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Der USA Bären-Thread


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wawidu:

kicky # 97859

3
01.08.12 20:02
Wo steckt da der Wurm drin: "ohnehin niedriges Umsatzlevel" beim französischen Einzelhandel oder mit weitem Abstand höchstes Level der DFPIGS Länder, wie der Grafik von Querschuss zu entnehmen ist?

www.querschuesse.de/...delsumsatze-der-dfpigs-lander-fur-juni/
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Kicky:

Alle Blicke richten sich auf die EZB

6
01.08.12 20:15
....Die meisten Bankanalysten erwarten keine baldigen neuen Anleihekäufe der Zentralbank, die Papiere für 211 Milliarden Euro in ihrem Bestand hat. „Wahrscheinlich wird die EZB nicht sofort handeln, aber sie wird eine starke verbale Intervention machen“, meint Christian Schulz, Analyst bei der Berenberg Bank in London. Der Anleiheanalyst Roger Doig vom britischen Vermögensverwalter Schroder spricht dagegen von einem „Bluff der Zentralbank“. Christoph Balz, Volkswirt bei der Commerzbank, sagt: „Wir glauben, dass Draghi in vielen Punkten eher vage bleiben wird.“ Wenn die EZB zu früh Anleihen kaufe und die Zinsen damit senke, sinke der Reformdruck.
Einfach vorgeprescht

Das befürchtet auch die Deutsche Bundesbank. Gegen das Anleihekaufprogramm hat sie stets große Vorbehalte gehabt, weil es Geld- und Fiskalpolitik vermischt. Draghi ist mit seiner Rede in London vorgeprescht, ohne seine EZB-Ratskollegen vorher zu informieren. Das hat für Verstimmung in Notenbankkreisen gesorgt. Noch vor der Ratssitzung treffen sich daher Draghi und Bundesbank-Präsident Weidmann „zu einem Gedankenaustausch auf eine Tasse Kaffee“, wie die freundliche Umschreibung für das zu erwartende Streitgespräch lautet.

Mit zunehmendem Unbehagen beobachten die Notenbanker zudem, wie die Politik - etwa jüngst durch den Besuch des amerikanischen Finanzministers Timothy Geithner im EZB-Turm - immer unverhohlener Druck auf die Zentralbank auszuüben versucht. Die Amerikaner haben ein Interesse daran, dass die Europäer mit viel Geld die Euro-Krise beruhigen, bevor die Präsidentenwahl in Amerika ansteht.

Eine weitere Zinssenkung der EZB an diesem Donnerstag erwartet nur eine Minderheit der Analysten. In einer Reuters-Umfrage äußerten mehr als zwei Drittel der befragten Volkswirte und Banken, dass der Leitzins auf dem Niveau von 0,75 Prozent bleiben werde, auf den die EZB ihn im Juli gesenkt hat. Zugleich wurde der Zins für Einlagen bei der EZB auf null gesenkt. Die Banken können überschüssige Liquidität jetzt nur noch unverzinst der EZB geben......

www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...ch-auf-die-ezb-11838897.html
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Kicky:

Algos Gone Autosell Wild

2
01.08.12 20:21
na da ist es wieder passiert Handel 10%minus angeblich Programm-Irrtum Autosell
In summary:

   Rogue algo strikes number of stocks: up to 148 symbols impacted
   WFC preferred security JWF trades 4.9MM shares, and trades down more than 10%
   VZ, PEP, RSH, BBY, WFC and many more all affected
   Appears to be an auto buy program error on some issues
   An auto-sell program on other issues

And since nobody at the SEC will move a finger to fix what we have been pounding the table on since April 2009, we can only hope that we get more and more increasingly more ridiculous market swings such as this one which will finally get absolutely everyone out of the markets. Even the vacuum tubes
www.zerohedge.com/news/...wild-video-explanation-what-happened
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Kicky:

Fed ennttäuscht

2
01.08.12 20:23
www.zerohedge.com/news/fed-disappoints
Nothing - the equity market is not happy:
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Kicky:

it didn't even extend ZIRP through 2015.

 
01.08.12 20:25
www.zerohedge.com/news/...d-disappoints-full-statement-redline
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A.L.:

Draghi muss "liefern"

4
02.08.12 09:37
nach seiner Verbalintervention von letzter Woche. Er kann es aber nicht, weil er die Bundesbank/Weidmann im Nacken hat.

Daher: Heute vermutlich südwärts (genItalien) nach EZB-Sitzung.

www.bloomberg.com/news/2012-08-01/...-for-ecb-intervention-grows.html
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A.L.:

Buba pfeift Draghi zurück

 
02.08.12 09:40
"Es geht ein Bi Ba Butzemann in unserem Land (Palermo) herum..."

www.marketwatch.com/story/...nk-rains-on-draghis-ambitions-2012-08-01
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A.L.:

Wird "Royal Spott of Bankland" voll verstaatlicht?

3
02.08.12 10:12
Aug. 2, 2012, 3:56 a.m. EDT
U.K. mulls full nationalization of RBS: report

FRANKFURT (MarketWatch) -- British government ministers are weighing the possibility of buying out private shareholders in Royal Bank of Scotland Group PLC and fully nationalizing the institution, the Financial Times reported late Wednesday. The discussions were triggered by frustration over the reluctance of banks to lend to British businesses, the report said. Conversations are centered on whether to spend around 5 billion pounds ($7.8 billion) to purchase the remaining 18% of the bank not already owned by the government, the newspaper said. Royal Bank of Scotland shares rose 0.7% in early London trade.

www.marketwatch.com/story/...nationalization-of-rbs-report-2012-08-02

Da kommt bei den Coba-Aktionären schon Vorfreude auf ;-)
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Ischariot MD:

@RBS

 
02.08.12 10:29
"full nationalization of RBS ... triggered by frustration over the reluctance of banks to lend to British businesses"  *LOL*

>> ich meine mich zu erinnern, daß genauso die US-housing Krise begann ... mit einer staatlichen Anweisung zur Kreditvergabe an Leute, die eigentlich nicht kreditwürdig waren

welcome to the GBEUdSSR
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
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Ischariot MD:

Kemmer ... der Zocker von der BayernLB

4
02.08.12 10:40
Bankenverband unterstützt Schächtung der Steuerzahler

(der Originaltitel lautet natürlich: Bankenverband unterstützt Rettungsmaßnahmen der EZB)

BERLIN (AFP)--Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) hält weitere  Rettungsmaßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) für sinnvoll. Es  sei richtig, "dass man in einer solchen Notsituation auch daran denkt,  dass die EZB ihre Staatsanleihen-Käufe wieder aufnimmt", sagte BdB-Chef  Michael Kemmer am Donnerstag im ARD-"Morgenmagazin". Eigentlich sei ein  entsprechendes Eingreifen der EZB ordnungspolitisch zwar abzulehnen,  "aber wir haben nun mal keinen Normalzustand, sondern wir haben eine  Krise".

   "Inflationsdruck ist im Moment nicht da", sagte  Kemmer zur Hauptaufgabe der EZB, eine zu starke Teuerung zu vermeiden.  Daher sei es "ausnahmsweise" in Ordnung, wenn die Notenbank von der  Inflationsbekämpfung abweiche. Ziel dabei müsse auch immer die Rettung  des Geldes der deutschen Sparer sein. "Dafür sollte man alles tun",  sagte Kemmer. Er versicherte zugleich: "Die Spargelder der Deutschen  sind sicher." Schließlich habe Deutschland "in Europa, wahrscheinlich  sogar weltweit das beste Einlagensicherungssystem" (...)

www.finanzen.net/nachricht/aktien/...assnahmen-der-EZB-1981450

 

Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
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A.L.:

Die Schotten

3
02.08.12 10:40
haben den Komplex, hinter den Engländern zurückzustehen, sagte mir ein guter Freund aus Manchester, der vor vielen Jahren bei Lloyds TSB eine Banker-Lehre absolviert hatte. Deshalb versuchen die Schotten, alles noch besser zu machen. In der Blasenzeit bis 2007 hieß das (scheinbar) "mehr Hebel", was ja auch die dt. Landesbanken glaubten.

Hebel haben aber bekanntlich zwei Seiten. Kein Wunder, dass hoch gehebelten Banken vom 2008 ff. Crash besonders schwer erwischt wurden - allen voran die irischen Banken und die schottische RBS. Die RBS wäre, wie die Coba (die die verzockte Dresdner übernahm), längst pleite, wenn sie nicht größtenteils unter Staatsschutz gestellt worden wäre. Nun droht der RBS die Komplett-Verstaatlichung [# 883). Das ist erstens die Quittung und zweitens die vermutlich beste Lösung.
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A.L.:

S&P belässt Deutschlands Rating auf "stabil"

5
02.08.12 10:47
Die US-Ratingagenturen scheinen ihre Ein-, Rauf- und Runter-Stufungen immer mehr von tagespolitischen "Erfordernissen" (Interessen) abhängig zu machen.

Letzte Woche hieß es noch, Deutschland AAA Rating sei gefährdet. Heute soll es gemäß S&P wieder stabil sein. Vermutlich damit bei der heutigen EZB-Sitzung das Argument Weidmanns, Draghis geplante Bondkäufe und ESm-Flutungen würden Deutschlands Bonität aushöhlen, entkräftet wird.

FAZIT: Die US-Ratingagenturen sind zu reinen Zocker-Gehilfen verkommen.


Market Pulse Archives
Aug. 2, 2012, 4:29 a.m. EDT
S&P keeps stable outlook on Germany's AAA rating
By William L. Watts

FRANKFURT (MarketWatch) -- Standard & Poor's Ratings Services on Thursday affirmed Germany's AAA credit status and maintained a stable outlook on the rating, citing "strong economic fundamentals." S&P said the stable outlook "reflects our expectation that [Germany's] public finances will continue to withstand potential financial and economic shocks and that consensus in favor of prudent economic policies will remain. We expect these factors to contain the net general government debt ratio and sustain the economy's net external creditor position." Ratings firm Moody's last month cut its outlook on Germany's triple-A credit rating to negative from stable, citing risks stemming from a slow response by European policy makers to the euro-zone debt crisis.
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Kicky:

Mehrheit für Massenankauf v.Staatsanleihen

3
02.08.12 10:52
www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...ldenkrise-kaempfen-1.1429142

...Der Plan, den Draghi an diesem Donnerstag vorstellen will, sieht nach Informationen der Süddeutschen Zeitung eine konzertierte Aktion der EZB und des künftigen Euro-Rettungsschirms ESM vor.....

Im EZB-Rat, der sich an diesem Donnerstag in Frankfurt zu einer regulären Sitzung trifft, zeichnet sich eine Mehrheit dafür ab, die Käufe wieder aufzunehmen und sie mit den Regierungen zu koordinieren. Einen offiziellen Beschluss dazu wird der Rat wohl noch nicht fassen. Wahrscheinlicher ist, dass Draghi seine Aussage aus der vergangenen Woche, wonach die EZB alles tun wird, um den Euro zu retten, konkretisiert.Eine endgültige Entscheidung würde dann nach dem 12. September fallen. An diesem Tag will das Bundesverfassungsgericht sein Urteil über die Errichtung des ESM verkünden. Der Fonds soll den provisorischen Schutzschirm EFSF ersetzen.
Draghis Plänen zufolge könnte sich der ESM direkt an den Anleiheauktionen der betroffenen Länder beteiligen. ...Der schonende Umgang mit den ESM-Mitteln wäre ein Vorteil, weil der Fonds sein Volumen von 700 Milliarden Euro erst schrittweise erreichen wird und der bisherige Topf EFSF nur noch 148 Milliarden Euro umfasst. Das hieße aber zugleich, dass die EZB die Hauptlast übernehmen müsste und letztlich dauerhaft in die ihr eigentlich verbotene Staatsfinanzierung einstiege. Es ist deshalb äußerst fraglich, ob die Bundesregierung Draghis Doppelstrategie zustimmt. Auch die Bundesbank dürfte die Idee ablehnen.
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Ischariot MD:

Knight Capital

5
02.08.12 10:54
(...) Schuld an den Turbulenzen war offensichtlich der elektronische Börsenmakler Knight Capital Group. Das Unternehmen sprach von „technischen Problemen", ...

Unter anderem traf das den Börsenwinzling Wizzard Software Corp, dessen Kurs sich erst verdreifachte und dann völlig zusammenbrach (...)

„Der Algorithmus machte immer weiter" (...) „Solche algorithmischen Fehler gibt es täglich, aber sie werden meist sofort entdeckt – aber der hier lief fast eine halbe Stunde lang."

Knight Capitals Chef Thomas Joyce dürfte der Computerfehler besonders peinlich sein. Er hatte sich zuvor stets lautstark über Handelsprobleme an der Börse beschwert, war aber am Mittwoch nicht für einen Kommentar zu erreichen (...)

www.wallstreetjournal.de/article/...504577563921496734812.html
________________

die Anlegeranwälte in USA laufen sich schon warm ...
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
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Kicky:

Computer spielen verrückt an der NYSE

2
02.08.12 10:58
www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...an-der-wall-street-1.1429318
5,7 Millionen Aktien in 45 Minuten: Extrem hohe Handelsumsätze und heftige Preisschwankungen haben die Börsianer an der Wall Street stutzig gemacht. Das Chaos wurde offenbar von einem Computersystem ausgelöst. Die New York Stock Exchange überprüft nun 148 Werte......
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Kicky:

erste Risse in der Athener Koalition

3
02.08.12 11:04
.Händeringend müht sich Griechenland um Bares, weil die Auszahlung der Hilfsgelder blockiert ist. .....Die griechische Zeitung Kathimerini berichtet, die Schuldenagentur PDMA habe beschlossen, einmonatige Papiere im Volumen von sechs Milliarden Euro auszugeben. Üblich ist ein Volumen von drei bis vier Milliarden.

Griechenlands Vize-Finanzminister hatte tags zuvor drastische Worte für die Lage seines Landes gewählt, da die zugesagten Hilfskredite blockiert sind: "Wir befinden uns sicherlich am Abgrund. Wir haben die Tranche, die wir eigentlich bekommen sollten, nicht erhalten, und wir haben das Problem mit der Anleihe, die am 20. August fällig wird". Diese Anleihe beläuft sich auf 3,2 Milliarden Euro.

Athen ist bei seinen Sparverpflichtungen auch wegen der Parlamentswahlen im Frühjahr ins Hintertreffen geraten. Daher blockieren die Geldgeber der Troika von Europäischer Union, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) die Auszahlung weiterer Hilfsgelder. Die nächste Rate von 31 Milliarden Euro ist für September geplant und würde dann nicht ausgezahlt.

Die Regierungsparteien hatten sich zwar bei wesentlichen Eckpunkten des Sparpakets angenähert, uneinig sind sie aber über die Laufzeit und bestimmte noch schärfere Einsparungen für sozial Schwache und Rentner. Der Riss verläuft zwischen den politischen Lagern: Die Konservativen und der parteilose Finanzminister Ioannis Stournaras plädieren für die sofortige Billigung des neuen harten Sparprogramms, während die Sozialisten und die Demokratischen Linke dies nicht akzeptieren. Dem Wall Street Journal zufolge stellten die Parteiführer ihre Gespräche am Mittwoch vorläufig ein
www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...nach-schnellkredit-1.1428836
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Kicky:

Obama genehmigte verdeckte Hilfe für Rebellen

 
02.08.12 11:09
www.faz.net/aktuell/politik/arabische-welt/...en-11841103.html

erinnert doch fatal an Osama bin Laden ,nach Angaben eines Berichterstatters der FAZ befinden sich viele Al Quaida-Kämpfer unter den Rebellen
wie war das noch mit dem Irak?
www.lpb-bw.de/irak_krieg.html
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Kicky:

Kann Weidmann den Draghi bremsen?

6
02.08.12 11:15
....Weidmann kämpft auf weitgehend verlorenem Posten. Zwar denken Notenbanker einiger nord- und mitteleuropäischer Staaten so wie er. Doch die Stimmen des finnischen, belgischen, niederländischen oder luxemburgischen Zentralbankchefs sind in letzter Zeit öffentlich kaum zu hören. „Weidmann ist zunehmend isoliert“, sagt ein Notenbank-Vertreter.
Im 23 Mitglieder zählenden EZB-Rat haben die Südländer, verstärkt um Frankreich, eine strukturelle Mehrheit. Obwohl die Bundesbank 27 Prozent des EZB-Kapitals stellt, hat sie nur eine Stimme, so wie Malta oder Zypern. Das ärgert die Bundesbank. „Wir sind die größte und wichtigste Notenbank im Eurosystem“, sagte Weidmann neulich, „und wir haben auch einen weiter gehenden Anspruch als manch andere Notenbank im Eurosystem.“   ????

Dabei hat er einen Trumpf - den Rückhalt in der Bevölkerung. „Draghi kann Weidmann kurzfristig ignorieren, langfristig aber nicht, denn die Bundesbank beeinflusst mit ihrer skeptischen Haltung maßgeblich die deutsche Öffentlichkeit“, sagt der Chefvolkswirt der Commerzbank, Jörg Krämer. „Eine Zentralbank wie die EZB kann es sich nicht leisten, wenn die Bevölkerung des größten Landes nicht hinter ihr steht.“

Zwei Tage nach Draghis Rede veröffentlichte die Pariser Zeitung „Le Monde“ einen Artikel über einen „konzertierten Plan“: Der Krisenfonds EFSF (oder sein Nachfolger ESM) solle demnach im September spanische und italienische Anleihen direkt von den Finanzministerien kaufen, die Zentralbank würde auf dem Sekundärmarkt eingreifen. Dieser Plan soll zwischen der EZB-Spitze und den Finanzministern in Paris, Rom, Madrid und auch Berlin abgesprochen sein. Draghi fiele damit in alte italienische Zeiten zurück, als die Finanzierung des Staatshaushalts über die Notenbank gang und gäbe war.
www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...er-notenbanker-11840602.html
na das klingt aber sehr weichgespült,da bin ich doch skeptisch-und es ist ein Skandal,dass die Südländer darüber entscheiden können
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Kicky:

Andalusien rebelliert gg Sparmassnahmen

2
02.08.12 11:19
Premier sagt,sie müssten die Schulen und Krankenhäuser schliessen und 60000 Leute entlassen
elpais.com/elpais/2012/08/01/inenglish/1343847067_384191.html
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Kicky:

Faber :Globale Rezession zu 100% unvermeidbar

4
02.08.12 11:27
Gerade in den vergangenen Wochen wurden immer mehr Warnungen seitens renommierter Marktteilnehmer laut, die vor einer massiven Vernichtung von Vermögen warnten. Der Schweizer Fondsmanager Marc Faber hatte sich bereits Ende dieses Frühjahrs darauf festgelegt, dass eine neue globale Rezession nicht mehr zu verhindern sei. Auch der bekannte Rohstoffinvestor Jim Rogers teilt diese Ansicht.

Daneben gab auch Hedgefondsmanager John Hussman bekannt, dass er nicht daran glaube, dass eine Verabschiedung von QE3 etwas an der sich verschlechternden Lage in den Vereinigten Staaten ändern könne. Vielmehr wurde bereits die Frage in den Raum geworfen, was denn im Falle einer neuen QE-Party geschehen werde, wenn kein Mensch daran teilnehmen wolle. Der bekannte Black Swan Autor Nassim Taleb spricht Bernanke sogar gänzliches Verständnis für den Ablauf von Wirtschaftskreisläufen ab.

Investoren wie Faber, Leuschel, Wiedemer, Paulson, Hussman und Trump erteilen ihren Klienten aus diesem Grunde die Empfehlung, einen so großen Teil ihres Vermögens wie möglich zu retten, bevor es zum nächsten dramatischen Abschwung in der Welt kommen wird. Faber geht davon aus, dass Vermögende im nächsten Abschwung bis zu 50% ihres Reichtums einbüßen werden. Wer der falschen Meinung anhänge, dass der im Jahr 2008 erfolgte Bankencrash der Höhepunkt dieser Krise gewesen sei, werde sich schon bald noch richtig wundern.

Ähnlich verhält es sich im Fall der EZB: kein Wunder, dass Robert Zoellick EZB-Chef Draghi endlich öffentlich vorwirft, keine Bazooka zu besitzen s.Chart unten

Vielmehr spitze sich die Krise nun richtig zu, nachdem immer mehr Staaten mit dem Rücken zur Wand stünden und Maßnahmen ergreifen müssten, um einen Bankrott zu verhindern. Die andauernde Gelddruckerei der Federal Reserve und anderer Notenbanken könnten daran nichts ändern, sondern die Krise verschärfe sich dadurch noch. Der Lebensstandard sinkt vor allem seit dem Ausbruch der Finanzkrise in den Vereinigten Staaten, wo bereits 46 Millionen Menschen auf den Bezug von Lebensmittelmarken angewiesen sind.

Darüber hinaus ist die Armutsquote in den Vereinigten Staaten in 2011 sehr wahrscheinlich auf das höchste Niveau seit dem Jahr 1965 geklettert. Genaue Daten wird das Census Bureau im Herbst dieses Jahres vorlegen. Laut Faber und Rogers zeichne vor allem die stetige Ausweitung des staatlichen Sektors und der Regierungsbehörden verantwortlich für die sich dramatisch verschlechternde Lage der Staatsfinanzen. Die dadurch eingegangenen Verpflichtungen (Beamtengehälter und deren Pensionen) seien einfach nicht mehr bezahlbar. Ein potenzieller Finanzkollaps des Staates werde auf diese Weise noch beschleunigt.

www.wirtschaftsfacts.de/?p=22749
(Verkleinert auf 72%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 527138
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Ischariot MD:

angeschlagenes Demokratieverständnis

12
02.08.12 11:30
Kemmer vom Bankschweinverband unterstützt offen den Vertragsbruch durch EZB und ESM-Eurokraten, begründet mit einer existenzbedrohenden Notsituation (ja, aus Bankperspektive mag das stimmen) und erdreistet sich, das als "Rettung  des Geldes der deutschen Sparer" zu verkaufen.

Und täglich treten "Chefvolkswirte" von Banken und Versicherungen vor die Presse, die den Bailout-Wahnsinn vehement unterstützen, weil sie genau wissen, was ihre Portfolios bei realistischer Bewertung der PIIGS-Bonds noch wert wären.

Ebenso im Panikmodus ist die Finanzpresse (die am Werbeetat-Tropf der Finanzindustrie hängt), siehe Fuest-Interview im HB, und die ftd läßt den Flassbeck schon am Mittwoch ran, obwohl die Trottel-Kolumnen üblicherweise erst am Freitag anstehen.

Die Frage ist nun, wer läßt sich davon beeinflussen, was kommt bei der Bevölkerung an, die die Folgen demnächst auszubaden hat?

Die traurige Antwort ist: NICHTS.  Weder im Positiven noch im Negativen. Einfach nur NICHTS. Wenn ich im Kollegenkreis auf das Thema komme (meistens getriggert durch Wehklagen, daß für nichts mehr Geld da sei), dann lautet die typische Reaktion:

ESM? was ist das?? Ach so, Rettungsschirm, ach, da höre ich schon lange nicht mehr hin

So. Ist das jetzt ein Demokratie-Defizit, weil die Institutionen versagen, oder ein Defizit der Demokratie, weil der Souverän in seiner Urteilskraft und-willigkeit maßlos überschätzt wird ?? Das kommt jedenfalls heraus, wenn man ein Volk jahrzehntelang zur Staatshörigkeit und zum blinden Vertrauen in die staatlichen Versorgungsversprechen erzieht und ihm jegliche Eigenverantwortung abtrainiert.

Lösungsvorschläge ... sind wahrscheinlich genauso legal wie die Aktionen Schäubles und deshalb hier nicht postingfähig
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
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daiphong:

"Schächtung der Steuerzahler" - wir hängen demnach

4
02.08.12 11:32
auf moslimische Art ausgeblutet am Fleischerhaken, der Tod ist nah, wir sterben mit glasigen Augen an den EZB-Anleihen-Käufen fürs Überleben des Spaniens Staats im deflationären Wirtschaftscrash. Diese Käufe sind also ein tiefer Schnitt in unsere Gurgel. Logo, die oder wir, eine Seite muss sterben. Wieder mal ein wahrhaft rechtsradikaler Aufruf....von unterirdischer Intelligenz und Sprache.
Antworten
Kicky:

John Hussmann zu Draghis Plänen

3
02.08.12 11:35
...Europe is fast approaching the point at which every solution will be disruptive, and remains urgently in need of debt restructuring, particularly across its banking system. It is a pleasant but time-consuming fantasy to believe that governments that are already approaching their own insolvency thresholds can effectively bail out a banking system that has already surpassed them. To expect the ECB to simply print money to solve the sovereign debt problems of Spain, Italy and other members is also dangerous. This hope prevents these nations from taking receivership of insolvent institutions now, and allows them to continue to operate in a way that threatens much more disorderly outcomes later. The reality is that Europe is not a unified economic and political entity with a single national character and obligations that are mutualized among its members. It is instead a geographic region where the economic, political and cultural differences remain very distinct. While each country is willing to cooperate in setting common rules and practices that are to their own benefit, they are unlikely to cooperate when it comes to decisions that require the stronger economies to interminably subsidize the insolvent ones through direct fiscal transfers or permanent money creation that has the same effect.

With regard to last week’s ebullience over the possibility of ECB buying of sovereign debt, my concern continues to be the danger of assuming that a solvency problem can simply be addressed as a liquidity problem. If the European Central Bank buys Spanish or Italian debt in volume, there is very little likelihood that it will ever be able to disgorge this debt. This is because: any eventual ECB sales of debt holdings – or failure to roll those holdings over - will have to be offset by private demand in the same amount, when Spanish and Italian debt/GDP ratios are unlikely to be smaller; the European banking system is already largely insolvent, and; the European continent is already in recession, which means that the volume of distressed sovereign debt is likely to expand even beyond the reasonable capacity of the ECB to absorb it. So major ECB purchases would effectively amount to money-printing, and Germany, Finland and other countries in opposition are fully aware of that. Reversible liquidity operations may be monetary policy, but non-reversible money-printing is quite simply fiscal policy. ....

n the U.S., quantitative easing has had the effect of helping oversold financial markets recover or slightly surpass the peak that the S&P 500 Index achieved over the preceding 6-month period, but there is much less evidence that it will do much for the financial markets when prices are already elevated and risk-premiums already deeply depressed ....

...what I worry about most is that conservative investors will become impatient with maintaining a defensive position in a dangerous and elevated market - not because investment prospects have materially improved, but simply because short-lived runs of speculative relief seem too enticing to miss...
www.hussman.net/wmc/wmc120730.htm
Antworten
Kicky:

Kapitalisnus funktioniert am besten wenn man

2
02.08.12 11:41
Ischariot MD:

Machtverhältnisse in der EZB

7
02.08.12 11:47


Presse:
Sieben EZB-Ratsmitglieder gegen Anleihekäufe

(dpa-AFX) - Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, kämpft laut einem Bericht von "La Repubblica" mit notenbankinternen Widerständen gegen radikale Maßnahmen zur Bewältigung der Schuldenkrise. So gebe es neben Bundesbankpräsident Jens Weidmann sechs weitere Mitglieder im EZB-Rat, die gegen großangelegte Staatsanleihekäufe seien, schreibt die italienische Tageszeitung am Donnerstag ohne Quellen zu nennen. Auch die Vertreter von Österreich, den Niederlanden, Luxemburg, Finnland, Estland und das deutsche Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen [Pharisäer] sollen sich gegen die Vorschläge von Draghi aussprechen.

    Zudem gebe es mit den Vertretern von Belgien, der Slowakei sowie von EZB-Vizepräsident Vitor Constancio und Chefvolkswirt Peter Praet vier noch unentschlossene Mitglieder, berichtet die Zeitung. Eindeutig für die Vorschläge des Präsidenten seien die Notenbankchefs von Slowenien, Italien, Irland, Griechenland, Zypern, Frankreich, Portugal, Malta, Spanien sowie das französische Direktoriumsmitglied Benoit Coeure. Es ergäben sich also elf Befürworter, sieben Gegner und vier Unentschlossene. Draghi versucht laut dem Bericht, in diesem schwierigen Voraussetzungen einen Konsens herzustellen. Eine offene Konfrontation sei jedoch unvermeidbar.

www.finanzen.net/nachricht/aktien/...gen-Anleihekaeufe-1981491

>>> das gäb doch einen sauberen geographischen Schnitt für die Einführung einer Parallelwährung !!!!!!!!

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