerzahler zu verschwenden. Und hätte man bei der HRE die Eigentümer nicht vom Markt anstatt von einem eigenen Gesetz enteignen lassen können? Stattdessen wurden – wie bei allen Aktionen der Bankenrettung – unter dem Vorwand des Gemeinwohls (das ist immer Schweinkram) vor allem die Gläubigerbanken gerettet.

Oder meint Hüther (2) den Schweinkram der Konjunkturprogramme? Bis heute ist nicht klar, ob der Steuerzahler von diesem grandiosen Geldsegen für Bauindustrie & Co. irgendwann auch nur einen Cent wieder bekommt. In einem ganzen Jahrhundert postkeyensianischer Wirtschaftswissenschaften ist es nicht gelungen, einigermaßen zweifelsfrei zu zeigen, dass der Multiplikator größer als Eins ist. Robert Barro lässt grüßen. Wenn schon die Makroökonomen derart unsicher sind, dann ist mikroökonomisch zumindest eines klar: Der deutschen Exportwirtschaft, von der gottlob jetzt wieder die Überwindung der Krise ausgegangen ist, hat das ganze Konjunkturprogramm in der Zwischenzeit nicht einen einzigen Auftrag gebracht. Der Aufschwung kommt aus eigener exportstarker Kraft. Das Konjunkturprogramm war a fonds perdu. Schöner Schweinkram.

Schließlich könnte Hüther auch (3) den Schweinkram der Staatenrettung (Griechenland) meinen. Doch auch hier gilt mittlerweile als gewiss: Unter dem Vorwand des Gemeinwohls, der Eurorettung etc und sonstiger pathetischer Sonntagsreden wurden vor allem Gläubigerbanken gerettet. Siehe (1)

Der ordnungspolitische Schweinkram kommt also die Steuerzahler ziemlich teuer zu stehen, ist, weil er das Fehlverhalten von Markakteuren honoriert und die Kosten sozialisiert, auch unter Gerechtigkeitsgesichtspunkten zu verwerfen. Denn schließlich müssen künftige Generationen dafür büßen, ohne dass man vorher ihre Zustimmung einholen musste.

Schließlich aber – das ist der zentrale Einwand – lügt Hüther sich und den WamS-Lesern in die Tasche, wenn er behauptet, man könne hinterher dafür sorgen, dass solche Extremsituationen möglichst nicht mehr entstehen. Stattdessen ist der Schweinkram selbst die Bedingung der Möglichkeit, dass der Schweinkram weiter geht. Denn das Signal der Banken- und Staatenbailouts ist doch: Fehlverhalten wird nicht sanktioniert. Auch in der nächsten Krise werden die Staaten wieder (mit Hüther an der Spitze) mit dem Geld der Steuerzahler einspringen. Einmal Schweinkram, immer Schweinkram.

Dass Hüther den ordnungspolitischen Schweinkram legitimiert, verwundert freilich nicht. Denn da ist er in seinem Metier. Als Chef des arbeitgeberfinanzierten Instituts der Deutschen Wirtschaft hat er stets das Tarifkartell zu rechtfertigen, er kämpft zusammen mit den Gewerkschaften für das Betriebsmonopol der DGB-Gewerkschaften (schönfärberisch „Tarifeinheit“ genannt) und neuerdings sogar für den Mindestlohn. Nicht Ausnahmezustand, sondern Dauerprogramm ist der Schweinkram für Hüther in Wirklichkeit. Das ist aus Verbands- und Lobbysicht nur konsequent, ist es doch der „einzige Lebenszweck“ organisierter Gruppen, deren Agent Hüther ist, „den Mechanismus des Marktes zu verhindern“ (Friedrich A. von Hayek): „Das heißt meistens auf Kosten anderer sich selbst vor der Notwendigkeit der Anpassung zu schützen und, um es extrem auszudrücken, sich selbst ein größeres Einkommen auf Kosten des Gesamteinkommens zu sichern.“
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